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Sicherheit, lokale Client Berechtigungen und Buzzwords wie „Lateral Movement“ sind in aller Munde. Ein wirksamer Baustein dem etwas entgegenzusetzen ist, jedem Client ein individuelles Kennwort zu geben und dies im besten Falle sogar zyklisch zu ändern. Microsoft bietet schon sehr lange die Local Administrator Password Solution an. Diese Lösung besteht aus einer DLL die in Zusammenarbeit mit Gruppenrichtlinien, für jeden Computer in einem definierten Intervall ein individuelles Kennwort aushandelt und dies zentral im Active Directory speichert. Bis vor kurzem gab es nur das Microsoft LAPS, das wie zuvor beschrieben aus einer DLL (oder MSI Installation) und Gruppenrichtlinienobjekte das jeweilige Kennwort im lokalen Active Directory (AD) speichert. Mit den Windows April Updates (2023) für Windows 10 und 11 wurde Windows LAPS aktiviert.

LAPS und deren Unterschiede

Der Unterschied im Namen ist gering „Microsoft LAPS“ (alt, Legacy LAPS) und „Windows LAPS“ (neu), die Möglichkeiten unterscheiden sich jedoch enorm. Der ganz klare Vorteil ist, Windows LAPS ist nun Bestandteil des Betriebssystems. Die weiteren Vorteile sind die Integration in die moderne Verwaltung.
Die Einstellungen können nun nicht mehr nur aus Gruppenrichtlinien (GPOS) kommen und das Kennwort kann nun auch verschlüsselt im Azure Active Directory (AAD) gespeichert werden. Wer tiefer in die Materie und Möglichkeiten eintauchen möchte, dem lege ich die folgenden Seiten ans Herz:
https://learn.microsoft.com/de-de/windows-server/identity/laps/laps-overview

Active Directory Berechtigungen

Wer das LAPS Kennwort im Active Directory speichert, sollte auch weitere Aspekte berücksichtigen, damit dies auch entsprechend abgesichert wird. Neben der spärlichen Vergabe der Benutzer die auf die LAPS Felder Zugriff haben, sollte man auch den Benutzer ins Auge fassen, der das Computerkonto erstellt. Weiteres dazu kann man hier finden.

Zusammenspiel mit Empirum

Im Zusammenspiel mit Empirum sind ein paar Dinge zu beachten, wenn man das Maximum an Sicherheit herausholen möchte.

DomainJoin Variablen

Die Variablen und somit der Benutzer für den Domain-Join sollte bestenfalls nur für den Zeitpunkt der Betriebssysteminstallation zugewiesen sein. Dies kann über eine separate Konfigurations- oder Zuweisungsgruppe geschehen, in dem der Computer nur für die Betriebssysteminstallation zugeordnet ist.

Windows LAPS

Will man die Vorteile von Windows LAPS nutzen, sollte man darüber nachdenken eine Windows 10 bzw. 11 Quelle für die Betriebssysteminstallation einzubinden, die das April oder besser Mai 2023 Update beinhaltet. Alternativ kann man auch das Windows Update in seine Quellen integrieren.

Reinstallation von Computern

Gerade bei Tests oder im Client Lifecycle kommt es vor, dass vorhandene Computer mit dem gleichen Namen nochmals installiert werden. Wurde das Computerobjekt vor der Neu-Installation nicht aus dem Verzeichnisdienst (AD/AAD) gelöscht, kann es dauern bis das LAPS neu erstellt und gespeichert wird, da das „Ablaufdatum“ vom Verzeichnisdienst vorgegeben wird. Etwas was mir diesbezüglich schon länger durch den Kopf ging, hat ein mir bekannter Administrator als WinPE Paket umgesetzt.

Das WinPE Paket zusätzlich der detaillierten Erläuterungen und Einstellmöglichkeiten findet ihr in seinem github Repository: https://github.com/htcfreek/PreOS-ResetLapsPassword.

Wem das nicht reicht, so wird er dort auch fündig hinsichtlich einer GUI für das Windows LAPS Kennwort: https://github.com/htcfreek/SimpleLapsGui

Ein großes Kompliment für diese Erweiterung von meiner Seite!

Microsoft LAPS Benutzer

Für all diejenigen, für die Microsoft LAPS nichts neues ist, sollten sich mit der Co-Existenz, den Änderungen und neuen Möglichkeiten auseinandersetzen. Man muss jedoch sehr achtsam mit den Begrifflichkeiten und Funktionen umgehen, da die ähnlichen Worte und Begriffe einen schon gerne einmal verwirren.

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UEM Agent für Windows 2210.1.2 released https://www.wpm-blog.de/matrix42-uem-agent-windows-2210-1-2-released/ https://www.wpm-blog.de/matrix42-uem-agent-windows-2210-1-2-released/#comments Tue, 15 Nov 2022 17:11:36 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2835 Guten Tag zusammen, Matrix42 hat den UEM Agent für Windows in der Version 2210.1.2 veröffentlicht. Dieser UEM Agent enthält die Funktionen, die ich im folgenden Artikel bereits beschrieben habe. Im Gegensatz zur Vorstellung hat er … Weiterlesen

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Guten Tag zusammen, Matrix42 hat den UEM Agent für Windows in der Version 2210.1.2 veröffentlicht. Dieser UEM Agent enthält die Funktionen, die ich im folgenden Artikel bereits beschrieben habe. Im Gegensatz zur Vorstellung hat er nun die Technical Preview Phase verlassen. Gerade aus den Aspekten hinsichtlich der Verbesserungen im Bereich Sicherheit und Rolloutstabilität, sollte man diese Version näher betrachten.

Voraussetzungen

Aus meinen Erfahrungen heraus gibt es zwei Dinge, auf die man achten sollte. Seinen volle Leistung entfaltet der UEM Agent erst mit dem aktuellen Hotfix auf der Empirum Server Seite. Zusätzlich sollte man eine kleine Verbesserung in Form einer Setup.inf Anpassung vornehmen, bevor man diese Version einsetzt.

Matrix42 Empirum v21.0.3

Wichtig bei der Nutzung des neuen UEM Agents ist, das man beim Einsatz von Empirum v21.0.3 auch den aktuellen Hotfix Installer vom 28.10.2022 oder später ausführt.

