You searched for Hardware einbinden - Workplace Management Blog https://www.wpm-blog.de/ ... ideas and solutions making workplace management easier Sun, 24 Nov 2024 16:33:30 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.7 Surface Tastaturen während der WinPE Phase https://www.wpm-blog.de/surface-tastaturen-waehrend-der-winpe-phase/ https://www.wpm-blog.de/surface-tastaturen-waehrend-der-winpe-phase/#respond Thu, 14 Apr 2022 17:05:24 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2808 Die Microsoft Surface Geräte erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit bei den Kunden. Die einen sind von der Hardware überzeugt und manch anderer „behauptet“ es gäbe seine Gründe, warum gerade diese Modelle lieferbar sind. Wie … Weiterlesen

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Die Microsoft Surface Geräte erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit bei den Kunden. Die einen sind von der Hardware überzeugt und manch anderer „behauptet“ es gäbe seine Gründe, warum gerade diese Modelle lieferbar sind. Wie auch immer – das Einbinden der Treiber und das Installieren mittels Empirum stellt zumeist keine Probleme dar. Sollte es jedoch trotz alledem während der WinPE Phase zu Problemen kommen und man möchte mittels der hier genannten Tipps auf die Logs zugreifen, stellt man vielleicht fest, dass die Tastatur nicht funktioniert.

Fehlende Treiber hinzufügen

Die Surface Tastatur funktioniert deswegen nicht, weil dem WinPE ein paar Treiber fehlen. Welche Treiber das sind, könnt ihr hier nachschlagen. Einbinden müsst ihr diese Treiber dann in der Management Console und Konfiguration\Boot Konfigurationen – Zusätzliche Treiberverzeichnisse. Wie das geht und wo ihr das findet, habe ich wiederum bereits in diesem Artikel beschrieben.

Wie komme ich an die genannten Treiber?

Jetzt liegen die Microsoft Surface Treiber jedoch als MSI Dateien vor. Wie kommt man nun an die einzelnen, oben genannten, Gerätetreiber?  Dazu ruft ihr die MSI Datei wie folgt auf:

MSIEXEC /a <Pfad und Dateiname zur heruntergeladenden Treiberdatei>.msi TARGETDIR=<Ausgabe Ordner> /qn

Beispielhafter Aufruf:
MSIEXEC /a SurfacePro8_Win10_19042_22.011.9738.0.msi TARGETDIR=C:\Temp\SurfacePro8Drivers /qn

Das Entpacken dauert einen Moment, also nicht zu ungeduldig sein.

Nebeneffekt

Das entpackte Verzeichnis könnt ihr auch für den Treiber-Import für die Windows Installation nutzen. Dazu packt ihr es jedoch am besten wieder als ZIP Datei.

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Empirum WinPE – neues Computermodell https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-neues-computermodell/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-neues-computermodell/#comments Tue, 27 Oct 2020 21:10:53 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2682 Wie man an anderen Beiträgen bestimmt schon gemerkt hat, habe ich Spaß am WinPE OS-Installer und möchte mein Wissen hierzu an Euch weitergeben. Es gibt ein paar „Probleme“ bzw. Fragen, die bei den Nutzern immer … Weiterlesen

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Wie man an anderen Beiträgen bestimmt schon gemerkt hat, habe ich Spaß am WinPE OS-Installer und möchte mein Wissen hierzu an Euch weitergeben. Es gibt ein paar „Probleme“ bzw. Fragen, die bei den Nutzern immer wieder auftreten. In diesem Artikel geht es vorwiegend darum, dass ihr eine Umgebung habt die funktioniert, jedoch könnt ihr auf einmal keinen Computer mehr oder einen neues Computermodel gar nicht installieren.

Empirum OS-Installer – die drei Phasen

Teilen wir die Probleme ein, in die drei Phasen der OS-Installation per Empirum WinPE.

  • PXE-Boot
  • WinPE
  • Windows

PXE Boot

A.) Der PXE Boot funktioniert nicht bzw. hat noch nie funktioniert.
Die Switche bzw. VLANs müssen den Broadcast an den PXE-Server (zusätzlich zum DHCP Server) weiterleiten, gerne wird hier der Begriff „IP Helper“ aus der Cisco Welt hergenommen.
Die Windows Firewall muss den eingehenden Netzwerkverkehr auf den PXE- und TFTP-Ports zulassen. Die freizugebenen Ports sind abhängig von PXE Einstellungen. Wer auf Nummer sich gehen will, gibt die UDP Ports: 67,68,69,4011,10042 frei.

Hinweis: Auch ich habe früher die PXE Weiterleitung über die DHCP Option ID 43, im Zusammenspiel mit der Option 60, durchgeführt. Heute bestehe ich gerne auf der Umsetzung der Weiterleitung der UDP Anfragen.

B.) Kein Computer führt mehr einen PXE-Boot durch, obschon dies vorher der Fall war.
In diesem Fall, schaut nach, ob Euer Empirum PXE-Dienst weiterhin läuft und erreichbar ist.

