You searched for Registry key - Workplace Management Blog https://www.wpm-blog.de/ ... ideas and solutions making workplace management easier Sun, 24 Nov 2024 16:34:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.7 Software in der Systemsteuerung verstecken https://www.wpm-blog.de/software-in-der-systemsteuerung-verstecken/ https://www.wpm-blog.de/software-in-der-systemsteuerung-verstecken/#respond Sun, 09 Jul 2023 18:00:00 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2879 Installiert man eine Software, wird diese anschließend in der Systemsteuerung unter Programme oder neuerdings unter Einstellungen, Apps, Installiert Apps angezeigt. Dies dient normalerweise dazu, dass man ein installierte Software anpassen oder deinstallieren kann. In einer … Weiterlesen

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Installiert man eine Software, wird diese anschließend in der Systemsteuerung unter Programme oder neuerdings unter Einstellungen, Apps, Installiert Apps angezeigt. Dies dient normalerweise dazu, dass man ein installierte Software anpassen oder deinstallieren kann. In einer verwalteten oder neudeutsch „gemanagten“ Umgebung wollen wir dies zum einen nicht, zum anderen kommt es beim Einsatz von Matrix42 Empirum ggf. dazu, das eine Software doppelt angezeigt wird.

Hintergrund

Damit man eine Software mit Matrix42 Empirum verteilen kann, benötigt man ein Software-Paket. Dies muss im Falle von Matrix42 Empirum ein gewisses Format haben und ist am Ende eine Steuerdatei bzw. ein Skript mit dem Namen Setup.inf. Diese Setup.inf wird auch vom Matrix42 Package Wizard ein Paket erstellt, wenn man sich für die Installation einer MSI oder EXE, die unattended installiert werden kann, entscheidet. Der Vorteil ist, dass die Setup.inf neben der Fehler- bzw. Erfolgsbehandlung auch weitere Aufgaben übernehmen kann, die für diese Software nötig ist. Beispiele: Löschen der Desktop-Verknüpfung, Installation einer VCRedist vorab, Kopieren einer Datei danach, uvm.

Warum nun doppelte Einträge?

Die eben genannte Setup.inf ist im Ursprung eine Installationsroutine für Programme, die sich eben nicht „unattended“ bzw. „silent“ installieren lassen. Wenn man nun innerhalb der Setup.inf eine MSI oder EXE installiert, die selbst eine Installationsroutine mitbringt, haben wir eben zwei Installationsroutinen. Beide Installationsroutinen tragen sich in der Registry ein, womit sie dann in den oben genannten Dialogen erscheinen.

Bei MSI Paketen ist dies nicht der Fall!

Erstellt man mit dem Matrix42 Package Wizard ein Paket auf der Grundlage von MSI Quellen passiert das zumeist nicht – warum? In der MSI.inf Vorlage wird dem MSI Aufruf standardmäßig der Parameter ARPSYSTEMCOMPONENT=1 angehängt. Dieser MSI Parameter sorgt dafür, das die zu installierende Software anschließend mit dem Flag SYSTEMCOMPONENT versehen wird, welches die Anzeige in der Systemsteuerung bzw. unter Einstellungen unterdrückt wird: https://learn.microsoft.com/en-us/windows/win32/msi/arpsystemcomponent

Was passiert da?

Die Software bzw. die Anzeige in der Systemsteuerung bzw. unter Einstellungen wird zumeist über die Registry sichergestellt. Dazu legen die Installationsroutinen Einträge in den folgenden Registry Zweigen ab …
64bit Programme bzw. Installationsroutinen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall

32bit Programme bzw. Installationsroutinen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\WOW6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall

Erstellt man nun in einem Zweig einer entsprechenden Software einen Eintrag: SYSTEMCOMPONENT vom Typ: REG_DWORD und setzt dessen Wert: 1, so wird diese Software anschließend nicht mehr angezeigt.

Empirum Inventory

Dieses verstecken der Software bezieht sich nur auf die Anzeige direkt am Computer! Das Empirum Inventory erfasst trotz alledem beide Einträge, was man auch eher als Vorteil sehen sollte.

Unatteded.inf Anpassung

In der Setup.inf können wir diesen Wert nach der Installation durch Empirum auch selbsttätig setzen und löschen. Dazu sind die folgenden Anpassungen in der unattended.inf notwendig. Anpassen des Reg:Product Aufrufes unter [Product]. Der wahrscheinlich vorhandene Parameter ,DONTDELETE ist zu entfernen.

[Product]
...
#Reg:Product
...

Die Reg:Product Sektion ist entsprechend der Software anzupassen…

[Reg:Product]
;32bit - oder [Setup] Platform Wert entsprechend setzen!
;HKLM,SOFTWARE\WOW6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\<SoftwareName>,SystemComponent,0x00010001,1
;64bit
HKLM,SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\<SoftwareName>,SystemComponent,0x00010001,1

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Internet Browser: Voreinstellungen und Richtlinien https://www.wpm-blog.de/internet-browser-voreinstellungen-und-richtlinien/ https://www.wpm-blog.de/internet-browser-voreinstellungen-und-richtlinien/#respond Thu, 18 Mar 2021 21:23:11 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2730 Die diversen Internet Browser, wie Google Chrome, Mozilla Firefox und der neue Microsoft Edge ermöglichen eine große Bandbreite an Voreinstellungen und Richtlinien. Voreinstellungen, sind wie das Wort sagt, Einstellungen die vordefiniert sind, jedoch vom Benutzer … Weiterlesen

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Die diversen Internet Browser, wie Google Chrome, Mozilla Firefox und der neue Microsoft Edge ermöglichen eine große Bandbreite an Voreinstellungen und Richtlinien. Voreinstellungen, sind wie das Wort sagt, Einstellungen die vordefiniert sind, jedoch vom Benutzer geändert werden können und Richlinien sind Einstellungen vom Administrator, die der Benutzer nicht mehr verändern kann und darf. Im heutigen Artikel habe ich eine Sammlung an Internet Links zu den Browsern zusammengetragen, damit man nicht immer wieder neu recherchieren muss. Auf den nachfolgenden Seiten sind diverse Hilfestellungen und Philosophien der Browser und deren Konfigurationsmöglichkeiten hinterlegt.

