You searched for Konfigurationsgruppe - Workplace Management Blog https://www.wpm-blog.de/ ... ideas and solutions making workplace management easier Sun, 24 Nov 2024 17:07:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.15 Empirum WinPE Paket – DriverIntegration Ersatz https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-paket-driverintegration-ersatz/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-paket-driverintegration-ersatz/#comments Tue, 01 Jan 2019 13:51:56 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2132 Das Empirum WinPE Paket, das ich hier vorstelle ist dazu gedacht das Matrix42 Paket „DriverIntegration“ zu ersetzen. Mein Paket heißt PrepareDRVbyModel_Packages, da mein erstes WinPE Paket die Treiber aus der EmpInst Verzeichnis Struktur holt. Was … Weiterlesen

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Das Empirum WinPE Paket, das ich hier vorstelle ist dazu gedacht das Matrix42 Paket „DriverIntegration“ zu ersetzen. Mein Paket heißt PrepareDRVbyModel_Packages, da mein erstes WinPE Paket die Treiber aus der EmpInst Verzeichnis Struktur holt. Was macht das originale Matrix42 DriverIntegration Paket? Es sucht in einer drivers.ini nach dem Hersteller und Model und kopiert abhängig davon die Treiber nach C:\EmpirumAgent\Drivers. In diesem Verzeichnis sucht die automatisierte Windows Installation (WindowsInstallation Paket) nach nicht bekannten Treibern. Dies kann man in der unattend.xml im WindowsInstallation Paket Verzeichnis sehen. Jetzt kommt wahrscheinlich der längste Beitrag, den ich bis dato geschrieben habe …

PrepareDRVbyModel_Packages

Mein Ersatz bietet (meines Erachtens:)) einige Vorteile und weicht in den nachfolgenden Punkten von dem Matrix42 Grundgedanken ab:

  • es ist „gesprächiger“ und man kann eher nachvollziehen, was es macht (siehe Screenshots am Ende des Beitrages)
  • der Ablageort der Treiber kann angepasst werden vom Standard: Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
  • der Ablageort der Drivers.ini kann angepasst werden vom Standard: Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
  • es kann festgelegt werden, ob die WinPE Installation weitergehen soll, auch wenn kein Eintrag in der drivers.ini, Treiber, etc. gefunden wurde.

Übersicht dieses Beitrages

  • Import der OS-Packages
  • Kurze Einführung: Hardware Model zu Treiber/Software Zuordnung per drivers.ini
  • Möglichkeiten mit PrepareDRVbyModel_Packages
  • Einführung PostOSInstallation Paket
  • Download
  • Fehlersuche
  • Screenshots

Import der OS-Packages

Zuerst ist es notwendig, die zusätzlichen OS-Package über das Software-Depot zu importieren. Danach muss die Reihenfolge arrangiert werden, damit die richtige Abarbeitung während der OS-Installation gewährleistet ist:

  • <WinPE-D-2PXE> (optional aber empfohlen)
  • DiskPartitioning
  • <PrepareDRVbyModel_Packages>
  • WindowsInstallation
  • PxeOffAndReboot
  • DomainJoin
  • <PostOSInstallation> (optional aber empfohlen)
  • EmpirumAgentSetup

Hardware Model zu Treiber/Software Zuordnung

Die Zuordnung Model zu Treiber geschieht wie bei dem Paket der Matrix42 über die drivers.ini Datei. Diese ist im Standard unter Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers abgelegt.

Aufbau der Drivers.ini
[<WMI Manufacturer>]
<WMI Model>=<Ordner, *.ZIP, *.cab unterhalb von Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers>

z.B.
[Dell Inc.]
OptiPlex 7010=DellOptiplex7010
;alternativ OptiPlex 7010=DellOptiplex7010.zip
;alternativ OptiPlex 7010=DellOptiplex7010.cab

Möglichkeiten mit PrepareDRVbyModel_Packages

Nachfolgend sind die Möglichkeiten erläutert, die sich aufgrund der Anpassung und Erweiterung ergeben. Diese Möglichkeiten können über die Variablen in der Management Console gesteuert werden. Die aufgeführten Variablen sind alle unter der Variablen Sammlung „PrepareDRVbyModel_Packages“ zu finden.

DriversAreMandatory:
Das Matrix42 Paket drehte sich bis vor kurzem solange in der Schleife bis ein Treiber in der drivers.ini gefunden wurde.
Dies ist für eine produktive Umgebung, den Dienstleister etc. gut so.
Wenn man jedoch einen Computer ohne spezifische Treiber installieren will (zum Test), dann muss man im Matrix42 Falle einen drivers.ini Eintrag erzeugen mit einem Verweis auf ein leeres Verzeichnis.
Dieses Verhalten wurde mit dem DriverIntegration 2.6 Pakete verändert – man kann es jedoch nicht steuern.

Variablenwerte:
0, WinPE fährt mit der WindowsInstallation fort, auch wenn kein Treiber in der drivers.ini gefunden wurde.
1, Matrix42 Standardverhalten – das System läuft in der Schleife und führt die WindowsInstallation nicht fort.
Somit kann man für eine produktive Struktur (Konfigurationsgruppe) sicherstellen, dass die Installation nur mit bekannten Hardware-Typen durchgeführt wird.