C.) Andere Computer starten einen PXE-Boot, doch dieser eine Computer nicht. Dies hat zumeist die folgenden Ursachen:

  • Überprüft die beim Computer hinterlegte MAC/UUID mit den Werten die im BIOS angezeigt werden. Ausnahmen sind natürlich externe Docking-Stationen oder Netzwerkadapter.
  • Wird MAC Passthrough genutzt und welche Einstellungen dazu bietet das BIOS. MAC Passthrough ist auch sehr abhängig vom Windows Treiber.
  • Ist das Computerobjekt in den Eigenschaften als „PXE fähig“ markiert?
  • Wenn dies alles passt, so führt bitte über Matrix42 DBUtil das SQL Script: „OS_CleanupNonUniqueDhcpEntries.sql“ aus dem Verzeichnis Empirum\Empirum DBUtil\Scripts\SQLServer\Custom aus. Mit der Ausführung dieses Skripts könnt ihr nichts kaputt machen! Es kann auch mehrfach ausgeführt werden.

D.) Wenn Sie diesen Bildschirm sehen, dann haben sie die vorgenannten Probleme nicht, nicht mehr oder erfolgreich gemeistert.

WinPE

Hast Du es in die WinPE Phase „geschafft“, sieht Du einen grauen Hintergrund oder gar das Matrix42 Logo, und eine Fortschrittsanzeige, wie hier abgebildet.

Die letzten drei Schritte in der Anzeige (wie in diesem Screenshot) bekommst Du erst mit der WinPE Umgebung neuer als 1.8.3 aufgelistet. Schlägt der „Connect to server“ fehl, dann muss man sich zumeist um die Einbindung der passenden Treiber kümmern (siehe Einbinden der WinPE Treiber). Alternativ kann es auch zu Problemen mit der Anmeldung (Benutzername und Kennwort) kommen. In das Log kommt man mit STRG+L. Dies kann man zur genaueren Analyse auch auf einen USB-Stick kopieren.

War die Verbindung erfolgreich und es erscheint die vorherige Meldung, dann liegt es daran, dass kein eindeutiger Eintrag (kein oder doppelter) in der DeviceMapping.xml (Empirum\Configurator\Values) vorhanden ist. Dazu kann man die DeviceMapping.xml mit einem Editor starten und prüfen, ob der Computername gefunden werden kann. Falls ja, nutzt die dazugehörige MAC Adresse oder UUID und sucht danach in der Datei – wahrscheinlich findet ihr einen weiteren Computer mit identischen Werten. Dieses Problem muss behoben werden!

Unabhängig der genannten Probleme, kann es sein, dass der EmpirumAgent Benutzer keine Schreibberechtigungen auf den Empirum\EmpInst\Wizard\OS\WinPEStatus Ordner hat.

Sind all diese Hürden genommen und es kommt trotzdem zu Problemen, dann liegt das zumeist an der Ausführung eines der WinPE Pakete. In seltenen Fällen sollte man prüfen, ob das Paket tatsächlich auf dem EmpirumServer oder dem SubDepot vorhanden ist. Ansonsten sind es dann Probleme bei der Parametrisierung der Pakete. Da hilft Euch jedoch das Log in WinPEStatus Order weiter bzw. sogar häufig das SWDepotLog in der Management Console.

Einbinden der WinPE Treiber

Für die WinPE Phase müssen die Treiber (zumeist nur Netzwerkkartentreiber) über die Management Console, Konfiguration, Boot Konfiguration eingebunden werden.
Dazu die Erweiterten Eigenschaften aktivieren (oben rechts) und bei Zusätzliche Treiberverzeichnisse ein Ordner angeben, in dem die Treiber abgelegt sind oder werden.Ich empfehle ein Ordner unterhalb von Empirum\EmpInst\DRV anzulegen und dort die Treiber ggf. nach Modell sortiert abzulegen. Die Treiber werden auch aus den Unterverzeichnissen (rekursiv) hinzugefügt, so muss man nicht pro Treiber ein Ordner in der Oberfläche angeben. Hast Du diesen Ordner bereits, brauchst Du die Treiber nur in diesem Ordner zusätzlich abzulegen und die Boot Konfiguration neu zu speichern, über den „Speichern“ Button (unten rechts).

Hinweis: Das WinPE nutzt den ersten passenden Treiber. Das muss nicht der aktuellste Treiber sein, der ggf. für diese Hardware optimiert ist!

Du kannst dann an Deiner Boot Konfiguration verschiedene Zustände feststellen – Sanduhr, Zahnräder und am Ende einen grünen Haken. Sobald die Boot Konfiguration erfolgreich neu erstellt wurde, kannst Du den nächsten Boot-Versuch starten.

Hinweis 2: Schlägt die Erstellung des PXE-Images recht schnell nach dem Speichern fehl, so liegt das zumeist daran, dass das Matrix42 Zertifikat erneut auf dem EmpirumServer eingebunden werden muss. Dazu den nachfolgenden Befehl per powershell auf dem EmpirumServer ausführen:

Import-Certificate -FilePath "<EmpirumLaufwerk>:\Empirum\EmpInst\Sys\Images\WinPE\binaries\UAF\matrix42ag.Cer" -CertStoreLocation Cert:\LocalMachine\TrustedPublisher

Möchtest Du nicht den Netzwerkartentreiber für die einzelnen Modelle raussuchen bzw. aus dem Windows 10 Treiberpaket entnehmen, so kannst Du auch ein komplettes WinPE Treiberpaket des jeweiligen Herstellers hinterlegen. Dazu jedoch immer erst das alte Verzeichnis löschen und anschließend das neue kopieren/ablegen.

