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Wie man an anderen Beiträgen bestimmt schon gemerkt hat, habe ich Spaß am WinPE OS-Installer und möchte mein Wissen hierzu an Euch weitergeben. Es gibt ein paar „Probleme“ bzw. Fragen, die bei den Nutzern immer wieder auftreten. In diesem Artikel geht es vorwiegend darum, dass ihr eine Umgebung habt die funktioniert, jedoch könnt ihr auf einmal keinen Computer mehr oder einen neues Computermodel gar nicht installieren.

Empirum OS-Installer – die drei Phasen

Teilen wir die Probleme ein, in die drei Phasen der OS-Installation per Empirum WinPE.

  • PXE-Boot
  • WinPE
  • Windows

PXE Boot

A.) Der PXE Boot funktioniert nicht bzw. hat noch nie funktioniert.
Die Switche bzw. VLANs müssen den Broadcast an den PXE-Server (zusätzlich zum DHCP Server) weiterleiten, gerne wird hier der Begriff „IP Helper“ aus der Cisco Welt hergenommen.
Die Windows Firewall muss den eingehenden Netzwerkverkehr auf den PXE- und TFTP-Ports zulassen. Die freizugebenen Ports sind abhängig von PXE Einstellungen. Wer auf Nummer sich gehen will, gibt die UDP Ports: 67,68,69,4011,10042 frei.

Hinweis: Auch ich habe früher die PXE Weiterleitung über die DHCP Option ID 43, im Zusammenspiel mit der Option 60, durchgeführt. Heute bestehe ich gerne auf der Umsetzung der Weiterleitung der UDP Anfragen.

B.) Kein Computer führt mehr einen PXE-Boot durch, obschon dies vorher der Fall war.
In diesem Fall, schaut nach, ob Euer Empirum PXE-Dienst weiterhin läuft und erreichbar ist.

C.) Andere Computer starten einen PXE-Boot, doch dieser eine Computer nicht. Dies hat zumeist die folgenden Ursachen:

  • Überprüft die beim Computer hinterlegte MAC/UUID mit den Werten die im BIOS angezeigt werden. Ausnahmen sind natürlich externe Docking-Stationen oder Netzwerkadapter.
  • Wird MAC Passthrough genutzt und welche Einstellungen dazu bietet das BIOS. MAC Passthrough ist auch sehr abhängig vom Windows Treiber.
  • Ist das Computerobjekt in den Eigenschaften als „PXE fähig“ markiert?
  • Wenn dies alles passt, so führt bitte über Matrix42 DBUtil das SQL Script: „OS_CleanupNonUniqueDhcpEntries.sql“ aus dem Verzeichnis Empirum\Empirum DBUtil\Scripts\SQLServer\Custom aus. Mit der Ausführung dieses Skripts könnt ihr nichts kaputt machen! Es kann auch mehrfach ausgeführt werden.

D.) Wenn Sie diesen Bildschirm sehen, dann haben sie die vorgenannten Probleme nicht, nicht mehr oder erfolgreich gemeistert.

WinPE

Hast Du es in die WinPE Phase „geschafft“, sieht Du einen grauen Hintergrund oder gar das Matrix42 Logo, und eine Fortschrittsanzeige, wie hier abgebildet.

Die letzten drei Schritte in der Anzeige (wie in diesem Screenshot) bekommst Du erst mit der WinPE Umgebung neuer als 1.8.3 aufgelistet. Schlägt der „Connect to server“ fehl, dann muss man sich zumeist um die Einbindung der passenden Treiber kümmern (siehe Einbinden der WinPE Treiber). Alternativ kann es auch zu Problemen mit der Anmeldung (Benutzername und Kennwort) kommen. In das Log kommt man mit STRG+L. Dies kann man zur genaueren Analyse auch auf einen USB-Stick kopieren.

War die Verbindung erfolgreich und es erscheint die vorherige Meldung, dann liegt es daran, dass kein eindeutiger Eintrag (kein oder doppelter) in der DeviceMapping.xml (Empirum\Configurator\Values) vorhanden ist. Dazu kann man die DeviceMapping.xml mit einem Editor starten und prüfen, ob der Computername gefunden werden kann. Falls ja, nutzt die dazugehörige MAC Adresse oder UUID und sucht danach in der Datei – wahrscheinlich findet ihr einen weiteren Computer mit identischen Werten. Dieses Problem muss behoben werden!

Unabhängig der genannten Probleme, kann es sein, dass der EmpirumAgent Benutzer keine Schreibberechtigungen auf den Empirum\EmpInst\Wizard\OS\WinPEStatus Ordner hat.

Sind all diese Hürden genommen und es kommt trotzdem zu Problemen, dann liegt das zumeist an der Ausführung eines der WinPE Pakete. In seltenen Fällen sollte man prüfen, ob das Paket tatsächlich auf dem EmpirumServer oder dem SubDepot vorhanden ist. Ansonsten sind es dann Probleme bei der Parametrisierung der Pakete. Da hilft Euch jedoch das Log in WinPEStatus Order weiter bzw. sogar häufig das SWDepotLog in der Management Console.

Einbinden der WinPE Treiber

Für die WinPE Phase müssen die Treiber (zumeist nur Netzwerkkartentreiber) über die Management Console, Konfiguration, Boot Konfiguration eingebunden werden.
Dazu die Erweiterten Eigenschaften aktivieren (oben rechts) und bei Zusätzliche Treiberverzeichnisse ein Ordner angeben, in dem die Treiber abgelegt sind oder werden.Ich empfehle ein Ordner unterhalb von Empirum\EmpInst\DRV anzulegen und dort die Treiber ggf. nach Modell sortiert abzulegen. Die Treiber werden auch aus den Unterverzeichnissen (rekursiv) hinzugefügt, so muss man nicht pro Treiber ein Ordner in der Oberfläche angeben. Hast Du diesen Ordner bereits, brauchst Du die Treiber nur in diesem Ordner zusätzlich abzulegen und die Boot Konfiguration neu zu speichern, über den „Speichern“ Button (unten rechts).

Hinweis: Das WinPE nutzt den ersten passenden Treiber. Das muss nicht der aktuellste Treiber sein, der ggf. für diese Hardware optimiert ist!