DriversRootPath:
Die Idee, den DriversRootPath anpassbar zu machen, hatte mehrere Gründe:
Selektive Synchronisation der Treiber: Hiermit kann man die Treiber direkt unter Packages\Drivers ablegen und mit einem angepassten „ESubDepot_Packages“ SyncJob diese für bestimmte Standorte auslassen und mit einem selbsterstellten ESubDepot_PackagesDrivers diese separat synchronisieren lassen.
Treiber-Update Softwarepakete: Durch eine Erweiterung der Ablage um eine Setup.inf, DPInst.exe und xml kann man eine Aktualisierung der Treiber auf bestehenden Systemen durchführen und mass dazu die Treiber nicht mehrmals ablegen. Dies werde ich in einem späteren Beitrag nochmals aufgreifen.

Variablenwerte:
„leer“ bedeutet Matrix42 Standardwert:Matrix42\OsPackages\Drivers, das entspricht Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
Kommentar:
Hinweis: Man kann in der drivers.ini auch Teilpfade angeben.
Für eine Kopie eines Ordners zum Beispiel: OptiPlex 7010=Dell\Optiplex7010\1.0\PNP
Für die Nutzung einer ZIP Datei zum Beispiel: OptiPlex 7010=Dell\Optiplex7010\1.0\PNP\Optiplex7010.zip
Wichtig: Der Pfad wird ab dem Packages Ordner angegeben!

DriversINIPath:
Die Idee hierbei war, dass man eine zweite drivers.ini Datei, unabhängig von einer produktiv genutzten, einsetzen kann.
Darin kann man Einträge für eine bekannte Hardware auf einen anderen Pfad, ZIP, etc. setzen und somit vorab bzw. parallel testen.
Somit kann für eine bestimmte Konfigurationsgruppe ggf. der Wert: Matrix42\OsPackages\Drivers\Test sein.
In diesem Ordner muss dann die alternative drivers.ini abgelegt sein.

Variablenwerte:
„leer“ bedeutet Matrix42 Standardwert:Matrix42\OsPackages\Drivers, das entspricht Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
Wichtig: Der Pfad wird ab dem Packages Ordner angegeben!

Perfekt funktioniert PrepareDRVbyModel_Packages mit dem PostOsInstallation Paket von mir. Das genannte Paket prüft ob es eine C:\EmpirumAgent\Drivers\HWspecificSW\Setup.inf gibt und führt diese aus.

Möglichkeiten des PostOsInstallation

Das PostOSInstallation Paket ist einfach und ruft eine abgelegt PostOSInstall.bat auf.
Hinweis: Diese Datei solltet ihr vor der ersten Benutzung einsehen und anpassen!
Die Batch Datei hat heute mindestens drei Funktionen:

  • Es importiert eine von dem PrepareDRVbyModel_Packages Paket erstellte Registry Datei, die ähnliche Werte in die Registry schreibt (HKLM\Matrix42\Installer), wie die EPE Installation.
  • Es passt die durch Matrix42 vorgegebenen Firma, Benutzer, Support etc. Informationen in der Registry an, die man bei der EPE Installation in der Betriebssystemvorlage angegeben hat.
  • Es führt eine Setup.inf aus dem C:\EmpirumAgent\Drivers\HWspecificSW Ordner aus, falls diese vorhanden ist. Somit kann man wieder im „Hardware-Profil“ Treiber per PNP und per EXE/MSI installieren.

Somit ist die PostOSInstall.bat eine Art Ersatz für die EmpirumAgent.bat/UEMAgent.bat.

[Update am 27.08.2019] Die Version 1.5 unterstützt nun auch die Drivers.json Datei, die per WinPEDriverAssistant erstellt wird. Es werden auch Intel NUCs erkannt und ASUS Motherboards. Beide zuletzt genannte Typen werden vom DriverIntegration Paket nicht unterstützt. Bei der Nutzung des PostOSInstallation Paketes, die darin enthaltene PostOsInstall.bat anpassen!

Download

Empirum WinPE PreOS Package zum optimierten Treiberhandling.

PrepareDRVbyModel_Packages 1.5 (727 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 175D4CD2FD119A371EDDA21211D6C0C761A7A50F

PrepareDRVbyModel_Packages 1.1 (786 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 0D3415555E6197DC510B02E946D96C5169FD8529

Los geht’s

Schritt 1:
Zuweisen der Pakete für eine Konfigurationsgruppe:

  • <WinPE-D-2PXE> (optional aber empfohlen)
  • DiskPartitioning
  • PrepareDRVbyModel_Packages
  • WindowsInstallation
  • PxeOffAndReboot
  • DomainJoin
  • PostOSInstallation (optional aber empfohlen)
  • EmpirumAgentSetup
  • Betriebssystem (per Variable oder aus dem rechten Baum)
  • WinPE (Bootkonfiguration)
  • Agent-Template

Schritt 2:
Setzen der Variablen für die oben genannten Pakete (siehe hierzu ggf. auch das WinPE Dokument der Matrix42).
Zuordnung des Betriebssystems

Schritt 3:
Zuweisen eines Computers

Schritt 4:
Aktivieren von PXE und Software (OS.INI ist nicht notwendig!)
Achtung:nicht während einer aktiven WinPE Phase den Computer nochmals aktivieren (dies kann ab WinPE 1.4.11 wieder getan werden).

