You searched for registry einträge - Workplace Management Blog https://www.wpm-blog.de/ ... ideas and solutions making workplace management easier Sun, 24 Nov 2024 17:07:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.7 Software in der Systemsteuerung verstecken https://www.wpm-blog.de/software-in-der-systemsteuerung-verstecken/ https://www.wpm-blog.de/software-in-der-systemsteuerung-verstecken/#respond Sun, 09 Jul 2023 18:00:00 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2879 Installiert man eine Software, wird diese anschließend in der Systemsteuerung unter Programme oder neuerdings unter Einstellungen, Apps, Installiert Apps angezeigt. Dies dient normalerweise dazu, dass man ein installierte Software anpassen oder deinstallieren kann. In einer … Weiterlesen

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Installiert man eine Software, wird diese anschließend in der Systemsteuerung unter Programme oder neuerdings unter Einstellungen, Apps, Installiert Apps angezeigt. Dies dient normalerweise dazu, dass man ein installierte Software anpassen oder deinstallieren kann. In einer verwalteten oder neudeutsch „gemanagten“ Umgebung wollen wir dies zum einen nicht, zum anderen kommt es beim Einsatz von Matrix42 Empirum ggf. dazu, das eine Software doppelt angezeigt wird.

Hintergrund

Damit man eine Software mit Matrix42 Empirum verteilen kann, benötigt man ein Software-Paket. Dies muss im Falle von Matrix42 Empirum ein gewisses Format haben und ist am Ende eine Steuerdatei bzw. ein Skript mit dem Namen Setup.inf. Diese Setup.inf wird auch vom Matrix42 Package Wizard ein Paket erstellt, wenn man sich für die Installation einer MSI oder EXE, die unattended installiert werden kann, entscheidet. Der Vorteil ist, dass die Setup.inf neben der Fehler- bzw. Erfolgsbehandlung auch weitere Aufgaben übernehmen kann, die für diese Software nötig ist. Beispiele: Löschen der Desktop-Verknüpfung, Installation einer VCRedist vorab, Kopieren einer Datei danach, uvm.

Warum nun doppelte Einträge?

Die eben genannte Setup.inf ist im Ursprung eine Installationsroutine für Programme, die sich eben nicht „unattended“ bzw. „silent“ installieren lassen. Wenn man nun innerhalb der Setup.inf eine MSI oder EXE installiert, die selbst eine Installationsroutine mitbringt, haben wir eben zwei Installationsroutinen. Beide Installationsroutinen tragen sich in der Registry ein, womit sie dann in den oben genannten Dialogen erscheinen.

Bei MSI Paketen ist dies nicht der Fall!

Erstellt man mit dem Matrix42 Package Wizard ein Paket auf der Grundlage von MSI Quellen passiert das zumeist nicht – warum? In der MSI.inf Vorlage wird dem MSI Aufruf standardmäßig der Parameter ARPSYSTEMCOMPONENT=1 angehängt. Dieser MSI Parameter sorgt dafür, das die zu installierende Software anschließend mit dem Flag SYSTEMCOMPONENT versehen wird, welches die Anzeige in der Systemsteuerung bzw. unter Einstellungen unterdrückt wird: https://learn.microsoft.com/en-us/windows/win32/msi/arpsystemcomponent

Was passiert da?

Die Software bzw. die Anzeige in der Systemsteuerung bzw. unter Einstellungen wird zumeist über die Registry sichergestellt. Dazu legen die Installationsroutinen Einträge in den folgenden Registry Zweigen ab …
64bit Programme bzw. Installationsroutinen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall

32bit Programme bzw. Installationsroutinen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\WOW6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall

Erstellt man nun in einem Zweig einer entsprechenden Software einen Eintrag: SYSTEMCOMPONENT vom Typ: REG_DWORD und setzt dessen Wert: 1, so wird diese Software anschließend nicht mehr angezeigt.

Empirum Inventory

Dieses verstecken der Software bezieht sich nur auf die Anzeige direkt am Computer! Das Empirum Inventory erfasst trotz alledem beide Einträge, was man auch eher als Vorteil sehen sollte.

Unatteded.inf Anpassung

In der Setup.inf können wir diesen Wert nach der Installation durch Empirum auch selbsttätig setzen und löschen. Dazu sind die folgenden Anpassungen in der unattended.inf notwendig. Anpassen des Reg:Product Aufrufes unter [Product]. Der wahrscheinlich vorhandene Parameter ,DONTDELETE ist zu entfernen.

[Product]
...
#Reg:Product
...

Die Reg:Product Sektion ist entsprechend der Software anzupassen…

[Reg:Product]
;32bit - oder [Setup] Platform Wert entsprechend setzen!
;HKLM,SOFTWARE\WOW6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\<SoftwareName>,SystemComponent,0x00010001,1
;64bit
HKLM,SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\<SoftwareName>,SystemComponent,0x00010001,1

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Internet Browser: Voreinstellungen und Richtlinien https://www.wpm-blog.de/internet-browser-voreinstellungen-und-richtlinien/ https://www.wpm-blog.de/internet-browser-voreinstellungen-und-richtlinien/#respond Thu, 18 Mar 2021 21:23:11 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2730 Die diversen Internet Browser, wie Google Chrome, Mozilla Firefox und der neue Microsoft Edge ermöglichen eine große Bandbreite an Voreinstellungen und Richtlinien. Voreinstellungen, sind wie das Wort sagt, Einstellungen die vordefiniert sind, jedoch vom Benutzer … Weiterlesen

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Die diversen Internet Browser, wie Google Chrome, Mozilla Firefox und der neue Microsoft Edge ermöglichen eine große Bandbreite an Voreinstellungen und Richtlinien. Voreinstellungen, sind wie das Wort sagt, Einstellungen die vordefiniert sind, jedoch vom Benutzer geändert werden können und Richlinien sind Einstellungen vom Administrator, die der Benutzer nicht mehr verändern kann und darf. Im heutigen Artikel habe ich eine Sammlung an Internet Links zu den Browsern zusammengetragen, damit man nicht immer wieder neu recherchieren muss. Auf den nachfolgenden Seiten sind diverse Hilfestellungen und Philosophien der Browser und deren Konfigurationsmöglichkeiten hinterlegt.

Firefox

Google Chrome

Chrome ManagedBookmarks

Die „Managed Bookmarks“ sind vorgegebene und vom Benutzer nicht veränderbare Favoriten – im Google Chrome – Bookmarks.
Hier habe ich länger gesucht, um eine passende Seite mit einem funktionierenden Beispiel zu finden. Am einfachsten ist es, sich die Json Datei zusammenzubauen und in den unten beschrieben REG_SZ Eintrag einzufügen. Alternativ habe ich eine simple Liste mit zwei Einträgen als Reg-Datei beigefügt.

