You searched for Zusätzliche Informationen - Workplace Management Blog https://www.wpm-blog.de/ ... ideas and solutions making workplace management easier Sun, 24 Nov 2024 17:07:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.15 Aktualisierungen Frühjahr 2022 https://www.wpm-blog.de/aktualisierungen-fruehjahr-2022/ https://www.wpm-blog.de/aktualisierungen-fruehjahr-2022/#respond Wed, 30 Mar 2022 15:25:44 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2787 Die letzte Zeit bin ich leider nicht so zur Blog Pflege gekommen, wie ich es mir selbst vorgenommen habe. Dies bedeutet nicht, das ich untätig war, sondern mehr, dass ich leider nicht so viel Zeit … Weiterlesen

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Die letzte Zeit bin ich leider nicht so zur Blog Pflege gekommen, wie ich es mir selbst vorgenommen habe. Dies bedeutet nicht, das ich untätig war, sondern mehr, dass ich leider nicht so viel Zeit hatte hier Dinge zu veröffentlichen. Nachfolgend eine kleine Übersicht, was sich so getan hat und was ihr vielleicht auch noch zu erwarten habt.

wpm-Blog WinPE-Extension-Pack 1.3

Aufgrund der Windows 11 Implementierung und Unterscheidung im OS-Installer habe das PrepareDRVbyModel_Packages Paket überarbeiten „müssen“. Der Vorteil für Euch – auch eine weitere Funktion ist nun für alle nutzbar. Es ist die CommonDrivers Funktion. Ein Ordner mit Treibern wird für alle Modelle kopiert. So könnt ihr in diesem Ordner, die (neuen?) Dockingstation oder USB-Netzwerkadapter Treiber ablegen und müsst dazu nicht alle Modellpakete erneut anpassen. Es gibt einen Standard-Ordner (CommonDrivers) der kopiert wird, alternativ könnt ihr per Variable einen anderen Namen angeben. Den Gedanke hatte ich auch schon einmal und ein Nutzer hat mich da noch etwas „geschuppst“ – jetzt steht es Euch allen zur Verfügung. Ich hoffe, es gefällt Euch.

Das Paket, dass den Hotfix installiert, damit Windows 10 Pro keine ungewollten Neustart direkt nach WinPE Phase durchführt, habe ich in das Extension Pack aufgenommen. Ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr es benötigt, oder nicht.

Das aktuelle wpm-Blog WinPE-Extension-Pack bekommt ihr hier.

innomea WinPE Extension Pack

Neben den WinPE Erweiterungen die ihr hier auf meinem Blog seht, arbeite ich auch den WinPE Erweiterungen der innomea mit. Die Erweiterungen der innomea sind hauptsächlich Ergänzungen zu den Paketen die Matrix42 anbietet. Mit den Ergänzungspaketen (HardwareProfileValidator und CommonDrivers) sollen annährend die Funktionen bereitgestellt werden, die z.B. hier mit PrepareDrvByModel_Packages erreicht werden.

Das innomea PostWindowsInstallation Paket wiederum ist eine starke Weiterentwicklung des hier angebotenen PostOSInstallation. Dieses Paket ermöglicht viele Anpassungen an der Windows Installation, die einige von Euch noch von den Betriebssystemvorlagen her kennen. Dabei wurde teilweise auch auf Einträge im Matrix42 ideas Portal eingegangen.

Hier ein kleiner Auszug der Funktionen, die ihr zum Großen Teil per Variablen steuern könnt: Installation von Treibern per EXE/MSI, Firewall Modifikationen, Festplatte/Partition C: umbenennen, Support, Besitzer Informationen hinterlegen, EmpirumServer der OS-Installation als Umgebungsvariable setzen, „Kennwort läuft nicht ab“ für den zusätzlichen lokalen Admin setzen, uvm.

Den kompletten Umfang und die weiteren Pakete könnt ihr hier einsehen.

Matrix42 DomainJoin Paket

Das Matrix42 DomainJoin Paket wird in Kürze auch eine neue Version erhalten, dessen Vorteil einige zu nutzen wissen werden. Vielen Dank an die Beteiligten der Matrix42 für eure offene Kommunikation und Umsetzung!

Beyond Empirum WinPE

Natürlich dreht sich die hier zumeist angesprochene Matrix42 Empirum Welt nicht nur um WinPE. Jedoch kann man ganz gut erkennen, dass diese mir sehr viel Spaß bereitet. Matrix42 ist dabei eine größere Änderung im UEM-Agent vorzunehmen. Darauf werde ich mit Euch in Kürze schauen.

Stay save!

Wer mich kennt, weiß wie sehr ich versuche „Anglizismen“, wenn möglich, zu umgehen. Es gibt meines Erachtens jedoch einige Situationen bei diesen diese Worte oder Sätze einfach kürzer und treffender sind. Wie auch immer: Bleibt weiterhin gesund in dieser „unbekannten“ und noch „verrückteren“ Zeit!

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Empirum WinPE PreBoot Update mit „doppeltem Boden“ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preboot-update-mit-doppeltem-boden/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preboot-update-mit-doppeltem-boden/#respond Tue, 14 Apr 2020 17:05:46 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2587 Matrix42 stellt die neuen Quellen für den WinPE PreBoot Support als „xcopy“ Deployment zur Verfügung. Das bedeutet, das Archiv wird über das vorhandene Empirum Verzeichnis kopiert und anschließend sind zusätzlichen Aufgaben wie Neuerstellung Boot-Konfiguration und … Weiterlesen

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Matrix42 stellt die neuen Quellen für den WinPE PreBoot Support als „xcopy“ Deployment zur Verfügung. Das bedeutet, das Archiv wird über das vorhandene Empirum Verzeichnis kopiert und anschließend sind zusätzlichen Aufgaben wie Neuerstellung Boot-Konfiguration und Aktualisierung der PreOS Pakete an der Reihe. Nun aber Schritt für Schritt, damit wir im Notfall auch wieder auf den vorherigen Stand zurückkehren können.

