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Ich hatte die Tage die Aufgabe ein Paket so zu modifizieren, dass es sich bei der Reinstallation bzw. beim einmaligen Erzwingen anders verhält als im Standard. Dabei fiel mir gleich die Variable SoftwareDepotDistributionFlags ein, die ich jedoch bis dato nicht genutzt hatte. In der Matrix42 Online Hilfe fand ich Hinweise zur Nutzung und Auswertung der entsprechenden SoftwareDepotDistributionFlags Variable. So „gestärkt“ machte ich mich an das Werk. Doch nach kurzer Zeit stellte sich etwas Ernüchterung ein, da es nicht sofort so funktioniert hat wie ich es mir vorgestellt hatte.

Dann habe ich angefangen mir den Wert der SoftwareDepotDistributionFlags Variable durch Logging zu erarbeiten …

Nach dem Logging, der anschließenden Bestätigung durch den Support (Danke an Hr. Zinn) und weitere erfahrene Empirum Nutzer habe ich die nachfolgende Tabelle erstellt, die Euch bei der Nutzung hoffentlich schneller zum Ziel bringt als mich ursprünglich. In der Nachbetrachtung hat mich am meisten zum Stolpern gebracht, dass in der Hilfe vom bitweisen Vergleich mit Dezimal Werten gesprochen wird und dann die aufgeführte Tabelle Hex Werte enthält!

Anbei die von mir zusammengestellte Tabelle mit den Verteilbefehlen aus der DDC, den dazugehörigen Dezimal Werten für den bitweisen Vergleich sowie dem Verteilbefehl aus der deutschen Oberfläche.

Verteilbefehl DDC SoftwareDistributionFlags
(Dezimalwert)
Verteilbefehl
aus der deutschen Oberfläche
INSTALL 1 Installieren
UPDATE 2 Erneuern
FORCE 4 Immer Erzwingen
UNINSTALL 8 Deinstallieren
REVOKE 16 Ablehnen möglich
FORCEONCEMACHINE 32 Maschinenteil erzwingen
FORCEONCECLIENT 64 Benutzerteil erzwingen
AFTERFORCE 128 Erzwingen (Nach Ablauf des Zeitplaners)
AFTERREVERSE 256 Umkehren (Nach Ablauf des Zeitplaners)
HIDE 512 Nicht anzeigen
REINSTALL 1024 Reinstallation mit vorheriger Deinstallation
OFFLINE 2048 Lokal cachen
IGNOREMTF 8192 Installationszeitraum ignorieren (ist bei einem Push immer gesetzt!)

Arbeiten mit den Werten in der Setup.inf

Setup.inf Beispiele:

;---Abfragen eines gesamten Verteilbefehls (Reinstallation per Pull/Push ohne vorherige Deinstallation)
 If BitXor (%SoftwareDepotDistributionFlags%, 99) == "0" | BitXor (%SoftwareDepotDistributionFlags%, 8291) == "0" Then "ReInstall" Else "EverythingElse" EndIf

;---Abfragen einer einzelnen Verteiloption
 If BitAnd (%SoftwareDepotDistributionFlags%, 32) != "0" then "ForceOnceMachine_is_set" else "ForceOnceMachine_is_not_set" endif

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Empirum Setup.inf Skript vorzeitig verlassen https://www.wpm-blog.de/empirum-setup-inf-skript-vorzeitig-verlassen/ https://www.wpm-blog.de/empirum-setup-inf-skript-vorzeitig-verlassen/#comments Fri, 03 Jan 2014 17:59:33 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1174 Wenn man die Empirum Setup-Routine (Setup.inf) vorzeitig verlassen möchte stehen einem derzeit vier Befehle mit unterschiedlicher Wirkung zur Verfügung. Nachfolgend sind die Möglichkeiten und ihre Besonderheiten mit Beispielen aufgeführt, damit man sicher zum „richtigen“ Befehl … Weiterlesen

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Wenn man die Empirum Setup-Routine (Setup.inf) vorzeitig verlassen möchte stehen einem derzeit vier Befehle mit unterschiedlicher Wirkung zur Verfügung. Nachfolgend sind die Möglichkeiten und ihre Besonderheiten mit Beispielen aufgeführt, damit man sicher zum „richtigen“ Befehl greift.