Achtung: falls Du die Datei per Skript einfügen willst, solltest Du es einmal manuell vornehmen und anschließend den Wert exportieren. Es werden einige „\“ eingefügt, um die Hochkommas wieder importieren zu können.

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Google\Chrome]
"ManagedBookmarks"="[{\"toplevel_name\":\"My Favorites\"},{\"url\":\"https://www.wpm-blog.de/\",\"name\":\"WPM-Blog\"},{\"url\":\"https://www.matrix42.com/\",\"name\":\"Matrix42\"}]"

Microsoft Edge (Chromium)

Die Einstellungen des „neuen“ Microsoft Edge (Chromium), wer hätte es anders gedacht, ähneln sehr den Google Chrome Einstellungen zuvor.

 

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Windows 10 Schnellstart deaktivieren https://www.wpm-blog.de/windows-10-schnellstart-deaktivieren/ https://www.wpm-blog.de/windows-10-schnellstart-deaktivieren/#respond Wed, 16 Oct 2019 21:45:25 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2345 Bei aktiviertem Windows 10 Schnellstart ist ein abendliches Herunterfahren und am nächsten Tag „Einschalten“ nicht unbedingt gleichzusetzen, wie den Computer „Neu starten“. Nur „Neu starten“ fährt den Computer tatsächlich herunter und startet ihn im Anschluß … Weiterlesen

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Bei aktiviertem Windows 10 Schnellstart ist ein abendliches Herunterfahren und am nächsten Tag „Einschalten“ nicht unbedingt gleichzusetzen, wie den Computer „Neu starten“. Nur „Neu starten“ fährt den Computer tatsächlich herunter und startet ihn im Anschluß neu.

Was „Schnellstart“ oder auch „Fastboot“ bedeutet und was der Unterschied zum „Neu starten“ ist, ist auf den nachfolgenden beiden Seiten gut erläutert.

Schnellstart deaktivieren …

Wenn man Schnellstart per Skript o.ä. deaktivieren möchte, ist die Konfiguration über die Registry möglich. Dazu habe ich nachfolgend die beiden Registry Einträge einmal in der Empirum Setup.inf Syntax als auch als reg.exe Aufrufe beigefügt.

Empirum Setup.inf

;---------------------------
; Deaktivieren von FastBoot
;---------------------------
[Reg:DisableFastboot]
HKLM,"Software\Policies\Microsoft\Windows\System","HiberbootEnabled",0x00010001,0
HKLM,"System\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Power","HiberbootEnabled",0x00010001,0

Reg.exe Aufrufe

reg add "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\System" /v HiberbootEnabled /t REG_DWORD /d 0 /f
reg add "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Power" /v HiberbootEnabled /t REG_DWORD /d 0 /f

Wie kontrolliere ich den Status von „Schnellstart“?

Die Schnellstart Option und ihr Zustand ist über die Energieoptionen einsehbar. Zum einfacheren Wiederfinden haben ich zwei Screenshots beigefügt.

Der Weg zu den Schnellstart Einstellungen …

Die Einstellungen bzgl. des Herunterfahrens … 

 

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Empirum Agent Steuerung per Registry https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-steuerung-per-registry/ https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-steuerung-per-registry/#comments Fri, 20 Sep 2019 07:23:37 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2311 Nachdem ich die Tage beim Kunden für mein Gedächtnis gelobt wurde, habe ich es als Ansporn gesehen, alle mir bekannten Möglichkeiten zur Steuerung des Empirum Agenten per Registry Einträge zusammenzufassen. Der größte Teil der Einträge … Weiterlesen

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Nachdem ich die Tage beim Kunden für mein Gedächtnis gelobt wurde, habe ich es als Ansporn gesehen, alle mir bekannten Möglichkeiten zur Steuerung des Empirum Agenten per Registry Einträge zusammenzufassen. Der größte Teil der Einträge kommt aus dem ganz offiziellen PDF zum UEM Agenten der Matrix42. Einige andere Eigenschaften aus den jeweiligen „Neue Funktionen und Änderungen“ Dokument. Somit habe ich hier weitestgehend nichts neu erfunden, sondern mehr zusammengetragen. Wobei einige wenige Hinweise, meines Wissens nach, nicht ganz so öffentlich zugänglich sind. 

Die nachfolgende Auflistung enthält zumeist eine Kurzbeschreibung, den Registry Wert in der .reg und Setup.inf Syntax und einen möglichen Quellenverweis.
Falls Ihr noch Werte kennt, die hier fehlen, so nutzt bitte die Kommentarfunktion oder schickt mir eine E-Mail.

Danke und Grüße – Jochen

Hinweis: Bei der Übernahme der Registry Werte in Empirum o.ä. bitte auf das Format der Hochkommas achten. Gerne wird ein „falsches“ Format der Hochkommas in den Editor übernommen. Zur Sicherheit im Editor oder in der Setup.inf die Hochkommas nochmals überschreiben.

Prüfung auf ausstehenden Windows Reboot verhindern

In der Registry kann festgelegt werden, dass der Agent die Überprüfung ausstehender Windows Reboots (z.B. vorhandene Pending.xml) nicht durchführt und anstehende Software Management-Aktionen durchführt. Die Prüfung kann durch Setzen des Registry Wertes WindowsUpdateRebootCheck unter dem Schlüssel HKLM,Software\Matrix42\Agent auf 0 deaktiviert werden.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootCheck“=dword:00000000

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“WindowsUpdateRebootCheck“,0x00010001,0

Weiterführende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2017/Matrix42_Empirum_17.0_New_Features_and_Changes_DE.pdf

Erweiterungen zur Neustart Steuerung (UEM Agent 2009.x und neuer)
Der Wert „2“ ist der neue „Standard“, wie wenn kein Wert gesetzt ist. Nach einer Verzögerung erscheint ein UEM Agent Fenster, das den Benutzer zu einem Neustart auffordert. Wem dieses Verhalten nicht gefällt, kann den Wert auf „1“ setzen, welches dem alten Standard entspricht (keine UEM Agent Aktivitäten bis ein Neustart durch den Anwender durchgeführt wurde).

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootCheck“=dword:00000002

Das „neue“ Reboot-Verhalten wird verzögert initiiert. Wer möchte kann den Verzögerungswert (in Sekunden) anpassen. Wenn kein Wert gesetzt ist, ist der Standardwert 15 Minuten (900 Sekunden).

