You searched for zuweisungsgruppe - Workplace Management Blog https://www.wpm-blog.de/ ... ideas and solutions making workplace management easier Sun, 24 Nov 2024 15:33:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.7 Empirum UEM Agent – EmpirumServer Bestimmung https://www.wpm-blog.de/empirum-uem-agent-empirumserver-bestimmung/ https://www.wpm-blog.de/empirum-uem-agent-empirumserver-bestimmung/#respond Sun, 24 Nov 2024 15:32:17 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2993 Der Matrix42 Empirum UEM-Agent ist die Client Komponente, die sich mit dem entsprechenden EmpirumServer verbindet und kommuniziert. Der UEM-Agent holt dazu die Aufträge, Variablen und daraus resultierenden Software-Pakete ab und sendet die Log Dateien und … Weiterlesen

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Der Matrix42 Empirum UEM-Agent ist die Client Komponente, die sich mit dem entsprechenden EmpirumServer verbindet und kommuniziert. Der UEM-Agent holt dazu die Aufträge, Variablen und daraus resultierenden Software-Pakete ab und sendet die Log Dateien und Inventarergebnisse zurück. Hat man eine wenig komplexe Umgebung mit einem einzigen EmpirumServer, gestalten sich die kommenden Fragen prinzipiell einfacher, denn es gibt ja nur den einen EmpirumServer.

Trotzdem sind die nachfolgenden Informationen interessant und wichtig, wenn man vielleicht seinen vorhandenen EmpirumServer austauschen, umbenennen o.ä. mag. Handelt es sich um eine Umgebung mit mehreren Standorten oder einer größeren vierstelligen Anzahl an Clients, dann machen auch mehrere EmpirumServer Sinn bzw. werden benötigt. Weitere EmpirumServer nennt man im Empirum Sprachgebrauch „SubDepot“ – andere Hersteller nennen weitere Installations-Server z.B.: Repository, Sites, Distributed Installation Point.

EmpirumServer – SubDepots

Empirum SubDepots können mit der Hilfe von vorhandenen Empirum Software-Paketen und den passenden Variablen aus Windows Clients (Windows Server und Workstations) erstellt werden. In der Hauptsache ist ein Empirum SubDepot eine Kopie der Empirum Dateistruktur und den dazugehörigen Freigaben des Empirum Dienste-Servers. Das SubDepot tauscht, wie ein verwalteter Client (siehe oben): Software-Pakete, Auftrags-, Variablen-, Log- und Inventardateien mit dem überordneten EmpirumServer (zumeist Empirum Master Server) aus.

EmpirumServer – Verbindungsreihenfolge

Die Definition, mit welchem EmpirumServer der Client (UEM-Agent) sich verbindet, wird im Agent-Template (der Agenten-Konfiguration) vorgenommen. Wenn man das oder ein Agent-Template geöffnet hat, kann man die Versuche einer Verbindung, von oben nach unten, konfigurieren. Wenn ich Versuche schreibe, dann ist damit gemeint, das mit jeder nachfolgenden Konfiguration ein Verbindungsversuch gestartet wird. Wird eine Verbindung erfolgreich hergestellt, so wird diese genutzt. Die weiteren konfigurierten Optionen werden dann nicht mehr in Erwägung gezogen. Die Verbindungsversuche pro definierter Option und somit EmpirumServer werden jeweils auch mit den konfigurierten Protokollen durchgeführt.

DHCP Optionen verwenden (1)– nutzen des im DHCP-Bereich des Clients hinterlegten Computernamens z.B.: Depot1.MeineDomain.com oder Depot1. Weitergehende Informationen habe ich unten beschrieben.

Zugewiesene EmpirumServer verwenden (2)– nutzen der in der Management Console in den Eigenschaften der Konfigurations- bzw. Zuweisungsgruppe definierten EmpirumServer. Die eingerückten Optionen: Zufällige Reihenfolge verwenden bzw. Empirum Master Server ausschließen beziehen sich auf die „zugewiesenen EmpirumServer“. Den Empirum Master Server ausschließen macht deswegen Sinn, weil ein Computerobjekt immer den Master Server nochmals direkt am Computerobjekt zugewiesen bekommt. Diesen sollte man auch nicht aus der Zuweisung herausnehmen.

In der Reihenfolge der Verbindungsversuche folgt nun der in der Umgebungsvariable EmpirumServer (3) zwischengespeicherte EmpirumServer, mit dem zuletzt eine erfolgreiche Verbindung hergestellt wurde.

Zu guter letzt, wird eine Verbindung mit dem EmpirumServer im Feld Ausfall-Server (4) vorgenommen.

Das komplette Agent-Template wird dem Client als XML Datei zur Verfügung gestellt.

Weiterführende Informationen

Hier geht es zu einem Hilfe-Artikel der Matrix42 zu diesem Thema.

Nachfolgend zu den zuvor genannten Einstellungen ein paar mehr Informationen von meiner Seite …

DHCP Optionen verwenden – Reihenfolge der Konfiguration

DHCP Optionen verwenden – wenn die Option im Agent-Template aktiviert ist/wird, muss zuvor in Empirum DBUtil die EmpirumServer DHCP Option aktiviert und gesetzt sein. Welche Optionsnummer man verwendet ist in einem gewissen Rahmen, eigene Definitionssache. Es gibt einen Bereich, in dem benutzerdefinierte/kundenspezifische Werte gesetzt werden dürfen und dieser beginnt bei 128. Diese Optionsnummer muss dann wiederum im IP-Bereich des Clients ebenso aktiviert und gesetzt sein.

Vorgehensweise:
1) DHCP Server / IP-Bereich – prüfen, ob die Option 128,129, o.ä. frei ist.
2) Empirum DButil – Empirum-PXE, DHCP Optionen, EmpirumServer aktivieren und Option (z.B.: 128) definieren
3) Agenten-Template – Haken bei DHCP Optionen verwenden setzen und Agent-Template (neu) speichern.
4) DHCP Server / IP-Bereich – Option (z.B.: 128) aktivieren/erstellen und den für den Bereich passenden EmpirumServer eintragen.