Download der neuen WinPE Erweiterung vom Matrix42 Marketplace

Den aktuellen WinPE PreBoot Support findest Du im Matrix42 Marketplace. Lade die aktuelle Version und das dazugehörige WinPE How-To herunter. Der PreBoot Support steht als selbstextrahierendes Archiv zur Verfügung, kann aber auch gezielt mittels z.B. 7-zip entpackt werden.

Hinweis: Zur Sicherheit sollte man prüfen, ob die eingesetzte Empirum Version mit dem WinPE PreBoot Support kompatibel ist.

Sicherung der genutzten WinPE Umgebung

Empirum Updates erstellen automatisch eine Sicherung des WinPE Ordners unter:
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE_Backup
Da die im Marketplace bereitgestellten WinPE Aktualisierungen lediglich kopiert werden, muss man sich selbst um die Sicherung kümmern.
Dazu kopierst Du am besten den Ordner
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE
nach
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE_Backup
Zur Sicherheit gibst Du der Sicherung noch die WinPE Version oder ein Datum mit.
Die WinPE Cersion kannst Du aus den Dateiinformationen der
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE\binaries\UAF\Matrix42.Empirum.PeAgent.dll
entnehmen.

Entpacken des WinPE PreBoot Supportes

Der entpackte WinPE PreBoot Support steht als Empirum Verzeichnis Struktur zur Verfügung.

Kopieren der Aktualisierung

Kopiere nun die entpackte Empirum Struktur über die vorhandene aktive Empirum Installation.

Anpassungen / Customizings

Falls Anpassungen hinsichtlich Logos, Hintergrundbilder, Standard-Timeouts, etc. getätigt wurden, so sind diese Anpassungen wieder im
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE
Ordner vorzunehmen. Dazu kannst Du auch in Deiner zuvor getätigten Sicherung nachsehen bzw. dich bedienen.

Importieren der aktualisierten PreOS Pakete

Anschließend sind die aktualisierten PreOS Pakete in der Management Console unter Konfiguration\Software Management\Depot zu importieren.
Wenn Du Dich hier noch nicht so sicher fühlst, so kannst Du dies ist im Kapitel 2.1.1 des oben genannten WinPE How-Tos nachvollziehen. Mit dem PreBoot Support Version 1.8.1 werden die Pakete möglichst bereits in die richtige Reihenfolge gebracht und direkt zur Installation freigegeben. Falls Du Dir bzgl. der Reihenfolge der Pakete nicht sicher bist, so kannst Du Dir diesen Artikel nochmals ansehen.

Bootkonfiguration neu erstellen

Lese diesen Abschnitt zuerst zu Ende bevor Du aktiv wirst.
Der einfachste Weg ist die vorhandene Boot-Konfiguration zu öffnen und unten rechts auf Speichern zu drücken. Dann wird die vorhandenen Boot-Konfiguration mit den neuen Quellen der WinPE Umgebung aktualisiert. Mit einem kleinen „Umweg“ erstellst Du eine zweite/neue Boot-Konfiguration und übernimmst die Einstellungen der derzeitig genutzten Boot-Konfiguration (Einstellungen: Agent-Template, TFTP-Blockgröße, Self-Provisioning und zusätzliche Treiberverzeichnisse, etc.). Diese Konfiguration kannst Du auch immer wieder für die neuen Versionen nutzen. Wenn also die kommenden Schritte und Tests funktionieren, erstellst Du die produktiv genutzte Konfiguration neu.

Testen!

Nachdem die Boot-Konfiguration fertig erstellt ist, kannst Du die neuen Komponenten testen. Für den Test erstellt Du Dir eine gesonderte Zuweisungsgruppe und ordnest ihr die neue Boot-Konfiguration und neuen Pre-OS Pakete zu. Bitte beachte, dass die notwendigen Variablen auch hier gesetzt sein müssen. An dieser Stelle könnte es nützlich sei, sich mit den neuen „Variablen Konfigurationen“ auseinander zu setzen.

Produktive Nutzung oder Rollback?

Treten bei den Tests keine Ungereimtheiten auf, so kannst Du die Änderungen in Deine produktiv genutzten Konfigurations- oder Zuweisungsgruppen übernehmen. Dazu kannst Du entweder die alte Boot-Konfiguration mit der neuen ersetzen, oder aktualisierst die produktiv genutzte Boot-Konfiguration nun mit den neuen Quellen. Die neuen Pre-OS Pakete musst du jedoch trotzdem zuweisen, oder eben eine genutzte Software-Gruppe aktualisieren.

Sollte etwas nicht wie gewünscht funktionieren, brauchst Du es nicht zu überführen bzw. kannst mit der Übernahme noch warten.
Die Erstellung der Boot-Konfiguration greift immer auf das „WinPE“ Verzeichnis zu. Im „schlimmsten“ Falle, kannst Du das WinPE Verzeichnis aus dem WinPE_Backup Verzeichnis wiederherstellen, wenn Du z.B. neue Treiber in das „ältere“ funktionierende WinPE integrieren musst.

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Empirum WinPE – PXE-Image Erstellung https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-pxe-image-erstellung/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-pxe-image-erstellung/#respond Sat, 26 Oct 2019 07:02:21 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2363 Nachdem ich meine bisherigen Blog Veröffentlichungen zum Thema Empirum WinPE zusammengefasst habe, habe ich eine große Lücke festgestellt. So habe ich einiges zum Unterschied Empirum EPE und WinPE geschrieben und bin dann schon mittendrin im … Weiterlesen

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Nachdem ich meine bisherigen Blog Veröffentlichungen zum Thema Empirum WinPE zusammengefasst habe, habe ich eine große Lücke festgestellt. So habe ich einiges zum Unterschied Empirum EPE und WinPE geschrieben und bin dann schon mittendrin im Thema „eigene“ WinPE Pakete. Das was sich dazwischen abspielt, oder auch notwendig ist dahin zukommen (WinPE PXE-Image, OS Import, Anwendung PreOS Packages), fehlt leider. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden :). Deswegen dreht sich in diesem Artikel alles um die Voraussetzungen und die Erstellung des WinPE PXE-Images.

