You searched for Bootkonfiguration - Workplace Management Blog https://www.wpm-blog.de/ ... ideas and solutions making workplace management easier Sun, 24 Nov 2024 17:07:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.7 Empirum: Fehler bei der Windows 11 Installation https://www.wpm-blog.de/empirum-fehler-bei-der-windows-11-installation/ https://www.wpm-blog.de/empirum-fehler-bei-der-windows-11-installation/#comments Thu, 17 Oct 2024 14:02:03 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2985 Die Microsoft Windows 11 (Version 24H2) Installation mittels Matrix42 Empirum OS-Installer kann nicht erfolgreich durchgeführt werden. Die Installationen von Windows 10 und Windows 11 23H2 funktionieren weiterhin. Das Problem zeigt sich wie folgt: Die Windows … Weiterlesen

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Die Microsoft Windows 11 (Version 24H2) Installation mittels Matrix42 Empirum OS-Installer kann nicht erfolgreich durchgeführt werden. Die Installationen von Windows 10 und Windows 11 23H2 funktionieren weiterhin. Das Problem zeigt sich wie folgt: Die Windows 11 Installation bleibt im Paket „WindowsInstallation“ bei 76% stehen und zeigt zusätzlich ein Fenster mit dem Titel: „Windows 11 Setup“ und dem Inhalt je nach Sprache: „Die Installation von Windows 11 ist fehlgeschlagen“ bzw.
„Windows 11 Installation has failed“.

Aktualisierung Windows Preinstallation Environment

In diesem Fall ist das Windows PE-Add-On auf dem EmpirumServer zu prüfen. Bis dato war eine Version 10.1.19041.1 des WADK WinPE-Add-Ons vollkommen ausreichend. Mit der Installation von Windows 11 22H4 wird jedoch unbedingt eine aktuellere Version benötigt.

Die auf dem EmpirumServer installierte Version kann in der Systemsteuerung überprüft werden:

Nachdem die Windows PE-AddOn Version 10.1.19041.1 o.ä. deinstalliert wurde, muss die aktuelle Version 10.1.26100.1 installiert werden.

Diese kann von der nachfolgenden Seite bezogen werden: https://learn.microsoft.com/de-de/windows-hardware/get-started/adk-install

Boot Konfiguration neu erstellen

Ist die Installation des WADK Windows-PE-Add-On erfolgreich abgeschlossen, muss die Bootkonfiguration unter Konfiguration, Boot Konfigurationen neu gespeichert werden.

Falls SubDepots im Einsatz sind, sollte im Anschluss das PXE-Image auch auf das SubDepot übertragen werden. Im Anschluss sollte einer erfolgreichen Windows 11 24H2 Installation nichts mehr im Wege stehen.

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Empirum WinPE PreBoot Update mit „doppeltem Boden“ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preboot-update-mit-doppeltem-boden/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preboot-update-mit-doppeltem-boden/#respond Tue, 14 Apr 2020 17:05:46 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2587 Matrix42 stellt die neuen Quellen für den WinPE PreBoot Support als „xcopy“ Deployment zur Verfügung. Das bedeutet, das Archiv wird über das vorhandene Empirum Verzeichnis kopiert und anschließend sind zusätzlichen Aufgaben wie Neuerstellung Boot-Konfiguration und … Weiterlesen

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Matrix42 stellt die neuen Quellen für den WinPE PreBoot Support als „xcopy“ Deployment zur Verfügung. Das bedeutet, das Archiv wird über das vorhandene Empirum Verzeichnis kopiert und anschließend sind zusätzlichen Aufgaben wie Neuerstellung Boot-Konfiguration und Aktualisierung der PreOS Pakete an der Reihe. Nun aber Schritt für Schritt, damit wir im Notfall auch wieder auf den vorherigen Stand zurückkehren können.

Download der neuen WinPE Erweiterung vom Matrix42 Marketplace

Den aktuellen WinPE PreBoot Support findest Du im Matrix42 Marketplace. Lade die aktuelle Version und das dazugehörige WinPE How-To herunter. Der PreBoot Support steht als selbstextrahierendes Archiv zur Verfügung, kann aber auch gezielt mittels z.B. 7-zip entpackt werden.

Hinweis: Zur Sicherheit sollte man prüfen, ob die eingesetzte Empirum Version mit dem WinPE PreBoot Support kompatibel ist.

Sicherung der genutzten WinPE Umgebung

Empirum Updates erstellen automatisch eine Sicherung des WinPE Ordners unter:
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE_Backup
Da die im Marketplace bereitgestellten WinPE Aktualisierungen lediglich kopiert werden, muss man sich selbst um die Sicherung kümmern.
Dazu kopierst Du am besten den Ordner
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE
nach
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE_Backup
Zur Sicherheit gibst Du der Sicherung noch die WinPE Version oder ein Datum mit.
Die WinPE Cersion kannst Du aus den Dateiinformationen der
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE\binaries\UAF\Matrix42.Empirum.PeAgent.dll
entnehmen.

Entpacken des WinPE PreBoot Supportes

Der entpackte WinPE PreBoot Support steht als Empirum Verzeichnis Struktur zur Verfügung.

Kopieren der Aktualisierung

Kopiere nun die entpackte Empirum Struktur über die vorhandene aktive Empirum Installation.

Anpassungen / Customizings

Falls Anpassungen hinsichtlich Logos, Hintergrundbilder, Standard-Timeouts, etc. getätigt wurden, so sind diese Anpassungen wieder im
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE
Ordner vorzunehmen. Dazu kannst Du auch in Deiner zuvor getätigten Sicherung nachsehen bzw. dich bedienen.

Importieren der aktualisierten PreOS Pakete

Anschließend sind die aktualisierten PreOS Pakete in der Management Console unter Konfiguration\Software Management\Depot zu importieren.
Wenn Du Dich hier noch nicht so sicher fühlst, so kannst Du dies ist im Kapitel 2.1.1 des oben genannten WinPE How-Tos nachvollziehen. Mit dem PreBoot Support Version 1.8.1 werden die Pakete möglichst bereits in die richtige Reihenfolge gebracht und direkt zur Installation freigegeben. Falls Du Dir bzgl. der Reihenfolge der Pakete nicht sicher bist, so kannst Du Dir diesen Artikel nochmals ansehen.