Hier zwei Screenshots aus Empirum DBUtil …

Zugewiesene EmpirumServer

Der nachfolgende Screenshot zeigt die Eigenschaften eines Computerobjekts in Empirum. Wie zuvor beschrieben, seht ihr oben rechts unter „Ausgewählte Empirum Server“ den auf dieser Stufe ausgewählten EmpirumServer. Am Computerobjekt selbst ist im Standard immer der Master EmpirumServer eingetragen. Dies bitte unverändert lassen!
Unten rechts bei Gruppen Empirum Server seht ihr die vererbten Empirum Server der darüberliegenden Konfigurations- bzw. Zuweisungsgruppen. Die Reihenfolge der Verbindungsversuche wird von oben nach unten durchgeführt – dies unter Berücksichtigung der Konfiguration im Agent-Template.

Nachvollziehen / Troubleshooting

Wenn ihr schauen wollt, wie euer Client den EmpirumServer anhand eures Agent-Templates bestimmt, dann werft einen Blick in das UAF Log des Clients. Die Logs befinden sich im Verzeichnis: %ProgramData%\Matrix42\Logs\UAF. Die aktuelle Datei lautet: Matrix42.Platform.Service.Host.log. Die Logs werden je 10MB rollierend erstellt und somit kann ein Start- oder Verbindungsversuch in einer Datei mit einem Datumstempel vermerkt sein. Wenn ihr in der Datei nach der Zeichenfolge „Server Access List“ sucht, solltet ihr eine Liste angezeigt bekommen, die aus den obigen Konfigurationen und Zuweisungen resultiert. Hier könnt ihr entnehmen, in welcher Reihenfolge und mit welchen Protokollen der Client die Verbindungen versucht aufzubauen.

Sieger 🙂 – Am Client könnt ihr den am Ende ausgewählten EmpirumServer mit einem Klick auf das UEM-Agent Symbol und „Info über ..“ oder der Umgebungsvariable „EmpirumServer“ angezeigt bekommen.

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Windows LAPS und Empirum WinPE https://www.wpm-blog.de/windows-laps-und-empirum-winpe/ https://www.wpm-blog.de/windows-laps-und-empirum-winpe/#respond Wed, 28 Jun 2023 18:35:48 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2871 Sicherheit, lokale Client Berechtigungen und Buzzwords wie „Lateral Movement“ sind in aller Munde. Ein wirksamer Baustein dem etwas entgegenzusetzen ist, jedem Client ein individuelles Kennwort zu geben und dies im besten Falle sogar zyklisch zu … Weiterlesen

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Sicherheit, lokale Client Berechtigungen und Buzzwords wie „Lateral Movement“ sind in aller Munde. Ein wirksamer Baustein dem etwas entgegenzusetzen ist, jedem Client ein individuelles Kennwort zu geben und dies im besten Falle sogar zyklisch zu ändern. Microsoft bietet schon sehr lange die Local Administrator Password Solution an. Diese Lösung besteht aus einer DLL die in Zusammenarbeit mit Gruppenrichtlinien, für jeden Computer in einem definierten Intervall ein individuelles Kennwort aushandelt und dies zentral im Active Directory speichert. Bis vor kurzem gab es nur das Microsoft LAPS, das wie zuvor beschrieben aus einer DLL (oder MSI Installation) und Gruppenrichtlinienobjekte das jeweilige Kennwort im lokalen Active Directory (AD) speichert. Mit den Windows April Updates (2023) für Windows 10 und 11 wurde Windows LAPS aktiviert.

LAPS und deren Unterschiede

Der Unterschied im Namen ist gering „Microsoft LAPS“ (alt, Legacy LAPS) und „Windows LAPS“ (neu), die Möglichkeiten unterscheiden sich jedoch enorm. Der ganz klare Vorteil ist, Windows LAPS ist nun Bestandteil des Betriebssystems. Die weiteren Vorteile sind die Integration in die moderne Verwaltung.
Die Einstellungen können nun nicht mehr nur aus Gruppenrichtlinien (GPOS) kommen und das Kennwort kann nun auch verschlüsselt im Azure Active Directory (AAD) gespeichert werden. Wer tiefer in die Materie und Möglichkeiten eintauchen möchte, dem lege ich die folgenden Seiten ans Herz:
https://learn.microsoft.com/de-de/windows-server/identity/laps/laps-overview

Active Directory Berechtigungen

Wer das LAPS Kennwort im Active Directory speichert, sollte auch weitere Aspekte berücksichtigen, damit dies auch entsprechend abgesichert wird. Neben der spärlichen Vergabe der Benutzer die auf die LAPS Felder Zugriff haben, sollte man auch den Benutzer ins Auge fassen, der das Computerkonto erstellt. Weiteres dazu kann man hier finden.

Zusammenspiel mit Empirum

Im Zusammenspiel mit Empirum sind ein paar Dinge zu beachten, wenn man das Maximum an Sicherheit herausholen möchte.

DomainJoin Variablen

Die Variablen und somit der Benutzer für den Domain-Join sollte bestenfalls nur für den Zeitpunkt der Betriebssysteminstallation zugewiesen sein. Dies kann über eine separate Konfigurations- oder Zuweisungsgruppe geschehen, in dem der Computer nur für die Betriebssysteminstallation zugeordnet ist.

Windows LAPS

Will man die Vorteile von Windows LAPS nutzen, sollte man darüber nachdenken eine Windows 10 bzw. 11 Quelle für die Betriebssysteminstallation einzubinden, die das April oder besser Mai 2023 Update beinhaltet. Alternativ kann man auch das Windows Update in seine Quellen integrieren.

Reinstallation von Computern

Gerade bei Tests oder im Client Lifecycle kommt es vor, dass vorhandene Computer mit dem gleichen Namen nochmals installiert werden. Wurde das Computerobjekt vor der Neu-Installation nicht aus dem Verzeichnisdienst (AD/AAD) gelöscht, kann es dauern bis das LAPS neu erstellt und gespeichert wird, da das „Ablaufdatum“ vom Verzeichnisdienst vorgegeben wird. Etwas was mir diesbezüglich schon länger durch den Kopf ging, hat ein mir bekannter Administrator als WinPE Paket umgesetzt.