Rückmeldungen sind willkommen!

Fehlersuche:

  • Erster Anlauf: In der Management Console auf dem entsprechenden Computer das PXE-Log ansehen
  • Informationen zum Ablauf der OS-Packages befinden sich in Empirum\EmpInst\Wizard\OS\Auto\<MAC8> oder <UUID>\debug_Matrix42.Platform.Service.Host.log.
    Suchen nach [wpm-blog und darunter sollten weitere Informationen zu finden sein …

Beispielhafte Screenshots:

DriversAreMandatory = 0 und keine passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden

DriversAreMandatory = 1 und keine passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden

DriversAreMandatory = 1, passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden, abweichende DriversIniPath Variable, Treiber werden kopiert

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Empirum Variablen Vererbung vs. Für alle übernehmen https://www.wpm-blog.de/empirum-variablen-vererbung-vs-fuer-alle-uebernehmen/ https://www.wpm-blog.de/empirum-variablen-vererbung-vs-fuer-alle-uebernehmen/#respond Tue, 09 Jan 2018 19:03:07 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1929 In der Matrix42 Management Console stehen Variablen zur Steuerung oder Beeinflussung der Betriebssystem-Installation, von Software-Paketen uvm. zur Verfügung. So wird zum Beispiel: das Verhalten und Erscheinen des Patch-Management gesteuert, abhängig der Konfigurationsgruppe ein Computer einer bestimmten … Weiterlesen

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In der Matrix42 Management Console stehen Variablen zur Steuerung oder Beeinflussung der Betriebssystem-Installation, von Software-Paketen uvm. zur Verfügung.

So wird zum Beispiel:

  • das Verhalten und Erscheinen des Patch-Management gesteuert,
  • abhängig der Konfigurationsgruppe ein Computer einer bestimmten Active Directory Organisationseinheit zugeordnet,
  • ein Lizenzschlüssel einer Software pro Computer unterschiedlich vergeben.

Wird eine Variable auf der Ebene einer Konfigurations- oder Zuweisungsgruppe gesetzt, kann entschieden werden, wie dieser Wert auf die darunterliegenden Objekte vergeben wird.
Zuerst muss der Haken bei „Wert leeren“ entfernt werden, damit man in der Lage ist einen Wert zu setzen.

Zwangsvererbung

Aktiviert man im Anschluss die „Zwangsvererbung“, wird dieser Wert bei allen untergeordneten Objekten gesetzt und kann am Objekt nicht geändert werden.Variablen Zwangsvererbung
Versucht man an einem untergeordneten Objekt den Variablenwert zu ändern, erscheint die nachfolgende Meldung.Variablen Zwangsvererbung Hinweis

Für alle übernehmen

Betätigt man anstatt der Zwangsvererbung die Schaltfläche „Für alle übernehmen“, wird der Variablenwert bei allen vorhandenen und zukünftigen untergeordneten Objekten eingetragen.Variablen fuer alle uebernehmen
Der Wert kann jedoch nachträglich an einem untergeordneten Objekt verändert werden, was bei der Zwangsvererbung nicht möglich ist.

Unnötig …

Aus diesem Grunde ist es nicht notwendig, wenn man die Zwangsvererbung aktiviert hat, nachträglich noch die Schaltfläche „Für alle übernehmen“ zu betätigen.

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Empirum – Übernehmen von vorhandenen Installationen https://www.wpm-blog.de/empirum-uebernehmen-von-vorhandenen-installationen/ https://www.wpm-blog.de/empirum-uebernehmen-von-vorhandenen-installationen/#comments Wed, 16 Aug 2017 10:25:52 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1884 Wenn man mit der Empirum Softwareverteilung nicht auf der „grünen Wiese“ beginnt, jedoch trotzdem die Zuweisung der Software anhand der Konfigurationsgruppen vornehmen möchte, läuft man Gefahr das eine Installation einer bereits vorhandenen Software startet. Gerade bei … Weiterlesen

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Wenn man mit der Empirum Softwareverteilung nicht auf der „grünen Wiese“ beginnt, jedoch trotzdem die Zuweisung der Software anhand der Konfigurationsgruppen vornehmen möchte, läuft man Gefahr das eine Installation einer bereits vorhandenen Software startet. Gerade bei größeren Software Installationen, wie einem Microsoft Office, SAP Client, Lotus Notes Client, o.ä. möchte man genau dies vermeiden. Auf der anderen Seite möchte man trotzdem die Konfigurationsgruppen und ihre Vorteile nutzen.

Szenario – Was ist zu beachten?