Hier ein paar Beispiele:

Windows

Mit den vorherigen Tipps sollte sich das Windows automatisiert installieren lassen. Ein weiterer häufiger Knackpunkt kommt im Anschluss an die Windows-Installation.
In der Management Console kann man noch eine erfolgreiche Installation von PxeOffAndReboot verzeichnen, jedoch schreitet die Installation nicht weiter voran.

Am Client sieht man dann eine durchlaufende Fortschrittsanzeige vor dem ausgeblendeten Windows-Hintergrund und das System führt alle 5 Minuten einen Neustart durch.
Ein weiterer Indiz ist, dass im PXE-Log des Computers während des DriverIntegration Pakets kein Treiber für das Model kopiert wurde. In diesem Fall fehlt in den meisten Fällen mindestens der Netzwerkkartentreiber für Windows bzw. das komplette Treiberpaket. Diese integriert man mit Hilfe des WinPEDriverAssistant’s aus dem Empirum\AddOns\WinPEDriverAssistant Ordner.

Die Treiber, ganz gleich ob *.zip, *.cab oder ein Ordner werden dann unterhalb von Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers abgelegt. Du kannst die Treiber auch direkt dort ablegen und nur den Namen in das Treiberfeld einfügen – und nicht über das Ordner Symbol für den Import daneben gehen.

Dazu benötigt man die Hersteller und Modellbezeichnung und die entsprechenden Treiber.
Die Hersteller und Modellbezeichnung könnt ihr mit dem HardwareInfo Paket auslesen, oder wie gerade schon beschrieben, schaut ihr in das PXE-Log des Computers. Die erste Meldung ist „Using OS specific driver assignment for vendor …“.

Die Treiber dazu bekommst du bei den Herstellern. Dazu hatte ich bereits beim Beitrag für EPE die Seiten der Hersteller zusammengefasst.
Hast Du die Windows 10 Treiber eingebunden und das DriverIntegration Paket kopiert die Treiber, wie im zu vorigen Screenshot zu erkennen („Using the drivers: …), dann sollte es auch keine Probleme nach der Windows Installation geben.
Wenn es trotz Windows 10 Treiber nach dem PxeOffAndReboot nicht „weitergeht“, dann solltest Du schauen, dass du in Empirum DBUtil die UUID anstatt der MAC als „führendes“ Merkmal nutzt.

Mit diesen Tipps bin ich bester Dinge, dass Du eine erfolgreiche Windows Installation hinbekommst.

Als Grundlage solltest Du die anderen Blog Beiträge erfolgreich umgesetzt haben.
Zum Troubleshooting hatte ich bereits diesen Beitrag hier geschrieben.

 

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Treiber aus Windows Systemen extrahieren https://www.wpm-blog.de/treiber-aus-windows-systemen-extrahieren/ https://www.wpm-blog.de/treiber-aus-windows-systemen-extrahieren/#comments Wed, 22 Mar 2017 16:32:16 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1834 In meinen Artikeln zum einfacheren Einbinden von Windows Gerätetreibern habe ich unter anderem auf das Tool „DoubleDriver“ hingewiesen. Dieses Tool gibt es auf der ursprünglichen Webseite nicht mehr zum Download, aber man kann es immer … Weiterlesen

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ClientDriverExtractionPackageIn meinen Artikeln zum einfacheren Einbinden von Windows Gerätetreibern habe ich unter anderem auf das Tool „DoubleDriver“ hingewiesen. Dieses Tool gibt es auf der ursprünglichen Webseite nicht mehr zum Download, aber man kann es immer noch von anderen Webseiten herunterladen. Seit geraumer Zeit gibt es auch von Matrix42 selbst eine Alternative. Die Alternative hört auf den Namen: Matrix42 Client Driver Extraction Package. Das Matrix42 Client Driver Extraction Package gibt es im Matrix42 Marketplace zum kostenfreien Download unter Add-Ons bei der WinPE PreBoot Unterstützung.

Das Tool ist anders als das erwähnte DoubleDriver und für mehrere Zwecke gedacht. Beim ersten Blick hat es nicht wie DoubleDriver eine schöne Oberfläche zum Sichern der Gerätetreiber in verschiedenen Formaten. Die Sicherung wird durch eine Batch-Datei bzw. ein Powershell Skript durchgeführt und legt die Dateien unter C:\Drivers\%Computername% ab.

Das Matrix42 Tool sichert dabei nur die OEM Treiber (die die bei DoubleDriver vorselektiert sind), erstellt jedoch zusätzlich auch einen schönen „Report“ (summary.htm) welche Treiber mit welcher Version gesichert wurden. Die gesicherten Treiber können dann auf zwei unterschiedliche Möglichkeiten genutzt werden.

Nutzen der Treiber im Hardwareprofilordner

Man kann den Inhalt des erstellten „extracted“ Ordners in dem Hardwareprofilordner bzw. in einem PNP Ordner darunter ablegen.

Verteilen der Treiber als Paket

Darüberhinaus können die Treiber auch als Paket verteilt werden, da Matrix42 auch einen Install Ordner samt Powershell Rücksicherungsroutine bereitstellt.