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootDelaySeconds“=dword:00000120

Weiterführende Informationen: https://marketplace.matrix42.com/details/uem-agent-windows-release/

Getaktete Verbindung erkennen (ab UEM Agent 1808)

Der UEM Agent Windows erkennt eine getaktete Verbindung und schreibt am Anfang des Pollings einen Registry Schlüssel:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
“ NetworkCostType“ (DWORD) = Wert der Microsoft API
Mögliche Werte:
0 – Unknown: Cost information is not available.
1 – Unrestricted: The connection is unlimited and has unrestricted usage charges and capacity constraints.
2 – Fixed: The use of this connection is unrestricted up to a specific limit.
3 – Variable: The connection is costed on a per-byte basis.

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Globaler Silent Level (UEM Agent)

Alle zu installierenden Software-Pakete werden mit einem Silent Wert ausgeführt. Es greifen keine paketspezifischen Werte aus dem Feld „Befehl“ der Paketeigenschaft.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„GlobalSilentLevel“=dword:00000004
Einschränkungen aktuell: Pakete, die eine Eingabe erfordern, funktionieren nicht mit dem Modus “0” und “1”.
Wenn der Eintrag (GlobalSilentLevel) nicht vorhanden ist, funktioniert es wie unter dem Advanced Agent und die individuellen Paket Parameter werden angezogen.

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“GlobalSilentLevel“,0x00010001,4
oder
-HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“GlobalSilentLevel“

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

InstallAtShutdown – Shutdown nach der OS Installation (UEM Agent)

Wenn der untenstehende Registry Key auf 1 steht, dann ist der „InstallAtShutdown“ Modus für den Agent aktiv.
Der Wert kann jedoch auch gezielt gesetzt werden, um die Funktionalität zu nutzen.
Dieser Wert kann beispielsweise in der UEMAgent.bat gesetzt werden um den Computer nach der OS Installation komplett auszuschalten.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„InstallAtShutdown“=dword:00000001

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“InstallAtShutdown“,0x00010001,1

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Ausblenden der Option Installation beim Herunterfahren (UEM Agent)

Die Funktion „Installation beim Herunterfahren“ kann für Anwender verborgen werden:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„AllowPostponeUntilShutdown „=dword:00000000

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“AllowPostponeUntilShutdown“,0x00010001,0

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Suspend Modus (UEM Agent)

Mit einem Registry-Key kann der UEM Agent in einen Modus versetzt werden, in dem
keinerlei Polling-, Download- oder Installationsaktionen durchgeführt werden. Intern wird
dieser Modus für den Auto Update verwendet. Bei Bedarf kann man diesen Modus
beispielsweise verwenden um beim Aufbau einer VPN-Verbindung über ein Satellitentelefon
den möglichen Datenverbrauch des Agent zu unterbinden.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„Suspenduntil“ (Typ: STRING) = Endedatum des Suspendmodes
Der Wert gibt den Termin zur Beendigung des Suspendmode an. Beispielsweise 2018-12-
24T18:00. Jeder angegebene Wert, der nicht vom Agent als ISO Zeit-Wert in der
Vergangenheit erkannt wird, wird den Agent pausieren

Paket Validierung

Validierung von Paketen für UEM Agent aktivieren (UEM Agent 1903)
Um die Validierung von Software Paketen auf Client-Seite zu aktivieren setzten Sie „CheckPackageHash“ als DWORD auf einen Wert größer 0 in der Registry.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„CheckPackageHash“=dword:00000001

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“CheckPackageHash“,0x00010001,1

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Behandeln von fehlerhaften Paket Validierungen

Stellt die Paketvalidierung einen Unterschied der Hashwerte auf dem Server zu dem auf dem Client fest, wird für dieses Paket der Zähler FailedInstallationRetries hochgezählt.
Dieses Verhalten lässt sich mit dem Schlüssel CountHashValidationErrors als DWORD gezielt steuern. Existiert der Eintrag nicht oder besitzt einen Wert ungleich „1“, so wird der Zähler nicht hochgezählt (Standard). Existiert der Eintrag und hat den Wert „1“, so wird der FailedInstallationRetries Zähler hochgezählt.

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“CountHashValidationErrors“,0x00010001,1

Feedback URL ausschalten/anpassen (UEM Agent)

Die Anzeige des Icons und der Link zum Matrix42 Feedback Portal ausschalten.
Wenn man eine URL angibt, kann man auf ein eigenes Portal bzw. Internetseite verzweigen.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„Feedback_URL“=““

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“Feedback_URL“,0x00000000,““

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

UEM Agent Autoupdate Zeitraum beeinflussen (ab UEM Agent 1811)

Wenn man die UEM Agent Autoupdate Funktion nutzt, so kann man den Zeitraum des automatischen Updates beeinflussen.
Dazu gibt es zwei Einträge, die eine Angabe von Minuten (Typ: DWORD) annehmen.

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart“=dword:00000015
„MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart“=dword:00000030

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart“,0x00010001,15
HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart“,0x00010001,30

Hinweise: MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart muss mindestens das Doppelte des Wertes MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart sein. Die Werte in Minuten nutzt der UEM Agent beim Start des Dienstes um einen zufälligen Wert in diesem Zeitraum zu ermitteln. Wenn der Dienst-Neustart nach dem ersten Wert (Min…) liegt, dann ist nur noch der Wert (Max…) relevant.

Anpassen der Berechtigungen auf den Agent Cache

Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten setzten der Advanced und der UEM Agent die lokalen NTFS Berechtigungen bei jedem Start des Agent nach den Matrix42 Vorgaben auf den Empirum Agent Cache (zumeist C:\EmpirumAgent). Um Kunden spezielle Szenarien zu ermöglichen kann dieses Verhalten mit einem Registry-Wert unterbunden werden, wenn beispielsweise der lokale Benutzer Zugriff auf Dateien im Cache-Verzeichnis benötigt.
Registry Schlüssel „HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent,SetNTFSCacheRights“, 0 = Keine Anpassung der NTFS Rechte, 1 oder nicht vorhanden (Standard) = Anpassung der NTFS Rechte, 2 = Der Agent setzt die Standard Zugriffsrechte, jedoch keine Zugriffsrechte für „Jeder“ auf das „User“-Verzeichnis (ab UEM-Agent SFR 2011.1.2 )

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“SetNTFSCacheRights“,0x00010001,0

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2018/Matrix42_Empirum_18.0_Update2_New_Features_and_Changes_DE.pdf

Prüfung auf Scriptdateien für Kiosk Pakete

Ab dem UEM Agent 2009.1.2 findet für Pakete im Kiosk keine Prüfung auf Existenz der Scriptdateien auf dem Server statt. Dies führt auf den Depotservern zu einer deutlichen Lastreduzierung, insbesondere bei Verwendung von http(s). Die Prüfung der Scriptdateien auf dem Depotserver kann über folgenden Registry Key wieder aktiviert werden:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„UseCheckFileForKiosk“=dword:00000001