Du kannst dann an Deiner Boot Konfiguration verschiedene Zustände feststellen – Sanduhr, Zahnräder und am Ende einen grünen Haken. Sobald die Boot Konfiguration erfolgreich neu erstellt wurde, kannst Du den nächsten Boot-Versuch starten.

Hinweis 2: Schlägt die Erstellung des PXE-Images recht schnell nach dem Speichern fehl, so liegt das zumeist daran, dass das Matrix42 Zertifikat erneut auf dem EmpirumServer eingebunden werden muss. Dazu den nachfolgenden Befehl per powershell auf dem EmpirumServer ausführen:

Import-Certificate -FilePath "<EmpirumLaufwerk>:\Empirum\EmpInst\Sys\Images\WinPE\binaries\UAF\matrix42ag.Cer" -CertStoreLocation Cert:\LocalMachine\TrustedPublisher

Möchtest Du nicht den Netzwerkartentreiber für die einzelnen Modelle raussuchen bzw. aus dem Windows 10 Treiberpaket entnehmen, so kannst Du auch ein komplettes WinPE Treiberpaket des jeweiligen Herstellers hinterlegen. Dazu jedoch immer erst das alte Verzeichnis löschen und anschließend das neue kopieren/ablegen.

Hier ein paar Beispiele:

Windows

Mit den vorherigen Tipps sollte sich das Windows automatisiert installieren lassen. Ein weiterer häufiger Knackpunkt kommt im Anschluss an die Windows-Installation.
In der Management Console kann man noch eine erfolgreiche Installation von PxeOffAndReboot verzeichnen, jedoch schreitet die Installation nicht weiter voran.

Am Client sieht man dann eine durchlaufende Fortschrittsanzeige vor dem ausgeblendeten Windows-Hintergrund und das System führt alle 5 Minuten einen Neustart durch.
Ein weiterer Indiz ist, dass im PXE-Log des Computers während des DriverIntegration Pakets kein Treiber für das Model kopiert wurde. In diesem Fall fehlt in den meisten Fällen mindestens der Netzwerkkartentreiber für Windows bzw. das komplette Treiberpaket. Diese integriert man mit Hilfe des WinPEDriverAssistant’s aus dem Empirum\AddOns\WinPEDriverAssistant Ordner.

Die Treiber, ganz gleich ob *.zip, *.cab oder ein Ordner werden dann unterhalb von Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers abgelegt. Du kannst die Treiber auch direkt dort ablegen und nur den Namen in das Treiberfeld einfügen – und nicht über das Ordner Symbol für den Import daneben gehen.

Dazu benötigt man die Hersteller und Modellbezeichnung und die entsprechenden Treiber.
Die Hersteller und Modellbezeichnung könnt ihr mit dem HardwareInfo Paket auslesen, oder wie gerade schon beschrieben, schaut ihr in das PXE-Log des Computers. Die erste Meldung ist „Using OS specific driver assignment for vendor …“.

Die Treiber dazu bekommst du bei den Herstellern. Dazu hatte ich bereits beim Beitrag für EPE die Seiten der Hersteller zusammengefasst.
Hast Du die Windows 10 Treiber eingebunden und das DriverIntegration Paket kopiert die Treiber, wie im zu vorigen Screenshot zu erkennen („Using the drivers: …), dann sollte es auch keine Probleme nach der Windows Installation geben.
Wenn es trotz Windows 10 Treiber nach dem PxeOffAndReboot nicht „weitergeht“, dann solltest Du schauen, dass du in Empirum DBUtil die UUID anstatt der MAC als „führendes“ Merkmal nutzt.

Mit diesen Tipps bin ich bester Dinge, dass Du eine erfolgreiche Windows Installation hinbekommst.

Als Grundlage solltest Du die anderen Blog Beiträge erfolgreich umgesetzt haben.
Zum Troubleshooting hatte ich bereits diesen Beitrag hier geschrieben.

 

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LanguagePacks und Windows 10 Build 1909 https://www.wpm-blog.de/languagepacks-und-windows-10-build-1909/ https://www.wpm-blog.de/languagepacks-und-windows-10-build-1909/#comments Sun, 01 Dec 2019 21:23:23 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2448 Von einem Blogleser habe ich den Hinweis per Kommentar bekommen, dass es Probleme gibt mit dem Windows 10 Build 1909 bei der Installation von LanguagePacks. Er hat auch direkt zwei Lösungsvorschläge, als auch einen Hinweis … Weiterlesen

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Von einem Blogleser habe ich den Hinweis per Kommentar bekommen, dass es Probleme gibt mit dem Windows 10 Build 1909 bei der Installation von LanguagePacks. Er hat auch direkt zwei Lösungsvorschläge, als auch einen Hinweis mitgeschickt. Ich selbst wurde mit dem Problem noch nicht konfrontiert, aber vielleicht weitere Leser meines Blogs.

Was ist das Problem?

Die Installation des WinPE Paketes „LanguagePacksInstallation“ läuft erfolgreich durch, jedoch befindet sich das LanguagePack anschließend nicht im installierten Windows.

Ergänzender Hinweis

Es gibt für Windows 10 1909 keine separaten LanguagePack Quellen. Das Build 1909 nutzt die gleichen Quellen wie das Build 1903. Das bezieht sich auch, wie ich schon festgestellt habe, auf das WADK – auch hier wird auf die Version 1903 verwiesen.

Lösungsvorschläge

Nun aber zu den Lösungsvorschlägen. Diese sind im Original auch in den Kommentaren zu nachzulesen. Da die Formatierung der Kommentare nur eingeschränkt ist, habe ich es hier nochmals zusammengefasst.

Zwei Lösungsmöglichkeiten

Es gibt zwei von Ingo getestete Lösungsvorschläge.

  • Die Windows 10 Build 1909 Quellen auf einen neueren Stand bringen, der die Installation wieder erlaubt (gleich oder neuer als 18363.476). Das aktuelle Update gibt es im Matrix42 Patch-Management oder im Windows Catalog zum Download.
  • Das Sprachpaket direkt in die Quellen integrieren.