Dieses Szenario kommt vor, wenn zuvor die Software „von Hand“ oder einer zuvor eingesetzten Software-Management Lösung auf den Endgeräten installiert wurde und man sich nun für den Einsatz von Empirum entschieden hat. Jetzt kann man alle Geräte komplett neu installieren, oder eben die Endgeräte „wie sie sind“ in Empirum mittels der Verteilung des Empirum Agenten und des Empirum Inventorys in Empirum aufnehmen. Letzteres Verfahren spart zumindest erst einmal Zeit, jedoch muss man bei der Erstellung und Verteilung der weiteren Software-Pakete beachten, dass man ggf. nicht die gleiche Installationsgrundlage antrifft. Dies bedeutet wiederum ausgiebigere Tests und eine größere, oder andere Pilotgruppe.

Umsetzung in der Setup.inf

Wie ergänzt man nun sein Software-Paket, dass Microsoft Office eben nicht noch einmal installiert wird, wenn es zuvor schon anderweitig auf einem Endgerät installiert wurde? Diese Abfrage kann wie folgt umgesetzt werden. Natürlich kann man die Mehrsprachigkeit über die Strings Sektionen noch schöner handhaben ;-).

[Product]
#CheckAlreadyInstalled, DONTDELETE
;... eigentliche Installationsabfolge ...

[CheckAlreadyInstalled]
;*** Prüfen ob bereits Office 2010 manuell/anderweitig installiert wurde.
;*** Check existing Office 2010 Installation prior to Empirum Software-Distribution
IF DoesRegKeyExist ("HKLM,SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\{90140000-0019-0407-0000-0000000FF1CE},InstallDate") == "1" & DoesRegKeyExist ("HKLM,SOFTWARE\%MachineKeyName%\Setup,DisplayName") == "0" Then "AlreadyInstalled" EndIf

[AlreadyInstalled]
ErrorLogMsg %DeveloperName% %ProductName% %Version% ist bereits installiert ohne Empirum | is already installed without Empirum
Exit %DeveloperName% %ProductName% %Version% ist bereits installiert ohne Empirum | is already installed without Empirum

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Empirum Treiberintegration – einfacher gemacht! https://www.wpm-blog.de/empirum-treiberintegration-einfacher-gemacht/ https://www.wpm-blog.de/empirum-treiberintegration-einfacher-gemacht/#comments Mon, 16 Mar 2015 21:17:58 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1100 Heute möchte ich meine aktuelle und erprobte Idee zur einfacheren Treiberintegration und Hardwareprofilhandling erläutern. Stand heute muss man die Treiber für Netzwerk und Grafikkarte über den Hardwareassistenten in den OS-Installer integrieren und für alle weiteren … Weiterlesen

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Heute möchte ich meine aktuelle und erprobte Idee zur einfacheren Treiberintegration und Hardwareprofilhandling erläutern. Stand heute muss man die Treiber für Netzwerk und Grafikkarte über den Hardwareassistenten in den OS-Installer integrieren und für alle weiteren Geräte die Treiber über den Hardwareassistenten unter Sonstiges (Sonstige Hardware). Dann muss man nochmals die gerade eingebundenen Treiber einem neu erstellten Hardwareprofil zuordnen. Dieser Vorgang kann sehr aufwändig sein und ist nochmals aufwändiger, wenn man ein und die gleiche Hardware in mehrere unabhängige Empirum Systeme integrieren muss (wie z.B. Test, QA und Produktion). Zusätzlich gibt es immer wieder die Frage, wie man mit Software verfährt die nur für diese Hardware bzw. diesen Hardwaretypen gilt.

Das im Anhang zusammengestellte Verfahren aus Skripten erweitert den OS-Installer bzw. die Installation von Computern.

Meines Erachtens bietet dies dann:

  • Einfachere Integration von einer Vielzahl von Treibern.
  • Einfachere Aktualisierung der Treiber in der Test und Integrations-Phase
  • Schnellere Einbindung neuer Hardwaretypen
  • Einfachere Übernahme in einer andere Empirum Installation (Test, QA, Produktion)
  • Einfache Installation von hardwarespezifischen Treibern und Software per EXE und MSI.

Vorbereitungen

Verzeichnisse und Skripte

Was ist vorzubereiten, was wurde angepasst und was ist in der Download Datei?

  • End_winvista.eis Script
  • Vorlage (Template) für ein Hardwareprofil mit div.Logik
  • Batch-Datei zur Installation von hardwarespezifischer Software je Hardwareprofil nach der OS-Installation

Angepasstes End_winvista.eis Script

Die angepasste „end_winvista.eis“ prüft, ob im Hardwareprofil-Ordner ein PnP Ordner vorhanden ist. Wenn dieser existiert, wird der Pfad zum PnP Ordner zu den Plug & Play-Pfaden für die OS-Installation hinzugefügt. Das bedeutet, dass dieser Ordner während der Windows Installation nach passenden Treibern durchsucht wird. Es ist zu prüfen, ob bereits Änderungen an der End_winvista.eis (Empirum\Empinst\Wizard\Scripts2\Custom) durchgeführt wurden. Wenn dies der Fall ist sind die Änderungen zusammenzuführen (die beigefügten Zeilen werden dann angehängt).

Hinweis: Zwei Aufrufe in der End_winvista.eis sind Empirum Versions abhängig. Nur die Zeilen der eingesetzten Empirum Version aktivieren!