Firefox

Google Chrome

Chrome ManagedBookmarks

Die „Managed Bookmarks“ sind vorgegebene und vom Benutzer nicht veränderbare Favoriten – im Google Chrome – Bookmarks.
Hier habe ich länger gesucht, um eine passende Seite mit einem funktionierenden Beispiel zu finden. Am einfachsten ist es, sich die Json Datei zusammenzubauen und in den unten beschrieben REG_SZ Eintrag einzufügen. Alternativ habe ich eine simple Liste mit zwei Einträgen als Reg-Datei beigefügt.

Achtung: falls Du die Datei per Skript einfügen willst, solltest Du es einmal manuell vornehmen und anschließend den Wert exportieren. Es werden einige „\“ eingefügt, um die Hochkommas wieder importieren zu können.

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Google\Chrome]
"ManagedBookmarks"="[{\"toplevel_name\":\"My Favorites\"},{\"url\":\"https://www.wpm-blog.de/\",\"name\":\"WPM-Blog\"},{\"url\":\"https://www.matrix42.com/\",\"name\":\"Matrix42\"}]"

Microsoft Edge (Chromium)

Die Einstellungen des „neuen“ Microsoft Edge (Chromium), wer hätte es anders gedacht, ähneln sehr den Google Chrome Einstellungen zuvor.

 

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Office 365 Installation und Update – Gesammelte Werke https://www.wpm-blog.de/office-365-installation-und-update-gesammelte-werke/ https://www.wpm-blog.de/office-365-installation-und-update-gesammelte-werke/#comments Mon, 01 Mar 2021 21:13:27 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2717 Der nachfolgende Artikel beschreibt nicht detailliert, wie ich Office 365 herunterlade und zur Installation/Update bereitstelle, sondern verzweigt vielmehr in vielen Fällen auf die entsprechenden Seiten bei Microsoft da dort das Thema bereist vielfältig beschrieben ist. … Weiterlesen

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Der nachfolgende Artikel beschreibt nicht detailliert, wie ich Office 365 herunterlade und zur Installation/Update bereitstelle, sondern verzweigt vielmehr in vielen Fällen auf die entsprechenden Seiten bei Microsoft da dort das Thema bereist vielfältig beschrieben ist.

Was ist so anders bei Office 365?

Generell besteht die Umstellung darin, dass das die Office 365 Installation nicht mehr aus MSI und MSP Dateien besteht. Die „neue“ Installationsvariante hört auf den Namen „Click-To-Run“ oder kurz C2R bzw. ins deutsche übersetzt Klick und Los. Die nachfolgenden Links geben Antworten auf viele Fragen rund um das Thema „Breitstellung und Aktualisierung von Office 365“. Zusätzlich habe ich Links zur Aktualisierung von Office 365 per Matrix42 Patch-Management hinzugefügt.

Die häufigsten Fragen

Die hauptsächlichen Fragen bei der Bereitstellung von Office 365 sind:

  • Welche Programme sollen alles verteilt werden?
  • Was soll nicht Bestandteil der Bereitstellung sein (Publisher, OneDrive, Teams, …)?
  • Welche Sprachen sollen bereitgestellt werden?
  • Welcher Update-Kanal soll gewählt werden?
  • Wo halten sich meine Clients am häufigsten auf?
  • Wie und wo sollen die Updates-Quellen bereitgestellt werden?

Wie man sieht, sind das einige Fragen die beantwortet werden wollen, bevor man so richtig loslegen kann.

Was muss ich beachten, wenn ich zusätzlich Visio und Project installieren möchte?
https://docs.microsoft.com/de-de/deployoffice/install-different-office-visio-and-project-versions-on-the-same-computer

Was sind die Office Update Channels und was unterscheidet diese und welches ist der richtige Update Channel für mich oder meine Benutzer?https://docs.microsoft.com/en-us/deployoffice/overview-update-channels

Welchen Update Channel habe ich aktuell konfiguriert?
https://techcommunity.microsoft.com/t5/office-365-blog/how-to-manage-office-365-proplus-channels-for-it-pros/ba-p/795813

Wie aktuell bin ich?
Überblick über die aktuellen Versionen in den jeweiligen Update Channels:
https://docs.microsoft.com/en-us/officeupdates/update-history-microsoft365-apps-by-date

Office 365 Updates

Welche Gruppenrichtlinien sind für das Update per Matrix42 Patch-Management zu setzen?
Wichtig zu wissen: Das Matrix42 Patch-Management für Office 365 „triggert“ nur die Aktualisierung und bringt nicht die Updates mit. Dazu müssen die aktualisierten Quellen für die Aktualisierung entweder auf einer UNC Freigabe, einer Web-Freigabe oder im Internet (Standard) abgelegt sein. Mein Wissensstand heute: Wenn man das Office365 Update gegen das Internet „triggert“, wird immer die aktuell verfügbare Version installiert, unabhängig von dem Office 365 „Patch“ den ich im Empirum Patch-Management freigegeben habe. Dies könnte man mit dem Parameter „Targetversion“ in der Gruppenrichtlinie steuern.
https://helpfiles.matrix42-web.de/2020_DE/M42_WebDocu.htm#WM/Manuals/Patch_Management/PM_Office.htm?

Gruppenrichtlinien setzen per GPO oder Registry
Eine Übersicht über die Einstellmöglichkeiten zu Office Click To Run per GPO findest Du hier.
https://admx.help/?Category=Office2016&Policy=office16.Office.Microsoft.Policies.Windows::L_UpdatePath

Wo in der Registry finde ich die Gruppenrichtlinien zu Office 365?
HKEY_LOCAL_MACHINE\software\policies\microsoft\office\16.0\common\officeupdate

Hinweis: Die Angabe (updatepath) zur Freigabe darf keine Umgebungsvariable enthalten! Wenn man es doch „flexibler“ handhaben möchte, so muss man etwas „kreativ“ werden (Empirum Paket mit Zeiplaner, Scheduled Task, etc.).