Für beide Fälle ist eine Anpassung der Quellen notwendig (Sicherheitskopie anfertigen!). Dazu sollte man mit dem Umgang der DISM oder äquivalenten Powershell Befehle vertraut sein. Alternativ kann man es bestimmt auch mit DISM GUI oder DISM++ bewerkstelligen. Mit beiden genannten DISM GUI Tools habe ich leider noch keine Erfahrung gesammelt.

Grober Ablauf

  • Passenden Index herausfinden. Da die Windows Images zumeist mehrere Editionen enthalten, muss man vor einer Anpassung wissen, welchen Index man nutzt.
  • Mounten des Images/Index in einen Ordner
  • Hinzufügen des Updates oder des Sprachpaketes (später Schritt 3)
  • Dismounten des Images

Befehle

Die nachfolgenden Befehle beinhalten mitunter Platzhalter oder beispielhafte Verzeichnisse, Indizes uvm.

;Schritt 1: Auflisten der Indizes und Windows Editionen
DISM /Get-Imageinfo /Imagefile:<Pfad>\install.wim

;Schritt 2: Mounten des genutzten Index - hier 5 in den Ordner D:\mount
DISM /Mount-Image /Imagefile:<Pfad>\install.wim /Index:5 /MountDir:D:\mount

;Schritt 3a: Hinzufügen des Updates 
DISM /Image:D:\Mount /Add-Package /Packagepath:<Pfad>\<Update.msu> 
;Schritt 3b: Hinzufügen des Sprachpaketes
;DISM /Image:D:_mount /Add-ProvisionedAppxPackage /PackagePath:<Pfad>\LanguageExperiencePack.de-DE.Neutral.appx /LicensePath:<Pfad>\License.xml)

;Schritt 4: Dismounten des Images 
DISM /Unmount-Image /MountDir:D:\mount /commit

;Schritt 5: (optional) Aufräumen nach getaner Arbeit
DISM /Cleanup-Wim

Euch – viel Erfolg!
Ingo – vielen Dank für das Teilen der Erkenntnisse!

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Dell Touchpad – Gesten funktionieren nicht https://www.wpm-blog.de/dell-touchpad-gesten-funktionieren-nicht/ https://www.wpm-blog.de/dell-touchpad-gesten-funktionieren-nicht/#respond Wed, 22 May 2019 09:23:05 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2170 Ein Kunde kam auf mich zu, dass bei den neu installierten Dell Laptops unter Windows 10 die Gestensteuerung nicht funktioniert. Die Gestensteuerung ermöglich, dass man mit zwei und mehr Fingern weitere Funktionen im Windows nutzen … Weiterlesen

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Ein Kunde kam auf mich zu, dass bei den neu installierten Dell Laptops unter Windows 10 die Gestensteuerung nicht funktioniert. Die Gestensteuerung ermöglich, dass man mit zwei und mehr Fingern weitere Funktionen im Windows nutzen kann. Auf der Suche im Internet stellte ich fest, wir sind nicht die einzigen, wie z.B. hier zu sehen ist. Häufig wurde als Problemlösung eine neue Version, oder die Reinstallation des Treibers empfohlen. Beide Lösungsansätze haben isoliert, für sich, nicht funktioniert. Am Ende habe ich jedoch eine reproduzierbare Lösung gefunden.

Neuer Treiber

Als erstes muss für das jeweilige Model der aktuelle Touchpad Treiber von Dell heruntergeladen werden. Dazu den Treiber samt Setup.exe herunterladen.

Vorgehensweise

Vor der Installation bzw. Reinstallation des Treibers muss jedoch ein Registry Baum gelöscht werden. Dazu den gesamten Baum unter HKLM\Software\Alps löschen. Anschließend den aktuellen Treiber per Setup.exe installieren und das Laptop neu starten. Nach dem Neustart wurde auch in dem Tasktray ein Touchpad Symbol sowie die Aktivitäten angezeigt und die Dell Touchpad Applikation hat die Konfiguration der Gesten ermöglicht.

Automatisierte Treiberinstallation per Empirum

Nun sollte die Installation nicht beaufsichtigt, sondern „unattended“ während der OS-Installation passieren. Dies haben wir dann wie folgt umgesetzt.

Callhidden reg delete HKLM\Software\Alps /f

Call "<Pfad>\DellTP\Setup.exe" /s /V"FORCE=true /qn"

Wie kann ich feststellen, ob bei mir die Touchpad Gesten funktionieren?

Rufen Sie die „Dell Touchpad“ Applikation über die Windows Suche auf. Diese sollte ihnen die Konfiguration der Gesten ermöglichen (links anzeigen). Im Standard sollte das Touchpad Symbol im Tasktray zu sehen sein.

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BIOS Einstellungen vornehmen per Skript https://www.wpm-blog.de/bios-einstellungen-vornehmen-per-skript/ https://www.wpm-blog.de/bios-einstellungen-vornehmen-per-skript/#comments Fri, 21 Dec 2018 15:30:50 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2122 Die letzten Tage hatte ich unter anderem die Aufgabe BIOS Einstellungen per Skript vorzunehmen. Es begrüßten mich Hardware-Modelle von HP (Hewlett-Packard) und Fujitsu. Beide Hersteller ermöglichen eine Konfiguration per Tool und erlauben es, ein möglicherweise … Weiterlesen

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Die letzten Tage hatte ich unter anderem die Aufgabe BIOS Einstellungen per Skript vorzunehmen. Es begrüßten mich Hardware-Modelle von HP (Hewlett-Packard) und Fujitsu. Beide Hersteller ermöglichen eine Konfiguration per Tool und erlauben es, ein möglicherweise vorhandenes BIOS Kennwort, verschlüsselt zu übergeben. Die jeweiligen Programme sind nachfolgend, samt Download-Link, aufgeführt:

Bei beiden Anbietern kann man einzelne Einstellungen per Kommandozeile tätigen, oder per Antwortdatei mehrere Einstellungen gleichzeitig setzen. Änderungen die auch beim manuellen Setzen einen Neustart zur Anpassung/Auswahl einer weiteren Einstellung benötigen, wie z.B.: PXE/Bootreihenfolge, UEFI Aktivierung + Anpassung der Bootreihenfolge, können auch hier einen Neustart erfordern.

