You searched for Agent update - Workplace Management Blog https://www.wpm-blog.de/ ... ideas and solutions making workplace management easier Sun, 08 Dec 2024 17:26:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.7 Empirum Paketeigenschaften – Zur Installation freigeben https://www.wpm-blog.de/empirum-paketeigenschaften-zur-installation-freigeben/ https://www.wpm-blog.de/empirum-paketeigenschaften-zur-installation-freigeben/#respond Sun, 08 Dec 2024 17:26:10 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=3054 Wenn man ein Paket in das Empirum Software-Depot einbindet, setzt man fast schon automatisch den Haken bei der Checkbox „Zur Installation freigeben“ (Ready to Install=1). Jeder weiß, dass das entsprechende Software-Paket nicht verteilt wird, wenn … Weiterlesen

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Wenn man ein Paket in das Empirum Software-Depot einbindet, setzt man fast schon automatisch den Haken bei der Checkbox „Zur Installation freigeben“ (Ready to Install=1). Jeder weiß, dass das entsprechende Software-Paket nicht verteilt wird, wenn diese Option nicht gesetzt ist. Dies wird zusätzlich damit symbolisiert, in dem der Name des Paketes in brauner Farbe dargestellt wird. Aber was bewirkt diese Option und wie kann man sich diese zu nutze machen?

Paketeigenschaften

Hier nochmals ein Screenshot der Paketeigenschaften, um die Option in Erinnerung zu rufen:

Hinweis: Diese Option bezieht sich auf die Softwareverteilung per Zuweisung (Zuweisung in Management > Administration) und nicht auf Software im Kiosk.

Computervariable – ReadyToInstall_Test

Software-Pakete, die nicht „zur Installation freigegeben“ sind, werden trotz Zuweisung zu einem oder mehrerer Computer nicht in deren Auftragsdatei (DDC) geschrieben und somit installiert. In Abhängigkeit der Computervariablen „ReadyToInstall_Test“ werden nun auch diese Pakete und somit Installationsaufträge in die Auftragsdatei aufgenommen. Mit dieser Variable definiert man somit, dass ein Computer auch nicht freigegebene (noch im Test befindliche) Software installiert bekommt.

Nachfolgend eine Aufstellung, was die Werte der Option bewirken:

  • 0 (deaktiviert) = Software Installationsauftrag nicht in die DDC schreiben
  • 1 (aktiviert) = Software Installationsauftrag in die entsprechende DDC des Computers schreiben

Die Computervariable kann man nun über den althergebrachten Weg, oder per definierter und zugewiesener Variablen Konfiguration setzen und somit einen Computer in die Lage versetzen, auch die nicht freigegeben Pakete zu installieren.

UEM Agent AutoUpdate

Die oben genannte Paketeigenschaft hat im Falle der Matrix42 UEM Agent Windows Pakete auch eine Auswirkung auf die UEM Agent Auto Update Funktion. Möchte man die UEM Agent Auto Update Funktion nutzen, so geschieht die Aktivierung auch über entsprechende Computervariablen.

Die Konfiguration und das unterschiedliche Verhalten geschieht über die Variable: MX42_UEM_Agent, Auto Update.

Variablenwert Erläuterung
No – Use assigned version (Standard) [0] Das Auto Update ist deaktiviert. Die Aktualisierung geschieht klassisch über die Zuweisung eines Paketes.
Yes – Use latest approved version [1] Das Auto Update ist aktiviert. Es wird die höchste Version der „Zur Installation freigegeben“en UEM Agent Pakete installiert.
Yes – Use latest approved version (Pilot Rollout) [2] Das Auto Update ist aktiviert. Es wird die höchste eingebundene Version der UEM Agent Pakete installiert, auch wenn dieses nicht freigegeben ist.

Meine Präferenz zum UEM Agent Auto Update

Ich selbst nutze bevorzugt die klassische Art der UEM Agent Verteilung und lasse das Auto Update deaktiviert. Meines Erachtens ist es besser transparenter, nachvollziehbar, welcher Computer, welche Version bekommen soll und wann das geschieht. Aber wie immer gibt es verschiedene Geschmäcker und Vorgehensweisen/Vorlieben.