Download

Matrix42 stellt alle UEM Agent für Windows Versionen an der gleichen Stelle zum Download bereit.
Den aktuellen Hotfix Installer für Matrix42 Empirum v21.0.3 gibt es hier.

Anpassungen

Nachdem man den UEM Agenten in das Empirum Software-Depot eingebunden hat, sollte man jedoch auf Dateiebene in der Setup.inf noch eine Anpassung vornehmen. Die Datei findet ihr auf dem EmpirumServer unter Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\UEM Agent Windows\2210.1.2\Install.
Dazu die Finish Sektion der ausgelieferten Setup.inf wie folgt anpassen.
Hinzukommen sollte die Zeile mit dem Callhidden.

[Finish]
Callhidden reg delete HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\RebootPackagesPending /v "Restart Matrix42 UEM Agent Windows" /f
Exit

Hinweis

Trotz aller Empfehlungen von meiner Seite, sollte man, wie bei jedem Stück neuer Software, diese stückweise bzw. in Wellen (Test, Pilot, Rollout) an die Clients verteilen.

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Übersicht Microsoft SQL Server Updates https://www.wpm-blog.de/uebersicht-microsoft-sql-server-updates/ https://www.wpm-blog.de/uebersicht-microsoft-sql-server-updates/#respond Sat, 09 Apr 2022 16:17:00 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2795 Bei den zyklischen Aktualisierungen der Matrix42 Umgebungen oder auch der Nutzung von SQL Server 2019 für Empirum empfiehlt es sich ein aktuelles kumulatives Update für den Microsoft SQL Server einzuspielen, um bekannten Problemen aus dem … Weiterlesen

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Bei den zyklischen Aktualisierungen der Matrix42 Umgebungen oder auch der Nutzung von SQL Server 2019 für Empirum empfiehlt es sich ein aktuelles kumulatives Update für den Microsoft SQL Server einzuspielen, um bekannten Problemen aus dem Weg zu gehen. Gerade Matrix42 Empirum kommt nicht mit einem Microsoft SQL Server 2019 ohne kumulatives Update zurecht. Doch wo finde ich das gerade aktuelle kumulative Update für den Microsoft SQL Server?

Übersicht der Microsoft SQL Versionen

  • https://sqlserverupdates.com/
  • https://docs.microsoft.com/de-de/sql/database-engine/install-windows/latest-updates-for-microsoft-sql-server

Microsoft SQL Reporting Services

  • https://docs.microsoft.com/de-de/sql/reporting-services/install-windows/install-reporting-services

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Erweiterte Empirum PXE-Server Konfiguration https://www.wpm-blog.de/erweiterte-empirum-pxe-server-konfiguration/ https://www.wpm-blog.de/erweiterte-empirum-pxe-server-konfiguration/#respond Fri, 03 Jul 2020 16:53:37 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2614 Mit dem aktuellen Empirum v19.0.3 Hotfix und der Empirum v20.0.1 wurde eine neue Funktion hinsichtlich der Nutzung der DHCP Option 82 (DHCP Snooping) eingeführt. In der Hotfix Beschreibung ist ein „Post-Step“ vorhanden, dass wenn man … Weiterlesen

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Mit dem aktuellen Empirum v19.0.3 Hotfix und der Empirum v20.0.1 wurde eine neue Funktion hinsichtlich der Nutzung der DHCP Option 82 (DHCP Snooping) eingeführt. In der Hotfix Beschreibung ist ein „Post-Step“ vorhanden, dass wenn man diese Funktion noch nicht nutzen möchte oder kann, ein Registry Wert zu setzen sei. In der Empirum Online Hilfe befindet sich zur DHCP Option 82 Nutzung folgender Hinweis.

Matrix42 SubDepot PXE Service Configuration

Da dies neben dem Self Provisioning die zweite Konfiguration für den PXE-Dienst ist, habe ich es kurzfristig in einem Empirum Paket umgesetzt. Somit kannst Du die Einstellung einfach und nachvollziehbar auf einer Vielzahl von SubDepots bzw. PXE-Servern setzen.

Schritte …

Dazu ist das unten angefügte ZIP zu entpacken und in/über die Empirum Struktur zu kopieren, wie man das von Empirum Erweiterungen und Updates bereits kennt. Im Anschluss importierst Du im SoftwareDepot das Paket „Matrix42 SubDepot PXE Service Configuration 1.0“, welches im Register „Empirum“ eingebunden wird. Das Paket bringt für die zwei Optionen Variablen mit, die Du unter SUBDEPOT_PXESERVICE_CONFIG für die SubDepots anpassen kannst. Im Standard sind beide Optionen deaktiviert. Dann fehlt nur noch die Zuweisung und Installation des Paketes.

Variablen

EnableSelfProvisioning
[1|0] 1= Aktiviere SelfProvisioning, 0=Deaktiviere SelfProvisioning
Standardwert = 0

DisableDhcpRelayAgentOption
[0|1] 1=Deaktiviere DhcpRelayAgentOption Nutzung, 0=Aktiviere die Nutzung der DHCP Option 82
Standardwert = 1

Download

Matrix42 SubDepot PXE Service Configuration (511 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 7E386171796ECD409B1EF827B970B1E5

Zusammenfassung

  • ZIP entpacken und in die Empirum Struktur kopieren
  • Paket im SoftwareDepot importieren
  • Paket den SubDepots zuweisen
  • Variablen je nach Anforderung anpassen
  • Paket installieren

Fertig!

 

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Empirum WinPE PreBoot Update mit „doppeltem Boden“ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preboot-update-mit-doppeltem-boden/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preboot-update-mit-doppeltem-boden/#respond Tue, 14 Apr 2020 17:05:46 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2587 Matrix42 stellt die neuen Quellen für den WinPE PreBoot Support als „xcopy“ Deployment zur Verfügung. Das bedeutet, das Archiv wird über das vorhandene Empirum Verzeichnis kopiert und anschließend sind zusätzlichen Aufgaben wie Neuerstellung Boot-Konfiguration und … Weiterlesen

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Matrix42 stellt die neuen Quellen für den WinPE PreBoot Support als „xcopy“ Deployment zur Verfügung. Das bedeutet, das Archiv wird über das vorhandene Empirum Verzeichnis kopiert und anschließend sind zusätzlichen Aufgaben wie Neuerstellung Boot-Konfiguration und Aktualisierung der PreOS Pakete an der Reihe. Nun aber Schritt für Schritt, damit wir im Notfall auch wieder auf den vorherigen Stand zurückkehren können.