  • EXIT – das Skript wird vorzeitig verlassen und die Installation wird als Erfolg gewertet. Reboot Anforderungen werden verarbeitet.
  • ABORT – das Skript wird vorzeitig verlassen und die Installation wird als Fehler gewertet. In der Management-Console ist der Status „FAILURE“ (Fehler aufgetreten). Das bedeutet, dass das Paket am Client immer wieder ausgeführt wird. Das wiederholte Ausführen wird ggf. durch die maximale Fehleranzahl, die der Agent (ab Empirum v15) zulässt, eingegrenzt. Wird ein Paket mit einem ABORT verlassen, werden Reboot (Reboot= bzw. SetReboot) Anforderungen des Skriptes an den Agenten verworfen!
  • ABORTSILENT – das Skript wird vorzeitig verlassen und die Installation wird auf dem Client als Fehler gewertet. In der Management-Console ist der Status wiederum „SUCCESS“ (erfolgreich). Das bedeutet, dass das Paket am Client immer wieder ausgeführt wird. Das wiederholte Ausführen wird ggf. durch die maximale Fehleranzahl, die der Agent (ab Empirum v15) zulässt, eingegrenzt. Wird ein Paket mit einem ABORTSILENT verlassen, werden Reboot (Reboot= bzw. SetReboot) Anforderungen des Skriptes an den Agenten verworfen!
  • ABORTREBOOT – das Skript wird vorzeitig verlassen und die Installation wird auf dem Client als Fehler gewertet. In der Management-Console ist der Status „Reboot Pending“ (Neustart ausstehend). Die Installation des Paketes wird nach dem durchgeführten Neustart erneut gestartet. Die Reboot Anweisungen werden somit nicht verworfen!

Welchen Befehl nutzt man nun wann?
Der Abort wird gerne genutzt, wenn die Überprüfung einer extern aufgerufenen Installation (MSI, Unatteded) überprüft wird und die Überprüfung auf den erwarteten Erfolg nicht erfüllt ist.
Dies kann man sich in den Paketvorlagen MSI.inf und Unattended.inf ansehen.

Den EXIT Befehl kann man zum Beispiel nutzen, wenn man ein Paket vorzeitig beendet möchte, weil die Installation der Software ggf. bereits außerhalb von Empirum erfolgt ist.

Der AbortSilent wird genutzt, wenn ein Paket ggf. mehrmals aufgerufen werden muss, damit die eigentliche Installation der Software erfolgreich ist. Ein anderer Anwendungsfall ist zum Beispiel einen Benutzerteil o.ä. vorzeitig zu verlassen, weil die Voraussetzung (Programm noch nicht gestartet, …) noch nicht vorhanden ist.

Der AbortReboot wird ähnlich wie der AbortSilent eingesetzt, lässt jedoch auch zu das eine Reboot Anforderung nicht verworfen wird. Wenn zum Beispiel eine erfolgreiche Installation zuerst eine weitere Software Installation/Deinstallation und einen Neustart erfordert, muss man das Paket zwischenzeitlich mit einem AbortReboot verlassen. Nach dem Neustart wird dann das Paket nochmals ausgeführt und die ggf. zuvor fehlenden Voraussetzungen für eine erfolgreiche Installation sind nun erfüllt.

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Setup.inf – Datei pro Benutzer kopieren https://www.wpm-blog.de/setup-inf-datei-pro-benutzer-kopieren/ https://www.wpm-blog.de/setup-inf-datei-pro-benutzer-kopieren/#comments Mon, 06 May 2013 17:19:44 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=909 Häufig steht man vor der Aufgabe in einem Empirum Paket pro Benutzer eine Datei zu kopieren, um benutzerspezifische Einstellungen vorab vorzunehmen. Wie kann dies in der Setup.inf vorgenommen werden und worauf sollte man achten? Wenn … Weiterlesen

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Kopieren pro BenutzerHäufig steht man vor der Aufgabe in einem Empirum Paket pro Benutzer eine Datei zu kopieren, um benutzerspezifische Einstellungen vorab vorzunehmen. Wie kann dies in der Setup.inf vorgenommen werden und worauf sollte man achten?