Zurücksetzen der fehlgeschlagenen Installationen

Die Anzahl der auf dem Computer fehlgeschlagenen Softwareinstallationen werden unter dem Registry Baum „HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent\software“ abgelegt.
Diese Pakete werden beim Erreichen des jeweiligen Maximalwertes nicht erneut ausgeführt. Damit die Pakete erneut ausgeführt werden, muss man entweder das Paket auf dem entsprechenden Computer „reinstallieren“, oder den Wert im Agent-Template erhöhen – das gilt dann jedoch für alle fehlgeschlagenen Installationen. Wenn man den Computer „zwingen“ möchte, die Ausführung der Installation aller fehlgeschlagenen Pakete nochmals zu starten, kann man alternativ den nachfolgend genannten Registry-Baum löschen.
Es besteht die Möglichkeit das per Paket, oder auch als externes Programm in der Management Console (erforderliche Rechte vorausgesetzt), einzubinden.

Beispiel für einen Eintrag in einem Software Paket:
-HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent\software“

Beispiel für einen externen Aufruf:
reg delete \\%Computername%\HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent\software /f

Verhalten bei Problemen beim Paket-Download (ab UEM Agent 2203.1.2 SFR)

Sollte es beim Herunterladen eines Paketes zu Problemen kommen (z. B. temporäre Netzwerkfehler, Zugriffsprobleme), dann kann der Agent veranlassen, dass der Vorgang automatisch wiederholt werden soll. Hierfür kann man die Anzahl der erneuten Versuche (Standard: 5) sowie die Pause zwischen den Versuchen in Sekunden (Standard: 60) einstellen. Der Standard kann in der Registry überschrieben werden:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„RetryTransferRepetitionLimit“=dword:00000005
„RetryTransferPause“=dword:00000060

Weitergehende Informationen: https://m42marketplacemediathek.blob.core.windows.net/matrix42-ag-pub/2022/03/Matrix42-UEM-Agent-Windows-2203_1_2-SFR-EN.pdf

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Empirum WinPE Paket – DriverIntegration Ersatz https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-paket-driverintegration-ersatz/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-paket-driverintegration-ersatz/#comments Tue, 01 Jan 2019 13:51:56 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2132 Das Empirum WinPE Paket, das ich hier vorstelle ist dazu gedacht das Matrix42 Paket „DriverIntegration“ zu ersetzen. Mein Paket heißt PrepareDRVbyModel_Packages, da mein erstes WinPE Paket die Treiber aus der EmpInst Verzeichnis Struktur holt. Was … Weiterlesen

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Das Empirum WinPE Paket, das ich hier vorstelle ist dazu gedacht das Matrix42 Paket „DriverIntegration“ zu ersetzen. Mein Paket heißt PrepareDRVbyModel_Packages, da mein erstes WinPE Paket die Treiber aus der EmpInst Verzeichnis Struktur holt. Was macht das originale Matrix42 DriverIntegration Paket? Es sucht in einer drivers.ini nach dem Hersteller und Model und kopiert abhängig davon die Treiber nach C:\EmpirumAgent\Drivers. In diesem Verzeichnis sucht die automatisierte Windows Installation (WindowsInstallation Paket) nach nicht bekannten Treibern. Dies kann man in der unattend.xml im WindowsInstallation Paket Verzeichnis sehen. Jetzt kommt wahrscheinlich der längste Beitrag, den ich bis dato geschrieben habe …

PrepareDRVbyModel_Packages

Mein Ersatz bietet (meines Erachtens:)) einige Vorteile und weicht in den nachfolgenden Punkten von dem Matrix42 Grundgedanken ab:

  • es ist „gesprächiger“ und man kann eher nachvollziehen, was es macht (siehe Screenshots am Ende des Beitrages)
  • der Ablageort der Treiber kann angepasst werden vom Standard: Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
  • der Ablageort der Drivers.ini kann angepasst werden vom Standard: Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
  • es kann festgelegt werden, ob die WinPE Installation weitergehen soll, auch wenn kein Eintrag in der drivers.ini, Treiber, etc. gefunden wurde.

Übersicht dieses Beitrages

  • Import der OS-Packages
  • Kurze Einführung: Hardware Model zu Treiber/Software Zuordnung per drivers.ini
  • Möglichkeiten mit PrepareDRVbyModel_Packages
  • Einführung PostOSInstallation Paket
  • Download
  • Fehlersuche
  • Screenshots

Import der OS-Packages

Zuerst ist es notwendig, die zusätzlichen OS-Package über das Software-Depot zu importieren. Danach muss die Reihenfolge arrangiert werden, damit die richtige Abarbeitung während der OS-Installation gewährleistet ist:

  • <WinPE-D-2PXE> (optional aber empfohlen)
  • DiskPartitioning
  • <PrepareDRVbyModel_Packages>
  • WindowsInstallation
  • PxeOffAndReboot
  • DomainJoin
  • <PostOSInstallation> (optional aber empfohlen)
  • EmpirumAgentSetup

Hardware Model zu Treiber/Software Zuordnung

Die Zuordnung Model zu Treiber geschieht wie bei dem Paket der Matrix42 über die drivers.ini Datei. Diese ist im Standard unter Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers abgelegt.

Aufbau der Drivers.ini
[<WMI Manufacturer>]
<WMI Model>=<Ordner, *.ZIP, *.cab unterhalb von Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers>

z.B.
[Dell Inc.]
OptiPlex 7010=DellOptiplex7010
;alternativ OptiPlex 7010=DellOptiplex7010.zip
;alternativ OptiPlex 7010=DellOptiplex7010.cab

Möglichkeiten mit PrepareDRVbyModel_Packages

Nachfolgend sind die Möglichkeiten erläutert, die sich aufgrund der Anpassung und Erweiterung ergeben. Diese Möglichkeiten können über die Variablen in der Management Console gesteuert werden. Die aufgeführten Variablen sind alle unter der Variablen Sammlung „PrepareDRVbyModel_Packages“ zu finden.

DriversAreMandatory:
Das Matrix42 Paket drehte sich bis vor kurzem solange in der Schleife bis ein Treiber in der drivers.ini gefunden wurde.
Dies ist für eine produktive Umgebung, den Dienstleister etc. gut so.
Wenn man jedoch einen Computer ohne spezifische Treiber installieren will (zum Test), dann muss man im Matrix42 Falle einen drivers.ini Eintrag erzeugen mit einem Verweis auf ein leeres Verzeichnis.
Dieses Verhalten wurde mit dem DriverIntegration 2.6 Pakete verändert – man kann es jedoch nicht steuern.