Los geht’s!

WADK

Eine Installation des WADK auf dem EmpirumServer ist eine Voraussetzung zur Erstellung der WinPE PXE-Images. Dazu habe ich bereits zwei Artikel geschrieben, die die Hintergründe und die Bereitstellung erläutern:

Matrix42 WinPE Erweiterung

Mit jeder neuen Empirum Version kommt auch ein Stand des WinPE PreBoot Supports in das Empirum System. Die PreBoot Support Entwicklung ist jedoch nahezu völlig von der Empirum Entwicklung entkoppelt. Man kann den jeweils aktuellsten WinPE PreBoot Support mit einer noch unterstützen Empirum Version einsetzen. Den aktuellen WinPE PreBoot Support gibt es im Matrix42 Marketplace zum Download.

Der WinPE PreBoot Support, der derzeit als EXE angeboten wird, entpackt, mit einem Doppelklick, im gleichen Ordner eine Empirum Struktur. Falls man in diesem Ordner in der Vergangenheit bereits einen WinPE PreBoot Support entpackt hat, sollte man das vorhandene Empirum Verzeichnis löschen. Nur zur Sicherheit: Nicht das produktiv genutzte Empirum Verzeichnis löschen! Alternativ kann man auch ein Komprimierungsprogramm (7-zip) nutzen, um es in einen Ordner des EXE Namens zu entpacken.

Die entpackte Struktur wird dann über die vorhandene produktive Empirum Struktur kopiert und bestehende Dateien werden ersetzt.
Laut Matrix42 wird ein Backup der produktiven Empirum Struktur empfohlen. Soweit bin ich bis dato noch nicht gegangen. Meines Erachtens vorteilhaft kann jedoch eine Sicherung des nachfolgenden Ordners sein: Empirum\EmpInst\Sys\Images\WinPE sein. Im zuvor angegebenen Ordner liegen die Matrix42 Quellen zur Erstellung des Empirum WinPE PXE-Images.

Konfiguration WinPE PXE-Image

Dazu wechselt man in der Management Console in den Bereich „Konfiguration\Boot Konfigurationen“. Mit einem Klick auf das „+ Neu“ (unten links) beginnt man mit der Erstellung eines neuen PXE-Images.

Dem PXE-Image gibt man einen Namen – der Dialog weißt einen schon darauf hin, welche Zeichen und Buchstaben erlaubt sind.
In der Beschreibung kann man für sich die Grundlage des WinPE PXE-Images festhalten.
Der Konfigurationstyp ist in diesem Fall natürlich: WinPE.

Die Auswahl des Agent-Templates hat folgende Funktion:
Aus dem Agent-Template werden die Informationen bzgl. des EmpirumAgent Benutzernamens, des Ausfall-Servers und ob DHCP Optionen genutzt. Diese Informationen werden vom erstellten PXE-Image genutzt, um während der Ausführung des WinPE die Verbindung zum EmpirumServer herzustellen.

Ab einem Hotfix für die Empirum Version 19.0.1 werden standardmäßig die „erweiterten Eigenschaften“ zur Erstellung ausgeblendet.

Mit der TFTP Blockgröße kann man „spielen“, um die Übertragung des WinPE zu beschleunigen bzw. auf Stabilität zu trimmen.

Zusätzliche Treiberverzeichnisse
Unter „Zusätzliche Treiberverzeichnisse“ gibt man eine Quelle für Treiber an, die in das WinPE eingebunden werden sollen.

  • Das sind nicht alle Treiber die später für das zu installierende Windows genutzt werden:
  • Zumeist werden hier Netzwerkkartentreiber für das WinPE auf Windows 10 Basis benötigt, damit das WinPE PXE-Image eine Verbindung zum EmpirumServer herstellen kann.
  • Bis dato war nur einmal ein Storage Treiber notwendig – damit verfährt man jedoch in gleicher Weise.
  • Ich nutze in der Abbildung ein selbst erstelltes Verzeichnis, was separat vom vorhandenen DRV Ordner liegt, da dies meines Erachtens in absehbarer Zeit überflüssig wird.
  • Es werden alle Treiber, die in diesem Ordner und auch Unterordner liegen, in das WinPE eingebunden.
  • Idealerweise generiert man im angegebenen Ordner Unterordner mit den Namen der Modelle oder Netzwerkkarten.

Erstellung PXE-Image

Bei der Erstellung des WinPE PXE-Images, mit Klick auf Speichern (unten rechts), werden dann die …

  • Windows PE Quellen (C:\Program Files (x86)\Windows Kits\10\Assessment and Deployment Kit\Windows Preinstallation Environment)
  • Matrix42 WinPE Erweiterung (Empirum\EmpInst\Sys\Images\WinPE)
  • angegebene „Zusätzliche Treiberverzeichnisse“
  • mit Hilfe des Skriptes (CreatePXEWinPEMultiPlatform.ps1)

zu einem PXE-Image zusammengeführt.

Status der Erstellung

Die Erstellung dauert ca. 15-20 Minuten. Den Status der Erstellung kann man am Symbol bei der Konfigurationsübersicht (oben links) oder unter Management im Menü „Info“ unter „Back-end tasks …“ einsehen.

In der Konfigurationsübersicht gibt es die:

  • Sanduhr – warten das der BTQHx64 Dienst es verarbeitet
  • Zahnräder – der BTQHx64 Dienst ist dabei, Dauer ca. 15-20min
  • grüner Haken – erfolgreich erstellt
  • rotes Kreuz – Fehler bei der Erstellung

Fertig!

Die erfolgreiche Fertigstellung kann, wie zuvor beschrieben, an mehreren Stellen eingesehen werden. Hier ein Auszug aus dem Back-end task Log:

Für technisch Interessierte: Das erstelle PXE-Image ist anschließend unter „Empirum\EmpInst\Wizard\Image\VirtualRoots\BootEnvironment\<PXE-ID>“ zu finden.

Einmalige Einrichtung ist getan. Was nun?