Beispiele …

Hier habe ich ein paar Beispiele und festgestellte Besonderheiten aufgeführt.

Fujitsu

Mit der BiosSet.exe kann man recht einfach und modellübergreifend z.B. per
BiosSet.exe /WOL=ON z.B.: das WakeOnLan aktivieren.
Wenn man das Kennwort mittels des /CRYPT Parameters verschlüsseln will, so muss man das unbedingt auf einer Fujitsu Hardware durchführen. Mittels BIOSSET /? erhält man eine weitreichende Hilfe und Parameterliste angezeigt. Ebenso bietet das Tool eine große Varianz an unterschiedlichen ReturnCodes/ErrorLevel an, die man sich mit BIOSSET /E aufgelistet bekommt.

Hewlett-Packard

Bei HP funktioniert das Setzen der Einstellungen nicht unbedingt modellübergreifend, sondern nur bei den Modellen bei denen die BIOS Einträge gleichlautend sind. Die aktiven Einstellungen kann man mittels
BiosConfigUtility64.exe /get:<Dateiname> aufzeichnen und mittels /set: wieder setzen.
Die mittels /get erstellte Datei kann man auf die notwendigen Einstellungen reduzieren. Aktivierte BIOS Einstellungen sind mit einem * gekennzeichnet (z.B.: *Disabled). Hewlett-Packard bietet eine spezielle 64bit Variante des Tools an, sowie ein separates Programm zum Erstellen einer *.bin Datei die das BIOS Kennwort verschlüsselt enthält.

Bei dem Tool von HP hatte ich jedoch Probleme die Log Datei in ein definiertes Verzeichnis zu lenken, mittels des /LogPath Parameters. Der /L Parameter erstellt jedoch im Unterverzeichnis /Logs (relativ zur BiosConfigUtility64.exe) für jeden Vorgang eine Datei.

Beispielsdatei:

BIOSConfig 1.0
;
Remote Wakeup Boot Source
   Remote Server
   *Local Hard Drive

 

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Dringend: Aktuelle Empirum Updates einspielen https://www.wpm-blog.de/dringend-aktuelle-empirum-updates-einspielen/ https://www.wpm-blog.de/dringend-aktuelle-empirum-updates-einspielen/#respond Thu, 29 Mar 2018 22:29:34 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1947 Es stehen derzeit zwei Empirum Aktualisierungen bereit, die bis zum 09.04.2018 installiert sein sollten, wenn Sie das Matrix42 Patch-Management einsetzen! Laut dem zuletzt von Matrix42 versendeten Newsletter stehen seitens Microsoft Änderungen am Namensformat im Patch-Katalog … Weiterlesen

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Es stehen derzeit zwei Empirum Aktualisierungen bereit, die bis zum 09.04.2018 installiert sein sollten, wenn Sie das Matrix42 Patch-Management einsetzen! Laut dem zuletzt von Matrix42 versendeten Newsletter stehen seitens Microsoft Änderungen am Namensformat im Patch-Katalog an, die Auswirkungen auf die bestehenden Patch-Zuweisungen haben können. Matthias Vogt hat dazu auch einen Eintrag im Matrix42 Forum vorgenommen, der die Problematik und die Auswirkungen beschreibt.

Wo erhalte ich die aktuellen Empirum Updates?

Die notwendigen Empirum Aktualisierungen sind für die Empirum Version 16.1.3 und 17.0.2 im Matrix42 Marketplace verfügbar:

Was tun, wenn man noch nicht auf der Empirum Version 16.1.3 oder 17.0.2 ist?

Die zuvor genannten Aktualisierungen sind Hotfixes für die zuvor genannten Empirum Versionen (aktuellste 16.1 Version und aktuellste 17.0 Version). Diese Hotfixes sind auch nur für die beiden oben aufgeführten Versionen verfügbar. Wenn Sie diese Versionen noch nicht einsetzen, sind ggf. weitere Updates als Voraussetzung notwendig.

Wenn Sie in der Kürze nicht dazu kommen können, sollten sie überlegen die Aktualisierung des Patch-Catalogs vorübergehend in Empirum DBUtil zu deaktivieren. Es sind hauptsächlich die Tätigkeiten auf dem EmpirumServer bzw. das Datenbank Update durchzuführen. Es ist nicht zwingend notwendig in diesem Zusammenhang die Client-Komponenten wie der Empirum Agent oder der Patch-Management Client bis zum 09.04.2018 zu aktualisieren. Eine Aktualisierung der Management Console, kann je nach Ausgangspunkt notwendig sein.

Wenn Sie sich unschlüssig sind, melden Sie sich bei Ihrem Matrix42 Partner oder bei dem Support der Matrix42.

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Empirum Agent wird nicht installiert nach der OS-Installation https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-wird-nicht-installiert-nach-der-os-installation/ https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-wird-nicht-installiert-nach-der-os-installation/#respond Sun, 04 Oct 2015 08:14:31 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1641 Ich habe es selbst schon mehrmals zugetragen bekommen und vor wenigen Tagen das erste Mal selbst wieder erlebt. Nach der OS-Installation von Windows 7 wurde der Empirum Agent durch die EmpirumAgent.bat nicht erfolgreich installiert. Das Problem trat … Weiterlesen

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EmpirumV15Ich habe es selbst schon mehrmals zugetragen bekommen und vor wenigen Tagen das erste Mal selbst wieder erlebt. Nach der OS-Installation von Windows 7 wurde der Empirum Agent durch die EmpirumAgent.bat nicht erfolgreich installiert. Das Problem trat auch nicht ständig auf, sondern bei zwei von drei Installationen auf ein und der gleichen Hardware (in diesem Falle von HP). Ich hatte noch einen Tipp von einem Kollegen im Ohr und machte mich auf die Fehlersuche.