Variablenwerte:
0, WinPE fährt mit der WindowsInstallation fort, auch wenn kein Treiber in der drivers.ini gefunden wurde.
1, Matrix42 Standardverhalten – das System läuft in der Schleife und führt die WindowsInstallation nicht fort.
Somit kann man für eine produktive Struktur (Konfigurationsgruppe) sicherstellen, dass die Installation nur mit bekannten Hardware-Typen durchgeführt wird.

DriversRootPath:
Die Idee, den DriversRootPath anpassbar zu machen, hatte mehrere Gründe:
Selektive Synchronisation der Treiber: Hiermit kann man die Treiber direkt unter Packages\Drivers ablegen und mit einem angepassten „ESubDepot_Packages“ SyncJob diese für bestimmte Standorte auslassen und mit einem selbsterstellten ESubDepot_PackagesDrivers diese separat synchronisieren lassen.
Treiber-Update Softwarepakete: Durch eine Erweiterung der Ablage um eine Setup.inf, DPInst.exe und xml kann man eine Aktualisierung der Treiber auf bestehenden Systemen durchführen und mass dazu die Treiber nicht mehrmals ablegen. Dies werde ich in einem späteren Beitrag nochmals aufgreifen.

Variablenwerte:
„leer“ bedeutet Matrix42 Standardwert:Matrix42\OsPackages\Drivers, das entspricht Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
Kommentar:
Hinweis: Man kann in der drivers.ini auch Teilpfade angeben.
Für eine Kopie eines Ordners zum Beispiel: OptiPlex 7010=Dell\Optiplex7010\1.0\PNP
Für die Nutzung einer ZIP Datei zum Beispiel: OptiPlex 7010=Dell\Optiplex7010\1.0\PNP\Optiplex7010.zip
Wichtig: Der Pfad wird ab dem Packages Ordner angegeben!

DriversINIPath:
Die Idee hierbei war, dass man eine zweite drivers.ini Datei, unabhängig von einer produktiv genutzten, einsetzen kann.
Darin kann man Einträge für eine bekannte Hardware auf einen anderen Pfad, ZIP, etc. setzen und somit vorab bzw. parallel testen.
Somit kann für eine bestimmte Konfigurationsgruppe ggf. der Wert: Matrix42\OsPackages\Drivers\Test sein.
In diesem Ordner muss dann die alternative drivers.ini abgelegt sein.

Variablenwerte:
„leer“ bedeutet Matrix42 Standardwert:Matrix42\OsPackages\Drivers, das entspricht Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\OsPackages\Drivers
Wichtig: Der Pfad wird ab dem Packages Ordner angegeben!

Perfekt funktioniert PrepareDRVbyModel_Packages mit dem PostOsInstallation Paket von mir. Das genannte Paket prüft ob es eine C:\EmpirumAgent\Drivers\HWspecificSW\Setup.inf gibt und führt diese aus.

Möglichkeiten des PostOsInstallation

Das PostOSInstallation Paket ist einfach und ruft eine abgelegt PostOSInstall.bat auf.
Hinweis: Diese Datei solltet ihr vor der ersten Benutzung einsehen und anpassen!
Die Batch Datei hat heute mindestens drei Funktionen:

  • Es importiert eine von dem PrepareDRVbyModel_Packages Paket erstellte Registry Datei, die ähnliche Werte in die Registry schreibt (HKLM\Matrix42\Installer), wie die EPE Installation.
  • Es passt die durch Matrix42 vorgegebenen Firma, Benutzer, Support etc. Informationen in der Registry an, die man bei der EPE Installation in der Betriebssystemvorlage angegeben hat.
  • Es führt eine Setup.inf aus dem C:\EmpirumAgent\Drivers\HWspecificSW Ordner aus, falls diese vorhanden ist. Somit kann man wieder im „Hardware-Profil“ Treiber per PNP und per EXE/MSI installieren.

Somit ist die PostOSInstall.bat eine Art Ersatz für die EmpirumAgent.bat/UEMAgent.bat.

[Update am 27.08.2019] Die Version 1.5 unterstützt nun auch die Drivers.json Datei, die per WinPEDriverAssistant erstellt wird. Es werden auch Intel NUCs erkannt und ASUS Motherboards. Beide zuletzt genannte Typen werden vom DriverIntegration Paket nicht unterstützt. Bei der Nutzung des PostOSInstallation Paketes, die darin enthaltene PostOsInstall.bat anpassen!

Download

Empirum WinPE PreOS Package zum optimierten Treiberhandling.

PrepareDRVbyModel_Packages 1.5 (436 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 175D4CD2FD119A371EDDA21211D6C0C761A7A50F

PrepareDRVbyModel_Packages 1.1 (465 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 0D3415555E6197DC510B02E946D96C5169FD8529

Los geht’s

Schritt 1:
Zuweisen der Pakete für eine Konfigurationsgruppe:

  • <WinPE-D-2PXE> (optional aber empfohlen)
  • DiskPartitioning
  • PrepareDRVbyModel_Packages
  • WindowsInstallation
  • PxeOffAndReboot
  • DomainJoin
  • PostOSInstallation (optional aber empfohlen)
  • EmpirumAgentSetup
  • Betriebssystem (per Variable oder aus dem rechten Baum)
  • WinPE (Bootkonfiguration)
  • Agent-Template

Schritt 2:
Setzen der Variablen für die oben genannten Pakete (siehe hierzu ggf. auch das WinPE Dokument der Matrix42).
Zuordnung des Betriebssystems

Schritt 3:
Zuweisen eines Computers

Schritt 4:
Aktivieren von PXE und Software (OS.INI ist nicht notwendig!)
Achtung:nicht während einer aktiven WinPE Phase den Computer nochmals aktivieren (dies kann ab WinPE 1.4.11 wieder getan werden).

Rückmeldungen sind willkommen!