Download der neuen WinPE Erweiterung vom Matrix42 Marketplace

Den aktuellen WinPE PreBoot Support findest Du im Matrix42 Marketplace. Lade die aktuelle Version und das dazugehörige WinPE How-To herunter. Der PreBoot Support steht als selbstextrahierendes Archiv zur Verfügung, kann aber auch gezielt mittels z.B. 7-zip entpackt werden.

Hinweis: Zur Sicherheit sollte man prüfen, ob die eingesetzte Empirum Version mit dem WinPE PreBoot Support kompatibel ist.

Sicherung der genutzten WinPE Umgebung

Empirum Updates erstellen automatisch eine Sicherung des WinPE Ordners unter:
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE_Backup
Da die im Marketplace bereitgestellten WinPE Aktualisierungen lediglich kopiert werden, muss man sich selbst um die Sicherung kümmern.
Dazu kopierst Du am besten den Ordner
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE
nach
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE_Backup
Zur Sicherheit gibst Du der Sicherung noch die WinPE Version oder ein Datum mit.
Die WinPE Cersion kannst Du aus den Dateiinformationen der
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE\binaries\UAF\Matrix42.Empirum.PeAgent.dll
entnehmen.

Entpacken des WinPE PreBoot Supportes

Der entpackte WinPE PreBoot Support steht als Empirum Verzeichnis Struktur zur Verfügung.

Kopieren der Aktualisierung

Kopiere nun die entpackte Empirum Struktur über die vorhandene aktive Empirum Installation.

Anpassungen / Customizings

Falls Anpassungen hinsichtlich Logos, Hintergrundbilder, Standard-Timeouts, etc. getätigt wurden, so sind diese Anpassungen wieder im
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE
Ordner vorzunehmen. Dazu kannst Du auch in Deiner zuvor getätigten Sicherung nachsehen bzw. dich bedienen.

Importieren der aktualisierten PreOS Pakete

Anschließend sind die aktualisierten PreOS Pakete in der Management Console unter Konfiguration\Software Management\Depot zu importieren.
Wenn Du Dich hier noch nicht so sicher fühlst, so kannst Du dies ist im Kapitel 2.1.1 des oben genannten WinPE How-Tos nachvollziehen. Mit dem PreBoot Support Version 1.8.1 werden die Pakete möglichst bereits in die richtige Reihenfolge gebracht und direkt zur Installation freigegeben. Falls Du Dir bzgl. der Reihenfolge der Pakete nicht sicher bist, so kannst Du Dir diesen Artikel nochmals ansehen.

Bootkonfiguration neu erstellen

Lese diesen Abschnitt zuerst zu Ende bevor Du aktiv wirst.
Der einfachste Weg ist die vorhandene Boot-Konfiguration zu öffnen und unten rechts auf Speichern zu drücken. Dann wird die vorhandenen Boot-Konfiguration mit den neuen Quellen der WinPE Umgebung aktualisiert. Mit einem kleinen „Umweg“ erstellst Du eine zweite/neue Boot-Konfiguration und übernimmst die Einstellungen der derzeitig genutzten Boot-Konfiguration (Einstellungen: Agent-Template, TFTP-Blockgröße, Self-Provisioning und zusätzliche Treiberverzeichnisse, etc.). Diese Konfiguration kannst Du auch immer wieder für die neuen Versionen nutzen. Wenn also die kommenden Schritte und Tests funktionieren, erstellst Du die produktiv genutzte Konfiguration neu.

Testen!

Nachdem die Boot-Konfiguration fertig erstellt ist, kannst Du die neuen Komponenten testen. Für den Test erstellt Du Dir eine gesonderte Zuweisungsgruppe und ordnest ihr die neue Boot-Konfiguration und neuen Pre-OS Pakete zu. Bitte beachte, dass die notwendigen Variablen auch hier gesetzt sein müssen. An dieser Stelle könnte es nützlich sei, sich mit den neuen „Variablen Konfigurationen“ auseinander zu setzen.

Produktive Nutzung oder Rollback?

Treten bei den Tests keine Ungereimtheiten auf, so kannst Du die Änderungen in Deine produktiv genutzten Konfigurations- oder Zuweisungsgruppen übernehmen. Dazu kannst Du entweder die alte Boot-Konfiguration mit der neuen ersetzen, oder aktualisierst die produktiv genutzte Boot-Konfiguration nun mit den neuen Quellen. Die neuen Pre-OS Pakete musst du jedoch trotzdem zuweisen, oder eben eine genutzte Software-Gruppe aktualisieren.

Sollte etwas nicht wie gewünscht funktionieren, brauchst Du es nicht zu überführen bzw. kannst mit der Übernahme noch warten.
Die Erstellung der Boot-Konfiguration greift immer auf das „WinPE“ Verzeichnis zu. Im „schlimmsten“ Falle, kannst Du das WinPE Verzeichnis aus dem WinPE_Backup Verzeichnis wiederherstellen, wenn Du z.B. neue Treiber in das „ältere“ funktionierende WinPE integrieren musst.

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Empirum Agent Steuerung per Registry https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-steuerung-per-registry/ https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-steuerung-per-registry/#comments Fri, 20 Sep 2019 07:23:37 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2311 Nachdem ich die Tage beim Kunden für mein Gedächtnis gelobt wurde, habe ich es als Ansporn gesehen, alle mir bekannten Möglichkeiten zur Steuerung des Empirum Agenten per Registry Einträge zusammenzufassen. Der größte Teil der Einträge … Weiterlesen

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Nachdem ich die Tage beim Kunden für mein Gedächtnis gelobt wurde, habe ich es als Ansporn gesehen, alle mir bekannten Möglichkeiten zur Steuerung des Empirum Agenten per Registry Einträge zusammenzufassen. Der größte Teil der Einträge kommt aus dem ganz offiziellen PDF zum UEM Agenten der Matrix42. Einige andere Eigenschaften aus den jeweiligen „Neue Funktionen und Änderungen“ Dokument. Somit habe ich hier weitestgehend nichts neu erfunden, sondern mehr zusammengetragen. Wobei einige wenige Hinweise, meines Wissens nach, nicht ganz so öffentlich zugänglich sind. 