Dem Matrix42 Client Driver Extraction Package liegt auch eine Anleitung bei, auf welche Art die Treiber installiert werden können.
Es muss hinzugefügt werden, dass das Matrix42 Tool erst ab Windows 8 und neuer funktioniert, da es auf Boardmittel von Windows aufsetzt die erst ab diesen Versionen bereitstehen.

Ideen …

Wenn man die letzte Meldung aus dem Powershell (DriverExtraction.ps1) herausnimmt, kann man sich auch ein Paket bauen, dass die Treiber von Systemen einsammelt und auf dem EmpirumServer ablegt. Anstatt die Treiber per Paket zu verteilen, oder im Hardwareprofilordner abzulegen, könnte man auch die gesicherten Treiber nach einer Betriebssystem-Installation per Paket installieren. Damit könnte man sich bestimmt eine flexibleres Konstrukt für eine Offline Betriebssystem-Installation erstellen, dass nicht alle Treiber beinhalten müsste.

Habt Ihr das Matrix42 Client Driver Extraction Package bereits genutzt und wie sind Eure Erfahrungen damit?

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Empirum Treiberintegration – einfacher gemacht! https://www.wpm-blog.de/empirum-treiberintegration-einfacher-gemacht/ https://www.wpm-blog.de/empirum-treiberintegration-einfacher-gemacht/#comments Mon, 16 Mar 2015 21:17:58 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1100 Heute möchte ich meine aktuelle und erprobte Idee zur einfacheren Treiberintegration und Hardwareprofilhandling erläutern. Stand heute muss man die Treiber für Netzwerk und Grafikkarte über den Hardwareassistenten in den OS-Installer integrieren und für alle weiteren … Weiterlesen

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Heute möchte ich meine aktuelle und erprobte Idee zur einfacheren Treiberintegration und Hardwareprofilhandling erläutern. Stand heute muss man die Treiber für Netzwerk und Grafikkarte über den Hardwareassistenten in den OS-Installer integrieren und für alle weiteren Geräte die Treiber über den Hardwareassistenten unter Sonstiges (Sonstige Hardware). Dann muss man nochmals die gerade eingebundenen Treiber einem neu erstellten Hardwareprofil zuordnen. Dieser Vorgang kann sehr aufwändig sein und ist nochmals aufwändiger, wenn man ein und die gleiche Hardware in mehrere unabhängige Empirum Systeme integrieren muss (wie z.B. Test, QA und Produktion). Zusätzlich gibt es immer wieder die Frage, wie man mit Software verfährt die nur für diese Hardware bzw. diesen Hardwaretypen gilt.

Das im Anhang zusammengestellte Verfahren aus Skripten erweitert den OS-Installer bzw. die Installation von Computern.

Meines Erachtens bietet dies dann:

  • Einfachere Integration von einer Vielzahl von Treibern.
  • Einfachere Aktualisierung der Treiber in der Test und Integrations-Phase
  • Schnellere Einbindung neuer Hardwaretypen
  • Einfachere Übernahme in einer andere Empirum Installation (Test, QA, Produktion)
  • Einfache Installation von hardwarespezifischen Treibern und Software per EXE und MSI.

Vorbereitungen

Verzeichnisse und Skripte

Was ist vorzubereiten, was wurde angepasst und was ist in der Download Datei?

  • End_winvista.eis Script
  • Vorlage (Template) für ein Hardwareprofil mit div.Logik
  • Batch-Datei zur Installation von hardwarespezifischer Software je Hardwareprofil nach der OS-Installation

Angepasstes End_winvista.eis Script

Die angepasste „end_winvista.eis“ prüft, ob im Hardwareprofil-Ordner ein PnP Ordner vorhanden ist. Wenn dieser existiert, wird der Pfad zum PnP Ordner zu den Plug & Play-Pfaden für die OS-Installation hinzugefügt. Das bedeutet, dass dieser Ordner während der Windows Installation nach passenden Treibern durchsucht wird. Es ist zu prüfen, ob bereits Änderungen an der End_winvista.eis (Empirum\Empinst\Wizard\Scripts2\Custom) durchgeführt wurden. Wenn dies der Fall ist sind die Änderungen zusammenzuführen (die beigefügten Zeilen werden dann angehängt).

Hinweis: Zwei Aufrufe in der End_winvista.eis sind Empirum Versions abhängig. Nur die Zeilen der eingesetzten Empirum Version aktivieren!

Batch Datei für den Aufruf nach der OS-Installation

  • Installation des .NET Framework 3.5 SP1 oder 4.0 und ggf. weiterer Hotfixe (optional)
  • Aufruf einer Setup.inf, falls vorhanden, zur Installation weiterer Treiber und Software (siehe Hardwareprofil)
  • Installation des Internet Explorers (optional)
  • Schreiben von Hardware und OS-Installations Informationen in die Registry für die spätere Verwendung (optional – nicht enthalten)
  • Aufruf der von Matrix42 gelieferten EmpirumAgent.bat

Kopieren der Empirum\Configurator\User\PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat in den Empirum\Configurator\User Ordner. Einige Treiber und zusätzliche Software setzen das .NET Framework voraus, weshalb es hier direkt installiert wird. Hier wird entweder das .NET Framework über ein vorhandenes Paket installiert, oder separat. Wenn ein Paket vorliegt, wird der Aufruf zur Installation des .NET Framework 4.0 adaptiert, ansonsten verfährt man wie bei .NET Framework 3.5 aufgezeigt. Die Quellen dazu müssen in diesem Fall noch integriert werden, wie in der „Missing Files.txt“ Datei angegeben.