Fehlersuche:

  • Erster Anlauf: In der Management Console auf dem entsprechenden Computer das PXE-Log ansehen
  • Informationen zum Ablauf der OS-Packages befinden sich in Empirum\EmpInst\Wizard\OS\Auto\<MAC8> oder <UUID>\debug_Matrix42.Platform.Service.Host.log.
    Suchen nach [wpm-blog und darunter sollten weitere Informationen zu finden sein …

Beispielhafte Screenshots:

DriversAreMandatory = 0 und keine passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden

DriversAreMandatory = 1 und keine passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden

DriversAreMandatory = 1, passende Zuordnung/Treiber in drivers.ini gefunden, abweichende DriversIniPath Variable, Treiber werden kopiert

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Zusätzliche Informationen vom Client befüllen lassen https://www.wpm-blog.de/zusaetzliche-informationen-vom-client-befuellen-lassen/ https://www.wpm-blog.de/zusaetzliche-informationen-vom-client-befuellen-lassen/#comments Tue, 19 Jul 2016 19:57:18 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1668 Aufgrund des Hauptbenutzer-Tools wurde ich gefragt, wie man weitere selbstdefinierte Werte in den „Zusätzlichen Informationen“ eines Empirum-Computerobjekt befüllen lassen kann. Die manuelle Pflege der Werte sollte allen geläufig sein, ansonsten erklärt sich das auch in den … Weiterlesen

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Aufgrund des Hauptbenutzer-Tools wurde ich gefragt, wie man weitere selbstdefinierte Werte in den „Zusätzlichen Informationen“ eines Empirum-Computerobjekt befüllen lassen kann. Die manuelle Pflege der Werte sollte allen geläufig sein, ansonsten erklärt sich das auch in den kommenden Zeilen.

Wie bekommt man nun Werte vom Computer in die Empirum Datenbank?

Dazu man muss die benötigten Information auf dem Client in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\matrix42\Inventory ablegen.
Dazu können die Einträge Custom01 bis Custom30 mit Werten versehen werden. Anbei ein exemplarische Befüllung.Registry_Matrix42_Inventory_Custom

Beim Ausführen des Empirum Inventory werden diese Werte an die Empirum Standort Datenbank übermittelt.

Empirum Management Console

Sind in der Empirum Management Console unter Extras die entsprechenden Custom Werte mit Namen versehen und zugeordnet …Extras_ZusaetzlicheInfromationen

werden diese auch direkt beim Computer angezeigt…
ZusaetzlicheInformationenComputer

Wie und mit was ihr diese Werte befüllt, könnt ihr selbst entscheiden.
Ein Weg ist sicherlich der Empirum Data Collector oder eben selbst erstellte Tools.

Diese Werte können auch in den Filtern genutzt werden …
Filter_ZusatzInfos

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UAC Meldungen bei der Reinstallation von MSI Paketen https://www.wpm-blog.de/uac-meldungen-bei-msi-paketen/ https://www.wpm-blog.de/uac-meldungen-bei-msi-paketen/#comments Tue, 09 Dec 2014 19:14:27 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1444 Seit geraumer Zeit kann es zu UAC Meldungen bei der Reinstallation von MSI Paketen kommen. Ich habe auch schon die Meldung bekommen das es auch bei Installationen passiert ist. Was ist der Hintergrund und wie … Weiterlesen

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Seit geraumer Zeit kann es zu UAC Meldungen bei der Reinstallation von MSI Paketen kommen. Ich habe auch schon die Meldung bekommen das es auch bei Installationen passiert ist. Was ist der Hintergrund und wie kann sich behelfen.

MS14-049

Microsoft hat im Oktober 2014 einen Patch unter der Bulletin ID MS14-049 veröffentlicht. Dieser Patch schließt eine Lücke im Windows Installer Dienst: „Vulnerability in Windows Installer Service Could Allow Elevation of Privilege“. Damit einhergehend werden für MSI Installationen neue Hash Werte ermittelt bzw. erstellt. Dies führt bei einer Reinstallation einer bereits installierten MSI Installation zu Problemen.

Mögliche Abhilfen

Whitelisting der Installation

Microsoft hat direkt Methoden zur Erstellung von Whitelist Einträgen, pro getätigter MSI Installation die repariert werden soll, angeboten. Bei dem Einsatz einer Softwareverteilung und einer Fülle an getätigter Software Installationen bereitet das keinen Spaß.
Die Informationen dazu wurden hier veröffentlicht.

Patch zur Behebung des UAC Problems

Im November wiederum wurde dann ein Hotfix veröffentlicht, der mit Hilfe eines Registry Keys generell die UAC Meldungen bei einem nicht vorhandenen MSI Hash Wert unterbinden soll.
Dieser Hotfix samt Vorgehensweise ist hier veröffentlicht.

Die Vorgehensweise mit dem nachgelagerten Hotfix scheint eine sinnvolle Behebung bzw. Umgehung der Problematik zu sein. Doch auch diese Umgehung scheint nach Rückmeldungen nicht zu 100% zu funktionieren.

Deinstallation des MS14-049

Letztendlich bleibt einem bei allen oben getroffenen Maßnahmen und keinem Erfolg (UAC Meldung erscheint trotz aller Maßnahmen) nur noch die Deinstallation des Patches.
Dies wiederum kann auch per Empirum geschehen. Dazu habe ich unten eine beispielhafte Deinstallationsroutine angehängt.

Ich drücke Euch die Daumen!

[Product]
#CheckWUSA, DONTDELETE
#Set:Product, DONTDELETE

[CheckWUSA]
Set VM_WUSA=%HKLM,"SYSTEM\CurrentControlSet\Services\wuauserv","Start"%
If "%VM_WUSA%" == "4" Then "EnableWUSA" EndIf

[EnableWUSA]
CallHidden sc config "wuauserv" start= demand error= ignore

[Set:Product]
SET QFE=2918614
Addmeter -1
DEL "%TEMP%\qfe.txt"
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - Searching for installed hotfix: %qfe% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"
Callhidden %comspec% /C wmic.exe qfe >"%TEMP%\qfe.txt"
If DoesTextInFileExist ("%QFE%", "%TEMP%\qfe.txt") == "1" Then "UninstallQFE" ELSE "QFEnotExist" EndIf

[UninstallQFE]
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - Installed hotfix found: %qfe% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - Uninstall hotfix: %qfe% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"
CallHidden sc config "wuauserv" start= demand error= ignore
Callhidden wusa /uninstall /kb:%QFE% /quiet /norestart
Set WusaError=%ErrorLevel%
IF %wusaError% == "3010" Then "RebootRequired" EndIf
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - ErrorLevel: %WusaError% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"
Callhidden %comspec% /C wmic.exe qfe >"%TEMP%\qfe.txt"
If DoesTextInFileExist ("%QFE%", "%TEMP%\qfe.txt") == "1" Then "SET:InstallationError" EndIf
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - Successfully uninstalled hotfix: %qfe% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"
DEL "%TEMP%\qfe.txt"

[QFEnotExist]
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - The following hotfix is not installed: %qfe% >>"%WINDIR%\TEMP\qfe_uninstall.log"

[RebootRequired]
SetReboot 1

[SET:InstallationError]
Callhidden %comspec% /C ECHO %sysdate% %systime% - Failed uninstall hotfix: %qfe% >>"%WINDIR%\TEM\qfe_uninstall.log"
ErrorLogMsg %ErrorText% %WusaError% %CallingText% wusa /uninstall /kb:%QFE% /quiet
Abort