Die nachfolgende Auflistung enthält zumeist eine Kurzbeschreibung, den Registry Wert in der .reg und Setup.inf Syntax und einen möglichen Quellenverweis.
Falls Ihr noch Werte kennt, die hier fehlen, so nutzt bitte die Kommentarfunktion oder schickt mir eine E-Mail.

Danke und Grüße – Jochen

Hinweis: Bei der Übernahme der Registry Werte in Empirum o.ä. bitte auf das Format der Hochkommas achten. Gerne wird ein „falsches“ Format der Hochkommas in den Editor übernommen. Zur Sicherheit im Editor oder in der Setup.inf die Hochkommas nochmals überschreiben.

Prüfung auf ausstehenden Windows Reboot verhindern

In der Registry kann festgelegt werden, dass der Agent die Überprüfung ausstehender Windows Reboots (z.B. vorhandene Pending.xml) nicht durchführt und anstehende Software Management-Aktionen durchführt. Die Prüfung kann durch Setzen des Registry Wertes WindowsUpdateRebootCheck unter dem Schlüssel HKLM,Software\Matrix42\Agent auf 0 deaktiviert werden.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootCheck“=dword:00000000

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“WindowsUpdateRebootCheck“,0x00010001,0

Weiterführende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2017/Matrix42_Empirum_17.0_New_Features_and_Changes_DE.pdf

Erweiterungen zur Neustart Steuerung (UEM Agent 2009.x und neuer)
Der Wert „2“ ist der neue „Standard“, wie wenn kein Wert gesetzt ist. Nach einer Verzögerung erscheint ein UEM Agent Fenster, das den Benutzer zu einem Neustart auffordert. Wem dieses Verhalten nicht gefällt, kann den Wert auf „1“ setzen, welches dem alten Standard entspricht (keine UEM Agent Aktivitäten bis ein Neustart durch den Anwender durchgeführt wurde).

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootCheck“=dword:00000002

Das „neue“ Reboot-Verhalten wird verzögert initiiert. Wer möchte kann den Verzögerungswert (in Sekunden) anpassen. Wenn kein Wert gesetzt ist, ist der Standardwert 15 Minuten (900 Sekunden).

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootDelaySeconds“=dword:00000120

Weiterführende Informationen: https://marketplace.matrix42.com/details/uem-agent-windows-release/

Getaktete Verbindung erkennen (ab UEM Agent 1808)

Der UEM Agent Windows erkennt eine getaktete Verbindung und schreibt am Anfang des Pollings einen Registry Schlüssel:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
“ NetworkCostType“ (DWORD) = Wert der Microsoft API
Mögliche Werte:
0 – Unknown: Cost information is not available.
1 – Unrestricted: The connection is unlimited and has unrestricted usage charges and capacity constraints.
2 – Fixed: The use of this connection is unrestricted up to a specific limit.
3 – Variable: The connection is costed on a per-byte basis.

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Globaler Silent Level (UEM Agent)

Alle zu installierenden Software-Pakete werden mit einem Silent Wert ausgeführt. Es greifen keine paketspezifischen Werte aus dem Feld „Befehl“ der Paketeigenschaft.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„GlobalSilentLevel“=dword:00000004
Einschränkungen aktuell: Pakete, die eine Eingabe erfordern, funktionieren nicht mit dem Modus “0” und “1”.
Wenn der Eintrag (GlobalSilentLevel) nicht vorhanden ist, funktioniert es wie unter dem Advanced Agent und die individuellen Paket Parameter werden angezogen.

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“GlobalSilentLevel“,0x00010001,4
oder
-HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“GlobalSilentLevel“

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

InstallAtShutdown – Shutdown nach der OS Installation (UEM Agent)

Wenn der untenstehende Registry Key auf 1 steht, dann ist der „InstallAtShutdown“ Modus für den Agent aktiv.
Der Wert kann jedoch auch gezielt gesetzt werden, um die Funktionalität zu nutzen.
Dieser Wert kann beispielsweise in der UEMAgent.bat gesetzt werden um den Computer nach der OS Installation komplett auszuschalten.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„InstallAtShutdown“=dword:00000001

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“InstallAtShutdown“,0x00010001,1

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Ausblenden der Option Installation beim Herunterfahren (UEM Agent)

Die Funktion „Installation beim Herunterfahren“ kann für Anwender verborgen werden:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„AllowPostponeUntilShutdown „=dword:00000000

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“AllowPostponeUntilShutdown“,0x00010001,0

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Suspend Modus (UEM Agent)

Mit einem Registry-Key kann der UEM Agent in einen Modus versetzt werden, in dem
keinerlei Polling-, Download- oder Installationsaktionen durchgeführt werden. Intern wird
dieser Modus für den Auto Update verwendet. Bei Bedarf kann man diesen Modus
beispielsweise verwenden um beim Aufbau einer VPN-Verbindung über ein Satellitentelefon
den möglichen Datenverbrauch des Agent zu unterbinden.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„Suspenduntil“ (Typ: STRING) = Endedatum des Suspendmodes
Der Wert gibt den Termin zur Beendigung des Suspendmode an. Beispielsweise 2018-12-
24T18:00. Jeder angegebene Wert, der nicht vom Agent als ISO Zeit-Wert in der
Vergangenheit erkannt wird, wird den Agent pausieren

Paket Validierung

Validierung von Paketen für UEM Agent aktivieren (UEM Agent 1903)
Um die Validierung von Software Paketen auf Client-Seite zu aktivieren setzten Sie „CheckPackageHash“ als DWORD auf einen Wert größer 0 in der Registry.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„CheckPackageHash“=dword:00000001

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“CheckPackageHash“,0x00010001,1

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Behandeln von fehlerhaften Paket Validierungen

Stellt die Paketvalidierung einen Unterschied der Hashwerte auf dem Server zu dem auf dem Client fest, wird für dieses Paket der Zähler FailedInstallationRetries hochgezählt.
Dieses Verhalten lässt sich mit dem Schlüssel CountHashValidationErrors als DWORD gezielt steuern. Existiert der Eintrag nicht oder besitzt einen Wert ungleich „1“, so wird der Zähler nicht hochgezählt (Standard). Existiert der Eintrag und hat den Wert „1“, so wird der FailedInstallationRetries Zähler hochgezählt.