Wenn man nicht weiß, in welcher Datei sich die Einstellung niederschlägt bzw. in welcher Datei die Anpassung vorgenommen werden, kann man die Änderung mittels des PackageWizards und dem Differenzanalyseverfahren (Diff) festhalten.

Variante 1 – Diff bzw. Differenzanalyseverfahren

Das bedeutet, man startet den PackageWizard und wählt den Punkt „Systemanalyse vor und nach der Installation …“ und führt den PreScan durch. Ist der PreScan abgeschlossen, führt man seine Änderung der Einstellung durch bzw. kopiert eine Datei manuell in das Benutzerverzeichnis. Anschließend führt man den PostScan durch. Ist der PostScan erfolgreich abgeschlossen, führt man den PackageWizard Assistenten bis zum Ende durch. Kopieren Sie die Datei nicht auf den EmpirumServer. Wenn man den Haken bei Datei mit dem PackageEditor öffnen wählt, kann man sich die kommenden Schritte sparen.

Nun kann man die gerade erzeugte Setup.inf Datei öffnen. Geben Sie dazu %TEMP% im Windows Explorer ein. Hiermit landet man direkt im temporären Verzeichnis. Hier sollte ein Verzeichnis mit der Herstellerbezeichnung (aus der Eingabe im PackageWizard) vorhanden sein. Darunter befindet sich ein Verzeichnis mit dem Softwarenamen, dann der Version und dann „Install„. Im „Install“ Verzeichnis befindet sich die gerade erstellte Setup.inf.
Jetzt können Sie den Kopierbefehl, als auch die dazugehörige Datei in Ihr ggf. bereits vorhandenes Paket einfügen bzw. übernehmen.

Variante 2 – Empirum Kopierflag CLIENT (pro Benutzer):

Ergänzen der Setup.inf wie folgt. Eintragen eines Sektionsaufrufes unterhalb von [Product] in der passenden Reihenfolge. Vorteilhaft ist es, wenn man den benutzerspezifischen Teil nach der eigentlichen Installation des Programmes ausführt, hier mit Set:Product symbolisiert. Zusätzlich muss die benutzerspezifische Datei (hier: Freecommander.ini) im Ordner (hier: APPDATA\Freecommander) des Programmes unter „Source“ (hier: Packages\<Hersteller>\<Softwarename>\<Version>\) abgelegt werden.

Wichtig: Der Sektion „Benutzereinstellungen“ nicht das Flag „CLIENT“ hinzufügen, sonst wird die Datei nicht im Maschinenteil lokal kopiert!

Kopierflags

Die Datei wird in diesem Falle bei einer Deinstallation auch wieder vom Computer entfernt. Ist dies nicht gewünscht, da dann Einstellungen nicht zu einer neu installierten Version übernommen werden, so kann zu den vorhandenen Flags CLIENT ALWAYS auch noch das DONTDELETE hinzugefügt werden. Ein weiterer Blog Artikel zum Kopierbefehl kann hier eingesehen werden, alle Kopierflags sind hier aufgeführt.

ALWAYS

Das Flag ALWAYS überschreibt eine gegebenenfalls existierende Datei. Bei benutzerspezifischen Einstellungen sollte man das Flag ALWAYS immer setzen, da die installierten Programme zumeist eine vordefinierte Einstellungsdatei einrichten und diese hat dann das Datum der Installation der Software und die eigene Einstellungsdatei hätte ggf. ein älteres Datum und würde im Standard nicht installiert/kopiert werden. Mit ALWAYS stellt man somit sicher, dass die eigene Datei mit Einstellungen eine gegebenenfalls vorhandene Datei überschreibt!

[Product]
...
;---Beispiel für eine Installation, diese Zeile nicht übernehmen! 
#Set:Product 
...
#Benutzereinstellungen 
...

[Benutzereinstellungen]
1:APPDATA\Freecommander\Freecommander.ini, %APPDATA%, CLIENT ALWAYS, 0

Variante 3 – Empirum Kopierbefehl copy

Ergänzen der Setup.inf wie folgt. Eintragen zweier Sektionsaufrufe unterhalb von [Product] in der passenden Reihenfolge. Vorteilhaft ist es, wenn man den benutzerspezifischen Teil nach der eigentlichen Installation des Programmes ausführt, hier mit Set:Product symbolisiert. Die Sektion „BenutzereinstellungenMachine“ kopiert die Einstellungsdatei (hier wurde eine config.xml Datei angenommen) auf den Computer zur lokalen Ablage. Die Sektion „BenutzereinstellungenClient“ kopiert die Datei dann pro Benutzer in das angegebene Verzeichnis. Zusätzlich muss die benutzerspezifische Datei im Ordner des Programmes unter „Source“ (hier: Packages\<Hersteller>\<Softwarename>\<Version>) abgelegt werden.