Setup.inf Beispiel zur Hotfix Deinstallation als Datei: MSHotfix_Uninstall (944 Downloads )

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Empirum Paket – Revisionserhöhung bei „großen“ Installationen https://www.wpm-blog.de/empirum-paket-revisionserhoehung-bei-grossen-installationen/ https://www.wpm-blog.de/empirum-paket-revisionserhoehung-bei-grossen-installationen/#respond Fri, 01 Nov 2013 17:05:32 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1147 Ein Software-Paket größeren Umfangs wurde bereits verteilt und es steht jetzt jedoch noch ein kleineres Update aus. Nun kann man entweder ein weiteres Fix Paket schnüren und zusätzlich verteilen, oder das ursprüngliche Paket anpassen und … Weiterlesen

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Ein Software-Paket größeren Umfangs wurde bereits verteilt und es steht jetzt jedoch noch ein kleineres Update aus. Nun kann man entweder ein weiteres Fix Paket schnüren und zusätzlich verteilen, oder das ursprüngliche Paket anpassen und mittels Revisionserhöhung nochmals verteilen. Für ersteres spricht, dass weniger Dateien nochmals über die „Leitung“ gehen, für zweiteres, dass man auch für Neuinstallationen nur ein Paket zuweisen muss.

Zweiteres kann man über die Logik der Revisionserhöhung realisieren. Möchte bei einem bereits verteilten Paket mit einer MSI oder Unattended Installation nun noch ein paar Dateien oder Registry Einträge austauschen/hinzufügen, so kann man den nachfolgend erläuterten Mechanismus nutzen. Dieser Mechanismus ermöglicht, dass bei bereits vorhandenen Installationen mit der Revision=0 nur minimale Änderungen durchgeführt werden und bei Neuinstallationen, die komplette Installation zuzüglich der nachträglichen Änderung.

[Product]
#CheckRevisionChanges, DONTDELETE
...
;<Installationslogik MSI / Unattended>
;<z.B.: Set:Product>
;<z.B.: Set:Installation>
#DoMinorUpdate

[CheckRevisionChanges]
Set LocalRevision=%%HKLM,Software\%MachineKeyName%\Setup,Revision%%
ReplaceEnv LocalRevision
IF "%LocalRevision%" < "%Revision%" & "%LocalRevision%" <> "" THEN "OnlyDoRevisionUpdate" EndIf

[OnlyDoRevisionUpdate]
#DoMinorUpdate
Exit

[DoMinorUpdate]
;Examples / Beispiele
;#CopyAdditionalFiles
;#Reg:Changes

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Softwarepakete: Updateverhalten, Verteilen von neuen Versionen https://www.wpm-blog.de/softwarepakete-updateverhalten-verteilen-von-neuen-versionen/ https://www.wpm-blog.de/softwarepakete-updateverhalten-verteilen-von-neuen-versionen/#comments Wed, 23 Oct 2013 19:32:42 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=1110 Nachdem die ersten Softwarepakete erstellt und verteilt wurden, kommen immer wieder die folgenden Fragen auf: Wie verteile ich neue Versionen von bestehender Software? Wie rolle ich diese Versionen aus? Was ist zu beachten? Wichtige Grundlagen zu … Weiterlesen

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Nachdem die ersten Softwarepakete erstellt und verteilt wurden, kommen immer wieder die folgenden Fragen auf:

  • Wie verteile ich neue Versionen von bestehender Software?
  • Wie rolle ich diese Versionen aus?
  • Was ist zu beachten?

Wichtige Grundlagen zu diesem Thema sind bereits in diesem Beitrag erläutert: Empirum Paket – Registry, SoftwareDepot, Version.

In Kurzform ist folgendes für die neue Version wichtig:

  • Der Herstellername (DeveloperName) und Softwarename (ProductName) der Versionen sind identisch.
  • Es ist lediglich die Version unterschiedlich und in diesem Falle die neuere Version höher als die alte.
  • Die MachinekeyName Einträge (und somit im SoftwareDepot: Registrierung, Schlüssel) sind identisch.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt kann das neue Paket dem Computer, der die Vorgängerversion zugewiesen hat, zugewiesen werden. Dazu die neue Version dem Computer mit den Verteilungsoptionen „Installieren, Erneuern“ zuweisen. Die alte Version aus der Zuweisung löschen. Bei der kommenden Abfrage: „Löschen“ auswählen. Dies bedeutet, dass der Verteilbefehl gelöscht wird und somit nur noch der Verteilbefehl für die neuere Version aktiv ist.

Findet nun die Softwareverteilung auf dem Zielcomputer eine Altversion anhand der MachineKeyName Werte in der Registry vor, so wird eine Deinstallation mit der lokal vorgehaltenen Setup.inf durchgeführt (AskUninstallOld=1). Dazu ist es wichtig, dass die Deinstallationsbefehle oder Zugriffe alle lokal erfolgen können! Häufig sorgen Zugriffe, in den betroffenen Sektionen für die Deinstallation, auf %SRC% oder ähnlich für Fehler bei der Deinstallation der Altversion. Ist die Altversion erfolgreich deinstalliert, beginnt die Installation der neuen Version.

Gibt es beim Testen (Deinstallation der Altversion), wie zuvor beschrieben, Probleme – und diese Probleme tauchen zumeist erst auch dann auf, wenn man die Nachfolgeversion paketiert hat, hat man noch „Handlungsspielraum“. Entweder man setzt nun die Vorgängerversion auf „Deinstallieren…“ anstatt „Löschen“ oder man passt das „neue“ Paket an (AskUninstallOld=0 und die Deinstallation auf Bedarf durchführen).

In einem anderen Beitrag werde ich der zumeist nachfolgenden Frage: „Wann passe ich die Version und wann die Revision an?“ nachgehen.

Der Beitrag Softwarepakete: Updateverhalten, Verteilen von neuen Versionen erschien zuerst auf Workplace Management Blog.

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Fehler und ErrorLevel aus der Setup.inf https://www.wpm-blog.de/fehler-und-errorlevel-aus-der-setup-inf/ https://www.wpm-blog.de/fehler-und-errorlevel-aus-der-setup-inf/#comments Wed, 27 Mar 2013 08:58:18 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=891 Niemand und nahezu nichts ist komplett fehlerfrei – doch man kann sich Stück für Stück verbessern! Bei der Erstellung von Software-Paketen, beim Verteilen von Software-Paketen oder Patches mit dem Patch-Management treten schon auch mal Fehler … Weiterlesen

Der Beitrag Fehler und ErrorLevel aus der Setup.inf erschien zuerst auf Workplace Management Blog.