Bootkonfiguration neu erstellen

Lese diesen Abschnitt zuerst zu Ende bevor Du aktiv wirst.
Der einfachste Weg ist die vorhandene Boot-Konfiguration zu öffnen und unten rechts auf Speichern zu drücken. Dann wird die vorhandenen Boot-Konfiguration mit den neuen Quellen der WinPE Umgebung aktualisiert. Mit einem kleinen „Umweg“ erstellst Du eine zweite/neue Boot-Konfiguration und übernimmst die Einstellungen der derzeitig genutzten Boot-Konfiguration (Einstellungen: Agent-Template, TFTP-Blockgröße, Self-Provisioning und zusätzliche Treiberverzeichnisse, etc.). Diese Konfiguration kannst Du auch immer wieder für die neuen Versionen nutzen. Wenn also die kommenden Schritte und Tests funktionieren, erstellst Du die produktiv genutzte Konfiguration neu.

Testen!

Nachdem die Boot-Konfiguration fertig erstellt ist, kannst Du die neuen Komponenten testen. Für den Test erstellt Du Dir eine gesonderte Zuweisungsgruppe und ordnest ihr die neue Boot-Konfiguration und neuen Pre-OS Pakete zu. Bitte beachte, dass die notwendigen Variablen auch hier gesetzt sein müssen. An dieser Stelle könnte es nützlich sei, sich mit den neuen „Variablen Konfigurationen“ auseinander zu setzen.

Produktive Nutzung oder Rollback?

Treten bei den Tests keine Ungereimtheiten auf, so kannst Du die Änderungen in Deine produktiv genutzten Konfigurations- oder Zuweisungsgruppen übernehmen. Dazu kannst Du entweder die alte Boot-Konfiguration mit der neuen ersetzen, oder aktualisierst die produktiv genutzte Boot-Konfiguration nun mit den neuen Quellen. Die neuen Pre-OS Pakete musst du jedoch trotzdem zuweisen, oder eben eine genutzte Software-Gruppe aktualisieren.

Sollte etwas nicht wie gewünscht funktionieren, brauchst Du es nicht zu überführen bzw. kannst mit der Übernahme noch warten.
Die Erstellung der Boot-Konfiguration greift immer auf das „WinPE“ Verzeichnis zu. Im „schlimmsten“ Falle, kannst Du das WinPE Verzeichnis aus dem WinPE_Backup Verzeichnis wiederherstellen, wenn Du z.B. neue Treiber in das „ältere“ funktionierende WinPE integrieren musst.

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Empirum WinPE – PXE-Image Erstellung https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-pxe-image-erstellung/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-pxe-image-erstellung/#respond Sat, 26 Oct 2019 07:02:21 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2363 Nachdem ich meine bisherigen Blog Veröffentlichungen zum Thema Empirum WinPE zusammengefasst habe, habe ich eine große Lücke festgestellt. So habe ich einiges zum Unterschied Empirum EPE und WinPE geschrieben und bin dann schon mittendrin im … Weiterlesen

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Nachdem ich meine bisherigen Blog Veröffentlichungen zum Thema Empirum WinPE zusammengefasst habe, habe ich eine große Lücke festgestellt. So habe ich einiges zum Unterschied Empirum EPE und WinPE geschrieben und bin dann schon mittendrin im Thema „eigene“ WinPE Pakete. Das was sich dazwischen abspielt, oder auch notwendig ist dahin zukommen (WinPE PXE-Image, OS Import, Anwendung PreOS Packages), fehlt leider. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden :). Deswegen dreht sich in diesem Artikel alles um die Voraussetzungen und die Erstellung des WinPE PXE-Images.

Los geht’s!

WADK

Eine Installation des WADK auf dem EmpirumServer ist eine Voraussetzung zur Erstellung der WinPE PXE-Images. Dazu habe ich bereits zwei Artikel geschrieben, die die Hintergründe und die Bereitstellung erläutern:

Matrix42 WinPE Erweiterung

Mit jeder neuen Empirum Version kommt auch ein Stand des WinPE PreBoot Supports in das Empirum System. Die PreBoot Support Entwicklung ist jedoch nahezu völlig von der Empirum Entwicklung entkoppelt. Man kann den jeweils aktuellsten WinPE PreBoot Support mit einer noch unterstützen Empirum Version einsetzen. Den aktuellen WinPE PreBoot Support gibt es im Matrix42 Marketplace zum Download.

Der WinPE PreBoot Support, der derzeit als EXE angeboten wird, entpackt, mit einem Doppelklick, im gleichen Ordner eine Empirum Struktur. Falls man in diesem Ordner in der Vergangenheit bereits einen WinPE PreBoot Support entpackt hat, sollte man das vorhandene Empirum Verzeichnis löschen. Nur zur Sicherheit: Nicht das produktiv genutzte Empirum Verzeichnis löschen! Alternativ kann man auch ein Komprimierungsprogramm (7-zip) nutzen, um es in einen Ordner des EXE Namens zu entpacken.

Die entpackte Struktur wird dann über die vorhandene produktive Empirum Struktur kopiert und bestehende Dateien werden ersetzt.
Laut Matrix42 wird ein Backup der produktiven Empirum Struktur empfohlen. Soweit bin ich bis dato noch nicht gegangen. Meines Erachtens vorteilhaft kann jedoch eine Sicherung des nachfolgenden Ordners sein: Empirum\EmpInst\Sys\Images\WinPE sein. Im zuvor angegebenen Ordner liegen die Matrix42 Quellen zur Erstellung des Empirum WinPE PXE-Images.

Konfiguration WinPE PXE-Image

Dazu wechselt man in der Management Console in den Bereich „Konfiguration\Boot Konfigurationen“. Mit einem Klick auf das „+ Neu“ (unten links) beginnt man mit der Erstellung eines neuen PXE-Images.

Dem PXE-Image gibt man einen Namen – der Dialog weißt einen schon darauf hin, welche Zeichen und Buchstaben erlaubt sind.
In der Beschreibung kann man für sich die Grundlage des WinPE PXE-Images festhalten.
Der Konfigurationstyp ist in diesem Fall natürlich: WinPE.

Die Auswahl des Agent-Templates hat folgende Funktion:
Aus dem Agent-Template werden die Informationen bzgl. des EmpirumAgent Benutzernamens, des Ausfall-Servers und ob DHCP Optionen genutzt. Diese Informationen werden vom erstellten PXE-Image genutzt, um während der Ausführung des WinPE die Verbindung zum EmpirumServer herzustellen.

Ab einem Hotfix für die Empirum Version 19.0.1 werden standardmäßig die „erweiterten Eigenschaften“ zur Erstellung ausgeblendet.

Mit der TFTP Blockgröße kann man „spielen“, um die Übertragung des WinPE zu beschleunigen bzw. auf Stabilität zu trimmen.