Das WinPE Paket zusätzlich der detaillierten Erläuterungen und Einstellmöglichkeiten findet ihr in seinem github Repository: https://github.com/htcfreek/PreOS-ResetLapsPassword.

Wem das nicht reicht, so wird er dort auch fündig hinsichtlich einer GUI für das Windows LAPS Kennwort: https://github.com/htcfreek/SimpleLapsGui

Ein großes Kompliment für diese Erweiterung von meiner Seite!

Microsoft LAPS Benutzer

Für all diejenigen, für die Microsoft LAPS nichts neues ist, sollten sich mit der Co-Existenz, den Änderungen und neuen Möglichkeiten auseinandersetzen. Man muss jedoch sehr achtsam mit den Begrifflichkeiten und Funktionen umgehen, da die ähnlichen Worte und Begriffe einen schon gerne einmal verwirren.

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Empirum SubDepot Paket und lokaler Agenten Benutzer https://www.wpm-blog.de/empirum-subdepot-paket-und-lokaler-agenten-benutzer/ https://www.wpm-blog.de/empirum-subdepot-paket-und-lokaler-agenten-benutzer/#respond Sat, 10 Apr 2021 16:33:00 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2742 Das Matrix42 SubDepot Paket löscht und erstellt den Empirum-Agenten Benutzer bei jeder Installation und Aktualisierung. Nutzt man einen lokalen Benutzer für den Empirum-Agenten und für diesen Benutzer explizite Berechtigungen vergeben, verwaisen diese mit jedem Update … Weiterlesen

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Das Matrix42 SubDepot Paket löscht und erstellt den Empirum-Agenten Benutzer bei jeder Installation und Aktualisierung. Nutzt man einen lokalen Benutzer für den Empirum-Agenten und für diesen Benutzer explizite Berechtigungen vergeben, verwaisen diese mit jedem Update des SubDepot Paketes. Die Setup.inf ist bereits dafür ausgelegt, diesen lokalen Benutzer nicht bei jeder Ausführung des SubDepot Paketes zu löschen und neu anzulegen.

Variable USER_UPDATE

Eine Variable steuert, wie das Paket sich verhalten soll. Die nachfolgende Zeile in der Setup.inf verrät, was man machen muss.
If „%VM_SUBDEPOT_USER_UPDATE%“ != „0“ Then „Set:DeleteUser2“ EndIf

Erstellen der Variable

Erstellt man unterhalb der Variablendefinition „SUBDEPOT“ eine Variable mit dem Namen „USER_UPDATE“ (Typ: Zahl oder Text), so kann man steuern, was bei einem „Update“ geschehen soll. Setzt man die Variable explizit auf „0“, so wird der Benutzer nicht bei jedem Update gelöscht und neu angelegt

Möchte man die vorgenannte Funktion nutzen, so erstellt man die Variable „USER_UPDATE“ vom Typ Zahl in der Variablendefinition: SUBDEPOT.
Dazu wählt man in der Matrix42 Management Console, Administration, Extras, Variablendefinitionen … aus und navigiert zur vorhandenen Variablendefinition „SUBDEPOT“. Durch einen Doppelklick oder der Auswahl und Bearbeiten, landet man in den Eigenschaften der Variablengruppe SUBDEPOT. Hier fügt man die Variable mit einem Klick auf das „+“ Symbol hinzu. Wer einen vorgefertigten Beschreibungstext haben möchte: 0 – Don not delete user | 1 – Delete and create user

Zuweisung des Wertes

Anschließend setzt man diese Variable für einen Computer, eine Konfigurations- oder Zuweisungsgruppe. Weitergehende Informationen zur Übernahme des Wertes für untergeordnete Objekte findet man hier.

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Empirum WinPE – Löschen von Partitionen https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-loeschen-von-partitionen/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-loeschen-von-partitionen/#respond Tue, 30 Mar 2021 05:49:36 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2737 Möchte man alle vorhandenen Partitionen auf einem System löschen, bevor die Festplatte von Empirum vorbereitet wird, so muss man dies dem „DiskPartitioning“ PreOS Paket mitteilen. In den Standard-Einstellungen geschieht keine Löschung aller vorhandenen Partitionen. Man … Weiterlesen

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Möchte man alle vorhandenen Partitionen auf einem System löschen, bevor die Festplatte von Empirum vorbereitet wird, so muss man dies dem „DiskPartitioning“ PreOS Paket mitteilen. In den Standard-Einstellungen geschieht keine Löschung aller vorhandenen Partitionen. Man kann das DiskPartitioning Paket jedoch dazu bringen, dass es diesen Vorgang durchführt. Die Variable „ClearAllDisks“ unterhalb von DiskPartitioning ist dazu zuständig, jedoch in der Standard-Auslieferung nicht in der Oberfläche (Management-Console) vorhanden.

ClearAllDisks Variable erstellen

Möchte man die vorgenannte Funktion nutzen, so erstellt man die Variable „ClearAllDisks“ vom Typ Zahl in der Variablendefinition: DiskPartitioning.
Dazu wählt man in der Matrix42 Management Console, Administration, Extras, Variablendefinitionen … aus und navigiert zur vorhandenen Variablendefinition „DiskPartitioning“.
Durch einen Doppelklick oder der Auswahl und Bearbeiten, landet man in den Eigenschaften der Variablengruppe DiskPartitioning.
Hier fügt man die Variable mit einem Klick auf das „+“ Symbol hinzu.

Setzen der Variable

Anschließend setzt man diese Variable für einen Computer, eine Konfigurations- oder Zuweisungsgruppe.
Weitergehende Informationen zur Übernahme des Wertes für untergeordnete Objekte findet man hier.

Matrix42 Hilfe

Anbei der Text aus der Empirum Hilfe. Über diese Variable, die Sie selbst hinzufügen müssen, können Sie beim Ausführen des DiskPartitioning Paketes alle Festplatten bereinigen.
Hierzu muss man in der EMC > Administration unter „Extras > Variablendefinitionen“ die Variable „ClearAllDisks“ als Zahl zu DiskPartitioning hinzufügen und diese auf 1 setzen.