[Product]
...
;---Beispiel für eine Installation, diese Zeile nicht übernehmen!
#Set:Product 
...
 #BenutzereinstellungenMachine, MACHINE 
#BenutzereinstellungenClient, CLIENT 
...

[BenutzereinstellungenMachine]
;---kopiert die Einstellungsdatei im Maschinenteil auf den Computer 
-DEL "%APP%\Config.xml"
Copy "%SRC%\Config.xml" "%APP%\Config.xml"

;---Alternative für einen anderen lokalen Ablageort der Konfigurationsdatei 
;-DEL "%WINDIR%\EmPack\%DeveloperName%\%ProductName%\%Version%\Config.xml" 
;Copy "%SRC%\Config.xml" "%WINDIR%\EmPack\%DeveloperName%\%ProductName%\%Version%\Config.xml"

[BenutzereinstellungenClient] 
;---kopiert die Einstellungsdatei im Benutzerteil von der lokalen Ablage in das benutzerspezifische Verzeichnis 
Copy "%APP%\Config.xml" "%AppData%\<Hersteller>\Config.xml"

;---Bei einem alternativen lokalen Ablageort der Konfigurationsdatei 
;Copy "%WINDIR%\EmPack\%DeveloperName%\%ProductName%\%Version%\Config.xml" "%AppData%\<Hersteller>\Config.xml"

;---Falls bei einer Deinstallation auch die Einstellungen wieder entfernt werden sollen. 
;---Achtung, somit werden Einstellungen nicht in eine neue Version übernommen, da die Config.xml beim Deinstallieren gelöscht wird. 
-DEL "%AppData%\Config.xml"

Setup.exe Aufruf

Als letztes ist es wichtig, dass dem Paket beim Einbinden in das SoftwareDepot auch mitgeteilt wird, das ein Benutzertzeil ausgeführt werden muss. Dies wird auf dem Reiter „Prüfung“ im Feld „Befehl“ vorgenommen. Weitere Informationen dazu sind in diesem Artikel vermerkt.

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Registry ändern mit REG Dateien https://www.wpm-blog.de/registry-aendern-mit-reg-dateien/ https://www.wpm-blog.de/registry-aendern-mit-reg-dateien/#respond Wed, 06 Mar 2013 18:17:15 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=852 Bei Empirum bzw. Matrix42 Workplace Management Implementierungen oder Unterstützungen bekommen ich gerne Installationsroutinen und dann noch eine *.reg Datei vom Kunden angeboten. „Die muss nach der Installation noch dazugefügt werden – fertig, ganz einfach“. So … Weiterlesen

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Bei Empirum bzw. Matrix42 Workplace Management Implementierungen oder Unterstützungen bekommen ich gerne Installationsroutinen und dann noch eine *.reg Datei vom Kunden angeboten. „Die muss nach der Installation noch dazugefügt werden – fertig, ganz einfach“. So oder so ähnlich sind dann meist die Aussagen. Folgendes sollte man sich dann selbst vergewissern bzw. abstimmen.
Sind in der *.reg Datei ausschließlich nur HKLM (HKEY_LOCAL_MACHINE) Änderungen kann man sich fast noch dazu verleiten lassen, die Datei zum richtigen Zeitpunkt per CALLHIDDEN regedit /s <%SRC%\Datei.reg> zu importieren (in einer nicht REG: Sektion !). Der Nachteil ist dann jedoch, dass diese Einstellung(en) mit Hilfe dieser einen Datei bei der Deinstallation nicht rückgängig gemacht werden kann. Wenn bei einer Deinstallation diese Änderungen in der Registry verbleiben können und es „keinen“ stört, kann man diesen Weg bestreitet. Man muss sich jedoch dieser Sache bewußt sein.