Was muss ich beachten, wenn ich eine eigene Update Freigabe erstelle?
Wenn man die Aktualisierungen im internen Netz bereitstellen mag, muss man noch die Entscheidung fällen, ob die Freigabe per UNC oder http/https erreichbar sein soll.
Erstellt man eine UNC-Freigabe, so darf diese keine versteckte („$“) Freigabe sein. Hinweis: Die NTFS Berechtigungen sollten Zugriff für Everyone oder das Computerkonto erlauben! Die Quellen müssen im Unterordner Office\Data liegen (Die Quellen liegen dann also unter dem zuvorgenannten „updatepath“ + „\Office\Data“). Darin gibt es eine v<Architektur>.cab, eine v<Architektur>_<Version>.cab und ein Unterordner mit der <Version>. Der Unterordner mit der Version enthält die Quellen für die Installation. Die Dateien haben für eine deutsche Installation folgendes Namensschema: $$$1031.cab. In den Quellen können mehr Office Produkte/Module enthalten sein, als installiert werden. Sprich, die Quellen können in der Freigabe das Access beinhalten, aber in der Configuration.xml ist das Access ausgeschlossen.

Wie lade ich die Office 365 Quellen für eine Installation oder Aktualisierung herunter?
Die Quellen werden mit dem Microsoft Bereitstellungstool (Setup.exe) und einer passenden Konfigurationsdatei heruntergeladen.
Setup.exe /download <Datei.xml>
Die Konfigurationsdatei benötigt die Angabe des Ablageortes SourcePath=“<Pfad>“.
Bereitstellungskonfiguration: https://config.office.com/
Bereitstellungstool: https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=49117

Protokollierung

Das Logging der Installation als auch der Aktualisierung erfolgt nach %WinDir%\Temp\%Computername%-<Datum>-<Uhrzeit>.log
Wenn die Datei %Computername%-<Datum>-<Uhrzeit>.log größer oder annähernd 100kb groß ist, dann hat zumeist ein Update stattgefunden.
Die kann man u.a. auch daran festmachen, ob in der Datei „Update mode context starting: /update“ zu finden ist.
Wenn etwas fehlschlägt, oder man nach einem Fehler sucht. Dann sollte man in der Datei nach „error“ suchen.
Für die Installation kann man einen alternativen Log Pfad in der Bereitstellungskonfiguration angeben.

Erweiterte Protokollierung
Falls die standardmäßige Protokollierung von Office 365 nicht ausreichend ist, so kann man diese wie folgt erweitern:

reg add HKLM\SOFTWARE\Microsoft\ClickToRun\OverRide /v LogLevel /t REG_DWORD /d 3 /f
reg add HKLM\SOFTWARE\Microsoft\ClickToRun\OverRide /v PipelineLogging /t REG_DWORD /d 1 /f

Quelle: https://docs.microsoft.com/de-de/office/troubleshoot/diagnostic-logs/how-to-enable-office-365-proplus-uls-logging

Hinweis: Die vorgenommenen Einstellung sollten nach der Analyse wieder deaktiviert werden.

Weitergehende Scripte für Office 365 (Click to Run)
https://github.com/OfficeDev/Office-IT-Pro-Deployment-Scripts

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ErrorLevel Abfrage bei Unattended Installationen https://www.wpm-blog.de/empirum-errorlevel-abfrage-bei-unattended-installationen/ https://www.wpm-blog.de/empirum-errorlevel-abfrage-bei-unattended-installationen/#respond Mon, 19 Oct 2020 19:33:23 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2652 Matrix42 liefert eine Setup.inf Vorlage mit, die für „Silent“ Installationen von EXE Dateien genutzt werden kann. Diese Vorlage ist jedoch meines Erachtens sehr „rudimentär“ und an einer Stelle sogar gefährlich bis falsch. In den kommenden … Weiterlesen

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Matrix42 liefert eine Setup.inf Vorlage mit, die für „Silent“ Installationen von EXE Dateien genutzt werden kann. Diese Vorlage ist jedoch meines Erachtens sehr „rudimentär“ und an einer Stelle sogar gefährlich bis falsch. In den kommenden Tagen möchte ich mit Euch diese Vorlage Stück für Stück verändern. Wahrscheinlich gibt es am Ende immer noch „Luft“ nach oben, da jeder noch ein paar andere Vorstellungen, Vorlieben, etc. hat. Doch halten wir es Mal wie mit einer Fahrt in den Urlaub – „der Weg ist das Ziel“.

Welche Datei meine ich denn nun genau?

Es geht um die Unattended.inf im Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\Packaging Center\<Version>\Templates Ordner. Diese wird bei der Auswahl „Unattended“ im Verlaufe des „Package Wizards“ herangezogen.

Erfolgsüberprüfung

Nach dem „silent“ Aufruf einer EXE Datei, wird eine, wie ich sie nenne, „Erfolgsüberprüfung“ durchgeführt. Denn jede Setup.inf, die nicht mit einem „Abort“ beendet wird, wird per se als Erfolg gewertet. Sprich, wir sollten nach dem Aufruf eines externen Programms (Setup.exe, Installer, etc.) überprüfen, ob eingetroffen ist, was wir erwarten würden. Andernfalls, kann ein Paket ein „Success“ zurückmelden und die Software ist nicht installiert.

ErrorLevel Abfrage in der Vorlage

Die oben angesprochene Setup.inf Vorlage prüft deswegen nach einem Aufruf einer Installation den ErrorLevel ab. Weit verbreitet ist ein ErrorLevel mit dem Wert 0 ein Erfolg. Deswegen enthält die Vorlage auch die nachfolgende Zeile:

If "%ErrorLevel%" <> "0" Then "SET:InstallationError" EndIf

Doch was passiert, wenn die Installation z.B. einen Wert von 3010 zurückliefert? Ist dann ein Fehler aufgetreten? Nein. Der Wert 3010 bedeutet beispielsweise, die Installation war erfolgreich, doch es wird zusätzlich ein Neustart benötigt. Microsoft hat es mit den MSI Installern begonnen und einige haben diese Werte übernommen oder rufen in ihrer EXE Datei eine MSI Installation auf und geben den ErrorLevel der MSI Installation zurück.