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“CountHashValidationErrors“,0x00010001,1

Feedback URL ausschalten/anpassen (UEM Agent)

Die Anzeige des Icons und der Link zum Matrix42 Feedback Portal ausschalten.
Wenn man eine URL angibt, kann man auf ein eigenes Portal bzw. Internetseite verzweigen.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„Feedback_URL“=““

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“Feedback_URL“,0x00000000,““

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

UEM Agent Autoupdate Zeitraum beeinflussen (ab UEM Agent 1811)

Wenn man die UEM Agent Autoupdate Funktion nutzt, so kann man den Zeitraum des automatischen Updates beeinflussen.
Dazu gibt es zwei Einträge, die eine Angabe von Minuten (Typ: DWORD) annehmen.

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart“=dword:00000015
„MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart“=dword:00000030

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart“,0x00010001,15
HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart“,0x00010001,30

Hinweise: MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart muss mindestens das Doppelte des Wertes MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart sein. Die Werte in Minuten nutzt der UEM Agent beim Start des Dienstes um einen zufälligen Wert in diesem Zeitraum zu ermitteln. Wenn der Dienst-Neustart nach dem ersten Wert (Min…) liegt, dann ist nur noch der Wert (Max…) relevant.

Anpassen der Berechtigungen auf den Agent Cache

Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten setzten der Advanced und der UEM Agent die lokalen NTFS Berechtigungen bei jedem Start des Agent nach den Matrix42 Vorgaben auf den Empirum Agent Cache (zumeist C:\EmpirumAgent). Um Kunden spezielle Szenarien zu ermöglichen kann dieses Verhalten mit einem Registry-Wert unterbunden werden, wenn beispielsweise der lokale Benutzer Zugriff auf Dateien im Cache-Verzeichnis benötigt.
Registry Schlüssel „HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent,SetNTFSCacheRights“, 0 = Keine Anpassung der NTFS Rechte, 1 oder nicht vorhanden (Standard) = Anpassung der NTFS Rechte, 2 = Der Agent setzt die Standard Zugriffsrechte, jedoch keine Zugriffsrechte für „Jeder“ auf das „User“-Verzeichnis (ab UEM-Agent SFR 2011.1.2 )

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“SetNTFSCacheRights“,0x00010001,0

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2018/Matrix42_Empirum_18.0_Update2_New_Features_and_Changes_DE.pdf

Prüfung auf Scriptdateien für Kiosk Pakete

Ab dem UEM Agent 2009.1.2 findet für Pakete im Kiosk keine Prüfung auf Existenz der Scriptdateien auf dem Server statt. Dies führt auf den Depotservern zu einer deutlichen Lastreduzierung, insbesondere bei Verwendung von http(s). Die Prüfung der Scriptdateien auf dem Depotserver kann über folgenden Registry Key wieder aktiviert werden:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„UseCheckFileForKiosk“=dword:00000001

Zurücksetzen der fehlgeschlagenen Installationen

Die Anzahl der auf dem Computer fehlgeschlagenen Softwareinstallationen werden unter dem Registry Baum „HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent\software“ abgelegt.
Diese Pakete werden beim Erreichen des jeweiligen Maximalwertes nicht erneut ausgeführt. Damit die Pakete erneut ausgeführt werden, muss man entweder das Paket auf dem entsprechenden Computer „reinstallieren“, oder den Wert im Agent-Template erhöhen – das gilt dann jedoch für alle fehlgeschlagenen Installationen. Wenn man den Computer „zwingen“ möchte, die Ausführung der Installation aller fehlgeschlagenen Pakete nochmals zu starten, kann man alternativ den nachfolgend genannten Registry-Baum löschen.
Es besteht die Möglichkeit das per Paket, oder auch als externes Programm in der Management Console (erforderliche Rechte vorausgesetzt), einzubinden.

Beispiel für einen Eintrag in einem Software Paket:
-HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent\software“

Beispiel für einen externen Aufruf:
reg delete \\%Computername%\HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent\software /f

Verhalten bei Problemen beim Paket-Download (ab UEM Agent 2203.1.2 SFR)

Sollte es beim Herunterladen eines Paketes zu Problemen kommen (z. B. temporäre Netzwerkfehler, Zugriffsprobleme), dann kann der Agent veranlassen, dass der Vorgang automatisch wiederholt werden soll. Hierfür kann man die Anzahl der erneuten Versuche (Standard: 5) sowie die Pause zwischen den Versuchen in Sekunden (Standard: 60) einstellen. Der Standard kann in der Registry überschrieben werden:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„RetryTransferRepetitionLimit“=dword:00000005
„RetryTransferPause“=dword:00000060

Weitergehende Informationen: https://m42marketplacemediathek.blob.core.windows.net/matrix42-ag-pub/2022/03/Matrix42-UEM-Agent-Windows-2203_1_2-SFR-EN.pdf

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Empirum – WinPE OS Installer Zusammenfassung https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-os-installer-zusammenfassung/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-os-installer-zusammenfassung/#comments Sat, 31 Aug 2019 19:52:32 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2282 Dieser Eintrag ist der WinPE OS Installer „Sammelbeitrag. In diesem werde ich die einzelnen veröffentlichten WinPE Beiträge einfügen, damit man sich anhand diesem Eintrag einen kompletten Überblick über das Empirum WinPE OS Installer Thema machen … Weiterlesen

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Dieser Eintrag ist der WinPE OS Installer „Sammelbeitrag. In diesem werde ich die einzelnen veröffentlichten WinPE Beiträge einfügen, damit man sich anhand diesem Eintrag einen kompletten Überblick über das Empirum WinPE OS Installer Thema machen kann. Stückchenweise sollte sich somit das Bild vervollständigen und Neuerungen dazukommen.