Ursachenforschung (Empirum v15.x/16.x)

Auf dem Computer waren die VCRedist Versionen des Empirum Agenten installiert und im %WinDir%\System32\Empirum Verzeichnis gab es einen Install Ordner mit der Setup.inf des Empirum Agenten. Das bedeutete, dass die Installation des Empirum Agenten durch die EmpirumAgent.bat gestartet wurde, jedoch abgebrochen ist. Nach den VCRedist Varianten wird das .NET Framework 4.0 installiert. Die Installation des .NET Framework schreibt ein Log in den %TEMP% Ordner des administrativen Kontos, das sich bei der OS-Installation einmalig automatisch anmeldet. Diesem Log war zu entnehmen, dass das .NET Framework einen KB Hotfix installieren möchte, den die Installation nicht bei sich hat. Dieses Problem scheint jedoch nur in bestimmten Konstellationen (bereits installierte Treiber) aufzutreten.

Lösung

Das Problem kann man nun beheben, indem man den Hotfix vorab in die Windows 7 Installation einbringt oder eben vor dem Emprium Agenten Aufruf in der EmpirumAgent.bat bereits installiert. Den fehlenden Hotfix KB958488 gibt es hier.

Slipstream in die OS Quellen

Die Integration des Hotfixes in die Betriebssystemquellen wurde hier von Marco bereits detailliert erklärt.

Installation vor dem Empirum Agenten

Man kann jedoch auch den Hotfix in einem Ordner unterhalb von Configurator$ ablegen und vor dem EmpirumAgenten Installation bereits installieren. Entweder ruft man die nachfolgende Zeile in der EmpirumAgent.bat vor der Agenten Installation auf, oder fügt dies in einer PostOSInstallationxxx.bat hinzu, die ich in meiner Treiberintegration bereits erwähnt habe. Wenn man die PostOSInstallationxxx.bat am Ende der Betriebssysteminstallation aufruft, kann man bei einem Empirum Versionswechsel/Update einfacher die EmpirumAgent.bat aktualisieren und braucht nicht die Änderungen die man gemacht hat zu überführen.

Hier ein Beispiel für die Installation des x64 Hotfixes.
CALL wusa.exe „\\%EmpirumServer%\Configurator$\<Ablage-Ort>\Windows6.1-KB958488-v6001-x64.msu“ /quiet /norestart

Weiterer Tipp

Generell sollte man auch, für eine zuverlässige Ausführung der EmpirumAgent.bat, den PostDelaySeconds Wert auf 120-180 setzen .
Die Erstellung der Variable und das Setzen des Wertes habe ich in diesem Artikel bereits erläutert.

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Windows 10 und KMS Server Aktivierung https://www.wpm-blog.de/windows-10-und-kms-server-aktivierung/ https://www.wpm-blog.de/windows-10-und-kms-server-aktivierung/#comments Thu, 27 Aug 2015 19:18:42 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1616 Im Unternehmensumfeld werden die Microsoft Aktivierungsanfragen sehr gerne mit einem zentralen Server verwaltet und nicht alle direkt gegen die Microsoft Server ausgeführt. Dies geschieht über den Key Management Server oder besser als KMS Server bekannt. Der … Weiterlesen

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Windows 10

Windows 10

Im Unternehmensumfeld werden die Microsoft Aktivierungsanfragen sehr gerne mit einem zentralen Server verwaltet und nicht alle direkt gegen die Microsoft Server ausgeführt. Dies geschieht über den Key Management Server oder besser als KMS Server bekannt. Der KMS Server beantwortet die Aktivierungsanfragen im lokalen Netzwerk. Wer sich tiefer in die Materie einarbeiten möchte, dem lege ich die entsprechenden TechNet Artikel ans Herz.

In diesem Blog Eintrag geht es um die Besonderheiten bei der Aktivierung von Windows 10 in einem vorhandenen Umfeld. Hierbei sind Dinge auf der Client- als auch der Serverseite zu beachten.

Windows 10 Client

Die Quellen von Windows 10 enthalten einen Key, mit dem sie sich am KMS Server registrieren können. Wenn das Windows 10 mittels Empirum verteilt wird, so sollte man zur Sicherheit, bei der entsprechenden Betriebssystemvorlage für Windows 10,
den jeweiligen KMS Client Setup Key hinterlegen. Wenn der KMS Client Setup Key nicht zur verknüpften Windows 10 Quelle passt,
dann bleibt die unbeaufsichtigte Installation mit der Auswahl der Edition stehen bzw. zeigt an, dass kein Image zur Installation zur Verfügung steht.

Anbei eine Liste der Windows 10 KMS Client Setup Keys.
Diese Liste ist hier direkt bei Microsoft einzusehen.

  • Windows 10 Professional: W269N-WFGWX-YVC9B-4J6C9-T83GX
  • Windows 10 Enterprise: NPPR9-FWDCX-D2C8J-H872K-2YT43
  • Windows 10 Education: NW6C2-QMPVW-D7KKK-3GKT6-VCFB2
  • Windows 10 Enterprise 2015 LTSB: WNMTR-4C88C-JK8YV-HQ7T2-76DF9
  • Windows 10 Enterprise 2016 LTSB: DCPHK-NFMTC-H88MJ-PFHPY-QJ4BJ
  • Windows 10 Enterprise 2019 LTSC: M7XTQ-FN8P6-TTKYV-9D4CC-J462D

KMS Server

Auf dem KMS Server sind mehrere Dinge zu beachten. Da das Betriebssystem auf dem Client aktueller ist als das Betriebssystem des KMS Servers, muss am KMS Server ein Microsoft Update eingespielt werden. Dieses Update ist unter dem KB3058168 veröffentlicht.

#Update: Dieses Windows Update ist für einen Windows Server 2008 R2 / Windows 7 notwendig, um Windows 10 Clients zu aktivieren: KB3079821.

Die für den KMS Server notwendigen Lizenzschlüssel sind für den Unternehmenskunden in dem Customer Support – Volume License Service Center hinterlegt. Für die Aktivierung von Windows 10 wird zusätzlich ein weiterer Key benötigt! Die nachfolgenden Schlüssel sind dem Portal zu entnehmen und im KMS Server zu hinterlegen.