Anpassung

Diese Anpassung setzt automatisch eine Neustart-Anforderung für dieses Paket und wertet den Rückgabewert von 3010 nicht als Fehler.

If "%ErrorLevel%" == "3010" Then "RebootRequired" EndIf
If "%ErrorLevel%" <> "0" & "%ErrorLevel%" <> "3010" Then "SET:InstallationError" EndIf

[RebootRequired]
SetReboot 1
-SetReboot 1

Wer noch weiter gehen möchte, für z.B. VCRedist Installationen oder Updates, der kann zusätzlich noch den Wert 1638 (Another version of this product is already installed) überprüfen.

ErrorLevel oder gibt es auch andere Methoden

Der ErrorLevel ist nicht die einzig wahre Methode. Natürlich kannst Du auch überprüfen, ob es einen bestimmten Registry Wert nach der Installation gibt, den es zuvor nicht gibt. Eine Überprüfung, ob die Software in Form ihrer ausführbaren Date vorhanden ist, kann genauso gut sein. Zu diesen Abfragen kommen wir dann bei den nächsten Tipps. Falls Du bereits Neugierig bist, so kannst Du in der Hilfe nach DoesRegKeyExist oder DoesFileExists suchen. Die DoesRegKeyExist Abfrage ist auch in der MSI.inf (Vorlage für MSI Installationen) enthalten ;-).

 

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Erweiterte Paketvoraussetzungen https://www.wpm-blog.de/erweiterte-paketvoraussetzungen/ https://www.wpm-blog.de/erweiterte-paketvoraussetzungen/#respond Mon, 27 Jul 2020 17:28:27 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2626 Seit geraumer Zeit gibt es in den Paketeigenschaften die sogenannten „Erweiterten Bedingungen“. Neben den „Vorbedingungen“, die erfüllt sein müssen, damit ein Paket installiert wird, gibt es auch die Option „Bereits installiert“. Dieser Artikel geht jedoch … Weiterlesen

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Seit geraumer Zeit gibt es in den Paketeigenschaften die sogenannten „Erweiterten Bedingungen“. Neben den „Vorbedingungen“, die erfüllt sein müssen, damit ein Paket installiert wird, gibt es auch die Option „Bereits installiert“. Dieser Artikel geht jedoch hauptsächlich auf die „Vorbedingungen“ ein. Zuvor gab es auch schon Vorbedingungen, die ihr vielleicht anders wahrgenommen habt. So gibt es Vorbedingungen in Form von Systemvoraussetzungen, wie z.B.: min. Festplattenplatz auf Programmlaufwerk, einem Prüfwert oder Prüfdatei auf dem Reiter „Prüfung“ oder auch Paketabhängigkeiten auf dem Reiter „Version“. Wer weiß, vielleicht werden einige von den genannten in Zukunft „entfernt“? Wichtig, bevor ich es noch vergesse: Die erweiterten Bedingungen setzen den UEM Agenten voraus!

Prüfmöglichkeiten

Die neuen Vorbedingungen sind „universal“ einsetzbar und können folgende Eigenschaften prüfen:

  • Registrierung
  • WMI
  • Datei
  • Ordner

Ideen

Nachfolgend möchte ich nicht auf alle Möglichkeiten eingehen, euch jedoch ein paar Anregungen geben, die ich schon genutzt habe.

  • Ist das .NET Framework in einer bestimmten Version oder neuer installiert?
  • Hat das Windows einen bestimmten Versionsstand?
  • Handelt es sich um einen bestimmten Hardwaretyp?
  • Ist eine VPN Verbindung aktiv?

Ihr könnt auch mehrer Bedingungen „UND“ oder „ODER“ verknüpfen, wie ich das schon für Treiber gemacht habe. Vielleicht habt ihr auch coole Ideen oder Einsatzmöglichkeiten für Euch erkannt und wollt diese hier teilen. Ich bin gespannt und freue mich auf Feedback!

Beispiel

Zumeist habe ich bis dato auf Registry Werte geprüft, wie beim nachfolgenden detaillierteren Beispiel: „Ist das .NET Framework in einer bestimmten Version oder neuer installiert?“

Hier nochmals die Werte für eine einfachere Eingabe:

Registry Wert vergleichen
Registry Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\NET Framework Setup\NDP\V4\Full
Wert Name: Release
Vergleichstyp: Nummer
Operator: Größer als oder gleich
Wert: 461808

Übertragen von Vorbedingungen

Die Vorbedingungen, wie z.B. eine .NET Framework Voraussetzung beim UEM Agent Paket, müssen bei einer neuen Versionen eines Paketes nicht auch erneut eingeben werden. Zur einfachen Übernahme der vorhandenen Vorbedingungen könnt ihr die Funktion: „Vorbedingungen kopieren“ und „Vorbedingungen einfügen“ nutzen.

Matrix42 Hilfe

Da ich hier jetzt nicht alle Möglichkeiten eingehen werde und eingegangen bin, möchte ich Euch den Eintrag in der Matrix42 Hilfe natürlich nicht vorenthalten.

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Windows 10 Schnellstart deaktivieren https://www.wpm-blog.de/windows-10-schnellstart-deaktivieren/ https://www.wpm-blog.de/windows-10-schnellstart-deaktivieren/#respond Wed, 16 Oct 2019 21:45:25 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2345 Bei aktiviertem Windows 10 Schnellstart ist ein abendliches Herunterfahren und am nächsten Tag „Einschalten“ nicht unbedingt gleichzusetzen, wie den Computer „Neu starten“. Nur „Neu starten“ fährt den Computer tatsächlich herunter und startet ihn im Anschluß … Weiterlesen

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Bei aktiviertem Windows 10 Schnellstart ist ein abendliches Herunterfahren und am nächsten Tag „Einschalten“ nicht unbedingt gleichzusetzen, wie den Computer „Neu starten“. Nur „Neu starten“ fährt den Computer tatsächlich herunter und startet ihn im Anschluß neu.