Zusätzliche Treiberverzeichnisse
Unter „Zusätzliche Treiberverzeichnisse“ gibt man eine Quelle für Treiber an, die in das WinPE eingebunden werden sollen.

  • Das sind nicht alle Treiber die später für das zu installierende Windows genutzt werden:
  • Zumeist werden hier Netzwerkkartentreiber für das WinPE auf Windows 10 Basis benötigt, damit das WinPE PXE-Image eine Verbindung zum EmpirumServer herstellen kann.
  • Bis dato war nur einmal ein Storage Treiber notwendig – damit verfährt man jedoch in gleicher Weise.
  • Ich nutze in der Abbildung ein selbst erstelltes Verzeichnis, was separat vom vorhandenen DRV Ordner liegt, da dies meines Erachtens in absehbarer Zeit überflüssig wird.
  • Es werden alle Treiber, die in diesem Ordner und auch Unterordner liegen, in das WinPE eingebunden.
  • Idealerweise generiert man im angegebenen Ordner Unterordner mit den Namen der Modelle oder Netzwerkkarten.

Erstellung PXE-Image

Bei der Erstellung des WinPE PXE-Images, mit Klick auf Speichern (unten rechts), werden dann die …

  • Windows PE Quellen (C:\Program Files (x86)\Windows Kits\10\Assessment and Deployment Kit\Windows Preinstallation Environment)
  • Matrix42 WinPE Erweiterung (Empirum\EmpInst\Sys\Images\WinPE)
  • angegebene „Zusätzliche Treiberverzeichnisse“
  • mit Hilfe des Skriptes (CreatePXEWinPEMultiPlatform.ps1)

zu einem PXE-Image zusammengeführt.

Status der Erstellung

Die Erstellung dauert ca. 15-20 Minuten. Den Status der Erstellung kann man am Symbol bei der Konfigurationsübersicht (oben links) oder unter Management im Menü „Info“ unter „Back-end tasks …“ einsehen.

In der Konfigurationsübersicht gibt es die:

  • Sanduhr – warten das der BTQHx64 Dienst es verarbeitet
  • Zahnräder – der BTQHx64 Dienst ist dabei, Dauer ca. 15-20min
  • grüner Haken – erfolgreich erstellt
  • rotes Kreuz – Fehler bei der Erstellung

Fertig!

Die erfolgreiche Fertigstellung kann, wie zuvor beschrieben, an mehreren Stellen eingesehen werden. Hier ein Auszug aus dem Back-end task Log:

Für technisch Interessierte: Das erstelle PXE-Image ist anschließend unter „Empirum\EmpInst\Wizard\Image\VirtualRoots\BootEnvironment\<PXE-ID>“ zu finden.

Einmalige Einrichtung ist getan. Was nun?

Wenn man sich für eine neue WinPE Erweiterung (siehe oben) entscheidet, muss das PXE-Image neu erstellt werden, da die neuen WinPE PreOS Packages zumeist auch auf Neuerungen im Empirum WinPE zurückgreifen. Ob man dazu eine neue Konfiguration erstellt, oder nur die vorhandene mittels „Speichern“ mit den neuen Quellen aktualisiert, muss man selbst entscheiden. Benötigt das vorhandene PXE-Image aufgrund einer noch nicht getesteten oder neuen Hardware einen zusätzlichen Netzwerkkartentreiber, so legt man den Treiber im oben genannten Ordner („Zusätzliche Treiberverzeichnisse“) ab und generiert durch „Speichern“ das PXE-Image neu.

Fehler bei der Erstellung …

Bei Fehlern bei der Erstellung kann man entweder in die Back-end task Verarbeitung schauen, oder direkt in das aktuelle Log des BTQHx64 Dienstes auf dem EmpirumServer unter
%ProgramData%\Matrix42\Logs\BackendTaskQueueHost64.

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Erstellung einer WinPE 1.6.6 Bootkonfiguration bricht ab https://www.wpm-blog.de/erstellung-einer-winpe-1-6-6-bootkonfiguration-bricht-ab/ https://www.wpm-blog.de/erstellung-einer-winpe-1-6-6-bootkonfiguration-bricht-ab/#comments Wed, 02 Oct 2019 05:36:57 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2334 Gestern habe ich beobachtet, dass die Erstellung einer WinPE Bootkonfiguration der aktuellen Empirum WinPE Version 1.6.6 immer wieder abgebrochen ist. Nach einem Blick in das Log hatte ich eine Idee, wo ich ansetzen muss – … Weiterlesen

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Gestern habe ich beobachtet, dass die Erstellung einer WinPE Bootkonfiguration der aktuellen Empirum WinPE Version 1.6.6 immer wieder abgebrochen ist. Nach einem Blick in das Log hatte ich eine Idee, wo ich ansetzen muss – das Überschreiben des neuen „Hintergrundbildes“ sorgte für Probleme. Das Problem sollte auf wahrscheinlich allen „nicht englischen“ Windows Betriebssystemen auftreten.

Abhilfe

Für Abhilfe sorgen die nächsten Schritte. Dazu müsst ihr die nachfolgende Datei Empirum\EmpInst\Sys\Images\WinPE\CreatePXEWinPEMultiPlatform.ps1 auf dem EmpirumServer öffnen und anpassen. Die erste Zeile, ist die vorhandene Zeile (Suche) und die Zeile danach ist „Lösung“.

#icacls.exe "$MountPxeDir\Windows\System32\winpe.jpg" /grant Administrators:F
icacls.exe "$MountPxeDir\Windows\System32\winpe.jpg" /grant *S-1-5-32-545:F

Ich habe die Gruppe der „Administrators“ durch die sogenannte Well-Known SID ersetzt.

Falls das nicht ausreichend sein sollte, kann man den zuvor abgesetzten takeown Befehl um ein /A ergänzen. Dies habe ich nicht getestet! – wäre jedoch konsequent, wenn man die „Administratoren“ berechtigen möchte.

Im Anschluss ist die Erstellung der WinPE Bootkonfiguration mit Erfolg durchgelaufen.

Hinweis: Das oben genannte Problem ist mit dem WinPE 1.6.6_1 behoben!