  • Windows 10 Enterprise, oder die eingesetzte Edition
  • Windows Srv 2012R2 DataCtr/Std KMS for Windows 10

Die Quelle zu diesen Informationen ist hier zu finden.
Falls die Einbindung der zuvor genannten beiden Keys über die VAMT Oberfläche nicht funktioniert, so sind die Lizenzschlüssel mit den folgenden Befehlen zu installieren:

  • slmgr -ipk <KMS Host Product Key – channel C>
  • slmgr -ato

Hier geht es zu weiterführenden Informationen bzgl. VAMT und generellem KMS Server Troubleshooting.

Erste Schritte des Troubleshootings

  • Prüfen, ob der KMS Server über den DNS Server korrekt publiziert wird: nslookup -type=srv _vlmcs._tcp
  • Erreichbarkeit des KMS Server Dienstes sicherstellen (Standardport: 1688)
  • Uhrzeit des Clients und des Servers überprüfen.

Dann bleibt mir nur noch, Euch eine erfolgreich Aktivierung Eurer Windows 10 Clients zu wünschen!

Hinweis: Diese Seite wurde im Februar 2020 aktualisiert auf die neuen Links zur Microsoft Seite und es werden nur noch die meist genutzten KMS Schlüssel auch direkt hier angezeigt.

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Nutzen von Treiber Paketen https://www.wpm-blog.de/nutzen-von-treiber-paketen/ https://www.wpm-blog.de/nutzen-von-treiber-paketen/#comments Tue, 24 Mar 2015 20:44:46 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1546 Die Lebenszyklen von Hardwaremodellen werden immer kürzer. Die Zeiten als Hersteller noch garantierten, dass ein Business Modell 3 Jahre verfügbar ist, sind lange vorbei. Somit müssen immer häufiger aktuelle Treiber in das jeweilige Client-Management System … Weiterlesen

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Die Lebenszyklen von Hardwaremodellen werden immer kürzer. Die Zeiten als Hersteller noch garantierten, dass ein Business Modell 3 Jahre verfügbar ist, sind lange vorbei. Somit müssen immer häufiger aktuelle Treiber in das jeweilige Client-Management System eingebunden werden. Wie in meinen beiden bereits veröffentlichten Blog Beiträgen erwähnt, kann man ab Windows Vista bzw. Windows 7 Treiber wesentlich einfacher mit Empirum zur Verfügung stellen.Dazu extrahiert man entweder die Treiber aus einem bestehenden System oder nutzt von diversen Herstellern die zur Verfügung gestellten Treiber-Pakete, besser bekannt als SCCM Driver Packages. Diese Driver Packages muss man dann nur noch entpacken und im entsprechenden Verzeichnis ablegen.

Hier geht es nochmals zu den angesprochenen Blog Einträgen. Diese erklären wie man die Driver Packages einfach anwenden kann:

Diese Herstellerwebseiten stellen die SCCM Treiber Pakete übersichtlich zur Verfügung:

Ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg mit dieser Methode!

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Empirum Treiberintegration – einfacher gemacht! https://www.wpm-blog.de/empirum-treiberintegration-einfacher-gemacht/ https://www.wpm-blog.de/empirum-treiberintegration-einfacher-gemacht/#comments Mon, 16 Mar 2015 21:17:58 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1100 Heute möchte ich meine aktuelle und erprobte Idee zur einfacheren Treiberintegration und Hardwareprofilhandling erläutern. Stand heute muss man die Treiber für Netzwerk und Grafikkarte über den Hardwareassistenten in den OS-Installer integrieren und für alle weiteren … Weiterlesen

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Heute möchte ich meine aktuelle und erprobte Idee zur einfacheren Treiberintegration und Hardwareprofilhandling erläutern. Stand heute muss man die Treiber für Netzwerk und Grafikkarte über den Hardwareassistenten in den OS-Installer integrieren und für alle weiteren Geräte die Treiber über den Hardwareassistenten unter Sonstiges (Sonstige Hardware). Dann muss man nochmals die gerade eingebundenen Treiber einem neu erstellten Hardwareprofil zuordnen. Dieser Vorgang kann sehr aufwändig sein und ist nochmals aufwändiger, wenn man ein und die gleiche Hardware in mehrere unabhängige Empirum Systeme integrieren muss (wie z.B. Test, QA und Produktion). Zusätzlich gibt es immer wieder die Frage, wie man mit Software verfährt die nur für diese Hardware bzw. diesen Hardwaretypen gilt.

Das im Anhang zusammengestellte Verfahren aus Skripten erweitert den OS-Installer bzw. die Installation von Computern.

Meines Erachtens bietet dies dann:

  • Einfachere Integration von einer Vielzahl von Treibern.
  • Einfachere Aktualisierung der Treiber in der Test und Integrations-Phase
  • Schnellere Einbindung neuer Hardwaretypen
  • Einfachere Übernahme in einer andere Empirum Installation (Test, QA, Produktion)
  • Einfache Installation von hardwarespezifischen Treibern und Software per EXE und MSI.

Vorbereitungen

Verzeichnisse und Skripte

Was ist vorzubereiten, was wurde angepasst und was ist in der Download Datei?

  • End_winvista.eis Script
  • Vorlage (Template) für ein Hardwareprofil mit div.Logik
  • Batch-Datei zur Installation von hardwarespezifischer Software je Hardwareprofil nach der OS-Installation

Angepasstes End_winvista.eis Script

Die angepasste „end_winvista.eis“ prüft, ob im Hardwareprofil-Ordner ein PnP Ordner vorhanden ist. Wenn dieser existiert, wird der Pfad zum PnP Ordner zu den Plug & Play-Pfaden für die OS-Installation hinzugefügt. Das bedeutet, dass dieser Ordner während der Windows Installation nach passenden Treibern durchsucht wird. Es ist zu prüfen, ob bereits Änderungen an der End_winvista.eis (Empirum\Empinst\Wizard\Scripts2\Custom) durchgeführt wurden. Wenn dies der Fall ist sind die Änderungen zusammenzuführen (die beigefügten Zeilen werden dann angehängt).

Hinweis: Zwei Aufrufe in der End_winvista.eis sind Empirum Versions abhängig. Nur die Zeilen der eingesetzten Empirum Version aktivieren!