Was „Schnellstart“ oder auch „Fastboot“ bedeutet und was der Unterschied zum „Neu starten“ ist, ist auf den nachfolgenden beiden Seiten gut erläutert.

Schnellstart deaktivieren …

Wenn man Schnellstart per Skript o.ä. deaktivieren möchte, ist die Konfiguration über die Registry möglich. Dazu habe ich nachfolgend die beiden Registry Einträge einmal in der Empirum Setup.inf Syntax als auch als reg.exe Aufrufe beigefügt.

Empirum Setup.inf

;---------------------------
; Deaktivieren von FastBoot
;---------------------------
[Reg:DisableFastboot]
HKLM,"Software\Policies\Microsoft\Windows\System","HiberbootEnabled",0x00010001,0
HKLM,"System\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Power","HiberbootEnabled",0x00010001,0

Reg.exe Aufrufe

reg add "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\System" /v HiberbootEnabled /t REG_DWORD /d 0 /f
reg add "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Power" /v HiberbootEnabled /t REG_DWORD /d 0 /f

Wie kontrolliere ich den Status von „Schnellstart“?

Die Schnellstart Option und ihr Zustand ist über die Energieoptionen einsehbar. Zum einfacheren Wiederfinden haben ich zwei Screenshots beigefügt.

Der Weg zu den Schnellstart Einstellungen …

Die Einstellungen bzgl. des Herunterfahrens … 

 

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Empirum Agent Steuerung per Registry https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-steuerung-per-registry/ https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-steuerung-per-registry/#comments Fri, 20 Sep 2019 07:23:37 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2311 Nachdem ich die Tage beim Kunden für mein Gedächtnis gelobt wurde, habe ich es als Ansporn gesehen, alle mir bekannten Möglichkeiten zur Steuerung des Empirum Agenten per Registry Einträge zusammenzufassen. Der größte Teil der Einträge … Weiterlesen

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Nachdem ich die Tage beim Kunden für mein Gedächtnis gelobt wurde, habe ich es als Ansporn gesehen, alle mir bekannten Möglichkeiten zur Steuerung des Empirum Agenten per Registry Einträge zusammenzufassen. Der größte Teil der Einträge kommt aus dem ganz offiziellen PDF zum UEM Agenten der Matrix42. Einige andere Eigenschaften aus den jeweiligen „Neue Funktionen und Änderungen“ Dokument. Somit habe ich hier weitestgehend nichts neu erfunden, sondern mehr zusammengetragen. Wobei einige wenige Hinweise, meines Wissens nach, nicht ganz so öffentlich zugänglich sind. 

Die nachfolgende Auflistung enthält zumeist eine Kurzbeschreibung, den Registry Wert in der .reg und Setup.inf Syntax und einen möglichen Quellenverweis.
Falls Ihr noch Werte kennt, die hier fehlen, so nutzt bitte die Kommentarfunktion oder schickt mir eine E-Mail.

Danke und Grüße – Jochen

Hinweis: Bei der Übernahme der Registry Werte in Empirum o.ä. bitte auf das Format der Hochkommas achten. Gerne wird ein „falsches“ Format der Hochkommas in den Editor übernommen. Zur Sicherheit im Editor oder in der Setup.inf die Hochkommas nochmals überschreiben.

Prüfung auf ausstehenden Windows Reboot verhindern

In der Registry kann festgelegt werden, dass der Agent die Überprüfung ausstehender Windows Reboots (z.B. vorhandene Pending.xml) nicht durchführt und anstehende Software Management-Aktionen durchführt. Die Prüfung kann durch Setzen des Registry Wertes WindowsUpdateRebootCheck unter dem Schlüssel HKLM,Software\Matrix42\Agent auf 0 deaktiviert werden.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootCheck“=dword:00000000

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“WindowsUpdateRebootCheck“,0x00010001,0

Weiterführende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2017/Matrix42_Empirum_17.0_New_Features_and_Changes_DE.pdf

Erweiterungen zur Neustart Steuerung (UEM Agent 2009.x und neuer)
Der Wert „2“ ist der neue „Standard“, wie wenn kein Wert gesetzt ist. Nach einer Verzögerung erscheint ein UEM Agent Fenster, das den Benutzer zu einem Neustart auffordert. Wem dieses Verhalten nicht gefällt, kann den Wert auf „1“ setzen, welches dem alten Standard entspricht (keine UEM Agent Aktivitäten bis ein Neustart durch den Anwender durchgeführt wurde).

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootCheck“=dword:00000002

Das „neue“ Reboot-Verhalten wird verzögert initiiert. Wer möchte kann den Verzögerungswert (in Sekunden) anpassen. Wenn kein Wert gesetzt ist, ist der Standardwert 15 Minuten (900 Sekunden).

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootDelaySeconds“=dword:00000120

Weiterführende Informationen: https://marketplace.matrix42.com/details/uem-agent-windows-release/

Getaktete Verbindung erkennen (ab UEM Agent 1808)

Der UEM Agent Windows erkennt eine getaktete Verbindung und schreibt am Anfang des Pollings einen Registry Schlüssel:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
“ NetworkCostType“ (DWORD) = Wert der Microsoft API
Mögliche Werte:
0 – Unknown: Cost information is not available.
1 – Unrestricted: The connection is unlimited and has unrestricted usage charges and capacity constraints.
2 – Fixed: The use of this connection is unrestricted up to a specific limit.
3 – Variable: The connection is costed on a per-byte basis.

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Globaler Silent Level (UEM Agent)

Alle zu installierenden Software-Pakete werden mit einem Silent Wert ausgeführt. Es greifen keine paketspezifischen Werte aus dem Feld „Befehl“ der Paketeigenschaft.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„GlobalSilentLevel“=dword:00000004
Einschränkungen aktuell: Pakete, die eine Eingabe erfordern, funktionieren nicht mit dem Modus “0” und “1”.
Wenn der Eintrag (GlobalSilentLevel) nicht vorhanden ist, funktioniert es wie unter dem Advanced Agent und die individuellen Paket Parameter werden angezogen.