Wenn man sich für eine neue WinPE Erweiterung (siehe oben) entscheidet, muss das PXE-Image neu erstellt werden, da die neuen WinPE PreOS Packages zumeist auch auf Neuerungen im Empirum WinPE zurückgreifen. Ob man dazu eine neue Konfiguration erstellt, oder nur die vorhandene mittels „Speichern“ mit den neuen Quellen aktualisiert, muss man selbst entscheiden. Benötigt das vorhandene PXE-Image aufgrund einer noch nicht getesteten oder neuen Hardware einen zusätzlichen Netzwerkkartentreiber, so legt man den Treiber im oben genannten Ordner („Zusätzliche Treiberverzeichnisse“) ab und generiert durch „Speichern“ das PXE-Image neu.

Fehler bei der Erstellung …

Bei Fehlern bei der Erstellung kann man entweder in die Back-end task Verarbeitung schauen, oder direkt in das aktuelle Log des BTQHx64 Dienstes auf dem EmpirumServer unter
%ProgramData%\Matrix42\Logs\BackendTaskQueueHost64.

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Empirum WinPE Paket – DriverIntegration Ersatz https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-paket-driverintegration-ersatz/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-paket-driverintegration-ersatz/#comments Tue, 01 Jan 2019 13:51:56 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2132 Das Empirum WinPE Paket, das ich hier vorstelle ist dazu gedacht das Matrix42 Paket „DriverIntegration“ zu ersetzen. Mein Paket heißt PrepareDRVbyModel_Packages, da mein erstes WinPE Paket die Treiber aus der EmpInst Verzeichnis Struktur holt. Was … Weiterlesen

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Das Empirum WinPE Paket, das ich hier vorstelle ist dazu gedacht das Matrix42 Paket „DriverIntegration“ zu ersetzen. Mein Paket heißt PrepareDRVbyModel_Packages, da mein erstes WinPE Paket die Treiber aus der EmpInst Verzeichnis Struktur holt. Was macht das originale Matrix42 DriverIntegration Paket? Es sucht in einer drivers.ini nach dem Hersteller und Model und kopiert abhängig davon die Treiber nach C:\EmpirumAgent\Drivers. In diesem Verzeichnis sucht die automatisierte Windows Installation (WindowsInstallation Paket) nach nicht bekannten Treibern. Dies kann man in der unattend.xml im WindowsInstallation Paket Verzeichnis sehen. Jetzt kommt wahrscheinlich der längste Beitrag, den ich bis dato geschrieben habe …

PrepareDRVbyModel_Packages

Mein Ersatz bietet (meines Erachtens:)) einige Vorteile und weicht in den nachfolgenden Punkten von dem Matrix42 Grundgedanken ab:

  • es ist „gesprächiger“ und man kann eher nachvollziehen, was es macht (siehe Screenshots am Ende des Beitrages)
  • der Ablageort der Treiber kann angepasst werden vom Standard: Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
  • der Ablageort der Drivers.ini kann angepasst werden vom Standard: Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
  • es kann festgelegt werden, ob die WinPE Installation weitergehen soll, auch wenn kein Eintrag in der drivers.ini, Treiber, etc. gefunden wurde.

Übersicht dieses Beitrages

  • Import der OS-Packages
  • Kurze Einführung: Hardware Model zu Treiber/Software Zuordnung per drivers.ini
  • Möglichkeiten mit PrepareDRVbyModel_Packages
  • Einführung PostOSInstallation Paket
  • Download
  • Fehlersuche
  • Screenshots

Import der OS-Packages

Zuerst ist es notwendig, die zusätzlichen OS-Package über das Software-Depot zu importieren. Danach muss die Reihenfolge arrangiert werden, damit die richtige Abarbeitung während der OS-Installation gewährleistet ist:

  • <WinPE-D-2PXE> (optional aber empfohlen)
  • DiskPartitioning
  • <PrepareDRVbyModel_Packages>
  • WindowsInstallation
  • PxeOffAndReboot
  • DomainJoin
  • <PostOSInstallation> (optional aber empfohlen)
  • EmpirumAgentSetup

Hardware Model zu Treiber/Software Zuordnung

Die Zuordnung Model zu Treiber geschieht wie bei dem Paket der Matrix42 über die drivers.ini Datei. Diese ist im Standard unter Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers abgelegt.

Aufbau der Drivers.ini
[<WMI Manufacturer>]
<WMI Model>=<Ordner, *.ZIP, *.cab unterhalb von Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers>

z.B.
[Dell Inc.]
OptiPlex 7010=DellOptiplex7010
;alternativ OptiPlex 7010=DellOptiplex7010.zip
;alternativ OptiPlex 7010=DellOptiplex7010.cab

Möglichkeiten mit PrepareDRVbyModel_Packages

Nachfolgend sind die Möglichkeiten erläutert, die sich aufgrund der Anpassung und Erweiterung ergeben. Diese Möglichkeiten können über die Variablen in der Management Console gesteuert werden. Die aufgeführten Variablen sind alle unter der Variablen Sammlung „PrepareDRVbyModel_Packages“ zu finden.

DriversAreMandatory:
Das Matrix42 Paket drehte sich bis vor kurzem solange in der Schleife bis ein Treiber in der drivers.ini gefunden wurde.
Dies ist für eine produktive Umgebung, den Dienstleister etc. gut so.
Wenn man jedoch einen Computer ohne spezifische Treiber installieren will (zum Test), dann muss man im Matrix42 Falle einen drivers.ini Eintrag erzeugen mit einem Verweis auf ein leeres Verzeichnis.
Dieses Verhalten wurde mit dem DriverIntegration 2.6 Pakete verändert – man kann es jedoch nicht steuern.

Variablenwerte:
0, WinPE fährt mit der WindowsInstallation fort, auch wenn kein Treiber in der drivers.ini gefunden wurde.
1, Matrix42 Standardverhalten – das System läuft in der Schleife und führt die WindowsInstallation nicht fort.
Somit kann man für eine produktive Struktur (Konfigurationsgruppe) sicherstellen, dass die Installation nur mit bekannten Hardware-Typen durchgeführt wird.