Die Installation des Internet Explorers und des .NET Framework Paketes sind nicht zwingend erforderlich. Gerade das Paket für den Internet Explorer muss selbst beigesteuert werden.

EmpirumAgent.bat

Beim Aufruf zur Installation des Empirum-Agenten in der EmpirumAgent.bat wird an die Zeile ein /X8 zur Unterdrückung des Neustarts angefügt. Dies sorgt für einen zuverlässigeren Ablauf der Skripte.

Call \\%EmpirumServer%\Configurator$\User\Setup.exe \\%EmpirumServer%\Configurator$\Packages\matrix42\EmpirumAgent\%EmpirumVersion%\Install\Setup.inf /S1 /X8

Betriebssystemvorlage

In der bzw. den genutzten Betriebssystemvorlagen wird der „Abschließende Befehl“ angepasst. Hier wird nun, je nach Betriebssystem die oben erstelle PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat aufgerufen. Wenn Sie keine unterschiedlichen Installationen hinsichtlich des Betriebssystems an dieser Stelle durchführen, können Sie auch nur eine PostOSInstallation_W7.bat o.ä. erstellen.

Vorgehensweise und Ablauf

Was ist nun bei einer Einbindung eines neuen Hardwaretyps zu tun?

  • Einbinden der Netzwerkkarte, wie gehabt (optional)
  • Einbinden der Grafikkarte, wie gehabt (optional)
  • Erstellen eines Hardwareprofils mit der Angabe eines Ordner (letztes Feld) (Wichtig! – Namen merken!)
  • Kopieren der Vorlage in den erstellten Hardwareprofilordner
  • Ablegen der weiteren PnP Treiber in den Hardwareprofilordner\PnP
  • Einbinden von Treiber bzw. Softwareinstallationen per EXE/MSI (Ablage in HWspecificSW und anpassen der HWspecificSW\Setup.inf)

Erstellen eines Hardwareprofils

Der erste Schritt ist die Erstellung eines Hardwareprofils in der Management Console, unter Konfiguration, OS-Installer, Hardware, Hardwareprofil. Matrix42 Hilfe bis Punkt 14 durchführen.

Wo befindet sich das Hardwareprofilverzeichnis?

Anschließend wird der Ordner des erstellten Hardwareprofils mit den weiteren Treibern und ggf. Aufrufen versehen. Das Verzeichnis für das Hardwareprofil befindet sich je nach Architektur des Betriebssystems in den hier angegebenen Pfaden.

  • X86 = Empirum\Empinst\DRV\Win7\HWMisc
  • X64 = Empirum\Empinst\DRV\Win7\x64\HWMisc

Hardwareprofil

Es liegt eine Vorlage für ein Hardwareprofilordner in Empirum\Empinst\DRV\Win7\<Architektur>\HWMisc\_Template vor, damit alle Skripte zusammen funktionieren. Bitte jeweils für x86/x64 die Datei „Missing Files.txt“ in „HWspecificSW\VCRe100“ beachten, da hier ggf. noch die notwendigen Dateien abgelegt werden müssen. Nachfolgend ist die Wirkungsweise und Nutzung der Verzeichnisse und Skripte im Hardwareprofil erläutert. Es kann auch ohne die VCRedist100 Dateien getestet werden.

PNP Verzeichnis

Wie zuvor beschrieben, dient das PNP Verzeichnis zur Ablage mehrerer Verzeichnisse mit Treibern die während der OS-Installation durchsucht werden.  Das heißt, hier können weitere Verzeichnisse erstellt werden, die dann wiederum die notwendigen Plug & Play (kurz PnP) Treiber beinhalten. Dieses Verzeichnis kann auch mit einer Zusammenstellung von DoubleDriver befüllt werden, dass zuvor mit Hilfe eines Backups von einem vorhandenen System erstellt wurde. Eine andere Methode ist es die DriverPacks, DriverKits, SCCM Driver Packages, o.ä. die Hersteller wie Dell, Fujitsu, HP, uvm. bereitstellen, entpackt in den PnP Ordner abzulegen.

Install\Setup.inf

Die Setup.inf im Install Ordner sorgt für das Kopieren des HWspecifcSW Ordners nach %WinDir%\HWspecifiSW, damit er nach der OS-Installation zur Verfügung steht. In meinem Falle wird die Setup.inf des HWspecifSW Ordners durch die PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat aus Empirum\Configurator\User aufgerufen. Zusätzlich kann hier bereits eine VCRedist Installation stattfinden, da dies von immer mehr Grafikkartentreibern vorausgesetzt wird.

Aufgrund dessen, dass im Hardwareprofilordner ein Install Ordner mit einer Setup.inf liegt, bedarf es der Anpassung der End_Winvista.eis (siehe oben). Matrix42 erstellt für jeden Treiberordner in dem sich eine Install\Setup.inf befindet einen Installationsbefehl (Früher: EmpirumJob=Yes) und nimmt diesen Ordner nicht in die PnP Pfade mit auf.