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“GlobalSilentLevel“,0x00010001,4
oder
-HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“GlobalSilentLevel“

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

InstallAtShutdown – Shutdown nach der OS Installation (UEM Agent)

Wenn der untenstehende Registry Key auf 1 steht, dann ist der „InstallAtShutdown“ Modus für den Agent aktiv.
Der Wert kann jedoch auch gezielt gesetzt werden, um die Funktionalität zu nutzen.
Dieser Wert kann beispielsweise in der UEMAgent.bat gesetzt werden um den Computer nach der OS Installation komplett auszuschalten.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„InstallAtShutdown“=dword:00000001

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“InstallAtShutdown“,0x00010001,1

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Ausblenden der Option Installation beim Herunterfahren (UEM Agent)

Die Funktion „Installation beim Herunterfahren“ kann für Anwender verborgen werden:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„AllowPostponeUntilShutdown „=dword:00000000

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“AllowPostponeUntilShutdown“,0x00010001,0

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Suspend Modus (UEM Agent)

Mit einem Registry-Key kann der UEM Agent in einen Modus versetzt werden, in dem
keinerlei Polling-, Download- oder Installationsaktionen durchgeführt werden. Intern wird
dieser Modus für den Auto Update verwendet. Bei Bedarf kann man diesen Modus
beispielsweise verwenden um beim Aufbau einer VPN-Verbindung über ein Satellitentelefon
den möglichen Datenverbrauch des Agent zu unterbinden.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„Suspenduntil“ (Typ: STRING) = Endedatum des Suspendmodes
Der Wert gibt den Termin zur Beendigung des Suspendmode an. Beispielsweise 2018-12-
24T18:00. Jeder angegebene Wert, der nicht vom Agent als ISO Zeit-Wert in der
Vergangenheit erkannt wird, wird den Agent pausieren

Paket Validierung

Validierung von Paketen für UEM Agent aktivieren (UEM Agent 1903)
Um die Validierung von Software Paketen auf Client-Seite zu aktivieren setzten Sie „CheckPackageHash“ als DWORD auf einen Wert größer 0 in der Registry.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„CheckPackageHash“=dword:00000001

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“CheckPackageHash“,0x00010001,1

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Behandeln von fehlerhaften Paket Validierungen

Stellt die Paketvalidierung einen Unterschied der Hashwerte auf dem Server zu dem auf dem Client fest, wird für dieses Paket der Zähler FailedInstallationRetries hochgezählt.
Dieses Verhalten lässt sich mit dem Schlüssel CountHashValidationErrors als DWORD gezielt steuern. Existiert der Eintrag nicht oder besitzt einen Wert ungleich „1“, so wird der Zähler nicht hochgezählt (Standard). Existiert der Eintrag und hat den Wert „1“, so wird der FailedInstallationRetries Zähler hochgezählt.

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“CountHashValidationErrors“,0x00010001,1

Feedback URL ausschalten/anpassen (UEM Agent)

Die Anzeige des Icons und der Link zum Matrix42 Feedback Portal ausschalten.
Wenn man eine URL angibt, kann man auf ein eigenes Portal bzw. Internetseite verzweigen.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„Feedback_URL“=““

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“Feedback_URL“,0x00000000,““

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

UEM Agent Autoupdate Zeitraum beeinflussen (ab UEM Agent 1811)

Wenn man die UEM Agent Autoupdate Funktion nutzt, so kann man den Zeitraum des automatischen Updates beeinflussen.
Dazu gibt es zwei Einträge, die eine Angabe von Minuten (Typ: DWORD) annehmen.

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart“=dword:00000015
„MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart“=dword:00000030

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart“,0x00010001,15
HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart“,0x00010001,30

Hinweise: MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart muss mindestens das Doppelte des Wertes MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart sein. Die Werte in Minuten nutzt der UEM Agent beim Start des Dienstes um einen zufälligen Wert in diesem Zeitraum zu ermitteln. Wenn der Dienst-Neustart nach dem ersten Wert (Min…) liegt, dann ist nur noch der Wert (Max…) relevant.

Anpassen der Berechtigungen auf den Agent Cache

Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten setzten der Advanced und der UEM Agent die lokalen NTFS Berechtigungen bei jedem Start des Agent nach den Matrix42 Vorgaben auf den Empirum Agent Cache (zumeist C:\EmpirumAgent). Um Kunden spezielle Szenarien zu ermöglichen kann dieses Verhalten mit einem Registry-Wert unterbunden werden, wenn beispielsweise der lokale Benutzer Zugriff auf Dateien im Cache-Verzeichnis benötigt.
Registry Schlüssel „HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent,SetNTFSCacheRights“, 0 = Keine Anpassung der NTFS Rechte, 1 oder nicht vorhanden (Standard) = Anpassung der NTFS Rechte, 2 = Der Agent setzt die Standard Zugriffsrechte, jedoch keine Zugriffsrechte für „Jeder“ auf das „User“-Verzeichnis (ab UEM-Agent SFR 2011.1.2 )

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“SetNTFSCacheRights“,0x00010001,0

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2018/Matrix42_Empirum_18.0_Update2_New_Features_and_Changes_DE.pdf

Prüfung auf Scriptdateien für Kiosk Pakete

Ab dem UEM Agent 2009.1.2 findet für Pakete im Kiosk keine Prüfung auf Existenz der Scriptdateien auf dem Server statt. Dies führt auf den Depotservern zu einer deutlichen Lastreduzierung, insbesondere bei Verwendung von http(s). Die Prüfung der Scriptdateien auf dem Depotserver kann über folgenden Registry Key wieder aktiviert werden:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„UseCheckFileForKiosk“=dword:00000001

Zurücksetzen der fehlgeschlagenen Installationen

Die Anzahl der auf dem Computer fehlgeschlagenen Softwareinstallationen werden unter dem Registry Baum „HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent\software“ abgelegt.
Diese Pakete werden beim Erreichen des jeweiligen Maximalwertes nicht erneut ausgeführt. Damit die Pakete erneut ausgeführt werden, muss man entweder das Paket auf dem entsprechenden Computer „reinstallieren“, oder den Wert im Agent-Template erhöhen – das gilt dann jedoch für alle fehlgeschlagenen Installationen. Wenn man den Computer „zwingen“ möchte, die Ausführung der Installation aller fehlgeschlagenen Pakete nochmals zu starten, kann man alternativ den nachfolgend genannten Registry-Baum löschen.
Es besteht die Möglichkeit das per Paket, oder auch als externes Programm in der Management Console (erforderliche Rechte vorausgesetzt), einzubinden.