Batch Datei für den Aufruf nach der OS-Installation

  • Installation des .NET Framework 3.5 SP1 oder 4.0 und ggf. weiterer Hotfixe (optional)
  • Aufruf einer Setup.inf, falls vorhanden, zur Installation weiterer Treiber und Software (siehe Hardwareprofil)
  • Installation des Internet Explorers (optional)
  • Schreiben von Hardware und OS-Installations Informationen in die Registry für die spätere Verwendung (optional – nicht enthalten)
  • Aufruf der von Matrix42 gelieferten EmpirumAgent.bat

Kopieren der Empirum\Configurator\User\PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat in den Empirum\Configurator\User Ordner. Einige Treiber und zusätzliche Software setzen das .NET Framework voraus, weshalb es hier direkt installiert wird. Hier wird entweder das .NET Framework über ein vorhandenes Paket installiert, oder separat. Wenn ein Paket vorliegt, wird der Aufruf zur Installation des .NET Framework 4.0 adaptiert, ansonsten verfährt man wie bei .NET Framework 3.5 aufgezeigt. Die Quellen dazu müssen in diesem Fall noch integriert werden, wie in der „Missing Files.txt“ Datei angegeben.

Die Installation des Internet Explorers und des .NET Framework Paketes sind nicht zwingend erforderlich. Gerade das Paket für den Internet Explorer muss selbst beigesteuert werden.

EmpirumAgent.bat

Beim Aufruf zur Installation des Empirum-Agenten in der EmpirumAgent.bat wird an die Zeile ein /X8 zur Unterdrückung des Neustarts angefügt. Dies sorgt für einen zuverlässigeren Ablauf der Skripte.

Call \\%EmpirumServer%\Configurator$\User\Setup.exe \\%EmpirumServer%\Configurator$\Packages\matrix42\EmpirumAgent\%EmpirumVersion%\Install\Setup.inf /S1 /X8

Betriebssystemvorlage

In der bzw. den genutzten Betriebssystemvorlagen wird der „Abschließende Befehl“ angepasst. Hier wird nun, je nach Betriebssystem die oben erstelle PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat aufgerufen. Wenn Sie keine unterschiedlichen Installationen hinsichtlich des Betriebssystems an dieser Stelle durchführen, können Sie auch nur eine PostOSInstallation_W7.bat o.ä. erstellen.

Vorgehensweise und Ablauf

Was ist nun bei einer Einbindung eines neuen Hardwaretyps zu tun?

  • Einbinden der Netzwerkkarte, wie gehabt (optional)
  • Einbinden der Grafikkarte, wie gehabt (optional)
  • Erstellen eines Hardwareprofils mit der Angabe eines Ordner (letztes Feld) (Wichtig! – Namen merken!)
  • Kopieren der Vorlage in den erstellten Hardwareprofilordner
  • Ablegen der weiteren PnP Treiber in den Hardwareprofilordner\PnP
  • Einbinden von Treiber bzw. Softwareinstallationen per EXE/MSI (Ablage in HWspecificSW und anpassen der HWspecificSW\Setup.inf)

Erstellen eines Hardwareprofils

Der erste Schritt ist die Erstellung eines Hardwareprofils in der Management Console, unter Konfiguration, OS-Installer, Hardware, Hardwareprofil. Matrix42 Hilfe bis Punkt 14 durchführen.

Wo befindet sich das Hardwareprofilverzeichnis?

Anschließend wird der Ordner des erstellten Hardwareprofils mit den weiteren Treibern und ggf. Aufrufen versehen. Das Verzeichnis für das Hardwareprofil befindet sich je nach Architektur des Betriebssystems in den hier angegebenen Pfaden.

  • X86 = Empirum\Empinst\DRV\Win7\HWMisc
  • X64 = Empirum\Empinst\DRV\Win7\x64\HWMisc

Hardwareprofil

Es liegt eine Vorlage für ein Hardwareprofilordner in Empirum\Empinst\DRV\Win7\<Architektur>\HWMisc\_Template vor, damit alle Skripte zusammen funktionieren. Bitte jeweils für x86/x64 die Datei „Missing Files.txt“ in „HWspecificSW\VCRe100“ beachten, da hier ggf. noch die notwendigen Dateien abgelegt werden müssen. Nachfolgend ist die Wirkungsweise und Nutzung der Verzeichnisse und Skripte im Hardwareprofil erläutert. Es kann auch ohne die VCRedist100 Dateien getestet werden.

PNP Verzeichnis

Wie zuvor beschrieben, dient das PNP Verzeichnis zur Ablage mehrerer Verzeichnisse mit Treibern die während der OS-Installation durchsucht werden.  Das heißt, hier können weitere Verzeichnisse erstellt werden, die dann wiederum die notwendigen Plug & Play (kurz PnP) Treiber beinhalten. Dieses Verzeichnis kann auch mit einer Zusammenstellung von DoubleDriver befüllt werden, dass zuvor mit Hilfe eines Backups von einem vorhandenen System erstellt wurde. Eine andere Methode ist es die DriverPacks, DriverKits, SCCM Driver Packages, o.ä. die Hersteller wie Dell, Fujitsu, HP, uvm. bereitstellen, entpackt in den PnP Ordner abzulegen.