DriversRootPath:
Die Idee, den DriversRootPath anpassbar zu machen, hatte mehrere Gründe:
Selektive Synchronisation der Treiber: Hiermit kann man die Treiber direkt unter Packages\Drivers ablegen und mit einem angepassten „ESubDepot_Packages“ SyncJob diese für bestimmte Standorte auslassen und mit einem selbsterstellten ESubDepot_PackagesDrivers diese separat synchronisieren lassen.
Treiber-Update Softwarepakete: Durch eine Erweiterung der Ablage um eine Setup.inf, DPInst.exe und xml kann man eine Aktualisierung der Treiber auf bestehenden Systemen durchführen und mass dazu die Treiber nicht mehrmals ablegen. Dies werde ich in einem späteren Beitrag nochmals aufgreifen.

Variablenwerte:
„leer“ bedeutet Matrix42 Standardwert:Matrix42\OsPackages\Drivers, das entspricht Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
Kommentar:
Hinweis: Man kann in der drivers.ini auch Teilpfade angeben.
Für eine Kopie eines Ordners zum Beispiel: OptiPlex 7010=Dell\Optiplex7010\1.0\PNP
Für die Nutzung einer ZIP Datei zum Beispiel: OptiPlex 7010=Dell\Optiplex7010\1.0\PNP\Optiplex7010.zip
Wichtig: Der Pfad wird ab dem Packages Ordner angegeben!

DriversINIPath:
Die Idee hierbei war, dass man eine zweite drivers.ini Datei, unabhängig von einer produktiv genutzten, einsetzen kann.
Darin kann man Einträge für eine bekannte Hardware auf einen anderen Pfad, ZIP, etc. setzen und somit vorab bzw. parallel testen.
Somit kann für eine bestimmte Konfigurationsgruppe ggf. der Wert: Matrix42\OsPackages\Drivers\Test sein.
In diesem Ordner muss dann die alternative drivers.ini abgelegt sein.

Variablenwerte:
„leer“ bedeutet Matrix42 Standardwert:Matrix42\OsPackages\Drivers, das entspricht Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
Wichtig: Der Pfad wird ab dem Packages Ordner angegeben!

Perfekt funktioniert PrepareDRVbyModel_Packages mit dem PostOsInstallation Paket von mir. Das genannte Paket prüft ob es eine C:\EmpirumAgent\Drivers\HWspecificSW\Setup.inf gibt und führt diese aus.

Möglichkeiten des PostOsInstallation

Das PostOSInstallation Paket ist einfach und ruft eine abgelegt PostOSInstall.bat auf.
Hinweis: Diese Datei solltet ihr vor der ersten Benutzung einsehen und anpassen!
Die Batch Datei hat heute mindestens drei Funktionen:

  • Es importiert eine von dem PrepareDRVbyModel_Packages Paket erstellte Registry Datei, die ähnliche Werte in die Registry schreibt (HKLM\Matrix42\Installer), wie die EPE Installation.
  • Es passt die durch Matrix42 vorgegebenen Firma, Benutzer, Support etc. Informationen in der Registry an, die man bei der EPE Installation in der Betriebssystemvorlage angegeben hat.
  • Es führt eine Setup.inf aus dem C:\EmpirumAgent\Drivers\HWspecificSW Ordner aus, falls diese vorhanden ist. Somit kann man wieder im „Hardware-Profil“ Treiber per PNP und per EXE/MSI installieren.

Somit ist die PostOSInstall.bat eine Art Ersatz für die EmpirumAgent.bat/UEMAgent.bat.

[Update am 27.08.2019] Die Version 1.5 unterstützt nun auch die Drivers.json Datei, die per WinPEDriverAssistant erstellt wird. Es werden auch Intel NUCs erkannt und ASUS Motherboards. Beide zuletzt genannte Typen werden vom DriverIntegration Paket nicht unterstützt. Bei der Nutzung des PostOSInstallation Paketes, die darin enthaltene PostOsInstall.bat anpassen!

Download

Empirum WinPE PreOS Package zum optimierten Treiberhandling.

PrepareDRVbyModel_Packages 1.5 (724 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 175D4CD2FD119A371EDDA21211D6C0C761A7A50F

PrepareDRVbyModel_Packages 1.1 (786 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 0D3415555E6197DC510B02E946D96C5169FD8529

Los geht’s

Schritt 1:
Zuweisen der Pakete für eine Konfigurationsgruppe:

  • <WinPE-D-2PXE> (optional aber empfohlen)
  • DiskPartitioning
  • PrepareDRVbyModel_Packages
  • WindowsInstallation
  • PxeOffAndReboot
  • DomainJoin
  • PostOSInstallation (optional aber empfohlen)
  • EmpirumAgentSetup
  • Betriebssystem (per Variable oder aus dem rechten Baum)
  • WinPE (Bootkonfiguration)
  • Agent-Template

Schritt 2:
Setzen der Variablen für die oben genannten Pakete (siehe hierzu ggf. auch das WinPE Dokument der Matrix42).
Zuordnung des Betriebssystems

Schritt 3:
Zuweisen eines Computers

Schritt 4:
Aktivieren von PXE und Software (OS.INI ist nicht notwendig!)
Achtung:nicht während einer aktiven WinPE Phase den Computer nochmals aktivieren (dies kann ab WinPE 1.4.11 wieder getan werden).

Rückmeldungen sind willkommen!