Beispiel für einen Eintrag in einem Software Paket:
-HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent\software“

Beispiel für einen externen Aufruf:
reg delete \\%Computername%\HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent\software /f

Verhalten bei Problemen beim Paket-Download (ab UEM Agent 2203.1.2 SFR)

Sollte es beim Herunterladen eines Paketes zu Problemen kommen (z. B. temporäre Netzwerkfehler, Zugriffsprobleme), dann kann der Agent veranlassen, dass der Vorgang automatisch wiederholt werden soll. Hierfür kann man die Anzahl der erneuten Versuche (Standard: 5) sowie die Pause zwischen den Versuchen in Sekunden (Standard: 60) einstellen. Der Standard kann in der Registry überschrieben werden:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„RetryTransferRepetitionLimit“=dword:00000005
„RetryTransferPause“=dword:00000060

Weitergehende Informationen: https://m42marketplacemediathek.blob.core.windows.net/matrix42-ag-pub/2022/03/Matrix42-UEM-Agent-Windows-2203_1_2-SFR-EN.pdf

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Empirum Paket wird immer wieder installiert. Warum? https://www.wpm-blog.de/empirum-paket-wird-immer-wieder-installiert/ https://www.wpm-blog.de/empirum-paket-wird-immer-wieder-installiert/#comments Wed, 20 Jul 2016 20:09:09 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1677 Es kommt schon mal vor, dass ein Empirum Paket sich immer wieder installiert, obschon es nur einmal installiert werden sollte. Häufig lauten die Fragen: „Ein Empirum Paket wird immer wieder installiert. Warum?“, „Ein Paket dreht … Weiterlesen

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Es kommt schon mal vor, dass ein Empirum Paket sich immer wieder installiert, obschon es nur einmal installiert werden sollte. Häufig lauten die Fragen: „Ein Empirum Paket wird immer wieder installiert. Warum?“, „Ein Paket dreht sich im Kreis!“, oder so ähnlich.Diese Fragen habe ich schon mehr als einmal gestellt bekommen. Zumeist auch etwas ratlos bis panisch, je nachdem welche Software sich immer wieder installiert. Das Problem dazu ist zumeist recht einfach gefunden bzw. eingekreist. Folgende Dinge sollten nacheinander überprüft werden …

Fehler bei der Installation?

Die einfachste Überprüfung ist ein Blick in das SWDepot-Log des entsprechenden Computers. Ist ein Fehler bei der Installation aufgetreten? Wenn im SWDepot-Log ein Fehler vermerkt ist und die Software trotzalledem auf dem Computer vorhanden ist, so lautet der Fehler zumeist ErrorLevel:0. In diesem Fall ist etwas bei der Erfolgsüberprüfung nach der Installation fehlgeschlagen. Zumeist gibt es den abgefragten Registry Wert in der Form nicht. Es können natürlich auch andere Installationsprobleme sein, denen dann auf den Grund gegangen werden muss.

Falls das Paket jedoch noch den Status „Running“ besitzt, hat vielleicht ein externer Aufruf (Call) im Paket einen Neustart durchgeführt. Hier wäre zu prüfen, ob ein Parameter wie /norestart o.ä. an die Installation angehängt werden kann.

Stimmen die MachineKeyNames überein?

Hierzu sind die Werte des Schlüssels in der Registrierung (im Software-Depot, Eigenschaft des Software-Paketes) und der dazugehörigen Setup.inf zu prüfen. Diese müssen überein stimmen. Im hier angezeigten Falle habe ich absichtlich einen „Fehler“ eingebaut.
Empirum MachineKey Software-Depot und Setup.Inf
Der ProductName müsste korrekterweise „Notepad++ (32Bit) MUI“ lauten. Dieses Problem lässt sich durch einen Versionsabgleich beheben.

Verteilungsoption „Immer erzwingen“

Wenn das Software-Paket die Verteilungsoption „Immer erzwingen“ eingestellt hat, so wird die Installation auch bei jedem Polling Intervall durchgeführt. Dies ist zumeist daran zu erkennen, dass das Software-Paket blau eingefärbt ist.

Architekturwechsel in der Paket-Familie

Ersetzt ein „neues“ Paket ein Vorgänger-Paket und dabei wurde der Platform Wert in der Setup.inf geändert, kann es auch dazu kommen, dass der Empirum-Agent immer wieder eine Aktualisierung durchführen möchte. Hierbei muss geprüft werden, ob das Vorgängerpaket vielleicht Platform=x64 und das neue Paket Platform=x86 eingestellt hat. Wenn dies der Fall ist, kann das neue Paket die Registry Werte des Vorgänger Paketes nicht löschen. Somit sollte man das neue Paket auch auf den identischen Platform Wert setzen. Das Paket sollte dann natürlich nochmals gut getestet bzw. überprüft werden.
Ich hoffe, ich habe keine anderen Fälle ausgelassen. Wenn ihr ein anders geartetes Problem habt, so lasst es mich wissen.

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Zusätzliche Informationen vom Client befüllen lassen https://www.wpm-blog.de/zusaetzliche-informationen-vom-client-befuellen-lassen/ https://www.wpm-blog.de/zusaetzliche-informationen-vom-client-befuellen-lassen/#comments Tue, 19 Jul 2016 19:57:18 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1668 Aufgrund des Hauptbenutzer-Tools wurde ich gefragt, wie man weitere selbstdefinierte Werte in den „Zusätzlichen Informationen“ eines Empirum-Computerobjekt befüllen lassen kann. Die manuelle Pflege der Werte sollte allen geläufig sein, ansonsten erklärt sich das auch in den … Weiterlesen

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Aufgrund des Hauptbenutzer-Tools wurde ich gefragt, wie man weitere selbstdefinierte Werte in den „Zusätzlichen Informationen“ eines Empirum-Computerobjekt befüllen lassen kann. Die manuelle Pflege der Werte sollte allen geläufig sein, ansonsten erklärt sich das auch in den kommenden Zeilen.