Batch Datei für den Aufruf nach der OS-Installation

  • Installation des .NET Framework 3.5 SP1 oder 4.0 und ggf. weiterer Hotfixe (optional)
  • Aufruf einer Setup.inf, falls vorhanden, zur Installation weiterer Treiber und Software (siehe Hardwareprofil)
  • Installation des Internet Explorers (optional)
  • Schreiben von Hardware und OS-Installations Informationen in die Registry für die spätere Verwendung (optional – nicht enthalten)
  • Aufruf der von Matrix42 gelieferten EmpirumAgent.bat

Kopieren der Empirum\Configurator\User\PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat in den Empirum\Configurator\User Ordner. Einige Treiber und zusätzliche Software setzen das .NET Framework voraus, weshalb es hier direkt installiert wird. Hier wird entweder das .NET Framework über ein vorhandenes Paket installiert, oder separat. Wenn ein Paket vorliegt, wird der Aufruf zur Installation des .NET Framework 4.0 adaptiert, ansonsten verfährt man wie bei .NET Framework 3.5 aufgezeigt. Die Quellen dazu müssen in diesem Fall noch integriert werden, wie in der „Missing Files.txt“ Datei angegeben.

Die Installation des Internet Explorers und des .NET Framework Paketes sind nicht zwingend erforderlich. Gerade das Paket für den Internet Explorer muss selbst beigesteuert werden.

EmpirumAgent.bat

Beim Aufruf zur Installation des Empirum-Agenten in der EmpirumAgent.bat wird an die Zeile ein /X8 zur Unterdrückung des Neustarts angefügt. Dies sorgt für einen zuverlässigeren Ablauf der Skripte.

Call \\%EmpirumServer%\Configurator$\User\Setup.exe \\%EmpirumServer%\Configurator$\Packages\matrix42\EmpirumAgent\%EmpirumVersion%\Install\Setup.inf /S1 /X8

Betriebssystemvorlage

In der bzw. den genutzten Betriebssystemvorlagen wird der „Abschließende Befehl“ angepasst. Hier wird nun, je nach Betriebssystem die oben erstelle PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat aufgerufen. Wenn Sie keine unterschiedlichen Installationen hinsichtlich des Betriebssystems an dieser Stelle durchführen, können Sie auch nur eine PostOSInstallation_W7.bat o.ä. erstellen.

Vorgehensweise und Ablauf

Was ist nun bei einer Einbindung eines neuen Hardwaretyps zu tun?

  • Einbinden der Netzwerkkarte, wie gehabt (optional)
  • Einbinden der Grafikkarte, wie gehabt (optional)
  • Erstellen eines Hardwareprofils mit der Angabe eines Ordner (letztes Feld) (Wichtig! – Namen merken!)
  • Kopieren der Vorlage in den erstellten Hardwareprofilordner
  • Ablegen der weiteren PnP Treiber in den Hardwareprofilordner\PnP
  • Einbinden von Treiber bzw. Softwareinstallationen per EXE/MSI (Ablage in HWspecificSW und anpassen der HWspecificSW\Setup.inf)

Erstellen eines Hardwareprofils

Der erste Schritt ist die Erstellung eines Hardwareprofils in der Management Console, unter Konfiguration, OS-Installer, Hardware, Hardwareprofil. Matrix42 Hilfe bis Punkt 14 durchführen.

Wo befindet sich das Hardwareprofilverzeichnis?

Anschließend wird der Ordner des erstellten Hardwareprofils mit den weiteren Treibern und ggf. Aufrufen versehen. Das Verzeichnis für das Hardwareprofil befindet sich je nach Architektur des Betriebssystems in den hier angegebenen Pfaden.

  • X86 = Empirum\Empinst\DRV\Win7\HWMisc
  • X64 = Empirum\Empinst\DRV\Win7\x64\HWMisc

Hardwareprofil

Es liegt eine Vorlage für ein Hardwareprofilordner in Empirum\Empinst\DRV\Win7\<Architektur>\HWMisc\_Template vor, damit alle Skripte zusammen funktionieren. Bitte jeweils für x86/x64 die Datei „Missing Files.txt“ in „HWspecificSW\VCRe100“ beachten, da hier ggf. noch die notwendigen Dateien abgelegt werden müssen. Nachfolgend ist die Wirkungsweise und Nutzung der Verzeichnisse und Skripte im Hardwareprofil erläutert. Es kann auch ohne die VCRedist100 Dateien getestet werden.

PNP Verzeichnis

Wie zuvor beschrieben, dient das PNP Verzeichnis zur Ablage mehrerer Verzeichnisse mit Treibern die während der OS-Installation durchsucht werden.  Das heißt, hier können weitere Verzeichnisse erstellt werden, die dann wiederum die notwendigen Plug & Play (kurz PnP) Treiber beinhalten. Dieses Verzeichnis kann auch mit einer Zusammenstellung von DoubleDriver befüllt werden, dass zuvor mit Hilfe eines Backups von einem vorhandenen System erstellt wurde. Eine andere Methode ist es die DriverPacks, DriverKits, SCCM Driver Packages, o.ä. die Hersteller wie Dell, Fujitsu, HP, uvm. bereitstellen, entpackt in den PnP Ordner abzulegen.

Install\Setup.inf

Die Setup.inf im Install Ordner sorgt für das Kopieren des HWspecifcSW Ordners nach %WinDir%\HWspecifiSW, damit er nach der OS-Installation zur Verfügung steht. In meinem Falle wird die Setup.inf des HWspecifSW Ordners durch die PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat aus Empirum\Configurator\User aufgerufen. Zusätzlich kann hier bereits eine VCRedist Installation stattfinden, da dies von immer mehr Grafikkartentreibern vorausgesetzt wird.

Aufgrund dessen, dass im Hardwareprofilordner ein Install Ordner mit einer Setup.inf liegt, bedarf es der Anpassung der End_Winvista.eis (siehe oben). Matrix42 erstellt für jeden Treiberordner in dem sich eine Install\Setup.inf befindet einen Installationsbefehl (Früher: EmpirumJob=Yes) und nimmt diesen Ordner nicht in die PnP Pfade mit auf.