Das einfache Importieren von *.reg Dateien mit HKCU (HKEY_CURRENT_USER) Einträgen ist dagegen schon fast „fahrlässig“. Die Einstellungen werden ggf. nur für den gerade angemeldeten Benutzer getätigt, wenn es in der Setup.inf nicht richtig eingebunden ist. Dann bekommt der „EmpirumAgent“ diese Einstellungen gesetzt, davon hat jedoch keiner etwas. Wenn nun die *.reg Datei HKCU Einträge beinhaltet, so muss diese im Benutzerteil (Sektion mit CLIENT „geflagged“) importiert werden. Dies kann jedoch bei vorhandenen Group-Policies (GPOs), die den Registry Editor verbietet, zu Problemen führen. Darüberhinaus sind die gleichen Nachteile vorhanden, wie zuvor beschrieben.

Wie bekommt man nun die *.reg Einträge zuverlässig gesetzt und somit in die REG: Sektion der Setup.inf?

Dazu gibt es zwei Methoden:
1. Erstellen der Setup.inf per Differenzmethode
2. Importieren der *.reg Datei in die Setup.inf per PackageEditor

Beides ist bereits in diesem Blogeintrag beschrieben.

Hinweis: Wenn man die Reg:Product Sektion zum Hinzufügen oder von Einstellungen nutzt, so darf die Reg:Product Sektion nicht mit Client aufgerufen werden.
– Korrekt: Reg:Product
– Nicht korrekt: Reg:Product, Client

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Empirum Paket – Registry ändern https://www.wpm-blog.de/empirum-paket-registry-aendern/ https://www.wpm-blog.de/empirum-paket-registry-aendern/#comments Mon, 28 Jan 2013 18:01:59 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=770 Möchte man mittels eines Empirum Paketes Änderungen in der Registry vornehmen, so ist dazu die vorhandene [Reg:Product] Sektion in der Setup.inf vorgesehen. Änderungen in der Windows Registrierung können auch über andere bzw. weitere Sektionen vorgenommen … Weiterlesen

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Möchte man mittels eines Empirum Paketes Änderungen in der Registry vornehmen, so ist dazu die vorhandene [Reg:Product] Sektion in der Setup.inf vorgesehen. Änderungen in der Windows Registrierung können auch über andere bzw. weitere Sektionen vorgenommen werden – sie müssen jedoch mit Reg: beginnen.

In einer Sektion die mit Reg: beginnt, dürfen jedoch auch nur Registry Veränderungen enthalten sein, da mittels dieser Sektion die Registry API angesprochen wird.

Wie erstellt man nun einen Registry Eintrag oder wie so häufig genannt – Reg Key?

  • Aufzeichnung per Differenzanalyseverfahren (Diff)
  • Erstellen der Einträge mittels des Package Editors
  • Import von Reg Dateien mittels des Package Editors
  • Erstellen der Registry Einträge von Hand
  • Erstellen eines „Standard“eintrag
  • Weitere Erläuterungen
  • Benutzerteil

Aufzeichnung per Differenzanalyseverfahren (Diff)

Wenn man ein Paket per „Diff“ aufzeichnet, hat man die erstellten Registry Einträge auch direkt in der REG:Product und ggf. auch der Reg:OnUninstallProduct vorliegen. Hat man ein Paket mit dem MSI oder Unattended Verfahren erstellt, so kann man anschließend die weiteren Anpassungen per Diff festhalten.

Dazu startet man das installierte Programm, wechselt zu dem Menü oder ähnlich, wo man seine Änderung (z.B.: Automatische Updates, Speicherort der Einstellungen, etc.) vornehmen möchte, startet den PackageWizard, wählt die Option „Differenzanalyseverfahren“ und führt den „PreScan“ durch. Ist der „PreScan“ abgeschlossen, führt man die Veränderung, wie die Programmeinstellung durch. Hat man die Einstellungen im Programm abgeschlossen, folgt man den Schritten des PackageWizard Assistenten bis zum Ende. Falls sich die Programmeinstellungen in Registry Änderungen „niederschlagen“, so kann man die Zeilen aus der [REG:Product] Sektion der gerade erstellten Setup.inf in das vorhandene Paket zur Programminstallation übernehmen.