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Empirum WinPE PreBoot Update mit „doppeltem Boden“ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preboot-update-mit-doppeltem-boden/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preboot-update-mit-doppeltem-boden/#respond Tue, 14 Apr 2020 17:05:46 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2587 Matrix42 stellt die neuen Quellen für den WinPE PreBoot Support als „xcopy“ Deployment zur Verfügung. Das bedeutet, das Archiv wird über das vorhandene Empirum Verzeichnis kopiert und anschließend sind zusätzlichen Aufgaben wie Neuerstellung Boot-Konfiguration und … Weiterlesen

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Matrix42 stellt die neuen Quellen für den WinPE PreBoot Support als „xcopy“ Deployment zur Verfügung. Das bedeutet, das Archiv wird über das vorhandene Empirum Verzeichnis kopiert und anschließend sind zusätzlichen Aufgaben wie Neuerstellung Boot-Konfiguration und Aktualisierung der PreOS Pakete an der Reihe. Nun aber Schritt für Schritt, damit wir im Notfall auch wieder auf den vorherigen Stand zurückkehren können.

Download der neuen WinPE Erweiterung vom Matrix42 Marketplace

Den aktuellen WinPE PreBoot Support findest Du im Matrix42 Marketplace. Lade die aktuelle Version und das dazugehörige WinPE How-To herunter. Der PreBoot Support steht als selbstextrahierendes Archiv zur Verfügung, kann aber auch gezielt mittels z.B. 7-zip entpackt werden.

Hinweis: Zur Sicherheit sollte man prüfen, ob die eingesetzte Empirum Version mit dem WinPE PreBoot Support kompatibel ist.

Sicherung der genutzten WinPE Umgebung

Empirum Updates erstellen automatisch eine Sicherung des WinPE Ordners unter:
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE_Backup
Da die im Marketplace bereitgestellten WinPE Aktualisierungen lediglich kopiert werden, muss man sich selbst um die Sicherung kümmern.
Dazu kopierst Du am besten den Ordner
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE
nach
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE_Backup
Zur Sicherheit gibst Du der Sicherung noch die WinPE Version oder ein Datum mit.
Die WinPE Cersion kannst Du aus den Dateiinformationen der
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE\binaries\UAF\Matrix42.Empirum.PeAgent.dll
entnehmen.

Entpacken des WinPE PreBoot Supportes

Der entpackte WinPE PreBoot Support steht als Empirum Verzeichnis Struktur zur Verfügung.

Kopieren der Aktualisierung

Kopiere nun die entpackte Empirum Struktur über die vorhandene aktive Empirum Installation.

Anpassungen / Customizings

Falls Anpassungen hinsichtlich Logos, Hintergrundbilder, Standard-Timeouts, etc. getätigt wurden, so sind diese Anpassungen wieder im
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE
Ordner vorzunehmen. Dazu kannst Du auch in Deiner zuvor getätigten Sicherung nachsehen bzw. dich bedienen.

Importieren der aktualisierten PreOS Pakete

Anschließend sind die aktualisierten PreOS Pakete in der Management Console unter Konfiguration\Software Management\Depot zu importieren.
Wenn Du Dich hier noch nicht so sicher fühlst, so kannst Du dies ist im Kapitel 2.1.1 des oben genannten WinPE How-Tos nachvollziehen. Mit dem PreBoot Support Version 1.8.1 werden die Pakete möglichst bereits in die richtige Reihenfolge gebracht und direkt zur Installation freigegeben. Falls Du Dir bzgl. der Reihenfolge der Pakete nicht sicher bist, so kannst Du Dir diesen Artikel nochmals ansehen.

Bootkonfiguration neu erstellen

Lese diesen Abschnitt zuerst zu Ende bevor Du aktiv wirst.
Der einfachste Weg ist die vorhandene Boot-Konfiguration zu öffnen und unten rechts auf Speichern zu drücken. Dann wird die vorhandenen Boot-Konfiguration mit den neuen Quellen der WinPE Umgebung aktualisiert. Mit einem kleinen „Umweg“ erstellst Du eine zweite/neue Boot-Konfiguration und übernimmst die Einstellungen der derzeitig genutzten Boot-Konfiguration (Einstellungen: Agent-Template, TFTP-Blockgröße, Self-Provisioning und zusätzliche Treiberverzeichnisse, etc.). Diese Konfiguration kannst Du auch immer wieder für die neuen Versionen nutzen. Wenn also die kommenden Schritte und Tests funktionieren, erstellst Du die produktiv genutzte Konfiguration neu.

Testen!

Nachdem die Boot-Konfiguration fertig erstellt ist, kannst Du die neuen Komponenten testen. Für den Test erstellt Du Dir eine gesonderte Zuweisungsgruppe und ordnest ihr die neue Boot-Konfiguration und neuen Pre-OS Pakete zu. Bitte beachte, dass die notwendigen Variablen auch hier gesetzt sein müssen. An dieser Stelle könnte es nützlich sei, sich mit den neuen „Variablen Konfigurationen“ auseinander zu setzen.

Produktive Nutzung oder Rollback?

Treten bei den Tests keine Ungereimtheiten auf, so kannst Du die Änderungen in Deine produktiv genutzten Konfigurations- oder Zuweisungsgruppen übernehmen. Dazu kannst Du entweder die alte Boot-Konfiguration mit der neuen ersetzen, oder aktualisierst die produktiv genutzte Boot-Konfiguration nun mit den neuen Quellen. Die neuen Pre-OS Pakete musst du jedoch trotzdem zuweisen, oder eben eine genutzte Software-Gruppe aktualisieren.

Sollte etwas nicht wie gewünscht funktionieren, brauchst Du es nicht zu überführen bzw. kannst mit der Übernahme noch warten.
Die Erstellung der Boot-Konfiguration greift immer auf das „WinPE“ Verzeichnis zu. Im „schlimmsten“ Falle, kannst Du das WinPE Verzeichnis aus dem WinPE_Backup Verzeichnis wiederherstellen, wenn Du z.B. neue Treiber in das „ältere“ funktionierende WinPE integrieren musst.