Fehlersuche:

  • Erster Anlauf: In der Management Console auf dem entsprechenden Computer das PXE-Log ansehen
  • Informationen zum Ablauf der OS-Packages befinden sich in Empirum\EmpInst\Wizard\OS\Auto\<MAC8> oder <UUID>\debug_Matrix42.Platform.Service.Host.log.
    Suchen nach [wpm-blog und darunter sollten weitere Informationen zu finden sein …

Beispielhafte Screenshots:

DriversAreMandatory = 0 und keine passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden

DriversAreMandatory = 1 und keine passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden

DriversAreMandatory = 1, passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden, abweichende DriversIniPath Variable, Treiber werden kopiert

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https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-paket-driverintegration-ersatz/feed/ 9
Zusätzliche Informationen vom Client befüllen lassen https://www.wpm-blog.de/zusaetzliche-informationen-vom-client-befuellen-lassen/ https://www.wpm-blog.de/zusaetzliche-informationen-vom-client-befuellen-lassen/#comments Tue, 19 Jul 2016 19:57:18 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1668 Aufgrund des Hauptbenutzer-Tools wurde ich gefragt, wie man weitere selbstdefinierte Werte in den „Zusätzlichen Informationen“ eines Empirum-Computerobjekt befüllen lassen kann. Die manuelle Pflege der Werte sollte allen geläufig sein, ansonsten erklärt sich das auch in den … Weiterlesen

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Aufgrund des Hauptbenutzer-Tools wurde ich gefragt, wie man weitere selbstdefinierte Werte in den „Zusätzlichen Informationen“ eines Empirum-Computerobjekt befüllen lassen kann. Die manuelle Pflege der Werte sollte allen geläufig sein, ansonsten erklärt sich das auch in den kommenden Zeilen.

Wie bekommt man nun Werte vom Computer in die Empirum Datenbank?

Dazu man muss die benötigten Information auf dem Client in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\matrix42\Inventory ablegen.
Dazu können die Einträge Custom01 bis Custom30 mit Werten versehen werden. Anbei ein exemplarische Befüllung.Registry_Matrix42_Inventory_Custom

Beim Ausführen des Empirum Inventory werden diese Werte an die Empirum Standort Datenbank übermittelt.

Empirum Management Console

Sind in der Empirum Management Console unter Extras die entsprechenden Custom Werte mit Namen versehen und zugeordnet …Extras_ZusaetzlicheInfromationen

werden diese auch direkt beim Computer angezeigt…
ZusaetzlicheInformationenComputer

Wie und mit was ihr diese Werte befüllt, könnt ihr selbst entscheiden.
Ein Weg ist sicherlich der Empirum Data Collector oder eben selbst erstellte Tools.

Diese Werte können auch in den Filtern genutzt werden …
Filter_ZusatzInfos

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https://www.wpm-blog.de/zusaetzliche-informationen-vom-client-befuellen-lassen/feed/ 2
Empirum Treiberintegration – einfacher gemacht! https://www.wpm-blog.de/empirum-treiberintegration-einfacher-gemacht/ https://www.wpm-blog.de/empirum-treiberintegration-einfacher-gemacht/#comments Mon, 16 Mar 2015 21:17:58 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1100 Heute möchte ich meine aktuelle und erprobte Idee zur einfacheren Treiberintegration und Hardwareprofilhandling erläutern. Stand heute muss man die Treiber für Netzwerk und Grafikkarte über den Hardwareassistenten in den OS-Installer integrieren und für alle weiteren … Weiterlesen

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Heute möchte ich meine aktuelle und erprobte Idee zur einfacheren Treiberintegration und Hardwareprofilhandling erläutern. Stand heute muss man die Treiber für Netzwerk und Grafikkarte über den Hardwareassistenten in den OS-Installer integrieren und für alle weiteren Geräte die Treiber über den Hardwareassistenten unter Sonstiges (Sonstige Hardware). Dann muss man nochmals die gerade eingebundenen Treiber einem neu erstellten Hardwareprofil zuordnen. Dieser Vorgang kann sehr aufwändig sein und ist nochmals aufwändiger, wenn man ein und die gleiche Hardware in mehrere unabhängige Empirum Systeme integrieren muss (wie z.B. Test, QA und Produktion). Zusätzlich gibt es immer wieder die Frage, wie man mit Software verfährt die nur für diese Hardware bzw. diesen Hardwaretypen gilt.

Das im Anhang zusammengestellte Verfahren aus Skripten erweitert den OS-Installer bzw. die Installation von Computern.

Meines Erachtens bietet dies dann:

  • Einfachere Integration von einer Vielzahl von Treibern.
  • Einfachere Aktualisierung der Treiber in der Test und Integrations-Phase
  • Schnellere Einbindung neuer Hardwaretypen
  • Einfachere Übernahme in einer andere Empirum Installation (Test, QA, Produktion)
  • Einfache Installation von hardwarespezifischen Treibern und Software per EXE und MSI.

Vorbereitungen

Verzeichnisse und Skripte

Was ist vorzubereiten, was wurde angepasst und was ist in der Download Datei?

  • End_winvista.eis Script
  • Vorlage (Template) für ein Hardwareprofil mit div.Logik
  • Batch-Datei zur Installation von hardwarespezifischer Software je Hardwareprofil nach der OS-Installation

Angepasstes End_winvista.eis Script

Die angepasste „end_winvista.eis“ prüft, ob im Hardwareprofil-Ordner ein PnP Ordner vorhanden ist. Wenn dieser existiert, wird der Pfad zum PnP Ordner zu den Plug & Play-Pfaden für die OS-Installation hinzugefügt. Das bedeutet, dass dieser Ordner während der Windows Installation nach passenden Treibern durchsucht wird. Es ist zu prüfen, ob bereits Änderungen an der End_winvista.eis (Empirum\Empinst\Wizard\Scripts2\Custom) durchgeführt wurden. Wenn dies der Fall ist sind die Änderungen zusammenzuführen (die beigefügten Zeilen werden dann angehängt).

Hinweis: Zwei Aufrufe in der End_winvista.eis sind Empirum Versions abhängig. Nur die Zeilen der eingesetzten Empirum Version aktivieren!