Erstellen der Einträge mittels des Package Editors

Der Empirum Package Editor unterstützt den Benutzer bei der Erstellung von Registry Einträgen in der „Normalen“ und in der „Erweiterten Ansicht“ auf seine Weise. In beiden Fällen muss man zuvor in „Alle Abschnitte“ die Sektion „Reg:Product“ unter „Options“ auswählen.

In der „Normalen Ansicht“ „klickt“ man sich den Eintrag zusammen, in der „Erweiterten Ansicht“ kann man die Unterstützung mittels der Tastenkombination STRG-Leertaste nutzen.

Import von Reg Dateien mittels des Package Editors

Liegt einem bereits eine *.reg Datei vor, so kann man diese mittels des Empirum Package Editors importieren. Wie das geht ist in der Empirum Hilfe beschrieben.

Erstellen der Registry Einträge von Hand

Die Syntax der Registry Änderungen in der Setup.inf sieht auf den ersten Blick „unerlernbar“ aus. Das ist es aber auf keinen Fall! Der Pfad trennt die Wurzel (HKLM, HKCU, etc.) nicht mit einem „\“ (Backslash), sondern mit einem „,“ (Komma). Die meisten Änderungen betreffen Registry Werte vom Typ REG_SZ oder REG_DWORD.

In der Setup.inf steht nicht der Typ in Form von REG_SZ oder REG_DWORD, sondern 0x00000000 bzw. 0x00010001. Hier eine kleine „Eselsbrücke“, wie ich die wichtigsten Änderungen von Hand vornehme.

REG_SZ entspricht 0x00000000 = „NULL X 8 mal die NULL
REG_DWORD entspricht 0x00010001 = „NULL X, 3 mal NULL, EINS, 3 mal NULL, EINS

[Reg:Product]
HKLM,"Software\Hersteller\Produkt","Eigenschaft",0x00000000,"Zeichenkette"
HKLM,"Software\Hersteller\Produkt","AutoUpdate",0x00010001,"0"

Hier geht es zur vollständigen Beschreibung.

Erstellen eines „Standard“eintrag

In der Registry gibt es auch die sogenannten (Standard) bzw. (Default) Werte. Diese werden wie folgt erstellt:

[Reg:Product]
HKCR,"Software\Adobe\Acrobat\Exe",,0x00000000,'"%ProgramFiles%\Adobe\Reader 9.0\Reader\AcroRd32.exe"'

Weitere Erläuterungen

Wird die Reg: Sektion auch bei der Deinstallation aufgerufen, so wird die aufgeführte Änderung rückgängig gemacht, was zumeist bedeutet, dass der Eintrag gelöscht wird. Soll ein Eintrag bei der Deinstallation wieder auf den Wert vor der Installation „zurückgesetzt“ werden, so ist in der Setup.inf unter Reg:OnUninstallProduct der „vor der Installations Registry Wert“ einzutragen.

Soll ein Eintrag oder Baum auch bei der Installation gelöscht werden, so ist der Zeile ein „-“ voranzustellen. Hier ein Beispiel:

[Reg:Product]
-HKLM,"Software\Hersteller\Produkt"

So kann man auch bei der Deinstallation die Registry bereinigen, indem man in  der Reg:OnUninstallProduct Sektion ein „löschen“ mittels „-HKLM,…“  durchführt. Doch hier sollte man mit Vorsicht vorgehen, nicht „zuviel“ zu bereinigen!

Benutzerteil

Hat man eine Setup.inf mit „HKCU,…“ Einträgen, so besitzt dieses Paket einen sogenannten Benutzerteil. Damit der Benutzerteil ordnungsgemäß ausgeführt wird, muss die „Command Line Options =“ ein /AW aufweisen. Viel wichtiger ist jedoch, dass das /AW auch im SoftwareDepot, wo das Paket in die Empirum Management Console eingebunden ist unter den Paketeigenschaften, auf dem Register „Prüfung“, der „Befehl“ um ein „/AW“ erweitert wird. Näheres dazu ist wiederum hier zu finden.