HWspecificSW Verzeichnis

In diesem Verzeichnis werden Treiber und Software für diesen Hardwaretyp abgelegt, die mittels einer EXE oder MSI installiert werden. Die Durchführung der Installation(en) findet nach der OS-Installation und vor der EmpirumAgent Installation im Kontext des lokalen Administrators statt. Beispielhafte Aufrufe dazu befinden sich in der HWspecificSW\Setup.inf Datei. Es bietet sich an, für die Treiber ggf. nochmals Unterverzeichnisse zu erstellen. Wird kein Treiber oder sonstige hardwarespezifische Installation nach der OS-Installation mehr benötigt, kann dieser Ordner auch weggelassen werden. Wenn die PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat keine Setup.inf im %WinDir%\HWspecificSW findet, wird auch keine Installation durchgeführt.

Weitere Optimierung

PostDelaySeconds

Falls die PostDelaySeconds Variable noch nicht als Betriebssystemvariable in der Empirum Management Console vorhanden ist, so sollte diese noch erstellt und auf den Standardwert 180 gesetzt werden.

Empirum Management Console starten, im Menü unter  „Extras, Variablendefinition“

  • Variable: PostDelaySeconds
  • Variablentyp: Betriebssystem
  • Kontrollelement: Zahl
  • Null-Wert erlauben: Ja
  • Standardwert: 180

Falls der Wert trotz Standardwert nicht in die Variablendateien der Computer eingetragen wird, so hilft ein Setzen der Variable auf die oberste Konfigurationsgruppe und Aktivierung der „Zwangsvererbung“.

Fertig

Das sollten alle Schritte sein, damit die „Rädchen“ ineinander greifen. Diese Methode kann auch für Windows 8, 8.1 übernommen werden.

Viel Spaß und einfache Umsetzung wünsche ich Euch!

Benötigte Dateien für den oben genannten Ablauf:  TreiberFramework (3140 Downloads )

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Wenn man den Matrix42 OS-Installer nutzt, um Computer automatisiert mit dem Betriebssystem samt der notwendigen Treiber zu installieren, ist es notwendig die Treiber für das entsprechende Hardwaremodell und das zu installierende Betriebssystem in der Empirum Treiberdatenbank bzw. Ablagestruktur zu hinterlegen.

Dafür gibt es unterschiedliche Herangehensweisen und Methoden.

  • Matrix42 stellt bereits für einige Hardwaremodelle Treiber für diverse Betriebssysteme bereit.
  • Darüber hinaus gibt es die im OS-Installer eingebaute Möglichkeit auf bereitgestellte Treiber der „Community“ zuzugreifen.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Treiber mit einem definierten Versionsstand selbst zu hinterlegen.

Wie der generelle Ablauf ausschaut habe ich bereits in diesem Artikel erläutert.

Wie kommt man „einfach“ an die benötigten Treiber?

Mit etwas Erfahrung greift man recht zielsicher zu den richtigen Dateien, doch auch hier gibt es immer wieder die ein oder andere Hürde.

Variante 1:
Einige Hersteller stellen mittlerweile Sets der Treiber zur Verfügung. Diese haben ggf. nicht den aktuellsten Stand, doch man erspart sich den Download von x verschiedenen einzelnen Treibern.

Variante 2:
Die Hersteller liefern die Geräte mit installierten Treibern und häufig auch Programmen zur Systemaktualisierung aus. Mit Hilfe dieser Systemaktualisierungsprogrammen bekommt man die installierten Treiber auf den aktuellsten Stand.

Wie kommt man nun an die Treiber für die Einbindung in Empirum?

Es gibt diverse Werkzeuge (Tools) die die Treiber aus einem bestehenden Windows System extrahieren können. Eine Übersicht zu diversen Tools gibt es hier.

Ich selbst habe recht gute Erfahrungen mit DoubleDriver gemacht, da es „portable“ ist und keine Installation benötigt. In diesem Programm gibt es auch die Möglichkeit, nur die zusätzlich installierten Treiber aus einem System zu sichern. Treiber die zusätzlich installiert wurden, sind über OEMxx.inf Dateien gekennzeichnet, da beim Installieren die Hersteller INF Datei in OEM<fortlaufende Nummer>.inf umbenannt wird. Nachdem man das Tool gestartet hat und das System über „Scan current System“ ausgelesen hat, sind die OEM Treiber bereits vorselektiert. Anschließend kann man über „Backup now“ und diese als „Structured Folder“ in ein Ziel seiner Wahl sichern. DoubleDriver erstellt dann, je nach Typus (Chipsatz, Security,…), ein eigenes Verzeichnis.

Wie bekomme ich nun diese Treiber in Empirum eingebunden?

Auch hier gibt es unterschiedliche Wege. Generell sollte man jedoch den Netzwerkkartentreiber auf jeden Fall ganz „klassisch“ wie eingangs beschrieben über den Hardware-Assistenten einbinden. Je nach „Geschmackssache“ macht man dies auch für den Grafikkartentreiber und alle weiteren „sonstigen“ Treiber. Alternativ erstellt man ein Hardwareprofil, samt Verzeichnisnamen und kopiert die erstellte Struktur in das Verzeichnis des Hardwareprofils. Dies geht ab Windows 7 und neuer, da diese Betriebssysteme auch Unterverzeichnisse nach passenden Plug&Play Treibern durchsuchen.

Achtung!

Nicht alle Treiber lassen sich darüber einbinden und funktionieren nach einer Installation sorgenfrei. Folgende Treiber installiert man am besten über die Installationsroutine des Herstellers:

  • UMTS (WWAN) Treiber und Software, wie die Ericson oder GOBI Treiber
  • Bluetooth Treiber und Software

Folgende Treiber „zicken“ auch ganz gerne einmal:

  • Touchpad Treiber
  • Medienkarten
  • neue HECI (AMT Treiber)

Zusammengefasst hilft einem das Backup einfach an aktuelle bzw. funktionierende Treiber heranzukommen. Es ist jedoch nicht die alleinige und komplett „sorgenfreie“ Möglichkeit.

Gerade Notebooks, die über weitere spezifische Hardware verfügen, sind hier mit dem besonderen Augenmerk zu beachten. Desktop Computer sind hier weniger speziell und funktionieren zumeist mit den „gesicherten“ Treibern.

In Kürze folgt ein weiterer Beitrag über ein „optimiertes“ Treiberhandling.

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