Empirum WinPE Support

Einfach mal machen …
Empirum WinPE – PXE Image Erstellung
Empirum WinPE – Betriebssysteme in Empirum importieren
Empirum WinPE – PreOS Packages
Empirum WinPE – Windows Installation
Empirum WinPE – neues Computermodell
Empirum WinPE – Treiber für Windows

Empirum WinPE PreBoot Update mit “doppeltem Boden”

Troubleshooting

Ein paar erste Troubleshooting Tipps.
Empirum WinPE Boot Troubleshooting
Empirum WinPE OS-Installation und danach Troubleshooting

Voraussetzungen / EPE Gegenüberstellung

Welches WADK ist auf dem EmpirumServer installiert, woher bekomme ich ein aktuelles?
Microsoft WADK / WinPE Versionen (Stand 06/2019)

Was sind die Voraussetzungen an den EmpirumServer bzgl. der WinPE OS Installer Thematik?
Matrix42 OS Deployment mit WinPE – Vorausetzungen

Achtung, der nachfolgende Beitrag bezieht sich auf einen frühen Stand der WinPE OS Installer Unterstützung. Es sind nun mehr einzelne Pre OS Pakete geworden, um eine granularere Steuerung vorzunehmen.
Empirum: WinPE anstatt EPE als PXE-Image

Für alle Umsteiger, was hat sich so geändert?
Empirum WinPE – EPE Gegenüberstellung

PreOS-Packages

Die aktuellen und nahezu alle nachfolgend aufgelisteten PreOS-Packages sind in einem Empirum WinPE Extension Pack zusammengestellt.
Empirum WinPE Extension Pack

Nun folgen ein paar Beiträge mit eigenen Paketen und Hinweisen zum WinPE OS Installer. Das erste Paket läuft am besten auch als erstes, auch wenn es nach dem DiskPartitioning Paket aus dem SWDepot „verschwindet“. Wer das nicht mag, kann es auch direkt danach laufen lassen, dann bleibt der Status „grün“ :).
WinPE: PXE.log mit Basisinformationen

Nachfolgend ein Ersatz für das standardmäßige DriverIntegration Paket.
Wieso, weshalb ich mir die Mühen gemacht habe, lest ihr am besten direkt in den Beiträgen.
WinPE Paket – DriverIntegration Ersatz aktualisiert
Empirum WinPE Paket – DriverIntegration Ersatz

Ein Ergänzungspaket zum DomainJoin, bei dem ich Ideen und Umsetzungen gebündelt habe, da das standardmäßige Paket unserer Meinung nach einen entscheidenden Makel hat.
PreOS Paket: MoveComputerToEmpirumOU

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Empirum WinPE Boot Troubleshooting https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-boot-troubleshooting/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-boot-troubleshooting/#comments Sat, 06 Apr 2019 16:37:18 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2164 Matrix42 bietet nun seit einer geraumen Zeit die Alternative WinPE als PXE-Bootmedium für die Windows 10 Installation an. In Kürze wird damit auch die automatisierte Installation von Windows 7 und der Windows Server Versionen möglich … Weiterlesen

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Matrix42 bietet nun seit einer geraumen Zeit die Alternative WinPE als PXE-Bootmedium für die Windows 10 Installation an. In Kürze wird damit auch die automatisierte Installation von Windows 7 und der Windows Server Versionen möglich sein. Damit werden weitere Grundlagen geschaffen, den herkömmlichen EPE PXE-Boot für Windows Installationen obsolet zu machen. Die Installation per WinPE ist in der Empirum Welt ein Bruch mit dem vorhandenen Vorgehen, dass ich jedoch nicht negativ werten möchte. Die Möglichkeiten sind vielfältiger, die Umsetzung dagegen noch jung und somit nicht so umfänglich wie der vorhandene EPE PXE-Boot.

Der WinPE PXE-Boot bootet ein von Empirum modifiziertes bzw. ergänztes Windows PE. Das WinPE wurde im Bedarf um weitere Treiber ergänzt, aber auf jeden Fall um nützliche Libraries und den Matrix42 UAF Dienst. Letzterer führt die zugewiesenen PreOS-Packages (Powershell „Pakete“) aus und bedient sich der gesetzten Variablen. Diese zugewiesenen Pakete beschreiben die Art und Weise, wie z.B. die Betriebssystem-Installation stattfinden soll. Auf weitere Einzelheiten und Vergleiche mit dem EPE Boot werde ich an anderer Stelle eingehen.

So gliedert sich der WinPE PXE-Bootvorgang in:

  • Laden und Ausführen der WinPE Umgebung
  • Laden des Matrix42 UAF Dienstes
  • Verarbeiten der PreOS-Packages

Nun zu möglichen Problemen und Maßnahmen/Hilfestellungen zur Bearbeitung.

Laden der Windows PE Umgebung

Schlägt bereits das Laden der WinPE Umgebung fehl, so könnte dies ggf. an der TFTP Blocksize liegen. Diese kann bis Empirum v19 global in der .config Datei des BTQH (Backend Task Queue Host Services) Dienstes eingestellt werden. Standardmäßig steht dieser Wert auf 4096. Mit größeren Werten kann man den Boot beschleunigen. Damit kann er jedoch unzuverlässiger werden. In einem Falle musste ich die Größe auf 1456 festsetzen, damit der Boot zuverlässig an allen Standorten funktioniert hat.

Windows PE ist gestartet

Sobald das Windows PE gestartet ist, kann mittels STRG+C auf die Kommandozeile und per STRG+L direkt auf die Log Datei des UAF Dienstes zugegriffen werden. Die Windows PE Umgebung befindet sich unter X:\. Der UAF Dienst liegt im Ordner X:\UAF. Das wpeinit.log unter X:\Windows\System32.

Herstellen einer Netzwerkverbindung

Damit der im WinPE implementierte UAF Dienst seine Aufträge abarbeiten kann, bedarf es einer grundlegenden Netzwerkverbindung. Diese Verbindung wird durch Laden und Starten des Netzwerk-Stacks durch die  X:\Windows\StartNet.cmd und nachvollziehbar durch die wpeinit.log  vorgenommen (QueryAdapterStatus ist hier das passende Suchwort). Kann das WinPE keine Netzwerkverbindung aufbauen, kann es notwendig sein, das WinPE mit Netzwerk- und/oder Speicherverwaltungs-Treibern (Storage) zu versorgen. Dies geht über die Bootkonfiguration und wird in einem anderen Beitrag erläutert.