 

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Anpassung Paketierungsvorlage – Empirum Paket Informationen in der Registry https://www.wpm-blog.de/anpassung-paketierungsvorlage-empirum-paket-informationen-in-der-registry/ https://www.wpm-blog.de/anpassung-paketierungsvorlage-empirum-paket-informationen-in-der-registry/#comments Mon, 07 Jan 2013 18:14:34 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=633 Bei einer erfolgreichen Installation eines Empirum Paketes werden Informationen in der Windows Registry abgelegt. Wo diese Informationen abgelegt werden, ist auch in der Setup.inf vermerkt. Standardmäßig, also bei den mitgelieferten Vorlagen, geschieht die Ablage unterhalb … Weiterlesen

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Bei einer erfolgreichen Installation eines Empirum Paketes werden Informationen in der Windows Registry abgelegt. Wo diese Informationen abgelegt werden, ist auch in der Setup.inf vermerkt. Standardmäßig, also bei den mitgelieferten Vorlagen, geschieht die Ablage unterhalb von HKLM\Software\%DeveloperName%\%ProductName%\%Version%. Das ist in der Sektion [Application] mit den Einträgen MachineKeyName für den Maschinenteil einer Installation und UserKeyName für den Benutzerteil definiert. Man muss sich somit HKLM\Software bzw. HKCU\Software vor den entsprechenden Eintrag denken.

[Application]
...
MachineKeyName=%DeveloperName%\%ProductName%\%Version%
UserKeyName=%DeveloperName%\%ProductName%
...

Je nach gesetztem Platform Wert (x86) unter [Setup] kann der Eintrag auch unter HKLM\Software\Wow6432Node abgelegt sein. Meines Erachtens werden mit den Standardeinstellungen die Empirum Paket Informationen verstreut in der Registry abgelegt, was ich persönlich nicht so vorteilhaft finde.

Möchte man alle Empirum Paket Informationen in der Registry unter einem Eintrag zusammengefasst haben, so müssen die angesprochenen Einträge, ähnlich wie hier angegeben, geändert werden.

[Application]
...
MachineKeyName=EmPack\%DeveloperName%\%ProductName%\%Version%
UserKeyName=EmPack\%DeveloperName%\%ProductName%
...
Hinweis: Eine nachträglich Änderung dieser Einstellungen, sowie Anpassung bei Folgeversionen kann die Empirum Softwareverteilung und deren Mechanismen ausser Kraft setzen. Auf die Zusammenhänge und Funktionsweise gehe ich in einem anderen Blog-Eintrag ein.

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Empirum Kopierbefehl und Kopierflags https://www.wpm-blog.de/empirum-kopierbefehl-und-kopierflags/ https://www.wpm-blog.de/empirum-kopierbefehl-und-kopierflags/#respond Mon, 10 Dec 2012 18:30:56 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=556 Die Kopierfunkion in der Setup.inf von Empirum bietet viele Möglichkeiten. Ich möchte heute die eine Reihe der Möglichkeiten erläutern. Wichtig ist im ersten Schritt mindestens die folgenden Variablen der Setup.inf zu kennen. %SRC% entspricht dem … Weiterlesen

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Die Kopierfunkion in der Setup.inf von Empirum bietet viele Möglichkeiten. Ich möchte heute die eine Reihe der Möglichkeiten erläutern.

Wichtig ist im ersten Schritt mindestens die folgenden Variablen der Setup.inf zu kennen.

  • %SRC% entspricht dem Source-Directory (SrcDir=) – das Verzeichnis „auf Höhe“ des Install Verzeichnisses bzw. unter dem Versionverzeichnis. %SRC% = <Hersteller>\<Softwarename>\<Version>.
  • %APP% entspricht dem %ApplicationDir% aus der Sektion [Application], zumeist das Zielverzeichnis für eine Installation.

Syntax

Hier nun die Syntax für den Kopierbefehl:
1:Quelldatei,Zielverzeichnis,Kopierflag,Größe

Beispiel

Diese Zeile:
1:WinCmd.exe, ,NORMAL, 123456
kopiert die Datei WinCmd.exe mit der Größe 123456 aus dem %SRC% Verzeichnis in das %ApplicationDir% Verzeichnis.

Quelldatei

Die Quelldatei wird am dem Verzeichnis %SRC% angegeben.

Zielverzeichnis

Ist beim Zielverzeichnis nichts angegeben, wird %ApplicationDir% gesetzt.

Kopierflag

Das einfachste Kopierflag ist NORMAL.