Install\Setup.inf

Die Setup.inf im Install Ordner sorgt für das Kopieren des HWspecifcSW Ordners nach %WinDir%\HWspecifiSW, damit er nach der OS-Installation zur Verfügung steht. In meinem Falle wird die Setup.inf des HWspecifSW Ordners durch die PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat aus Empirum\Configurator\User aufgerufen. Zusätzlich kann hier bereits eine VCRedist Installation stattfinden, da dies von immer mehr Grafikkartentreibern vorausgesetzt wird.

Aufgrund dessen, dass im Hardwareprofilordner ein Install Ordner mit einer Setup.inf liegt, bedarf es der Anpassung der End_Winvista.eis (siehe oben). Matrix42 erstellt für jeden Treiberordner in dem sich eine Install\Setup.inf befindet einen Installationsbefehl (Früher: EmpirumJob=Yes) und nimmt diesen Ordner nicht in die PnP Pfade mit auf.

HWspecificSW Verzeichnis

In diesem Verzeichnis werden Treiber und Software für diesen Hardwaretyp abgelegt, die mittels einer EXE oder MSI installiert werden. Die Durchführung der Installation(en) findet nach der OS-Installation und vor der EmpirumAgent Installation im Kontext des lokalen Administrators statt. Beispielhafte Aufrufe dazu befinden sich in der HWspecificSW\Setup.inf Datei. Es bietet sich an, für die Treiber ggf. nochmals Unterverzeichnisse zu erstellen. Wird kein Treiber oder sonstige hardwarespezifische Installation nach der OS-Installation mehr benötigt, kann dieser Ordner auch weggelassen werden. Wenn die PostOSInstallation_W<OS><Architektur>.bat keine Setup.inf im %WinDir%\HWspecificSW findet, wird auch keine Installation durchgeführt.

Weitere Optimierung

PostDelaySeconds

Falls die PostDelaySeconds Variable noch nicht als Betriebssystemvariable in der Empirum Management Console vorhanden ist, so sollte diese noch erstellt und auf den Standardwert 180 gesetzt werden.

Empirum Management Console starten, im Menü unter  „Extras, Variablendefinition“

  • Variable: PostDelaySeconds
  • Variablentyp: Betriebssystem
  • Kontrollelement: Zahl
  • Null-Wert erlauben: Ja
  • Standardwert: 180

Falls der Wert trotz Standardwert nicht in die Variablendateien der Computer eingetragen wird, so hilft ein Setzen der Variable auf die oberste Konfigurationsgruppe und Aktivierung der „Zwangsvererbung“.

Fertig

Das sollten alle Schritte sein, damit die „Rädchen“ ineinander greifen. Diese Methode kann auch für Windows 8, 8.1 übernommen werden.

Viel Spaß und einfache Umsetzung wünsche ich Euch!

Benötigte Dateien für den oben genannten Ablauf:  TreiberFramework (3146 Downloads )

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https://www.wpm-blog.de/empirum-treiberintegration-einfacher-gemacht/feed/ 23
Empirum Treiberintegration HowTo Überblick https://www.wpm-blog.de/os-installer-empirum-treiberintegration-howto-ueberblick/ https://www.wpm-blog.de/os-installer-empirum-treiberintegration-howto-ueberblick/#comments Mon, 21 Jan 2013 21:25:57 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=746 Es kommt immer wieder vor, dass man Hardware Treiber in Empirum einbinden muss. Die Empirum Treiberdatenbank des Matrix42 OS-Installers ist gut gepflegt und wird seit einiger Zeit durch die Möglichkeit der „Community“ Treiber weiter ergänzt. Trotzalledem … Weiterlesen

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Es kommt immer wieder vor, dass man Hardware Treiber in Empirum einbinden muss. Die Empirum Treiberdatenbank des Matrix42 OS-Installers ist gut gepflegt und wird seit einiger Zeit durch die Möglichkeit der „Community“ Treiber weiter ergänzt. Trotzalledem muss man seine zu installierende Hardware prüfen, ob die Treiber dazu vorliegen.

Man sollte grob die nachfolgenden Schritte einhalten?

NetSpy Vorgang durchführen

Unter dem NetSpy versteht man, das Auslesen der am PCI Bus angeschlossenen Geräte und übermitteln der Informationen an den EmpirumServer zur weiteren Verarbeitung.

NetSpy Betriebssystemvorlage erstellen
NetSpy Konfiguration unter Konfiguration, OS-Installer, Betriebssystemkonfiguration erstellen. Empfohlene Einstellung: Die Anzeige auf 1 Sekunde reduzieren, oder die Anzeige komplett abschalten.

Ein EPE basierendes PXE-Image erstellen
Erstellen einer Bootdisk auf Basis der „Preinstallation Environment“. Falls es beim Ausführen des PXE-Images bereits zu Fehlern bzgl. des Storage oder Netzwerk-Gerätes kommt, sollte man auf dem Reiter Hardware die Synchronisation anstarten und nach erfolgreicher Synchronisation die aktuellste EPE Version herunterladen. Es empfiehlt sich die aktualisierte EPE Version in einer separaten Bootdisk Konfiguration zu aktivieren und dazu ein PXE-Image zu erstellen. Durch die separate Konfiguration behält man sich das funktionierende und in Betrieb befindliche PXE-Image vor. (Schritte: Laden der im Betrieb befindlichen Version, Speichern unter „neuer Name“, Auswählen der neuen EPE Version bzw. „Latest Version“, Speichern, PXE-Image erstellen).