DeviceMapping.xml

Die DeviceMapping.xml im \\%EmpirumServer%\Values$ Verzeichnis stellt die Verbindung MAC-Adresse bzw. UUID zum Computernamen her. Somit darf jede MAC Adresse bzw. UUID auch nur einmal in der DeviceMapping.xml vorhanden sein. Beim Einsatz von SubDepots muss zusätzlich beachtet werden, dass es für die DeviceMapping Datei einen separaten SyncJob (ESubdepot_DeviceMapping) gibt, der zugewiesenen werden muss.

UAF – Auftragsverarbeitung

Das Vorgehen des UAF Dienstes wird im Matrix42.Platform.Service.Host.log festgehalten. Wie zuvor beschrieben, kann dies per STRG+L geöffnet werden. Um Neuerungen mitzubekommen, muss man ggf. das Fenster schließen und erneut aufrufen. Nach einer UAF Sitzung wird das Log auf den EmpirumServer zurückgeschrieben. In Empirum v18 bzw. WinPE 1.4.14 ist das das Verzeichnis \\%EmpirumServer%\EmpInst$\Wizard\OS\Auto\<letzten8 Stellen der MAC-Adrese> bzw. <UUID>.

PXE-Image / WADK Version

Wenn man die neuen WinPE Versionen einsetzt, sollte man wie ein Blog-Leser zusätzlich darauf hingewiesen hat, sicherstellen, dass man die aktuelle WADK Version auf dem EmpirumServer installiert hat. Matrix42 empfiehlt den Einsatz der WADK Version 1903 (eine Version 1909 wird nicht von Microsoft bereitgestellt). Mit dem WADK 1903 habe ich bis dato keine schlechten Erfahrungen gemacht, ganz gleich ob Windows 10 Enterprise 2016 LTSB oder Windows 10 Build 1909 installiert wurde. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass die PXE-Image Erstellung (unter Konfiguration\Boot-Konfiguration) erfolgreich ist. Die aktualisierten PreOS Pakete funktionieren auch nur zuverlässig mit einer zu der Version passenden Boot-Konfiguration bzw. aktualisierten PXE-Image.

Update: In neueren WinPE Versionen werden die Log Dateien nach \\%EmpirumServer%\EmpInst$\Wizard\OS\WinPEStatus\%Domain%_%Computername% geschrieben .
Hinweis: Bis WinPE 1.4.14 (mindestens) werden die Log Dateien nicht überschrieben, wenn zwischenzeitlich ein Neustart stattgefunden hat.

 

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https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-boot-troubleshooting/feed/ 8
Empirum WinPE – EPE Gegenüberstellung https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-epe-gegenueberstellung/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-epe-gegenueberstellung/#respond Sun, 31 Mar 2019 21:26:44 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2160 Die Unterscheidung EPE (Empirum PreInstallation Environment) zu WinPE bezieht sich hauptsächlich auf das Image, dass per PXE übertragen und ausgeführt wird. Nachfolgend werde ich zumeist von einer Installation per EPE bzw. WinPE sprechen, wobei natürlich … Weiterlesen

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Die Unterscheidung EPE (Empirum PreInstallation Environment) zu WinPE bezieht sich hauptsächlich auf das Image, dass per PXE übertragen und ausgeführt wird. Nachfolgend werde ich zumeist von einer Installation per EPE bzw. WinPE sprechen, wobei natürlich auch andere Aufträge wie BIOS Konfiguration, BIOS Update, oder Löschen der Festplatten Aufgaben des PXEs sind. In der nachfolgenden Beschreibung gebe ich einen kurzen Überblick über die EPE Installation und gehe etwas detaillierter auf die Installation per WinPE ein.

Empirum PE (Linux)

Das EPE (Empirum PreInstallation Environment) auf Linux Basis verarbeitet mittels des EIS Interpreters die zugewiesenen Jobs (EIS Skripte), die per OS.INI im MAC8 Verzeichnis (letzten 8 Stellen der MAC-Adresse) zugewiesen werden. Die Abfolge der Aufträge sind durch das EIS Skript weitestgehend vorgegeben. An definierten Punkten kann man mittels der Custom EIS Skripte in den Ablauf eingreifen. Bei einer Betriebssysteminstallation werden das Windows PE und die Betriebssystemquellen auf die lokale Festplatte übertragen und von dort die Windows Installation per Windows PE gestartet. Die Installation wird mittels der Betriebssystemvorlage (OS.INI) beschrieben und parametrisiert (Windows Einstellungen, Lizenz-Schlüssel, Partitionierung, Domain-Join, uvm.). Am Ende einer Betriebssysteminstallation wird mittels des Parameters „Befehl“ der Empirum Agent installiert und der Übergang zur Softwareverteilung bereitet.

Empirum WinPE (Windows PE)

Das Empirum WinPE wird ebenso über die Management Console, Konfiguration, Bootkonfiguration erstellt. Bei der Erstellung bedient sich Empirum dem auf dem EmpirumServer installierten WADK (C:\Program Files (x86)\…), nicht dem in Empirum importieren WADK. Das erstellte Empirum WinPE beinhaltet einen EmpirumAgenten (Matrix42 UAF) und diverse WinPE Erweiterungen. Der im WinPE integrierte UAF Agent verarbeitet die zugewiesenen PreOS Pakete (aus der %Computername%.DDC).

Hier gilt die Reihenfolge, von oben nach unten, wie sie im SoftwareDepot festgelegt wurde. Die WinPE Pakete (auf Basis von powershell) werden über die EMC Variablen parametrisiert und nicht mehr über die OS.INI. Deswegen muss bei einer Aktivierung auch kein Haken mehr bei „Betriebssystemkonfiguration (OS.INI) erstellen“ gesetzt werden. Die Variablen bzw. die Variablengruppierungen sind nach den zugewiesenen Paketen benannt (z.B. DiskPartitioning, WindowsInstallation). Im Paket WindowsInstallation wird ebenso ein minimaler Matrix42 UAF Dienst installiert, der nach dem Paket „PxeOffAndReboot“ bis zur Installation des eigentlichen Matrix42 Windows Agenten durch das Paket EmpirumAgentSetup aktiv ist. Somit werden die PreOSPakete bis zum PxeOffAndReboot im Kontext des WinPE ausgeführt und im Anschluss im Kontext des installierten Windows. In dem Installations-Vorgang mittels WinPE stellt die erfolgreiche Ausführung des EmpirumAgentSetup Paketes den Übergang zur Softwareverteilung dar. Eigene PreOS Pakete können mittels Powershell Kenntnissen und dem PreOS Package Editors erzeugt und in die Abfolge eingebaut werden.