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Empirum WinPE – Windows Installation https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-windows-installation/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-windows-installation/#comments Wed, 06 Nov 2019 21:39:04 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2426 Die Zutatenliste für eine erfolgreiche Windows Installation mittels des Empirum WinPE PreBoot Support besteht aus: Empirum WinPE PXE-Image, ein importiertes Windows Betriebssystem, diversen sogenannten Empirum PreOS Paketen, gesetzten Variablen und einem Computer. Zutaten zusammenführen Die … Weiterlesen

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Die Zutatenliste für eine erfolgreiche Windows Installation mittels des Empirum WinPE PreBoot Support besteht aus: Empirum WinPE PXE-Image, ein importiertes Windows Betriebssystem, diversen sogenannten Empirum PreOS Paketen, gesetzten Variablen und einem Computer.

Zutaten zusammenführen

Die Zutaten habt ihr bestenfalls mit Hilfe der zuvor getätigten Beschreibungen bereits vorbereitet. In diesem Blog-Eintrag geht es darum, die letzten Schritte vorzunehmen.
Nun werden die Zutaten in der Management Console (EMC), von der rechten Seite zur Mitte, in einer Konfigurations- oder Zuweisungsgruppe zusammengeführt:

  • PreOS Pakete bzw. die erstellte UND-Klasse zuweisen
  • WinPE PXE-Image zuweisen
  • Betriebssystem zuweisen
  • Agent-Template zuweisen
  • die Variablen auf die Gruppe setzen und übertragen

Variablen setzen

Die Variablen übernehmen die Definition der kundenspezifischen Windows Installation. Die zu setzenden Variablen(gruppen) heißen identisch wie die genutzten PreOS Pakete.
Am besten geht man die Liste der zugewiesenen Pakete namentlich durch und stellt die für sich passenden Werte ein. Viele Variablen sind bereits vorbelegt und können auf den vordefinierten Werten belassen werden.

Somit konzentriere ich mich hier auf die meines Erachtens wichtigen Werte für eine Windows Installation in deutscher Sprache inklusive Domain Join.

  • DiskPartitioning\PreferFastDisk
  • WindowsInstallation\LocalUserName
  • WindowsInstallation\LocalUserPassword
  • WindowsInstallation\LocalUserDisplayName
  • WindowsInstallation\SetupUILanguage
  • WindowsInstallation\InputLocale
  • WindowsInstallation\SystemLocale
  • WindowsInstallation\UILanguage
  • WindowsInstallation\UserLocale
  • DomainJoin\DomainJoinCredentialsUser
  • DomainJoin\DomainJoinCredentialsPassword

Zusätzlich sind die nachfolgenden Variablen, die nicht so lauten wie die zugewiesenen Pakete, wichtig anzusehen bzw. zu setzen:

  • FQDN – WindowsInstallation, DomainJoin
  • ORGANIZATIONAL_UNIT (optional) – DomainJoin
  • TIMEZONE – WindowsInstallation
  • MX42_AGENT_PUSH_PACKAGE_FOLDER\Windows – EmpirumAgentSetup

Aktivieren

Anschließend wird das Computerobjekt der Gruppe hinzugefügt und aktiviert. Beim Aktivieren für eine WinPE basierte Windows Installation braucht keine „Betriebssystemkonfiguration (OS.INI)“ mehr erstellt werden. Diese Aufgabe übernehmen die PreOS Packages samt der gesetzten Variablen.

Et voilà

Nun den Computer vom Netzwerk booten lassen und nach ca. 20 min ist das frisch installierte Windows fertig angerichtet!

Besonderheiten

Bis zu diesem Punkt wurde beschrieben, dass sich die PreOS Pakete wie herkömmliche Software Pakete verhalten. Es gibt (Stand Oktober 2019 – WinPE 1.6.6) jedoch ein paar Besonderheiten:

  • es werden alle zugewiesenen Pakete ausgeführt, nicht nur die aktuellste/höhere Version
  • mittels einer Verteilungsoption „Uninstall“ kann die Verarbeitung von Paketen nicht verhindert werden
  • PreOS Pakete, die vor dem DiskPartitioning Paket ausgeführt werden, werden aus dem SWDepot-Log gelöscht und der Status bleibt „undefiniert = gelb“

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Empirum WinPE – PreOS Packages https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preos-packages/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preos-packages/#comments Wed, 06 Nov 2019 20:44:03 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2402 Damit man Windows mit Hilfe des Empirum WinPE PreBoot Supportes installieren kann, benötigt man ein Empirum WinPE PXE-Image, ein importiertes Windows Betriebssystem und diverse sogenannte Empirum PreOS Pakete. Die Empirum PreOS Pakete sind „spezielle“ Empirum … Weiterlesen

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Damit man Windows mit Hilfe des Empirum WinPE PreBoot Supportes installieren kann, benötigt man ein Empirum WinPE PXE-Image, ein importiertes Windows Betriebssystem und diverse sogenannte Empirum PreOS Pakete. Die Empirum PreOS Pakete sind „spezielle“ Empirum Pakete, die vom so genannten Empirum WinPE PreBoot Support genutzt werden. Matrix42 stellt diese Pakete immer wieder aktualisiert in der WinPE PreBoot Support Erweiterung im Marketplace zur Verfügung. Empirum beinhaltet, je nach installierter Version, auch immer einen nutzbaren Stand der WinPE Umgebung. Wie bereits zuvor in Empirum WinPE – PXE-Image Erstellung geschrieben, kann man den WinPE PreBoot Support unabhängig von seiner genutzten Empirum Version aktualisieren.

Zutaten zusammenstellen …

Import der Pakete

Wer die vorhandenen PreOS Pakete nutzen mag, kann direkt zum nächsten Punkt springen. Wer wiederum aktuelle Pakete importieren mag, muss in der Management Console unter Konfiguration, Software-Depot mit der rechten Maustaste auf das Register „Matrix42 PreOS Packages“ klicken und „Import/Export“ auswählen. Im darauffolgenden Dialog wählt man dann den zumeist vorgegebenen Ordner „\\%EmpirumServer%\Configurator$\PackageStore“ aus.
Die Schritte für einen erfolgreichen Import von PreOS Paketen sind nun hier per Screenshots dokumentiert:

Auswählen des Quellverzeichnisses, wie z.B.: \\%EmpirumServer%\Configurator$\PackageStore …
Da im „PackageStore“ bestimmt mehr als die gewünschten Pakete vorliegen und angeboten werden, ist es ratsam zuvor per „Keine auswählen“ die Auswahl zu negieren. Dann wählt man die für sich notwendigen Pakete aus der Liste aus und startet den Importvorgang. Die Liste der Pakete ist weiter unten zu entnehmen. Die Abbildung zeigt eine exemplarische Auswahl, da das Paket PxeOffAndReboot bis dato unverändert blieb.