Konfigurationsgruppe erstellen
Eine Konfigurationsgruppe „NetSpy“ oder „Hardware identifizieren“ in der Konfigurations- bzw. Zuweisungsgruppe erstellen.

Computerobjekt zuweisen, das ausgelesen werden soll.

Erstelltes EPE Image zuweisen.

Erstellte NetSpy Betriebssystemkonfiguration zuweisen.

Computer aktivieren: OS.INI und PXE aktivieren.

Wenn der NetSpy Vorgang erfolgreich durchgeführt wurde, wird eine bzw. zwei *.SPY Datei(en) unter \\<EmpirumServer>\EmpInst$\Wizard\PxeSpy abgelegt.

Treiber einbinden in die Empirum Datenbank

Wie das Einbinden von (eigenen) Treibern funktioniert, ist hier sehr detailliert in der Empirum Hilfe erläutert.

Zusätzlich zu der Auswahl der Spy Datei, wie in der Hilfe erläutert, kann man auch eine dedizierte Spy Datei auswählen (Datum und Uhrzeit der Datei). Ebenso muss man abweichend wie in der Empirum Hilfe erläutert, nicht mehr die EmpirumJob Eigenschaft setzen, wenn man eine Setup.inf in einem „Install“ Ordner eines Treibers ablegt. Eine minimale Setup.inf für die Treiberinstallation per EXE oder MSI ist unten zum Download angehängt.

Setup.inf für die Treiberinstallation während der OS-Installation:
EmpirumJob SetupInf (2652 Downloads )

Hinweis: Man sollte sicherstellen, dass der Benutzer der bei der Bootdisk (Installationsdiskette) hinterlegt ist, auch Schreibberechtigungen auf das PxeSpy Verzeichnis besitzt. Des Weiteren sollte man bei einem NetSpy Vorgang an einem anderen EmpirumServer als dem MasterServer die Synchronisation der *.SPY Dateien auf den MasterServer berücksichtigen bzw. die Dateien von dem SubDepot-Server einsammeln.

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https://www.wpm-blog.de/os-installer-empirum-treiberintegration-howto-ueberblick/feed/ 2
Tastaturkombinationen in der Management Console https://www.wpm-blog.de/tastaturkombinationen-in-der-management-console/ https://www.wpm-blog.de/tastaturkombinationen-in-der-management-console/#respond Tue, 20 Nov 2012 20:07:50 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=495 Beim letzten Empirum Partnertreffen wurde unter anderem angesprochen, ob man diverse Tastaturkombinationen in der Empirum Management Console kennt. Obwohl ich selbst sehr gerne die Tastatur nutze, um schneller an mein Ziel zu kommen, war die Kombination „STRG … Weiterlesen

Der Beitrag Tastaturkombinationen in der Management Console erschien zuerst auf Workplace Management Blog.

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Beim letzten Empirum Partnertreffen wurde unter anderem angesprochen, ob man diverse Tastaturkombinationen in der Empirum Management Console kennt. Obwohl ich selbst sehr gerne die Tastatur nutze, um schneller an mein Ziel zu kommen, war die Kombination „STRG + R“ mir nicht geläufig. Wissen Sie was es macht?
Es war zumindest für der Anlass diese Kombination und weitere die ich bereits kannte hier aufzuführen. Zusätzlich habe ich die Online Hilfe genutzt und nachgesehen welche es zusätzlich noch gibt. Die Liste ist hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird gerne auf Hinweis erweitert …

Konfigurationsgruppen

  • „STRG + R“ startet den Aktivierungsdialog
  • „STRG + A“ selektiert alle Computer
  • „F2“ Umbennen von Konfigurationsgruppen
  • „F3“ startet die Suche
  • „F5“ aktualisiert die Anzeige

Software (Baum rechts)

  • „F3“ startet die Suche
  • „F5“ aktualisiert die Anzeige

Software-Depot

  • „STRG + Pfeil nach oben / nach unten“ verschiebt eine Software nach oben oder nach unten

Shortcuts zum Wechseln der Navigationsleiste (lt. Matrix42 Hilfe)

  • „ALT+M“ Management
  • „ALT+K“ und „ALT+C“ Konfiguration (Configurator)
  • „ALT+S“ und „ALT+L“ Standorte (Locations)
  • „ALT+T“ zum nächsten Tab (Bsp.: Von Management -> Konfiguration)
  • „ALT+SHIFT+T“ zum vorherigen Tab (Bsp.: Von Konfiguration -> Management)
  • Zusätzlich ist es möglich, zur letzten Ansicht zu springen.
  • „ALT + ->“ (letzter Tab) rur ein Sprung möglich
  • „ALT + <-“ (nächster Tab, wenn vorher zurück gesprungen wurde)
  • „STRG + A“ wählt alle Objekte des gleichen Typs in der Gruppe oder im Filter aus.
  • „STRG + R“ startet das Aktivierungsfenster.