HWspecificSW Verzeichnis

In diesem Verzeichnis werden Treiber und Software für diesen Hardwaretyp abgelegt, die mittels einer EXE oder MSI installiert werden. Die Durchführung der Installation(en) findet nach der OS-Installation und vor der EmpirumAgent Installation im Kontext des lokalen Administrators statt. Beispielhafte Aufrufe dazu befinden sich in der HWspecificSW\Setup.inf Datei. Es bietet sich an, für die Treiber ggf. nochmals Unterverzeichnisse zu erstellen. Wird kein Treiber oder sonstige hardwarespezifische Installation nach der OS-Installation mehr benötigt, kann dieser Ordner auch weggelassen werden. Wenn die PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat keine Setup.inf im %WinDir%\HWspecificSW findet, wird auch keine Installation durchgeführt.

Weitere Optimierung

PostDelaySeconds

Falls die PostDelaySeconds Variable noch nicht als Betriebssystemvariable in der Empirum Management Console vorhanden ist, so sollte diese noch erstellt und auf den Standardwert 180 gesetzt werden.

Empirum Management Console starten, im Menü unter  „Extras, Variablendefinition“

  • Variable: PostDelaySeconds
  • Variablentyp: Betriebssystem
  • Kontrollelement: Zahl
  • Null-Wert erlauben: Ja
  • Standardwert: 180

Falls der Wert trotz Standardwert nicht in die Variablendateien der Computer eingetragen wird, so hilft ein Setzen der Variable auf die oberste Konfigurationsgruppe und Aktivierung der „Zwangsvererbung“.

Fertig

Das sollten alle Schritte sein, damit die „Rädchen“ ineinander greifen. Diese Methode kann auch für Windows 8, 8.1 übernommen werden.

Viel Spaß und einfache Umsetzung wünsche ich Euch!

Benötigte Dateien für den oben genannten Ablauf:  TreiberFramework (3006 Downloads )

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Treiberintegration – Einfacher gemacht (Teil 1) https://www.wpm-blog.de/treiberintegration-einfacher-gemacht-teil-1/ https://www.wpm-blog.de/treiberintegration-einfacher-gemacht-teil-1/#comments Sat, 25 Jan 2014 21:09:03 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1193 Wenn man den Matrix42 OS-Installer nutzt, um Computer automatisiert mit dem Betriebssystem samt der notwendigen Treiber zu installieren, ist es notwendig die Treiber für das entsprechende Hardwaremodell und das zu installierende Betriebssystem in der Empirum … Weiterlesen

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Wenn man den Matrix42 OS-Installer nutzt, um Computer automatisiert mit dem Betriebssystem samt der notwendigen Treiber zu installieren, ist es notwendig die Treiber für das entsprechende Hardwaremodell und das zu installierende Betriebssystem in der Empirum Treiberdatenbank bzw. Ablagestruktur zu hinterlegen.

Dafür gibt es unterschiedliche Herangehensweisen und Methoden.

  • Matrix42 stellt bereits für einige Hardwaremodelle Treiber für diverse Betriebssysteme bereit.
  • Darüber hinaus gibt es die im OS-Installer eingebaute Möglichkeit auf bereitgestellte Treiber der „Community“ zuzugreifen.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Treiber mit einem definierten Versionsstand selbst zu hinterlegen.

Wie der generelle Ablauf ausschaut habe ich bereits in diesem Artikel erläutert.

Wie kommt man „einfach“ an die benötigten Treiber?

Mit etwas Erfahrung greift man recht zielsicher zu den richtigen Dateien, doch auch hier gibt es immer wieder die ein oder andere Hürde.

Variante 1:
Einige Hersteller stellen mittlerweile Sets der Treiber zur Verfügung. Diese haben ggf. nicht den aktuellsten Stand, doch man erspart sich den Download von x verschiedenen einzelnen Treibern.

Variante 2:
Die Hersteller liefern die Geräte mit installierten Treibern und häufig auch Programmen zur Systemaktualisierung aus. Mit Hilfe dieser Systemaktualisierungsprogrammen bekommt man die installierten Treiber auf den aktuellsten Stand.

Wie kommt man nun an die Treiber für die Einbindung in Empirum?

Es gibt diverse Werkzeuge (Tools) die die Treiber aus einem bestehenden Windows System extrahieren können. Eine Übersicht zu diversen Tools gibt es hier.

Ich selbst habe recht gute Erfahrungen mit DoubleDriver gemacht, da es „portable“ ist und keine Installation benötigt. In diesem Programm gibt es auch die Möglichkeit, nur die zusätzlich installierten Treiber aus einem System zu sichern. Treiber die zusätzlich installiert wurden, sind über OEMxx.inf Dateien gekennzeichnet, da beim Installieren die Hersteller INF Datei in OEM<fortlaufende Nummer>.inf umbenannt wird. Nachdem man das Tool gestartet hat und das System über „Scan current System“ ausgelesen hat, sind die OEM Treiber bereits vorselektiert. Anschließend kann man über „Backup now“ und diese als „Structured Folder“ in ein Ziel seiner Wahl sichern. DoubleDriver erstellt dann, je nach Typus (Chipsatz, Security,…), ein eigenes Verzeichnis.