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Microsoft WADK / WinPE Versionen (Stand 06/2019) https://www.wpm-blog.de/microsoft-wadk-winpe-versionen-stand-062019/ https://www.wpm-blog.de/microsoft-wadk-winpe-versionen-stand-062019/#comments Mon, 03 Jun 2019 19:40:41 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2181 Zur Nutzung der Empirum WinPE Erweiterung, muss das Microsoft ADK auf dem EmpirumServer installiert sein. Darauf habe ich bereits im folgenden Beitrag hingewiesen. Optimalerweise setzt man auch den passenden WinPE Boot (oder neuer) zur Installation … Weiterlesen

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Zur Nutzung der Empirum WinPE Erweiterung, muss das Microsoft ADK auf dem EmpirumServer installiert sein. Darauf habe ich bereits im folgenden Beitrag hingewiesen. Optimalerweise setzt man auch den passenden WinPE Boot (oder neuer) zur Installation der jeweiligen Betriebssystemversion ein. Die Dateien für den WinPE Boot werden in Empirum mittels der Bootkonfiguration zusammengestellt und als „PXE-Image“ auf dem EmpirumServer hinterlegt. Dazu wird die auf dem EmpirumServer installierte WinPE Umgebung genutzt.

Wie finde ich heraus, welche WADK version auf meinem EmpirumServer installiert ist?

In der Systemsteuerung unter Programme, Programme & Features sieht man die installierte Version des WADK (Windows Assessment und Deployment Kit). In diesem Dialog wird die Windows Build Version angezeigt. Doch welche Build Version entspricht welcher weitläufig bekannten Windows Version?

Eine recht einfache Zuordnung ist auf der folgenden Seite hinterlegt und erläutert:
https://www.systemcenterdudes.com/windows-10-adk-version-history/
Wer die ersten Stellen wie 10.0 oder 10.1 weglässt, kann die Zuordnung auch über die nachfolgende Seite vornehmen:
https://docs.microsoft.com/en-us/windows/release-information/

Hinweis: Matrix42 empfiehlt ab der WinPE Erweiterung 1.8.0 den Einsatz der WADK Version 1903.

Woher bekomme ich meine aktuelle WADK Version?

Ein zentraler Einstiegspunkt für den Download der offiziellen WADK Versionen gibt es hier:
https://docs.microsoft.com/en-us/windows-hardware/get-started/adk-install
Auf dieser Seite gibt es nicht nur die aktuelle Version, sondern auch alle weiteren verfügbaren ADK Versionen zum Download.

Hinweis: Mit der Version 1809 wurde der Download für die Bereitstsellungstools und das PE add-on aufgeteilt. Für Empirum wird beides benötigt!

Was muss mindestens installiert werden?

Das adksetup und das adkwinpesetup wird jeweils in den vorgeschlagenen Pfad installiert. Im weiteren Verlauf folgt man dem Assistenten und beantwortet die Fragen zur „Privacy (Datenschutz)“ und „License (Lizenzvertrag)“.

Bei der Ausführung des ADKSetups müssen mindestens die Bereitstellungsdienste installiert werden.

Bei der Ausführung des ADKWinPESetups gibt es nicht so viel Auswahl. Hier muss die Windows Vorinstallationsumgebung (Windows PE) installier werden.

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Empirum WinPE Boot Troubleshooting https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-boot-troubleshooting/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-boot-troubleshooting/#comments Sat, 06 Apr 2019 16:37:18 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2164 Matrix42 bietet nun seit einer geraumen Zeit die Alternative WinPE als PXE-Bootmedium für die Windows 10 Installation an. In Kürze wird damit auch die automatisierte Installation von Windows 7 und der Windows Server Versionen möglich … Weiterlesen

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Matrix42 bietet nun seit einer geraumen Zeit die Alternative WinPE als PXE-Bootmedium für die Windows 10 Installation an. In Kürze wird damit auch die automatisierte Installation von Windows 7 und der Windows Server Versionen möglich sein. Damit werden weitere Grundlagen geschaffen, den herkömmlichen EPE PXE-Boot für Windows Installationen obsolet zu machen. Die Installation per WinPE ist in der Empirum Welt ein Bruch mit dem vorhandenen Vorgehen, dass ich jedoch nicht negativ werten möchte. Die Möglichkeiten sind vielfältiger, die Umsetzung dagegen noch jung und somit nicht so umfänglich wie der vorhandene EPE PXE-Boot.

Der WinPE PXE-Boot bootet ein von Empirum modifiziertes bzw. ergänztes Windows PE. Das WinPE wurde im Bedarf um weitere Treiber ergänzt, aber auf jeden Fall um nützliche Libraries und den Matrix42 UAF Dienst. Letzterer führt die zugewiesenen PreOS-Packages (Powershell „Pakete“) aus und bedient sich der gesetzten Variablen. Diese zugewiesenen Pakete beschreiben die Art und Weise, wie z.B. die Betriebssystem-Installation stattfinden soll. Auf weitere Einzelheiten und Vergleiche mit dem EPE Boot werde ich an anderer Stelle eingehen.

So gliedert sich der WinPE PXE-Bootvorgang in:

  • Laden und Ausführen der WinPE Umgebung
  • Laden des Matrix42 UAF Dienstes
  • Verarbeiten der PreOS-Packages

Nun zu möglichen Problemen und Maßnahmen/Hilfestellungen zur Bearbeitung.

Laden der Windows PE Umgebung

Schlägt bereits das Laden der WinPE Umgebung fehl, so könnte dies ggf. an der TFTP Blocksize liegen. Diese kann bis Empirum v19 global in der .config Datei des BTQH (Backend Task Queue Host Services) Dienstes eingestellt werden. Standardmäßig steht dieser Wert auf 4096. Mit größeren Werten kann man den Boot beschleunigen. Damit kann er jedoch unzuverlässiger werden. In einem Falle musste ich die Größe auf 1456 festsetzen, damit der Boot zuverlässig an allen Standorten funktioniert hat.

Windows PE ist gestartet

Sobald das Windows PE gestartet ist, kann mittels STRG+C auf die Kommandozeile und per STRG+L direkt auf die Log Datei des UAF Dienstes zugegriffen werden. Die Windows PE Umgebung befindet sich unter X:\. Der UAF Dienst liegt im Ordner X:\UAF. Das wpeinit.log unter X:\Windows\System32.

Herstellen einer Netzwerkverbindung

Damit der im WinPE implementierte UAF Dienst seine Aufträge abarbeiten kann, bedarf es einer grundlegenden Netzwerkverbindung. Diese Verbindung wird durch Laden und Starten des Netzwerk-Stacks durch die  X:\Windows\StartNet.cmd und nachvollziehbar durch die wpeinit.log  vorgenommen (QueryAdapterStatus ist hier das passende Suchwort). Kann das WinPE keine Netzwerkverbindung aufbauen, kann es notwendig sein, das WinPE mit Netzwerk- und/oder Speicherverwaltungs-Treibern (Storage) zu versorgen. Dies geht über die Bootkonfiguration und wird in einem anderen Beitrag erläutert.