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Unterschiedliche Probleme bei OS Installationen mit Empirum https://www.wpm-blog.de/unterschiedliche-probleme-bei-os-installationen-mit-empirum/ https://www.wpm-blog.de/unterschiedliche-probleme-bei-os-installationen-mit-empirum/#comments Thu, 16 Feb 2023 19:17:29 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2855 Die letzten Wochen hatte ich wieder vermehrt Probleme bei oder nach der Betriebssystem Installation mit Empirum WinPE gemeldet bekommen. Bei den einen brach das EmpirumAgentSetup Paket ab, die anderen meldeten „zwei“ Empirum Agenten im installierten … Weiterlesen

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Die letzten Wochen hatte ich wieder vermehrt Probleme bei oder nach der Betriebssystem Installation mit Empirum WinPE gemeldet bekommen. Bei den einen brach das EmpirumAgentSetup Paket ab, die anderen meldeten „zwei“ Empirum Agenten im installierten Windows 10, die nächsten meldeten je nach Installation beide Probleme. Das Problem zu lösen nach der ersten Meldung hat etwas gebraucht.Am Ende dachte ich: „Mensch, da hättest Du früher darauf kommen können“, da es dieses Problem schon einmal gegeben hat…

Was war der Auslöser?

Am Ende war das Problem vorwiegend auf ein Problem zurückzuführen. Microsoft hat ein aktualisiertes Update für die hier bereits beschriebene Problematik herausgebracht. Das Update KB5020683 wird zwangsweise installiert und startet das System ohne Nachfrage neu. Im Vorjahr hatte ich auch Meldungen von Empirum Admins, die Windows 10 Enterprise nutzen und meinen davon nicht betroffen sein zu dürfen. Diese Fälle hatte ich dieses Mal auch wieder.

Folgende Umstände scheinen damit reinzuspielen:

  • Wie erreichen die Computer das Internet während der Betriebssystem-Installation (Proxy, direkt)?
  • Das Windows wird erst mit/nach dem DomainJoin Paket aktiviert

Wie löst man die obigen Probleme?

Wie vor einem Jahr habe ich das Microsoft Update in ein WinPE PreOS Paket gepackt, welches geplant installiert wird. Dieses Paket sollte in der Reihenfolge nach dem PxeOffAndReboot Paket einsortiert werden. Man sollte zusätzlich schauen, das man eine aktuelle EmpirumAgentSetup Version, wie z.B. die Version 2.8, einsetzt, da hier auch noch ein bis zwei mögliche Problempunkte behoben sind.

WinPE PreOS Paket

KB5020683_x64 (93 Downloads )
SHA256 Hash der Downloaddatei: 655F4C7F74E905B58CC9242AFB16F47FAD059DB66C7A2F290CE304E166A616DE

Hilfestellung: Hinweise, wie man ein PreOS Paket einbindet, findet ihr hier.

 

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UEM Agent für Windows 2210.1.2 released https://www.wpm-blog.de/matrix42-uem-agent-windows-2210-1-2-released/ https://www.wpm-blog.de/matrix42-uem-agent-windows-2210-1-2-released/#comments Tue, 15 Nov 2022 17:11:36 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2835 Guten Tag zusammen, Matrix42 hat den UEM Agent für Windows in der Version 2210.1.2 veröffentlicht. Dieser UEM Agent enthält die Funktionen, die ich im folgenden Artikel bereits beschrieben habe. Im Gegensatz zur Vorstellung hat er … Weiterlesen

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Guten Tag zusammen, Matrix42 hat den UEM Agent für Windows in der Version 2210.1.2 veröffentlicht. Dieser UEM Agent enthält die Funktionen, die ich im folgenden Artikel bereits beschrieben habe. Im Gegensatz zur Vorstellung hat er nun die Technical Preview Phase verlassen. Gerade aus den Aspekten hinsichtlich der Verbesserungen im Bereich Sicherheit und Rolloutstabilität, sollte man diese Version näher betrachten.

Voraussetzungen

Aus meinen Erfahrungen heraus gibt es zwei Dinge, auf die man achten sollte. Seinen volle Leistung entfaltet der UEM Agent erst mit dem aktuellen Hotfix auf der Empirum Server Seite. Zusätzlich sollte man eine kleine Verbesserung in Form einer Setup.inf Anpassung vornehmen, bevor man diese Version einsetzt.

Matrix42 Empirum v21.0.3

Wichtig bei der Nutzung des neuen UEM Agents ist, das man beim Einsatz von Empirum v21.0.3 auch den aktuellen Hotfix Installer vom 28.10.2022 oder später ausführt.