Wie bekomme ich nun diese Treiber in Empirum eingebunden?

Auch hier gibt es unterschiedliche Wege. Generell sollte man jedoch den Netzwerkkartentreiber auf jeden Fall ganz „klassisch“ wie eingangs beschrieben über den Hardware-Assistenten einbinden. Je nach „Geschmackssache“ macht man dies auch für den Grafikkartentreiber und alle weiteren „sonstigen“ Treiber. Alternativ erstellt man ein Hardwareprofil, samt Verzeichnisnamen und kopiert die erstellte Struktur in das Verzeichnis des Hardwareprofils. Dies geht ab Windows 7 und neuer, da diese Betriebssysteme auch Unterverzeichnisse nach passenden Plug&Play Treibern durchsuchen.

Achtung!

Nicht alle Treiber lassen sich darüber einbinden und funktionieren nach einer Installation sorgenfrei. Folgende Treiber installiert man am besten über die Installationsroutine des Herstellers:

  • UMTS (WWAN) Treiber und Software, wie die Ericson oder GOBI Treiber
  • Bluetooth Treiber und Software

Folgende Treiber „zicken“ auch ganz gerne einmal:

  • Touchpad Treiber
  • Medienkarten
  • neue HECI (AMT Treiber)

Zusammengefasst hilft einem das Backup einfach an aktuelle bzw. funktionierende Treiber heranzukommen. Es ist jedoch nicht die alleinige und komplett „sorgenfreie“ Möglichkeit.

Gerade Notebooks, die über weitere spezifische Hardware verfügen, sind hier mit dem besonderen Augenmerk zu beachten. Desktop Computer sind hier weniger speziell und funktionieren zumeist mit den „gesicherten“ Treibern.

In Kürze folgt ein weiterer Beitrag über ein „optimiertes“ Treiberhandling.

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Empirum Treiberintegration HowTo Überblick https://www.wpm-blog.de/os-installer-empirum-treiberintegration-howto-ueberblick/ https://www.wpm-blog.de/os-installer-empirum-treiberintegration-howto-ueberblick/#comments Mon, 21 Jan 2013 21:25:57 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=746 Es kommt immer wieder vor, dass man Hardware Treiber in Empirum einbinden muss. Die Empirum Treiberdatenbank des Matrix42 OS-Installers ist gut gepflegt und wird seit einiger Zeit durch die Möglichkeit der „Community“ Treiber weiter ergänzt. Trotzalledem … Weiterlesen

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Es kommt immer wieder vor, dass man Hardware Treiber in Empirum einbinden muss. Die Empirum Treiberdatenbank des Matrix42 OS-Installers ist gut gepflegt und wird seit einiger Zeit durch die Möglichkeit der „Community“ Treiber weiter ergänzt. Trotzalledem muss man seine zu installierende Hardware prüfen, ob die Treiber dazu vorliegen.

Man sollte grob die nachfolgenden Schritte einhalten?

NetSpy Vorgang durchführen

Unter dem NetSpy versteht man, das Auslesen der am PCI Bus angeschlossenen Geräte und übermitteln der Informationen an den EmpirumServer zur weiteren Verarbeitung.

NetSpy Betriebssystemvorlage erstellen
NetSpy Konfiguration unter Konfiguration, OS-Installer, Betriebssystemkonfiguration erstellen. Empfohlene Einstellung: Die Anzeige auf 1 Sekunde reduzieren, oder die Anzeige komplett abschalten.

Ein EPE basierendes PXE-Image erstellen
Erstellen einer Bootdisk auf Basis der „Preinstallation Environment“. Falls es beim Ausführen des PXE-Images bereits zu Fehlern bzgl. des Storage oder Netzwerk-Gerätes kommt, sollte man auf dem Reiter Hardware die Synchronisation anstarten und nach erfolgreicher Synchronisation die aktuellste EPE Version herunterladen. Es empfiehlt sich die aktualisierte EPE Version in einer separaten Bootdisk Konfiguration zu aktivieren und dazu ein PXE-Image zu erstellen. Durch die separate Konfiguration behält man sich das funktionierende und in Betrieb befindliche PXE-Image vor. (Schritte: Laden der im Betrieb befindlichen Version, Speichern unter „neuer Name“, Auswählen der neuen EPE Version bzw. „Latest Version“, Speichern, PXE-Image erstellen).

Konfigurationsgruppe erstellen
Eine Konfigurationsgruppe „NetSpy“ oder „Hardware identifizieren“ in der Konfigurations- bzw. Zuweisungsgruppe erstellen.

Computerobjekt zuweisen, das ausgelesen werden soll.

Erstelltes EPE Image zuweisen.

Erstellte NetSpy Betriebssystemkonfiguration zuweisen.

Computer aktivieren: OS.INI und PXE aktivieren.

Wenn der NetSpy Vorgang erfolgreich durchgeführt wurde, wird eine bzw. zwei *.SPY Datei(en) unter \\<EmpirumServer>\EmpInst$\Wizard\PxeSpy abgelegt.

Treiber einbinden in die Empirum Datenbank

Wie das Einbinden von (eigenen) Treibern funktioniert, ist hier sehr detailliert in der Empirum Hilfe erläutert.