Werden die Pakete auf der Zusammenfassung rot angezeigt und nicht importiert, dann startet entweder die Management Console nochmals neu und versucht die Schritte noch einmal, oder schaut nach, ob das Paket vielleicht schon in der Dateistruktur vorliegt. Wenn ja, so löscht es aus der Dateistruktur und startet anschließend den Importvorgang nochmals von neuem.

Nach einem erfolgreichen Importvorgang, werden die Pakete im Matrix42 PreOS Packages Ordner ähnlich wie folgt angezeigt.

Die neu importierten Pakete werden im Status „nicht freigegeben“ importiert und sind braun eingefärbt. Dies kann sich in Zukunft noch ändern, doch derzeit müssen die Pakete noch einzeln zur Installation freigegeben werden. Dazu öffnet man die Paketeigenschaften mit einem Doppelklick bzw. wählt „Eigenschaften“ im Kontextmenü eines jeden Paketes.

 Hinweis: Die PreOS-Pakete sind powershell Skripte mit dem Namen install.ps1 und liegen in einer definierten Struktur <Hersteller>\OSPackages\<Name>\<Version>\Install vor. Eigene PreOS Pakete kann man mit Hilfe des PreOS Package Editors erstellen.

Welche Pakete werden benötigt?

Zur Durchführung einer Windows Installation benötigt man die nachfolgenden Pakete.

  • DiskPartitioning – Vorbereiten der Festplatte
  • DriverIntegration – Kopieren der Treiber des Models auf die vorbereitete Festplatte
  • WindowsInstallation – durchführen der Windows Installation samt der Treiber und kopieren/installieren des UAF Agents vom WinPE
  • PxeOffAndReboot – deaktivieren des WinPE PXE-Boots
  • DomainJoin – Hinzufügen des Computers zur Domäne
  • EmpirumAgentSetup – Installieren des vollwertigen Empirum Agenten und entfernen des UAF Agenten, Neustart …

Besonderheiten: Wenn man die PreOS Pakete aktualisiert bzw. aktuelle Pakete nutzt, muss man auch sein Empirum WinPE PXE-Image aktualisieren.

Die Reihenfolge ist wichtig!

Die Pakete müssen sich zur korrekten Verarbeitung in der oben aufgeführten Reihenfolge befinden. Auch bei neu importierten Versionen von Paketen muss auf die Reihenfolge geachtet werden. Dazu arrangiert man die Pakete, per Drag & Drop, von oben nach unten im SoftwareDepot.

Windows Installation Bundle

Man kann die zuvor genannten PreOS Pakete später einzeln zu seiner Konfigurations- oder Zuweisungsgruppe hinzufügen, oder eine UND-Klasse (Bundle) erstellen die diese Pakete enthält. Bei der Zuweisung der Pakete zu einer UND-Klasse muss die Reihenfolge nicht beachtet werden. Bei der clientseitigen Verarbeitung ist die Reihenfolge im SoftwareDepot maßgebend. Hier ein Beispiel für eine UND-Klasse, die im SoftwareDepot erstellt werden kann.

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Empirum Agent – Troubleshooting Verbindungsaufbau https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-troubleshooting-verbindungsaufbau/ https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-troubleshooting-verbindungsaufbau/#comments Fri, 20 Sep 2019 18:15:21 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2316 Es gibt Fragen zum Empirum Agenten, die häufiger vorkommen als andere. Neben der Frage: „Warum macht der Agent nichts?“, ist die zweit häufigste Frage: „Mit welchem EmpirumServer verbindet sich mein Client und warum?“. Die Frage … Weiterlesen

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Es gibt Fragen zum Empirum Agenten, die häufiger vorkommen als andere. Neben der Frage: „Warum macht der Agent nichts?“, ist die zweit häufigste Frage: „Mit welchem EmpirumServer verbindet sich mein Client und warum?“. Die Frage wird zumeist gestellt, weil der Computer sich nicht mit dem EmpirumServer verbindet, oder weil der Empirum Administrator die Konfiguration anpasst und verstehen will, warum der Empirum Agent sich mit dem entsprechenden EmpirumServer verbindet. Das sind wir auch an dem Punkt, dass es eine serverseitige Konfiguration gibt und eine Seite, was der Computer daraus macht.

Zentrale Steuerung – Agent Template

Sein Verhalten bekommt der Empirum Agent über das sogenannte Agent-Template mitgegeben. Dieses Agent-Template ist unabhängig, ob der Advanced oder UEM Agent eingesetzt wird. Funktionen die nur der UEM Agent bedienen kann sind mit einem fliederfarbenen Symbol gekennzeichnet. In Bezug auf die Verbindungsmöglichkeiten gibt es bis dato jedoch keine Unterschiede.

DHCP Optionen

In Empirum DBUtil muss zuerst die Option EmpirumServer aktiviert werden und mit einer Options-Nummer versehen sein. Dies geht in den Eigenschaften zu den PXE-Servern.Im Anschluss sollte man das Agent-Template erstellen bzw. aktualisieren mit der DHCP Option gesetzt (siehe Abbildung 1). Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser! Am besten man schaut nach der Erstellung in die daraus resultierende XML Datei im \\%EmpirumServer%\Configurator$\User Verzeichnis (<Konfigurationsname>.xml). In der Datei sollte eine Suche nach DHCP einen ähnlichen Eintrag wie folgt finden …

<DHCPOptions enabled="true">
     <DHCPEntry id="128">EmpirumServer</DHCPEntry>
</DHCPOptions>

Anschließend ist zu prüfen, ob die zuvor genutzte DHCP Options ID (hier 128) auf dem DHCP Server für den entsprechenden IP-Adressraum konfiguriert ist. Falls die Option 128 noch nicht vorhanden ist, so muss diese auf dem DHCP Server noch erstellt werden. Eine Anleitung, die man sich als Vorlage nutzen kann, ist hier verfügbar. Die zu erstellende Option (ab ID 128) ist vom Typ: Zeichenkette bzw. String und sollte mit dem Namen „EmpirumServer“ belegt werden.