DeviceMapping.xml

Die DeviceMapping.xml im \\%EmpirumServer%\Values$ Verzeichnis stellt die Verbindung MAC-Adresse bzw. UUID zum Computernamen her. Somit darf jede MAC Adresse bzw. UUID auch nur einmal in der DeviceMapping.xml vorhanden sein. Beim Einsatz von SubDepots muss zusätzlich beachtet werden, dass es für die DeviceMapping Datei einen separaten SyncJob (ESubdepot_DeviceMapping) gibt, der zugewiesenen werden muss.

UAF – Auftragsverarbeitung

Das Vorgehen des UAF Dienstes wird im Matrix42.Platform.Service.Host.log festgehalten. Wie zuvor beschrieben, kann dies per STRG+L geöffnet werden. Um Neuerungen mitzubekommen, muss man ggf. das Fenster schließen und erneut aufrufen. Nach einer UAF Sitzung wird das Log auf den EmpirumServer zurückgeschrieben. In Empirum v18 bzw. WinPE 1.4.14 ist das das Verzeichnis \\%EmpirumServer%\EmpInst$\Wizard\OS\Auto\<letzten8 Stellen der MAC-Adrese> bzw. <UUID>.

PXE-Image / WADK Version

Wenn man die neuen WinPE Versionen einsetzt, sollte man wie ein Blog-Leser zusätzlich darauf hingewiesen hat, sicherstellen, dass man die aktuelle WADK Version auf dem EmpirumServer installiert hat. Matrix42 empfiehlt den Einsatz der WADK Version 1903 (eine Version 1909 wird nicht von Microsoft bereitgestellt). Mit dem WADK 1903 habe ich bis dato keine schlechten Erfahrungen gemacht, ganz gleich ob Windows 10 Enterprise 2016 LTSB oder Windows 10 Build 1909 installiert wurde. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass die PXE-Image Erstellung (unter Konfiguration\Boot-Konfiguration) erfolgreich ist. Die aktualisierten PreOS Pakete funktionieren auch nur zuverlässig mit einer zu der Version passenden Boot-Konfiguration bzw. aktualisierten PXE-Image.

Update: In neueren WinPE Versionen werden die Log Dateien nach \\%EmpirumServer%\EmpInst$\Wizard\OS\WinPEStatus\%Domain%_%Computername% geschrieben .
Hinweis: Bis WinPE 1.4.14 (mindestens) werden die Log Dateien nicht überschrieben, wenn zwischenzeitlich ein Neustart stattgefunden hat.

 

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https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-boot-troubleshooting/feed/ 8
Empirum WinPE – EPE Gegenüberstellung https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-epe-gegenueberstellung/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-epe-gegenueberstellung/#respond Sun, 31 Mar 2019 21:26:44 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2160 Die Unterscheidung EPE (Empirum PreInstallation Environment) zu WinPE bezieht sich hauptsächlich auf das Image, dass per PXE übertragen und ausgeführt wird. Nachfolgend werde ich zumeist von einer Installation per EPE bzw. WinPE sprechen, wobei natürlich … Weiterlesen

Der Beitrag Empirum WinPE – EPE Gegenüberstellung erschien zuerst auf Workplace Management Blog.

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Die Unterscheidung EPE (Empirum PreInstallation Environment) zu WinPE bezieht sich hauptsächlich auf das Image, dass per PXE übertragen und ausgeführt wird. Nachfolgend werde ich zumeist von einer Installation per EPE bzw. WinPE sprechen, wobei natürlich auch andere Aufträge wie BIOS Konfiguration, BIOS Update, oder Löschen der Festplatten Aufgaben des PXEs sind. In der nachfolgenden Beschreibung gebe ich einen kurzen Überblick über die EPE Installation und gehe etwas detaillierter auf die Installation per WinPE ein.

Empirum PE (Linux)

Das EPE (Empirum PreInstallation Environment) auf Linux Basis verarbeitet mittels des EIS Interpreters die zugewiesenen Jobs (EIS Skripte), die per OS.INI im MAC8 Verzeichnis (letzten 8 Stellen der MAC-Adresse) zugewiesen werden. Die Abfolge der Aufträge sind durch das EIS Skript weitestgehend vorgegeben. An definierten Punkten kann man mittels der Custom EIS Skripte in den Ablauf eingreifen. Bei einer Betriebssysteminstallation werden das Windows PE und die Betriebssystemquellen auf die lokale Festplatte übertragen und von dort die Windows Installation per Windows PE gestartet. Die Installation wird mittels der Betriebssystemvorlage (OS.INI) beschrieben und parametrisiert (Windows Einstellungen, Lizenz-Schlüssel, Partitionierung, Domain-Join, uvm.). Am Ende einer Betriebssysteminstallation wird mittels des Parameters „Befehl“ der Empirum Agent installiert und der Übergang zur Softwareverteilung bereitet.

Empirum WinPE (Windows PE)

Das Empirum WinPE wird ebenso über die Management Console, Konfiguration, Bootkonfiguration erstellt. Bei der Erstellung bedient sich Empirum dem auf dem EmpirumServer installierten WADK (C:\Program Files (x86)\…), nicht dem in Empirum importieren WADK. Das erstellte Empirum WinPE beinhaltet einen EmpirumAgenten (Matrix42 UAF) und diverse WinPE Erweiterungen. Der im WinPE integrierte UAF Agent verarbeitet die zugewiesenen PreOS Pakete (aus der %Computername%.DDC).

Hier gilt die Reihenfolge, von oben nach unten, wie sie im SoftwareDepot festgelegt wurde. Die WinPE Pakete (auf Basis von powershell) werden über die EMC Variablen parametrisiert und nicht mehr über die OS.INI. Deswegen muss bei einer Aktivierung auch kein Haken mehr bei „Betriebssystemkonfiguration (OS.INI) erstellen“ gesetzt werden. Die Variablen bzw. die Variablengruppierungen sind nach den zugewiesenen Paketen benannt (z.B. DiskPartitioning, WindowsInstallation). Im Paket WindowsInstallation wird ebenso ein minimaler Matrix42 UAF Dienst installiert, der nach dem Paket „PxeOffAndReboot“ bis zur Installation des eigentlichen Matrix42 Windows Agenten durch das Paket EmpirumAgentSetup aktiv ist. Somit werden die PreOSPakete bis zum PxeOffAndReboot im Kontext des WinPE ausgeführt und im Anschluss im Kontext des installierten Windows. In dem Installations-Vorgang mittels WinPE stellt die erfolgreiche Ausführung des EmpirumAgentSetup Paketes den Übergang zur Softwareverteilung dar. Eigene PreOS Pakete können mittels Powershell Kenntnissen und dem PreOS Package Editors erzeugt und in die Abfolge eingebaut werden.