Zusätzlich zu der Auswahl der Spy Datei, wie in der Hilfe erläutert, kann man auch eine dedizierte Spy Datei auswählen (Datum und Uhrzeit der Datei). Ebenso muss man abweichend wie in der Empirum Hilfe erläutert, nicht mehr die EmpirumJob Eigenschaft setzen, wenn man eine Setup.inf in einem „Install“ Ordner eines Treibers ablegt. Eine minimale Setup.inf für die Treiberinstallation per EXE oder MSI ist unten zum Download angehängt.

Setup.inf für die Treiberinstallation während der OS-Installation:
EmpirumJob SetupInf (2536 Downloads )

Hinweis: Man sollte sicherstellen, dass der Benutzer der bei der Bootdisk (Installationsdiskette) hinterlegt ist, auch Schreibberechtigungen auf das PxeSpy Verzeichnis besitzt. Des Weiteren sollte man bei einem NetSpy Vorgang an einem anderen EmpirumServer als dem MasterServer die Synchronisation der *.SPY Dateien auf den MasterServer berücksichtigen bzw. die Dateien von dem SubDepot-Server einsammeln.

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Einbinden von Storage Treibern für den Intel C600/X79 Chipsatz https://www.wpm-blog.de/einbinden-von-storage-treibern-fur-den-intel-c600x79-chipsatz/ https://www.wpm-blog.de/einbinden-von-storage-treibern-fur-den-intel-c600x79-chipsatz/#respond Thu, 01 Nov 2012 17:24:42 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=392 Soll eine Hardware mit Intel C600 Chipsatz mittels Empirum mit Windows installiert werden, so sind ein paar Dinge zu berücksichtigen. Generell kann kein Windows XP 32bit installiert werden, solange die Festplatte per AHCI/RAID angesprochen wird … Weiterlesen

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Soll eine Hardware mit Intel C600 Chipsatz mittels Empirum mit Windows installiert werden, so sind ein paar Dinge zu berücksichtigen. Generell kann kein Windows XP 32bit installiert werden, solange die Festplatte per AHCI/RAID angesprochen wird und gegebenenfalls intern an der SAS Schnittstelle angeschlossen sind. Folgende Schritte sind notwendig, wenn man eine Hardware mittels Empirum v14.2 mit Windows 7 installieren möchte.

Schritte:

  • Auswählen und nutzen der „richtigen“ EPE Version
  • Ist die aktuelle Setup.inf im Verzeichnis: Empirum\EmpInst\Wizard\PEDrvInject enthalten?
  • Ist WAIK importiert bzw. PEImg.exe/ImageX.exe im richtigen Verzeichnis?
  • Einbinden der Windows 7 PE Treiber
  • Durchführen der Treiber-Injektion
  • Einbinden der Windows 7 Treiber

EPE Version
Es ist mindestens die EPE Version „version_01_092“ notwendig.
Diese kann über Konfiguration, OS Installer, Hardware aktualisiert werden.
Anschließend muss das genutzte PXE-Image aktualisiert werden.

Setup.inf für Treiber Injektion
Es ist zu prüfen, ob die Setup.inf im Verzeichnis „Empirum\EmpInst\Wizard\PEDrvInject“ die Version 14.2 enthält, ansonsten kann man die angehängte Datei (siehe unten) nutzen.

WAIK
Da die Windows 7 PE Treiber auch in das Windows 7 Bootimage „importiert“ werden müssen, muss die „richtige“ Version von WAIK (1.0) auf dem EmpirumServer installiert sein. Das WAIK in den vorgeschlagenen Standard-Pfad installieren, da ansonsten die Empirum Skripte nicht funktionieren. Die Hilfe von Empirum verrät die richtige Downloadquelle, wenn man nach WAIK sucht.
Ansonsten hilft ggf. auch dieser Blog Eintrag.

Einbinden der Windows 7 PE Treiber
Starten der Empirum Management Console „als Administrator“. Das ist auf Windows 7 und Windows 2008 R2 sehr wichtig, da ansonsten später die Treiber-Injektion fehlschlägt.
Anschließend kann man den Windows 7 PE Treiber für die jeweilige Architektur (x86/x64) einbinden.
Für den C600 Chipsatz sind diese Treiber, stand heute, bereits vorhanden und können vom Matrix42 FTP heruntergeladen werden.

Durchführen der WinPE Treiber Injektion

Die WinPE Treiber Injektion wird dann über das Menü „Extras“ (Konfiguration, OS Installer, Hardware) angestartet.
Wenn diese funktioniert, sieht man die WinPE Treiber Injektion arbeiten in Form einer „Eingabeaufforderung“.
Wichtig: Die Injektion funktioniert nur mit administrativen Berechtigungen, da das WIM Image mittels ImageX „gemountet“ wird.

Einbinden der Windows 7 Treiber
Anschließend kann man den Windows 7 Treiber für die jeweilige Architektur (x86/x64) einbinden.
Für den C600 Chipsatz sind auch diese Treiber, stand heute, bereits vorhanden und können vom Matrix42 FTP heruntergeladen werden.

Starten der Windows Installation …

Setup.inf für PEDrvInject Ordner
PEDrvInject (1448 Downloads )

Intel X79 SATA AHCI/RAID Mode Notice
Intel X79 SATA AHCI/RAID Mode Notice (1138 Downloads )

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