Zugewiesene EmpirumServer verwenden

Wenn man mit der Zuweisung des EmpirumServers über die Konfigurations- bzw. Zuweisungsgruppen arbeiten will, muss man diverse Voraussetzungen erfüllen.
In den Computereigenschaften des zuzuweisenden EmpirumServers müssen die folgenden Werte gesetzt sein:

  • die Computerrolle: Empirum Master Server oder Empirum Depot Server
  • die Variablen: SubDepot\USER_x / PASSWORD_x

Der EmpirumServer wird über die Eigenschaften der Konfigurations-/Zuweisunggruppe zugewiesen und vererbt. Dem Computerobjekt wird automatisch nochmals direkt der Empirum Master Server zugewiesen.Die Reihenfolge der EmpirumServer Nutzung kann optisch oder in der %Computername%.ini Datei eingesehen werden. In den Eigenschaften der Gruppe entspricht die Reihenfolge von open nach unten. In der %Computername%.ini entspricht die Reihenfolge von unten (höchste Zahl) nach oben (kleinste Zahl).

Verbindungs-Versuchs-Reihenfolge
Die Reihenfolge der Verbindungsversuche geschieht vorwiegend, wie in der Abbildung des Agent-Templates zu sehen ist, von oben nach unten:

  • DHCP Option
  • Zugewiesene EmpirumServer (unter Berücksichtigung der Sub-Optionen: zufällige Reihenfolge, MasterServer auslassen)
  • bereits gesetzte Umgebungsvariable %Empirumserver%
  • Ausfall Server (das sollte zumeist der Empirum Master Server sein) – angegebener Server in der AgentConfig.xml

Die Verbindung wird ausschließlich nach der Erreichbarkeit des Servers bzw. der Freigaben (SMB/https) bestimmt, nicht an der Qualität der Verbindung.

Wie sieht es am Client aus?

Die Frage lässt sich zumeist gut beantworten, bedarf jedoch eines Blickes „unter die Motorhaube“, sprich in die Log Dateien des Agenten. Diese findet man für den UEM Agent unter: C:\ProgramData\Matrix42\Logs\UAF\ und für den Advanced Agent unter: C:\ProgramData\Matrix42\Logs\ERIS. Dazu nimmt man am besten die Datei ohne Datum im Dateinamen (aktuelle Datei) und sucht nach DHCP. Somit findet man zumeist schnell den Start des Empirum Agenten bzw. die Informationen zum aktuellen Polling. Nachfolgend ein beispielhaftes Log mit Kommentaren in kursiver Schrift.

>Welches Agent Template wurde genutzt? Name und Version ist hier aufgeführt.
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Using Agent Template ‚AgentConfigSample‘ (Version 18.0.0.3) <19>
>Was sind die aus der AgentConfig.xml (auf dem Client heißt die Konfigurationsdatei immer gleich) ausgelesenen Einstellungen?
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Use DHCP options <19>
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Use assigned EmpirumServers ; Use random order ; Exclude Empirum Master Server <19>
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Fallback Server: empirumserver.domain.loc, account: Domain\EmpirumAgent <19>
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Active protocol: SMB <19>
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] END Configuration for checking server availability <19>
>sind EmpirumServer zugewiesen?
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Machine values file for this computer is „C:\EmpirumAgent\Values\MachineValues\Domain\ComputerName.ini“ <19>
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Loading assigned EmpirumServers from „C:\EmpirumAgent\Values\MachineValues\Domain\ComputerName.ini“ <19>
>hier sind keine EmpirumServer zugeordnet …
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] No assigned EmpirumServer found! <19>
>nutze den EmpirumServer aus der Umegbungsvariable: EmpirumServer …
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Loading configuration from environment variables <19>
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] ENV-EmpirumServer: empirumserver.domain.loc, ENV-User: Domain\EmpirumAgent, ENV-Password: is set <19>
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Checking availability of server with user <Domain\EmpirumAgent> using configured protocol <19>

>im Falle eines zugewiesenen EmpirumServers per DHCP …
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Use DHCP options <9>
…
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Reading DHCP options from network stack <9>
[Information] [MxLog.LogS] DLL.Transport Dhcp environment variables from xml read <9>
[Information] [MxLog.LogS] DLL.Transport [DhcpOptions] START SelectAdapters <9>
…
[Information] [MxLog.LogS] DLL.Transport [DhcpOptions] START GetDhcpOptions <9>
…
[Information] [MxLog.LogS] DLL.Transport Dhcp Option „EmpirumServer“ with ID 128 will be requested <9>
[Information] [MxLog.LogS] DLL.Transport Dhcp Received 19 bytes from DHCP server: „empirumserver.domain.loc“ for option 129 <9>
[Information] [MxLog.LogS] DLL.Transport [DhcpOptions] END GetDhcpOptions successful. ‚1‘ values found <9>
[Warning] [MxLog.LogS] DLL.Transport [SAC] Get for DHCP option ‚EmpirumServer‘ value ‚empirumserver.domain.loc‘ successfully <9>

>Verbindungsversuche
[Information] [MxLog.LogS] DLL.Transport SMB Session Manager Connection to \\empirumserver.domain.loc\Configurator$\Packages with user Domain\EmpirumAgent establishing. <34>
>hierauf sollte ein „established“ folgen, oder eben eine Fehlermeldung, warum der EmpirumServer nicht erreichbar ist.

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Empirum Variablen Vererbung vs. Für alle übernehmen https://www.wpm-blog.de/empirum-variablen-vererbung-vs-fuer-alle-uebernehmen/ https://www.wpm-blog.de/empirum-variablen-vererbung-vs-fuer-alle-uebernehmen/#respond Tue, 09 Jan 2018 19:03:07 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1929 In der Matrix42 Management Console stehen Variablen zur Steuerung oder Beeinflussung der Betriebssystem-Installation, von Software-Paketen uvm. zur Verfügung. So wird zum Beispiel: das Verhalten und Erscheinen des Patch-Management gesteuert, abhängig der Konfigurationsgruppe ein Computer einer bestimmten … Weiterlesen

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In der Matrix42 Management Console stehen Variablen zur Steuerung oder Beeinflussung der Betriebssystem-Installation, von Software-Paketen uvm. zur Verfügung.