Dieses Kopierflag sorgt dafür, dass die aktuellste Datei im Ziel (auf dem Clientcomputer) „landet“. Ist bereits eine aktuellere Datei auf dem Computer als in der Quelle, so wird die Datei nicht vom Server (Empirum Paket) überschrieben.

Empirum bietet eine Fülle an Kopierflags.
Hier führe ich die häufigst genutzten Befehle auf. Eine komplette Übersicht ist jedoch hier wieder zu finden.

  • NORMAL – Die Datei wird nur kopiert, wenn sie neuer ist als das Ziel.
  • ALWAYS – Die Datei wird immer kopiert.
  • CLIENT – Die Datei wird im Benutzerteil/Benutzerkontext kopiert.
  • DONTDELETE – Die Datei wird beim Deinstallieren des Paketes nicht gelöscht.
  • SHAREDDLL – Der Zähler bei gemeinsam genutzten DLLs auch hoch und runtergezählt.
  • USEFILENAME – Die Datei wird ohne den Quellpfad in das Ziel kopiert.
  • WINDOWS32 – nur bei Windows 32bit Betriebssystemen ausführen
  • WINDOWS64 – nur bei Windows 64bit Betriebssystemen ausführen

Es können auch mehrere Kopierflags mit einem Leerzeichen getrennt angegeben werden.

Größe

Die Größe bestimmt, wie sich in einem Paket mit Empirum Kopierbefehlen der Fortschrittsbalken verhält. Man kann die Größe auch auf „0“ setzen, dann wird die Größe ignoriert.

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Wissenswertes zum Installationskontext https://www.wpm-blog.de/wissenswertes-zum-installationskontext/ https://www.wpm-blog.de/wissenswertes-zum-installationskontext/#respond Mon, 22 Oct 2012 20:41:49 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=321 Wie bereits in einem anderen Beitrag erläutert besitzt Matrix42 Empirum derzeit zwei Agenten zur Installation von Software unter einem Windows Betriebssystem. Ganz gleich welcher Agent genutzt wird, die Installation bzw. der Installationsablauf wird immer von der … Weiterlesen

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Wie bereits in einem anderen Beitrag erläutert besitzt Matrix42 Empirum derzeit zwei Agenten zur Installation von Software unter einem Windows Betriebssystem. Ganz gleich welcher Agent genutzt wird, die Installation bzw. der Installationsablauf wird immer von der Setup.inf gesteuert. Die Setup.inf wird vom Interpreter „Setup.exe“ abgearbeitet. In den meisten Fällen heißt die Datei Setup.inf, dass muss sie jedoch nicht zwangsläufig. Hierzu kann man sich auch die Beispiele der Matrix42 in den Paketen zum Patch-Management und Personal Backup ansehen.
Der Empirum Agent unterstützt die Installation des sogenannten Maschinenteils und des Benutzerteils einer Installation. Damit sind die Änderungen für den Computer und für den jeweiligen Benutzer gemeint. Die Änderungen für den Computer (Maschinenteil) werden im Kontext eines Administrators (bis Windows XP) oder des SYSTEM-Kontos durchgeführt (alle Windows Versionen) durchgeführt. Die Änderungen für den Benutzer werden nach der Anmeldung des jeweiligen Benutzers in dessen Kontext ausgeführt.

Welche Aufgaben übernimmt der Maschinenteil?
Änderungen an C:\Programme (bzw. %ProgramFiles%).
Änderungen an C:\Windows (bzw. %WinDir%).
Änderungen an der Registry im Bereich HKEY_LOCAL_MACHINE, HKEY_CLASSES_ROOT?.


Welche Aufgabe übernimmt der Benutzerteil?

Änderungen an C:\Dokumente und Einstellungen, respektive C:\Benutzer (bzw. %UserProfile%).
Änderungen an der Registry im Bereich HKEY_CURRENT_USER.
Änderungen im Homelaufwerk.

 

Hinweise
Ein erstelltes Paket mit einem Benutzerteil muss bei der Einbindung bei dem Feld „Befehl“ mit dem Parameter /AW versehen werden! Wird ein Paket mit dem Parameter /AW installiert, so legt dieses in der Registry im Bereich des im Paket definierten MaschineKeys einen Eintrag MachineSetup mit dem Wert 1 an. Dieser Eintrag ist bei einem Paket ohne /AW Parameter nicht vorhanden!

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