PreOS Paket Variablen

Die folgende Variablen bzw. Variablengruppen müssen für eine erfolgreiche Installation per WinPE gesetzt werden.

  • DiskPartitioning (optional)
  • DriverIntegration (optional)
  • WindowsInstallation
  • FQDN
  • ORGANIZATIONAL_UNIT
  • TimeZone
  • DomainJoin
  • MX42_AGENT_PUSH_PACKAGE_FOLDER

Zu diesem Thema werde ich in Kürze einen gesonderten Artikel erstellen. Wer nicht warten mag, sollte das PDF, dass der Empirum WinPE Erweiterung beiliegt, nutzen.

Vorteil der PreOS Pakete

Die sogenannten PreOS Pakete kann man, wie oben beschrieben, auch selbst erstellen. Damit man die Pakete in Empirum importieren und nutzen kann, muss man diese mit dem PreOS Package Editor erstellen. Durch das beschriebene Konstrukt kommen die Vorteile des WinPE Boots und der einzelnen Pakete erst richtig zum Vorschein. Beispielhaft, kann man bei einer Windows 7 zu Windows 10 Migration direkt auch das BIOS aktualisieren, auf UEFI umstellen, uvm. Diese Möglichkeiten waren mit dem EPE und der EIS basierten Installation nicht bis schwer umzusetzen.

Beispiele selbsterstellter PreOS Pakete

In Kundenumgebungen habe ich bereits Pakete wie:

  • BIOS Update
  • BIOS Konfiguration in unterschiedlicher Art und Weise
  • UEFISecureBootValidator
  • PostOSInstallation

erstellt und genutzt.
Einen Teil der Pakete hatte ich bereits veröffentlicht.

In Kürze werde ich ein Update der gesammelten und universellen Werke bereitstellen.

 

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Empirum WinPE Paket – DriverIntegration Ersatz https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-paket-driverintegration-ersatz/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-paket-driverintegration-ersatz/#comments Tue, 01 Jan 2019 13:51:56 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2132 Das Empirum WinPE Paket, das ich hier vorstelle ist dazu gedacht das Matrix42 Paket „DriverIntegration“ zu ersetzen. Mein Paket heißt PrepareDRVbyModel_Packages, da mein erstes WinPE Paket die Treiber aus der EmpInst Verzeichnis Struktur holt. Was … Weiterlesen

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Das Empirum WinPE Paket, das ich hier vorstelle ist dazu gedacht das Matrix42 Paket „DriverIntegration“ zu ersetzen. Mein Paket heißt PrepareDRVbyModel_Packages, da mein erstes WinPE Paket die Treiber aus der EmpInst Verzeichnis Struktur holt. Was macht das originale Matrix42 DriverIntegration Paket? Es sucht in einer drivers.ini nach dem Hersteller und Model und kopiert abhängig davon die Treiber nach C:\EmpirumAgent\Drivers. In diesem Verzeichnis sucht die automatisierte Windows Installation (WindowsInstallation Paket) nach nicht bekannten Treibern. Dies kann man in der unattend.xml im WindowsInstallation Paket Verzeichnis sehen. Jetzt kommt wahrscheinlich der längste Beitrag, den ich bis dato geschrieben habe …

PrepareDRVbyModel_Packages

Mein Ersatz bietet (meines Erachtens:)) einige Vorteile und weicht in den nachfolgenden Punkten von dem Matrix42 Grundgedanken ab:

  • es ist „gesprächiger“ und man kann eher nachvollziehen, was es macht (siehe Screenshots am Ende des Beitrages)
  • der Ablageort der Treiber kann angepasst werden vom Standard: Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
  • der Ablageort der Drivers.ini kann angepasst werden vom Standard: Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
  • es kann festgelegt werden, ob die WinPE Installation weitergehen soll, auch wenn kein Eintrag in der drivers.ini, Treiber, etc. gefunden wurde.

Übersicht dieses Beitrages

  • Import der OS-Packages
  • Kurze Einführung: Hardware Model zu Treiber/Software Zuordnung per drivers.ini
  • Möglichkeiten mit PrepareDRVbyModel_Packages
  • Einführung PostOSInstallation Paket
  • Download
  • Fehlersuche
  • Screenshots

Import der OS-Packages

Zuerst ist es notwendig, die zusätzlichen OS-Package über das Software-Depot zu importieren. Danach muss die Reihenfolge arrangiert werden, damit die richtige Abarbeitung während der OS-Installation gewährleistet ist:

  • <WinPE-D-2PXE> (optional aber empfohlen)
  • DiskPartitioning
  • <PrepareDRVbyModel_Packages>
  • WindowsInstallation
  • PxeOffAndReboot
  • DomainJoin
  • <PostOSInstallation> (optional aber empfohlen)
  • EmpirumAgentSetup

Hardware Model zu Treiber/Software Zuordnung

Die Zuordnung Model zu Treiber geschieht wie bei dem Paket der Matrix42 über die drivers.ini Datei. Diese ist im Standard unter Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers abgelegt.

Aufbau der Drivers.ini
[<WMI Manufacturer>]
<WMI Model>=<Ordner, *.ZIP, *.cab unterhalb von Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers>

z.B.
[Dell Inc.]
OptiPlex 7010=DellOptiplex7010
;alternativ OptiPlex 7010=DellOptiplex7010.zip
;alternativ OptiPlex 7010=DellOptiplex7010.cab

Möglichkeiten mit PrepareDRVbyModel_Packages

Nachfolgend sind die Möglichkeiten erläutert, die sich aufgrund der Anpassung und Erweiterung ergeben. Diese Möglichkeiten können über die Variablen in der Management Console gesteuert werden. Die aufgeführten Variablen sind alle unter der Variablen Sammlung „PrepareDRVbyModel_Packages“ zu finden.

DriversAreMandatory:
Das Matrix42 Paket drehte sich bis vor kurzem solange in der Schleife bis ein Treiber in der drivers.ini gefunden wurde.
Dies ist für eine produktive Umgebung, den Dienstleister etc. gut so.
Wenn man jedoch einen Computer ohne spezifische Treiber installieren will (zum Test), dann muss man im Matrix42 Falle einen drivers.ini Eintrag erzeugen mit einem Verweis auf ein leeres Verzeichnis.
Dieses Verhalten wurde mit dem DriverIntegration 2.6 Pakete verändert – man kann es jedoch nicht steuern.