So wird zum Beispiel:

  • das Verhalten und Erscheinen des Patch-Management gesteuert,
  • abhängig der Konfigurationsgruppe ein Computer einer bestimmten Active Directory Organisationseinheit zugeordnet,
  • ein Lizenzschlüssel einer Software pro Computer unterschiedlich vergeben.

Wird eine Variable auf der Ebene einer Konfigurations- oder Zuweisungsgruppe gesetzt, kann entschieden werden, wie dieser Wert auf die darunterliegenden Objekte vergeben wird.
Zuerst muss der Haken bei „Wert leeren“ entfernt werden, damit man in der Lage ist einen Wert zu setzen.

Zwangsvererbung

Aktiviert man im Anschluss die „Zwangsvererbung“, wird dieser Wert bei allen untergeordneten Objekten gesetzt und kann am Objekt nicht geändert werden.Variablen Zwangsvererbung
Versucht man an einem untergeordneten Objekt den Variablenwert zu ändern, erscheint die nachfolgende Meldung.Variablen Zwangsvererbung Hinweis

Für alle übernehmen

Betätigt man anstatt der Zwangsvererbung die Schaltfläche „Für alle übernehmen“, wird der Variablenwert bei allen vorhandenen und zukünftigen untergeordneten Objekten eingetragen.Variablen fuer alle uebernehmen
Der Wert kann jedoch nachträglich an einem untergeordneten Objekt verändert werden, was bei der Zwangsvererbung nicht möglich ist.

Unnötig …

Aus diesem Grunde ist es nicht notwendig, wenn man die Zwangsvererbung aktiviert hat, nachträglich noch die Schaltfläche „Für alle übernehmen“ zu betätigen.

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Matrix42 Patch-Management v3 Einstellungen https://www.wpm-blog.de/matrix42-patch-management-v3-einstellungen/ https://www.wpm-blog.de/matrix42-patch-management-v3-einstellungen/#respond Sun, 22 Jan 2017 16:25:07 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1798 Kurz nachdem ich das Tool zum Auslesen der Patch-Gruppen Zuordnung des Patch-Management v3 (kurz PM3) aus dem vorhergehenden Eintrag aktualisiert hatte, hatte ich schon eine weitergehende Idee bzw. fiel mir eine weitere Informationslücke auf. Da … Weiterlesen

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Kurz nachdem ich das Tool zum Auslesen der Patch-Gruppen Zuordnung des Patch-Management v3 (kurz PM3) aus dem vorhergehenden Eintrag aktualisiert hatte, hatte ich schon eine weitergehende Idee bzw. fiel mir eine weitere Informationslücke auf. Da ich wenige Tage selbst darauf angewiesen war, habe ich mich daran gemacht es zu realisieren.

Patch-Management (v3) Einstellungen – PM3Client

Das Empirum Patch-Management v2 konnte nicht so weitgehend konfiguriert werden, wie der aktuelle Matrix42 Patch-Management v3 Client. Die hier angesprochene Konfiguration wird über die Matrix42 Management Console vorgenommen und betrifft hauptsächlich das Verhalten der Patch-Management v3 Pakete bzw. der darin enthaltenen PM3Client.exe. Die Einstellungen werden weitestgehend über die Variablen entweder für einen einzelnen Computer oder über die Gruppen und deren Vererbung bzw. Übernahme der Werte gesetzt.

  • Die Zuordnung der Patch-Management Gruppen geschieht per Drag & Drop in der Management Console.
  • Das Verhalten der Matrix42 Patch-Management v3 Pakete bzw. der PM3Client.exe geschieht über die Empirum Variablen. Die Einstellungen sind in der Gruppe „MX42_PATCHMANAGEMENT“ zusammengefasst. Diese erreicht man mit einem Rechtsklick auf einen Computer, eine Konfigurations- oder Zuweisungsgruppe > „Variablen …“ > „MX42_PATCHMANAGEMENT“.

Übersicht über die getätigten PM3 Einstellungen

Eine Übersicht über die getätigten Einstellungen ist schwer zu bekommen. Das war mein Beweggrund den PM3ClientConfigExporter zu erstellen. Dieser exportiert die oben angesprochenen Einstellungen in eine CSV Datei zur weiteren Nutzung. Der PM3ClientConfigExporter erstellt zwei Export Dateien.

PM3ClientConfig_Export

Eine _Export enthält weitestgehend 1:1 die Einstellungen wie sie in der Management Console vorgenommen werden. Eine Ausnahme musste ich vornehmen. Das Trennzeichen für die CSV Datei ist ein Semikolon (;). Da dies laut Matrix42 auch bei den Variablen PATCH_POST_COMMANDS und ASK_KILL_PROCESSES vorkommen kann, habe ich dies im Export durch ein Komma (,) ersetzt.

PM3ClientConfig_Detailed

Die _Detailed Datei enthält die Einstellungen in nahezu leserlicher Variante, wie sie in der Matrix42 Hilfe beschrieben sind. Auch hier wurde die gleiche Ersetzung der Semikolons durch ein Komma bei den PATCH_POST_COMMANDS und ASK_KILL_PROCESSES Werten vorgenommen.

Historie

Die Version 1.0, die auch noch heruntergeladen werden kann, hat als generelles Trennzeichen das Komma (,) und somit auch andere Ersetzungen. Mehr dazu ist in der Readme.txt im Download zu finden. Ich habe das Trennzeichen in der Version 1.1 auf das Semikolon (;) geändert, damit es einfacher mit Excel geöffnet werden kann.

PM3ClientConfigExporter

Hier geht es zum Download der aktualisierten Version 1.1:
PM3ClientConfigExporter 1.1 (805 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 6E76564715574D13CF9E81C7433804AA

Hier geht es zum Download:
PM3ClientConfigExporter (545 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: F584D2A5DC36DE678AA003DFE0EFB93A

[Update 09.08.2018] Es wurde eine neue Version des Tools für das aktualisierte Patch-Management bereitgestellt.

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