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Domain-Join während der Betriebssystem-Installation funktioniert nicht https://www.wpm-blog.de/domain-join-wahrend-der-betriebssystem-installation-funktioniert-nicht/ https://www.wpm-blog.de/domain-join-wahrend-der-betriebssystem-installation-funktioniert-nicht/#respond Fri, 12 Oct 2012 08:02:58 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=293 Es kommt immer wieder vor, dass ich bzgl. der Problematik das der Domain-Join während der Betriebssystem-Installation nicht funktioniert, angesprochen werde. Dieser Problematik lässt sich zumeist in 3 Ursachen unterscheiden und somit mit unterschiedlichen Lösungen beheben. … Weiterlesen

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ComputerEs kommt immer wieder vor, dass ich bzgl. der Problematik das der Domain-Join während der Betriebssystem-Installation nicht funktioniert, angesprochen werde.

Dieser Problematik lässt sich zumeist in 3 Ursachen unterscheiden und somit mit unterschiedlichen Lösungen beheben. Lesen Sie dazu den Artikel bis zum Ende, damit sie sehr zielgerichtet ihr Problem einkreisen können.

Mögliche Ursachen für das Problem

  1. Die Netzwerkkarte wurde nicht installiert
  2. Der Benutzer für den Domain-Join
  3. Namensauflösung

 

Die Netzwerkkarte wurde nicht installiert.

Diese Problematik kann am einfachsten festgestellt werden, in dem man einen Blick auf den Geräte-Manager des betroffenen Gerätes wirft. Häufig bleibt dann auch die Betriebssystem Installation am Ende „hängen“, wenn die Agent.bat bzw. EmpirumAgent.bat aufgerufen werden soll. Fehler 2 bzw. 5 – Die zuvor beschriebene BAT Datei kann nicht gefunden werden oder der Zugriff darauf ist nicht möglich.

 

Der Benutzer für den Domain-Join

Rund um den Benutzer für den Domain-Join kann es mehrere Probleme geben. Zuerst muss in der Betriebssystemvorlage nachgesehen werden, welcher Benutzer diese Aufgabe wahrnimmt. Häufig wird auch der „Diskettenbenutzer“ mit der entsprechenden Aufgabe versehen. Dann muss man in dem Active Directory oder anderem Verzeichnisdienst nachsehen, ob der Benutzer die erforderlichen Berechtigungen besitzt. Dem Benutzer können auf unterschiedliche Art und Weise die Berechtigungen gegeben werden. Manche machen es sich einfach und der Benutzer ist „Domänen-Administrator“. Das ist für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten, aber das muss jeder Verantwortliche für sich entscheiden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin den Benutzer zu den „Konten Operatoren“ hinzuzufügen, oder gar nur die Sicherheitseinstellung „Hinzufügen von Arbeitsstationen zur Domäne“ für den betroffenen Benutzer zu setzen. Das Wirken dieser Berechtigungen muss in dem Verzeichnisdienst an der richtigen Stelle überprüft werden.

 

Namensauflösung

Häufig verhindert auch die Namensauflösung den Domain-Join. Empirum versucht den Domain-Join durch Nutzung des „NetBIOS“ Domain Namens in den Computer Eigenschaften. Schlägt dies fehl, so kann man den Domain-Join während der Betriebssystem-Installation auch durch Angabe des FQDNs durchführen. Dazu kann man die Variable „FQDN“ eines Computers setzen. Dies geht über das Setzen von Variablen auf einem Computerobjekt in der Empirum Management Console (rechte Maustaste auf ein Computerobjekt, Variablen, FQDN, …) oder ab der Empirum Version 14.2 auch über die Eigenschaften eines Computers. Funktioniert der Domain-Join über diesen Weg, so muss man die Variable nicht für jeden Computer einzeln setzen, sondern kann die Variable auf eine entsprechende Konfigurationsgruppe setzen und mittels „Zwangsvererbung“ jedem Computer zuweisen.
Hinweis: Setzen sie nicht den FQDN Namen in dem Eingabefeld „Domäne“ bzw. „Domain“ der Computereigenschaften! Dies hat auch Auswirkungen auf die Softwareverteilung, die dann nach der Betriebssystem-Installation nicht mehr funktionieren wird!

 

Wie finde ich den Grund für „mein“ Problem?

Wenn Sie gezielt ihr Problem lösen möchten, so schauen sie auf dem betreffenden Computer in die Datei „%WINDIR%\Debug\NetSetup.log“. Hier lässt sich das Problem für den nicht funktionierenden Domain-Join ergründen. Falls Sie Probleme beim Lesen und Interpretieren der Datei haben, so können sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

 

Achtung beim nächsten Versuch …

War es nicht die Netzwerkkarte, so wird der Computer am Ende der Betriebssystem-Installation inventarisiert und überschreibt ihnen die angegebene Domäne mit der „Arbeitsgruppe“. Dies führt häufig zu Folgefehlern. Also aufgepasst beim weiteren Versuch nach einer durchgeführten Änderung.

 

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