Variablenwerte:
0, WinPE fährt mit der WindowsInstallation fort, auch wenn kein Treiber in der drivers.ini gefunden wurde.
1, Matrix42 Standardverhalten – das System läuft in der Schleife und führt die WindowsInstallation nicht fort.
Somit kann man für eine produktive Struktur (Konfigurationsgruppe) sicherstellen, dass die Installation nur mit bekannten Hardware-Typen durchgeführt wird.

DriversRootPath:
Die Idee, den DriversRootPath anpassbar zu machen, hatte mehrere Gründe:
Selektive Synchronisation der Treiber: Hiermit kann man die Treiber direkt unter Packages\Drivers ablegen und mit einem angepassten „ESubDepot_Packages“ SyncJob diese für bestimmte Standorte auslassen und mit einem selbsterstellten ESubDepot_PackagesDrivers diese separat synchronisieren lassen.
Treiber-Update Softwarepakete: Durch eine Erweiterung der Ablage um eine Setup.inf, DPInst.exe und xml kann man eine Aktualisierung der Treiber auf bestehenden Systemen durchführen und mass dazu die Treiber nicht mehrmals ablegen. Dies werde ich in einem späteren Beitrag nochmals aufgreifen.

Variablenwerte:
„leer“ bedeutet Matrix42 Standardwert:Matrix42\OsPackages\Drivers, das entspricht Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
Kommentar:
Hinweis: Man kann in der drivers.ini auch Teilpfade angeben.
Für eine Kopie eines Ordners zum Beispiel: OptiPlex 7010=Dell\Optiplex7010\1.0\PNP
Für die Nutzung einer ZIP Datei zum Beispiel: OptiPlex 7010=Dell\Optiplex7010\1.0\PNP\Optiplex7010.zip
Wichtig: Der Pfad wird ab dem Packages Ordner angegeben!

DriversINIPath:
Die Idee hierbei war, dass man eine zweite drivers.ini Datei, unabhängig von einer produktiv genutzten, einsetzen kann.
Darin kann man Einträge für eine bekannte Hardware auf einen anderen Pfad, ZIP, etc. setzen und somit vorab bzw. parallel testen.
Somit kann für eine bestimmte Konfigurationsgruppe ggf. der Wert: Matrix42\OsPackages\Drivers\Test sein.
In diesem Ordner muss dann die alternative drivers.ini abgelegt sein.

Variablenwerte:
„leer“ bedeutet Matrix42 Standardwert:Matrix42\OsPackages\Drivers, das entspricht Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
Wichtig: Der Pfad wird ab dem Packages Ordner angegeben!

Perfekt funktioniert PrepareDRVbyModel_Packages mit dem PostOsInstallation Paket von mir. Das genannte Paket prüft ob es eine C:\EmpirumAgent\Drivers\HWspecificSW\Setup.inf gibt und führt diese aus.

Möglichkeiten des PostOsInstallation

Das PostOSInstallation Paket ist einfach und ruft eine abgelegt PostOSInstall.bat auf.
Hinweis: Diese Datei solltet ihr vor der ersten Benutzung einsehen und anpassen!
Die Batch Datei hat heute mindestens drei Funktionen:

  • Es importiert eine von dem PrepareDRVbyModel_Packages Paket erstellte Registry Datei, die ähnliche Werte in die Registry schreibt (HKLM\Matrix42\Installer), wie die EPE Installation.
  • Es passt die durch Matrix42 vorgegebenen Firma, Benutzer, Support etc. Informationen in der Registry an, die man bei der EPE Installation in der Betriebssystemvorlage angegeben hat.
  • Es führt eine Setup.inf aus dem C:\EmpirumAgent\Drivers\HWspecificSW Ordner aus, falls diese vorhanden ist. Somit kann man wieder im „Hardware-Profil“ Treiber per PNP und per EXE/MSI installieren.

Somit ist die PostOSInstall.bat eine Art Ersatz für die EmpirumAgent.bat/UEMAgent.bat.

[Update am 27.08.2019] Die Version 1.5 unterstützt nun auch die Drivers.json Datei, die per WinPEDriverAssistant erstellt wird. Es werden auch Intel NUCs erkannt und ASUS Motherboards. Beide zuletzt genannte Typen werden vom DriverIntegration Paket nicht unterstützt. Bei der Nutzung des PostOSInstallation Paketes, die darin enthaltene PostOsInstall.bat anpassen!

Download

Empirum WinPE PreOS Package zum optimierten Treiberhandling.

PrepareDRVbyModel_Packages 1.5 (514 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 175D4CD2FD119A371EDDA21211D6C0C761A7A50F

PrepareDRVbyModel_Packages 1.1 (568 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 0D3415555E6197DC510B02E946D96C5169FD8529

Los geht’s

Schritt 1:
Zuweisen der Pakete für eine Konfigurationsgruppe:

  • <WinPE-D-2PXE> (optional aber empfohlen)
  • DiskPartitioning
  • PrepareDRVbyModel_Packages
  • WindowsInstallation
  • PxeOffAndReboot
  • DomainJoin
  • PostOSInstallation (optional aber empfohlen)
  • EmpirumAgentSetup
  • Betriebssystem (per Variable oder aus dem rechten Baum)
  • WinPE (Bootkonfiguration)
  • Agent-Template

Schritt 2:
Setzen der Variablen für die oben genannten Pakete (siehe hierzu ggf. auch das WinPE Dokument der Matrix42).
Zuordnung des Betriebssystems

Schritt 3:
Zuweisen eines Computers

Schritt 4:
Aktivieren von PXE und Software (OS.INI ist nicht notwendig!)
Achtung:nicht während einer aktiven WinPE Phase den Computer nochmals aktivieren (dies kann ab WinPE 1.4.11 wieder getan werden).

Rückmeldungen sind willkommen!