PreOS Paket Variablen

Die folgende Variablen bzw. Variablengruppen müssen für eine erfolgreiche Installation per WinPE gesetzt werden.

  • DiskPartitioning (optional)
  • DriverIntegration (optional)
  • WindowsInstallation
  • FQDN
  • ORGANIZATIONAL_UNIT
  • TimeZone
  • DomainJoin
  • MX42_AGENT_PUSH_PACKAGE_FOLDER

Zu diesem Thema werde ich in Kürze einen gesonderten Artikel erstellen. Wer nicht warten mag, sollte das PDF, dass der Empirum WinPE Erweiterung beiliegt, nutzen.

Vorteil der PreOS Pakete

Die sogenannten PreOS Pakete kann man, wie oben beschrieben, auch selbst erstellen. Damit man die Pakete in Empirum importieren und nutzen kann, muss man diese mit dem PreOS Package Editor erstellen. Durch das beschriebene Konstrukt kommen die Vorteile des WinPE Boots und der einzelnen Pakete erst richtig zum Vorschein. Beispielhaft, kann man bei einer Windows 7 zu Windows 10 Migration direkt auch das BIOS aktualisieren, auf UEFI umstellen, uvm. Diese Möglichkeiten waren mit dem EPE und der EIS basierten Installation nicht bis schwer umzusetzen.

Beispiele selbsterstellter PreOS Pakete

In Kundenumgebungen habe ich bereits Pakete wie:

  • BIOS Update
  • BIOS Konfiguration in unterschiedlicher Art und Weise
  • UEFISecureBootValidator
  • PostOSInstallation

erstellt und genutzt.
Einen Teil der Pakete hatte ich bereits veröffentlicht.

In Kürze werde ich ein Update der gesammelten und universellen Werke bereitstellen.

 

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WinPE: PXE.log mit Basisinformationen https://www.wpm-blog.de/winpe-pxe-log-mit-basisinformationen/ https://www.wpm-blog.de/winpe-pxe-log-mit-basisinformationen/#comments Sun, 02 Dec 2018 14:52:26 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2081 Wie zuletzt geschrieben, setze ich mich bereits seit einiger Zeit mit dem Empirum WinPE Boot für die Windows 10 Betriebssysteminstallation auseinander. Was mir hier besonders aufgefallen ist, dass es weit aus weniger Informationen im PXE.log … Weiterlesen

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Wie zuletzt geschrieben, setze ich mich bereits seit einiger Zeit mit dem Empirum WinPE Boot für die Windows 10 Betriebssysteminstallation auseinander. Was mir hier besonders aufgefallen ist, dass es weit aus weniger Informationen im PXE.log gibt, als das noch zu EPE Zeiten der Fall war. Ob nun alle Informationen, die per EPE in das PXE.log gelangt sind, für jedermann nützlich sind, mag ich nicht beurteilen. Für die Analyse im Fehlerfall waren die Informationen für mich jedoch stets sehr hilfreich.

Das hat mich dazu gebracht, ein WinPE Paket zu erstellen, die die meines Erachtens hilfreichen Informationen zusammenträgt und in das PXE.log schreibt. Ein Kunde hat mir hier auch schon passendes Feedback gegeben und weitere Wünsche geäußert. Somit wird es bestimmt nicht die letzte Version sein.

In Anlehnung an den Protokoll Droiden aus Star Wars „C-3PO“ habe ich das Paket nun WinPE „D-2PXE“ (Data to PXE.log) getauft. Das Paket kann eigentlich bei jeder WinPE Aktion vorweg bzw. als erstes laufen. Einen kleinen Auszug, was es protokolliert, findet ihr hier.

Zum Einbinden müsst ihr die angehängte ZIP entpacken und mittels des Paket Imports in Eure Empirum Umgebung einbinden. Konfiguriert werden muss in diesem Falle nichts. In der Matrix42 Hilfe gibt es ein verlinktes Dokument das vom Einbinden bis zum Nutzen der WinPE Pakete vieles erläutert.

Beispielausgabe PXE.log

Hier ein Screenshot und Beispiel des Log Inhaltes:

[PEAgent] [WinPE] Computername: PC006, Domain: wpm, FQDN: wpm-blog.local
[PEAgent] [WinPE] Manufacturer Model: [Dell Inc.] [OptiPlex 9010]
[PEAgent] [WinPE] BIOS Version: A08, FirmwareType: UEFI, SecureBoot: Disabled
[PEAgent] [WinPE] UUID: 4C4C4544-004A-5710-8038-C8C04F445831
[PEAgent] [WinPE] Mac-Address: 00B11C942953 - MAC8: 1C942953
[PEAgent] [WinPE] Size PhysicalDrive0: 233 GB
[PEAgent] [WinPE] Running Windows: Windows (TM) 10 Preinstallation Environment, Version 1803 (Build 17134.1)
[PEAgent] [WinPE] Client IP Address: 192.168.44.117
[PEAgent] [WinPE] UAF EmpirumServer: myEmpirumServer.wpm-blog.local
[PEAgent] [WinPE] UAF User: wpm-blog.local\Empirum
[PEAgent] [WinPE] Matrix42 UAF Version: 1.0.25.0
[PEAgent] [WinPE] PeBootServer: myEmpirumServer IP: 192.168.0.5

Ich bin gespannt über Euer Feedback und Anregungen.

Update 31.08.2019: Ab heute steht die Version 1.4 unter dem unten angegebenen Link zur Verfügung bereit. Auch hier ist, wie im PrepareDRVbyModel_Packages Paket, die Unterstützung für Intel NUC, ASUS Motherboards, Textanordnungen und Anzeige der Seriennummer dazugekommen.

Download

Empirum PreOS Package zur Anzeige der oben aufgeführten Informationen im Empirum PXE.log.
WinPE D-2PXE (761 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: FD2338429A180ECF02DF16027B991230B8E63E5

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