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Niemand und nahezu nichts ist komplett fehlerfrei – doch man kann sich Stück für Stück verbessern! Bei der Erstellung von Software-Paketen, beim Verteilen von Software-Paketen oder Patches mit dem Patch-Management treten schon auch mal Fehler auf. Diese sollten natürlich in der Test und Pilotphase festgestellt und behoben werden. Die angezeigten Fehlermeldungen bzw. der ERRORLEVEL im SWDepot-Log der Management Console kann erste Aufschlüsse über den Fehler geben, und wie er behoben werden kann. Manche angezeigten „Fehler“ sind auch gar keine. Wie ist damit umzugehen?

Die angezeigten ERRORLEVEL haben ihren Ursprung zumeist im Kommando Interpreter oder in den Installern. Unten angefügt habe ich zwei Tabellen mit den häufigsten Fehlermeldung. Diese Tabellen erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Was sind die gängigen Fehler und wie lassen sie sich beseitigen?

Die ERRORLEVEL Meldungen rühren aus der Setup.inf des fehlerhaften Empirum Paketes.

Fehler 2 oder 3
In diesem Fall ist zumeist ein Befehl falsch geschrieben, die Setup.exe ist zu alt für den genutzten Befehl, ein aufzurufendes Programm wurde versucht als Befehl zu interpretieren.

Fehler 5
Kein Zugriff möglich oder auch Zugriff verweigert bedeutet zumeist, dass der Befehl aufgrund von nicht vorhandenen Berechtigungen fehlschlägt. In Empirum ist das zumeist, wenn in der Registry Änderungen durchgeführt werden sollen, zu der der Benutzer nicht berechtigt ist. Das können Änderungen im Bereich HKLM\SYSTEM, als auch HKCU\Software\Microsoft\Policies sein. Der Benutzer hat zwar Berechtigungen auf den HKCU Zweig, jedoch nicht im Bereich der Policies, denn diese soll er ja auch nicht „manipulieren“ können.

Fehler 1602
Dieser Fehler rührt vom Windows Installer und bedeutet, dass der Benutzer die „Abbrechen“ Schaltfläche des MSIEXEC Dialoges betätigt hat. Diese Schaltfläche kann mit dem „!“ entfernt werden, wie z.B. /qb-! oder /qr!. Nutzt man direkt /qn – so wird nichts angezeigt, auch nicht die „Abbrechen“ Schaltfläche.

Fehler 1603
Der „1603“ ist der beliebteste Fehler unter den Software-Paketieren, denn er bedeutet soviel wie „Es ist ein schwerwiegender Fehler aufgetreten…“. Das heißt soviel wie alles und nichts! Hier kann man dem Fehler nur durch Analyse des MSI Logs näher kommen. Das Log wird im Standard in den %TEMP% Ordner des jeweiligen Computers geschrieben und beginnt mit MSI_. Wenn die Installation mit dem Empirum Advanced Agent durchgeführt wird, so ist die Datei im Ordner %WinDir%\TEMP wiederzufinden. Häufig wird der Fehler am Ende des Logs angezeigt, das man sehr einfach mit STRG+ENDE anspringen kann.

Fehler 0
Warum ist der ERRORLEVEL 0 ein Fehler? Wieso wird das Paket als fehlerhaft in der Console angezeigt bzw. läuft immer wieder, obwohl alles „gut“ aussieht und das Programm auch funktioniert? Dies liegt häufig damit zusammen, dass in Empirum Software-Paketen in denen externe Installer (Hersteller-Setups) aufgerufen werden, auch anschließend eine „Erfolgsüberprüfung“ stattfindet. Da man nicht weiß, ob die Hersteller-Setuproutine das gemacht hat was man von ihr erwartet, prüft man im Anschluß den Erfolg durch die Überprüfung auf das Vorhandensein von Registry Einträgen, Dateien oder Texte in Dateien. Können die zu erwartenden Prüfpunkte nicht erfolgreich geprüft werden, so verzweigt die Installationsabfolge in der Setup.inf in eine Sektion, in der die Empirum Installation mit „Abort“ abgebrochen wird. Der Fehler 0 tritt sehr gerne in MSI Paketen auf.

Folgendes ist zu prüfen bzw. anzupassen:

  • Ist der UninstallString in der Registry unterhalb der GUID vorhanden? (Änderung auf InstallDate hilft häufig.)
  • Ist es überhaupt die richtige GUID die abgeprüft wird?
  • Wird die ReInstSuccessMessageXXXX in dem MSILogFile richtig geprüft? Die aktuellen MSI Vorlagen prüfen 4 ReInstSuccessMessages, da sich die Meldungen mit der Aktualisierung der MSIExec Version geändert haben. Dieser Fehler tritt auch gerne beim Testen der Windows XP Pakete unter Windows 7 auf. Abhilfe schafft hier die Übernahme der 4 ReInstSuccessMessages und das Anpassen der Überprüfung (IF …) in der RepairMSI Sektion. Die Vorlage liefert die aktuelle MSI.inf.

Liste von Fehlermeldungen bzw. ERRORLEVEL Werten

Fehler – Beschreibung
0 – Fehlerfrei
2 – Datei nicht vorhanden
3 – Pfad nicht gefunden
5 – Kein Zugriff möglich
6 – Ungültiger Zugriff/ungültiges Handle
8 – Zu wenig Speicher
10 – Ungültiger Bereich/ungültige Environment Variablen
11 – Ungültiges (Befehls-)Format

MsiExec.exe und InstMsi.exe Fehlermeldungen
Hier geht es zur Microsoft Seite mit der vollständigen Liste der „MsiExec.exe and InstMsi.exe Error Messages (Windows)“

Wert – Fehler-Code – Beschreibung
0 – ERROR_SUCCESS – Die Installation war erfolgreich.
1602 – ERROR_INSTALL_USEREXIT – Der Benutzer hat die Installation abgebrochen.
1603 – ERROR_INSTALL_FAILURE – Es ist ein schwerwiegender Fehler während der Installation aufgetreten.
1642 – ERROR_PATCH_TARGET_NOT_FOUND Der Patch kann nicht installiert werden, weil die zu aktualisierende Software nicht installiert ist.
3010 – ERROR_SUCCESS_REBOOT_REQUIRED Die Installation war erfolgreich, benötigt jedoch einen Neustart!

Der Beitrag Fehler und ErrorLevel aus der Setup.inf erschien zuerst auf Workplace Management Blog.

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https://www.wpm-blog.de/fehler-und-errorlevel-aus-der-setup-inf/feed/ 13