Fehlersuche:

  • Erster Anlauf: In der Management Console auf dem entsprechenden Computer das PXE-Log ansehen
  • Informationen zum Ablauf der OS-Packages befinden sich in Empirum\EmpInst\Wizard\OS\Auto\<MAC8> oder <UUID>\debug_Matrix42.Platform.Service.Host.log.
    Suchen nach [wpm-blog und darunter sollten weitere Informationen zu finden sein …

Beispielhafte Screenshots:

DriversAreMandatory = 0 und keine passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden

DriversAreMandatory = 1 und keine passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden

DriversAreMandatory = 1, passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden, abweichende DriversIniPath Variable, Treiber werden kopiert

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Empirum: WinPE anstatt EPE als PXE-Image https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-anstatt-epe-als-pxe-image/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-anstatt-epe-als-pxe-image/#comments Sun, 15 Jul 2018 09:16:05 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2000 Hast Du schon die „neue“ Möglichkeit in Empirum getestet, direkt WinPE (Windows „light“) per PXE-Boot zu erhalten anstatt EPE (Linux)? Dies erspart bei der Windows 10 Installation den „Zwischenschritt“ über das EPE und lässt für … Weiterlesen

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Hast Du schon die „neue“ Möglichkeit in Empirum getestet, direkt WinPE (Windows „light“) per PXE-Boot zu erhalten anstatt EPE (Linux)? Dies erspart bei der Windows 10 Installation den „Zwischenschritt“ über das EPE und lässt für die Zukunft einiges mehr an Möglichkeiten offen. Die WinPE Boot Erweiterung gibt es im Marketplace oder ist in den aktuellen Empirum Versionen direkt mit an Board. Die jeweils aktuellste Version gibt es jedoch immer im Matrix42 Marketplace.

Was muss man tun, um es zu nutzen?

WinPE Erweiterung installieren.

Zu aller erst muss man die WinPE Erweiterung installieren. Wie zuvor beschrieben gibt es die WinPE Booterweiterung im Matrix42 Marketplace. Diese Erweiterung musst Du in Deine Empirum Umgebung installieren/kopieren. Dazu liegt dem Download ein PDF bei, dass die Installation beschreibt.

Installation des WADK auf dem EmpirumServer

Auf dem EmpirumServer muss das WADK (möglichst aktuell) installiert sein. Die WinPE Erweiterung bedient sich dem installierten WADK und nicht dem in Empirum importierten WADK. Die Installation des WADK habe ich im Beitrag „Matrix42 OS Deployment mit WinPE – Vorausetzungen“ bereits beschrieben.

Erstellen einer Bootkonfiguration

Anschließend muss eine Bootkonfiguration vom Typ „WinPE“ anstatt „EPE“ erstellt werden. Dabei wird das PXE-Image mit dem Inhalt des WinPE erstellt. Die Besonderheiten bzgl. der Optionen EFI und BIOS sind ebenfalls in dem WinPE HowTo PDF Dokument erläutert.

WinPE PXE-Image

Das erstellte WinPE PXE-Image enthält den Matrix42 UAF (Universal Agent Framework). Der UAF wird dazu benutzt die PreOS-Pakete (Empirum Pakete für die WinPE Verarbeitung) auszuführen. Matrix42 liefert einige WinPE Beispielspakete mit. Schlußendlich bestimmen mehrere einzelne PreOS-Pakete die WinPE Auftragsabfolge bis der PXE-Boot deaktiviert wird.
Zum Beispiel kann man mit den folgenden drei Paketen eine Windows 10 Installation durchführen.

  • DiskPartitioning (Vorbereiten/Partitionieren der Festplatte)
  • DriverIntegration (Ablegen der Hardware-Modell spezifischen Treiber)
  • WindowsInstallation (Installation von Windows 10 unter Nutzung der abgelegten Treiber)

Gesteuert werden diese Pakete über dazugehörige Variablen die pro Gruppe oder Computer gesetzt werden. Hier muss man etwas umdenken, da man keine Betriebssystemvorlage mehr erstellt und zuweist, sondern die PreOS-Pakete zuweist und die dazugehörigen Variablen setzt.

Bei der zuvor genannten Abfolge muss nicht Schluß sein. So kann man vor der OS Installation ggf. auch das BIOS aktualisieren und konfigurieren uvm. Für die BIOS Aktualisierung hat Matrix42 auch bereits ein Paket bereitgestellt.

Mein Fazit

Die Idee WinPE zum Starten und Verarbeiten von Befehlen per PXE birgt viel Potential für die Zukunft, da u.a. die Basis Windows anstatt Linux und die genutzte Skript-Sprache powershell anstatt „EIS“ ist. Von den bereitgestellten PreOS-Paketen bin ich jedoch etwas enttäuscht. Das DriverIntegration, WindowsInstallation und BIOSUpdate Paket kann man meines Erachtens als Grundlage und erahnen der Möglichkeiten nutzen bzw. auf deren Grundlage eigene Pakete erstellen. Die Nutzung dieser Pakete zur produktiven Installation von Windows 10 Systemen stehe ich jedoch noch kritisch gegenüber. Mehr dazu in Kürze.

Wenn Du es bereits getestet hast – wie ist Dein bisheriges Fazit?

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Empirum und Windows 10 WADK https://www.wpm-blog.de/empirum-windows-10-wadk/ https://www.wpm-blog.de/empirum-windows-10-wadk/#respond Fri, 06 Apr 2018 06:01:55 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1958 Damit Windows 10 automatisiert und „gescripted“ verteilt werden kann, benötigt man ein Windows PE. Möchte man nun zusätzlich Anpassungen an dem vorliegenden Windows 10 vornehmen und ist es nur die Aktivierung bzw. Deaktivierung von Features, … Weiterlesen

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Damit Windows 10 automatisiert und „gescripted“ verteilt werden kann, benötigt man ein Windows PE. Möchte man nun zusätzlich Anpassungen an dem vorliegenden Windows 10 vornehmen und ist es nur die Aktivierung bzw. Deaktivierung von Features, wie z.B. das .NET Framework benötigt man das Windows 10 ADK in der gleichen oder neueren Version als das zu „bearbeitende“ Windows 10.

Wo findet man das aktuelle Windows ADK / WADK?

Eine Einstiegsseite mit den passenden und verfügbaren ADKs gibt es hier.

Welche Funktionen des WADK muss ich im Zusammenhang mit Empirum installieren?

Auf dem EmpirumServer sind mindestens die Bereitstellungstools und die Vorinstallationsumgebung (Windows PE) zu installieren.

WADK Installationsoptionen

Empirum PreInstallation Environment (EPE) Boot (Linux)

Wer das EPE zum Starten einer OS-Installation nutzt, muss zusätzlich das WADK in Empirum importieren. Dazu ist es ausreichend das WADK des zur verteilenden Windows 8/10 zu importieren (x64/x86). Die Windows PE Dateien werden nach dem Import unterhalb von Empirum\EmpInst\SYS\WinPE abgelegt.

WinPE Boot

Wer sich bereits mit dem WinPE Boot von Empirum auseinandersetzt, muss das WADK nicht importieren, jedoch eine Bootkonfiguration (EMC\Konfiguration\Boot Konfigurationen) mit Hilfe der WinPE Quellen erstellen. Dieser Vorgang greift dann auf das zur lokal auf dem EmpirumServer installierte WADK / Windows PE zurück.

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