Batch Datei für den Aufruf nach der OS-Installation

  • Installation des .NET Framework 3.5 SP1 oder 4.0 und ggf. weiterer Hotfixe (optional)
  • Aufruf einer Setup.inf, falls vorhanden, zur Installation weiterer Treiber und Software (siehe Hardwareprofil)
  • Installation des Internet Explorers (optional)
  • Schreiben von Hardware und OS-Installations Informationen in die Registry für die spätere Verwendung (optional – nicht enthalten)
  • Aufruf der von Matrix42 gelieferten EmpirumAgent.bat

Kopieren der Empirum\Configurator\User\PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat in den Empirum\Configurator\User Ordner. Einige Treiber und zusätzliche Software setzen das .NET Framework voraus, weshalb es hier direkt installiert wird. Hier wird entweder das .NET Framework über ein vorhandenes Paket installiert, oder separat. Wenn ein Paket vorliegt, wird der Aufruf zur Installation des .NET Framework 4.0 adaptiert, ansonsten verfährt man wie bei .NET Framework 3.5 aufgezeigt. Die Quellen dazu müssen in diesem Fall noch integriert werden, wie in der „Missing Files.txt“ Datei angegeben.

Die Installation des Internet Explorers und des .NET Framework Paketes sind nicht zwingend erforderlich. Gerade das Paket für den Internet Explorer muss selbst beigesteuert werden.

EmpirumAgent.bat

Beim Aufruf zur Installation des Empirum-Agenten in der EmpirumAgent.bat wird an die Zeile ein /X8 zur Unterdrückung des Neustarts angefügt. Dies sorgt für einen zuverlässigeren Ablauf der Skripte.

Call \\%EmpirumServer%\Configurator$\User\Setup.exe \\%EmpirumServer%\Configurator$\Packages\matrix42\EmpirumAgent\%EmpirumVersion%\Install\Setup.inf /S1 /X8

Betriebssystemvorlage

In der bzw. den genutzten Betriebssystemvorlagen wird der „Abschließende Befehl“ angepasst. Hier wird nun, je nach Betriebssystem die oben erstelle PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat aufgerufen. Wenn Sie keine unterschiedlichen Installationen hinsichtlich des Betriebssystems an dieser Stelle durchführen, können Sie auch nur eine PostOSInstallation_W7.bat o.ä. erstellen.

Vorgehensweise und Ablauf

Was ist nun bei einer Einbindung eines neuen Hardwaretyps zu tun?

  • Einbinden der Netzwerkkarte, wie gehabt (optional)
  • Einbinden der Grafikkarte, wie gehabt (optional)
  • Erstellen eines Hardwareprofils mit der Angabe eines Ordner (letztes Feld) (Wichtig! – Namen merken!)
  • Kopieren der Vorlage in den erstellten Hardwareprofilordner
  • Ablegen der weiteren PnP Treiber in den Hardwareprofilordner\PnP
  • Einbinden von Treiber bzw. Softwareinstallationen per EXE/MSI (Ablage in HWspecificSW und anpassen der HWspecificSW\Setup.inf)

Erstellen eines Hardwareprofils

Der erste Schritt ist die Erstellung eines Hardwareprofils in der Management Console, unter Konfiguration, OS-Installer, Hardware, Hardwareprofil. Matrix42 Hilfe bis Punkt 14 durchführen.

Wo befindet sich das Hardwareprofilverzeichnis?

Anschließend wird der Ordner des erstellten Hardwareprofils mit den weiteren Treibern und ggf. Aufrufen versehen. Das Verzeichnis für das Hardwareprofil befindet sich je nach Architektur des Betriebssystems in den hier angegebenen Pfaden.

  • X86 = Empirum\Empinst\DRV\Win7\HWMisc
  • X64 = Empirum\Empinst\DRV\Win7\x64\HWMisc

Hardwareprofil

Es liegt eine Vorlage für ein Hardwareprofilordner in Empirum\Empinst\DRV\Win7\<Architektur>\HWMisc\_Template vor, damit alle Skripte zusammen funktionieren. Bitte jeweils für x86/x64 die Datei „Missing Files.txt“ in „HWspecificSW\VCRe100“ beachten, da hier ggf. noch die notwendigen Dateien abgelegt werden müssen. Nachfolgend ist die Wirkungsweise und Nutzung der Verzeichnisse und Skripte im Hardwareprofil erläutert. Es kann auch ohne die VCRedist100 Dateien getestet werden.

PNP Verzeichnis

Wie zuvor beschrieben, dient das PNP Verzeichnis zur Ablage mehrerer Verzeichnisse mit Treibern die während der OS-Installation durchsucht werden.  Das heißt, hier können weitere Verzeichnisse erstellt werden, die dann wiederum die notwendigen Plug & Play (kurz PnP) Treiber beinhalten. Dieses Verzeichnis kann auch mit einer Zusammenstellung von DoubleDriver befüllt werden, dass zuvor mit Hilfe eines Backups von einem vorhandenen System erstellt wurde. Eine andere Methode ist es die DriverPacks, DriverKits, SCCM Driver Packages, o.ä. die Hersteller wie Dell, Fujitsu, HP, uvm. bereitstellen, entpackt in den PnP Ordner abzulegen.

Install\Setup.inf

Die Setup.inf im Install Ordner sorgt für das Kopieren des HWspecifcSW Ordners nach %WinDir%\HWspecifiSW, damit er nach der OS-Installation zur Verfügung steht. In meinem Falle wird die Setup.inf des HWspecifSW Ordners durch die PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat aus Empirum\Configurator\User aufgerufen. Zusätzlich kann hier bereits eine VCRedist Installation stattfinden, da dies von immer mehr Grafikkartentreibern vorausgesetzt wird.

Aufgrund dessen, dass im Hardwareprofilordner ein Install Ordner mit einer Setup.inf liegt, bedarf es der Anpassung der End_Winvista.eis (siehe oben). Matrix42 erstellt für jeden Treiberordner in dem sich eine Install\Setup.inf befindet einen Installationsbefehl (Früher: EmpirumJob=Yes) und nimmt diesen Ordner nicht in die PnP Pfade mit auf.

HWspecificSW Verzeichnis

In diesem Verzeichnis werden Treiber und Software für diesen Hardwaretyp abgelegt, die mittels einer EXE oder MSI installiert werden. Die Durchführung der Installation(en) findet nach der OS-Installation und vor der EmpirumAgent Installation im Kontext des lokalen Administrators statt. Beispielhafte Aufrufe dazu befinden sich in der HWspecificSW\Setup.inf Datei. Es bietet sich an, für die Treiber ggf. nochmals Unterverzeichnisse zu erstellen. Wird kein Treiber oder sonstige hardwarespezifische Installation nach der OS-Installation mehr benötigt, kann dieser Ordner auch weggelassen werden. Wenn die PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat keine Setup.inf im %WinDir%\HWspecificSW findet, wird auch keine Installation durchgeführt.