Wie bekommt man nun Werte vom Computer in die Empirum Datenbank?

Dazu man muss die benötigten Information auf dem Client in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\matrix42\Inventory ablegen.
Dazu können die Einträge Custom01 bis Custom30 mit Werten versehen werden. Anbei ein exemplarische Befüllung.Registry_Matrix42_Inventory_Custom

Beim Ausführen des Empirum Inventory werden diese Werte an die Empirum Standort Datenbank übermittelt.

Empirum Management Console

Sind in der Empirum Management Console unter Extras die entsprechenden Custom Werte mit Namen versehen und zugeordnet …Extras_ZusaetzlicheInfromationen

werden diese auch direkt beim Computer angezeigt…
ZusaetzlicheInformationenComputer

Wie und mit was ihr diese Werte befüllt, könnt ihr selbst entscheiden.
Ein Weg ist sicherlich der Empirum Data Collector oder eben selbst erstellte Tools.

Diese Werte können auch in den Filtern genutzt werden …
Filter_ZusatzInfos

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UAC Meldungen bei der Reinstallation von MSI Paketen https://www.wpm-blog.de/uac-meldungen-bei-msi-paketen/ https://www.wpm-blog.de/uac-meldungen-bei-msi-paketen/#comments Tue, 09 Dec 2014 19:14:27 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1444 Seit geraumer Zeit kann es zu UAC Meldungen bei der Reinstallation von MSI Paketen kommen. Ich habe auch schon die Meldung bekommen das es auch bei Installationen passiert ist. Was ist der Hintergrund und wie … Weiterlesen

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Seit geraumer Zeit kann es zu UAC Meldungen bei der Reinstallation von MSI Paketen kommen. Ich habe auch schon die Meldung bekommen das es auch bei Installationen passiert ist. Was ist der Hintergrund und wie kann sich behelfen.

MS14-049

Microsoft hat im Oktober 2014 einen Patch unter der Bulletin ID MS14-049 veröffentlicht. Dieser Patch schließt eine Lücke im Windows Installer Dienst: „Vulnerability in Windows Installer Service Could Allow Elevation of Privilege“. Damit einhergehend werden für MSI Installationen neue Hash Werte ermittelt bzw. erstellt. Dies führt bei einer Reinstallation einer bereits installierten MSI Installation zu Problemen.

Mögliche Abhilfen

Whitelisting der Installation

Microsoft hat direkt Methoden zur Erstellung von Whitelist Einträgen, pro getätigter MSI Installation die repariert werden soll, angeboten. Bei dem Einsatz einer Softwareverteilung und einer Fülle an getätigter Software Installationen bereitet das keinen Spaß.
Die Informationen dazu wurden hier veröffentlicht.

Patch zur Behebung des UAC Problems

Im November wiederum wurde dann ein Hotfix veröffentlicht, der mit Hilfe eines Registry Keys generell die UAC Meldungen bei einem nicht vorhandenen MSI Hash Wert unterbinden soll.
Dieser Hotfix samt Vorgehensweise ist hier veröffentlicht.

Die Vorgehensweise mit dem nachgelagerten Hotfix scheint eine sinnvolle Behebung bzw. Umgehung der Problematik zu sein. Doch auch diese Umgehung scheint nach Rückmeldungen nicht zu 100% zu funktionieren.

Deinstallation des MS14-049

Letztendlich bleibt einem bei allen oben getroffenen Maßnahmen und keinem Erfolg (UAC Meldung erscheint trotz aller Maßnahmen) nur noch die Deinstallation des Patches.
Dies wiederum kann auch per Empirum geschehen. Dazu habe ich unten eine beispielhafte Deinstallationsroutine angehängt.

Ich drücke Euch die Daumen!

[Product]
#CheckWUSA, DONTDELETE
#Set:Product, DONTDELETE

[CheckWUSA]
Set VM_WUSA=%HKLM,"SYSTEM\CurrentControlSet\Services\wuauserv","Start"%
If "%VM_WUSA%" == "4" Then "EnableWUSA" EndIf

[EnableWUSA]
CallHidden sc config "wuauserv" start= demand error= ignore

[Set:Product]
SET QFE=2918614
Addmeter -1
DEL "%TEMP%\qfe.txt"
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - Searching for installed hotfix: %qfe% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"
Callhidden %comspec% /C wmic.exe qfe >"%TEMP%\qfe.txt"
If DoesTextInFileExist ("%QFE%", "%TEMP%\qfe.txt") == "1" Then "UninstallQFE" ELSE "QFEnotExist" EndIf

[UninstallQFE]
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - Installed hotfix found: %qfe% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - Uninstall hotfix: %qfe% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"
CallHidden sc config "wuauserv" start= demand error= ignore
Callhidden wusa /uninstall /kb:%QFE% /quiet /norestart
Set WusaError=%ErrorLevel%
IF %wusaError% == "3010" Then "RebootRequired" EndIf
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - ErrorLevel: %WusaError% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"
Callhidden %comspec% /C wmic.exe qfe >"%TEMP%\qfe.txt"
If DoesTextInFileExist ("%QFE%", "%TEMP%\qfe.txt") == "1" Then "SET:InstallationError" EndIf
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - Successfully uninstalled hotfix: %qfe% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"
DEL "%TEMP%\qfe.txt"

[QFEnotExist]
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - The following hotfix is not installed: %qfe% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"

[RebootRequired]
SetReboot 1

[SET:InstallationError]
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - Failed uninstall hotfix: %qfe% >>"%WINDIR%\TEM\qfe_uninstall.log"
ErrorLogMsg %ErrorText% %WusaError% %CallingText% wusa /uninstall /kb:%QFE% /quiet
Abort

Setup.inf Beispiel zur Hotfix Deinstallation als Datei: MSHotfix_Uninstall (943 Downloads )

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