Weitere Optimierung

PostDelaySeconds

Falls die PostDelaySeconds Variable noch nicht als Betriebssystemvariable in der Empirum Management Console vorhanden ist, so sollte diese noch erstellt und auf den Standardwert 180 gesetzt werden.

Empirum Management Console starten, im Menü unter  „Extras, Variablendefinition“

  • Variable: PostDelaySeconds
  • Variablentyp: Betriebssystem
  • Kontrollelement: Zahl
  • Null-Wert erlauben: Ja
  • Standardwert: 180

Falls der Wert trotz Standardwert nicht in die Variablendateien der Computer eingetragen wird, so hilft ein Setzen der Variable auf die oberste Konfigurationsgruppe und Aktivierung der „Zwangsvererbung“.

Fertig

Das sollten alle Schritte sein, damit die „Rädchen“ ineinander greifen. Diese Methode kann auch für Windows 8, 8.1 übernommen werden.

Viel Spaß und einfache Umsetzung wünsche ich Euch!

Benötigte Dateien für den oben genannten Ablauf:  TreiberFramework (3145 Downloads )

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Das Matrix42 Empirum Inventory, als auch andere Inventory Lösungen finden heraus, wer gerade angemeldet ist. Viele Kunden nutzen diese Informationsbasis für Ihr Asset-Management bzw. bauen Ihre Asset-Management Informationen aus den Inventardaten auf. Die letzte Anmeldung an einem Computer spiegelt jedoch nicht den hauptsächlichen Benutzer (im Text Hauptbenutzer genannt) des Computers wieder. So habe ich in einer nächtlichen „Hobbyaktion“ das angehängte „SetComputerOwner“ entworfen.

„SetComputerOwner“ definiert den Hauptbenutzer eines Computers anhand der Häufigkeit der letzten Logins. Wenn ein Benutzer sich für eine bestimmte Anzahl hintereinander an einem Computer anmeldet, so wird dieser in einem separaten Registry Wert abgelegt. Hier wird je nach Konfiguration entweder nur der Login Name, oder zusätzlich der „Fullname“ aus dem Active Directory geholt.

Weitere Konfigurationsmöglichkeiten könnt ihr der unteren Übersicht entnehmen.

Dieses Programm ist dafür gedacht, mit dem Matrix42 Software-Management und Inventory zusammenzuarbeiten, da die Ziel Registry Schlüssel auch für einen normalen Benutzer beschreibbar sind. Wenn Sie dieses Programm auch anderweitig einsetzen wollen, so müssen Sie sicherstellen, dass „Vollzugriff“ Berechtigungen auf den HKLM\Software\Matrix42 Registry Schlüssel vorhanden sind.

Management Console

Darüber hinaus können diese Informationen auch direkt in der Management Console angezeigt werden. Dazu sind die „Zusätzlichen Informationen“ (Custom Fields) zu konfigurieren (EMC, Extras, Einstellungen, Zusätzliche Informationen).

Damit die Werte in der Management Console angezeigt werden, muss das Matrix42 Inventory nach dem Schreiben der Registry-Wert ausgeführt werden.

Konfiguration per Registry

Liste der Konfigurations-Möglichkeiten (alle REG_SZ):

  • CustomValueOSLogin = Custom29 (Standard)
  • CustomValueUsername = Custom30 (Standard)
  • GetFullname_from_AD = 1(Standard) oder 0 – Wenn der Wert 0 ist, wird keine Active Directory Abfrage getätigt bzw. versucht.
  • LastLogon = Zwischengespeicherte letzte Anmeldung.
  • LoginCount = Anzahl der Anmeldungen des LastLogon.
  • Threshold = 10 (Standard) – Setzt die Schwelle, ab wann der LastLogon als Besitzer gespeichert wird.
  • UserBlacklist = Komma separierte Liste von auszuschließenden Benutzern.
  • Debug = 1 – Wenn eine Log-Datei (SetComputerOwner.log) nach %TEMP% geschrieben werden soll.
  • CustomValueDepartment = Custom28 (Standard) (ab Version 1.1.0).
  • GetDepartment_from_AD = 0 (Standard) oder 1 – Wenn der Wert 0 ist, wird keine Active Directory Abfrage getätigt bzw. versucht (ab Version 1.1.0).
  • ForceGetADValues = 0 (Standard) oder 1 – Wenn der Wert 1 ist, dann werden nach dem Überschreiten des Schwellwertes die AD Werte immer aktualisiert (ab Version 1.1.0).

Die Konfiguration wird über die Registry, und hier der 32bit Schlüssel, getätigt.
Bei 32bit Windows Systemen hier: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\matrix42\SetComputerOwner
Bei 64bit Windows Systemen hier: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\matrix42\SetComputerOwner

Wenn es keine Vorkonfiguration gibt, läuft SetComputerOwner mit Standard Einstellungen!

Download

Hier geht es zum Download:
SetComputerOwner (1598 Downloads )
MD5 Hashwert der Version 1.1.0: 4FB63950099CD81F7F21B780B0A7B52D

Aktualisierungen

Update (21.10.2013) – Seit heute steht eine neue Version 1.0.3 zur Verfügung, da es im vorbereiteten Paket zu Problemen unter Windows x64 kam.

Update (05.01.2020) – Seit heute steht die Version 1.1.0 zur Verfügung, die auch die Abteilungsinformation aus dem ActiveDirectory auslesen kann.

Genereller Hinweis

Hinweis: SetComputerOwner muss nicht über das angefügte Paket verteilt und aufgerufen werden. Du kannst selbst bestimmen, wann und wie das Tool aufgerufen wird. Wichtig ist lediglich, wie oben beschrieben, dass die Zielpfade in der Registry beschreibbar sind.

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