Download

Matrix42 stellt alle UEM Agent für Windows Versionen an der gleichen Stelle zum Download bereit.
Den aktuellen Hotfix Installer für Matrix42 Empirum v21.0.3 gibt es hier.

Anpassungen

Nachdem man den UEM Agenten in das Empirum Software-Depot eingebunden hat, sollte man jedoch auf Dateiebene in der Setup.inf noch eine Anpassung vornehmen. Die Datei findet ihr auf dem EmpirumServer unter Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\UEM Agent Windows\2210.1.2\Install.
Dazu die Finish Sektion der ausgelieferten Setup.inf wie folgt anpassen.
Hinzukommen sollte die Zeile mit dem Callhidden.

[Finish]
Callhidden reg delete HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\RebootPackagesPending /v "Restart Matrix42 UEM Agent Windows" /f
Exit

Hinweis

Trotz aller Empfehlungen von meiner Seite, sollte man, wie bei jedem Stück neuer Software, diese stückweise bzw. in Wellen (Test, Pilot, Rollout) an die Clients verteilen.

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Anstehende Matrix42 UEM Agent Änderungen https://www.wpm-blog.de/anstehende-matrix42-uem-agent-aenderungen/ https://www.wpm-blog.de/anstehende-matrix42-uem-agent-aenderungen/#respond Thu, 06 Oct 2022 11:13:40 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2821 Der Matrix42 UEM Agent für Windows bringt ab dem Oktober 2022 in der SFR Version einige Änderungen mit. Mit den Änderungen soll die Stabilität, als auch das Verhalten bei Aktualisierungen signifikant verbessert werden. Zusätzlich halten … Weiterlesen

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Der Matrix42 UEM Agent für Windows bringt ab dem Oktober 2022 in der SFR Version einige Änderungen mit. Mit den Änderungen soll die Stabilität, als auch das Verhalten bei Aktualisierungen signifikant verbessert werden. Zusätzlich halten weitere Verbesserungen hinsichtlich der Sicherheit Einzug.

Installation / Update

Die Installation des UEM Agenten geschieht nicht mehr über die Setup.inf, wie man das gewöhnt ist bzw. war. Ein Matrix42Maintenance Dienst hält Einzug, der die Installation und die Aktualisierung des UEM Agents durchführt. Alle Komponenten des UEM Agents werden per einfachen Dateikopieroperationen installiert oder entfernt. Die Setup.inf des UEM Agenten für Windows installiert den Matrix42Maintenance Dienst und im Anschluß übernimmt dieser die komplette Installation oder Aktualisierung. Über einen Registry Wert wird der „Matrix42Maintenance“ angetriggert, die verschiedenen Aktionen durchzuführen. Der Dienst schreibt sein Log in den Ordner: C:\ProgramData\Matrix42\Logs\MaintenanceService

Der Matrix42Maintenance Dienst kann einen „Rollback“ des Agenten durchführen, da der bestehende Agent während der Aktualisierung lokal gesichert wird.

Die Installation als auch die Aktualisierung müsste aufgrund der Änderungen schneller durchgeführt werden können.

Visual C Redistributable Komponenten

Die benötigten VCRedist Komponenten werden mitgeliefert und befinden sich im UEM Agent Programmverzeichnis.

Agenten-Templates

Der UEM Agent lädt nur noch die benötigten Agent-Templates herunter bzw. befinden sich im loklen „User“ Ordner gar keine Agent-Templates mehr.

Voraussetzung dazu ist eine aktuelle Empirum Version in Form eines aktuellen Hotfix (ca. August 2022), der für die Versionen 21.0.3 und 22.0 verfügbar ist.

Für Empirum v22.0 ist das der Hotfix mit der Nummer PRB36814: Security Issue: All Agent Template XML files with (encrypted) passwords are available on the client computers.
Für Empirum v21.0.3 ist das der Hotfix mit der Nummer PRB36844: All Agent Configurations are downloaded to the client cache folder (fix will also require a UEM Agent version greater than 2205.3.2 (SFR) or 2006.13.3 (ESR)).

SWDepot-Log Meldung

Es wird eine SWDepot-Log Meldung geschrieben, dass der OS-Install Mode verlassen wurde:
* Agent Installation Status   2209.46.1   0     OS Mode     Disabled    No more open tasks. OS Installation Mode disabled.

Wichtiger Hinweis

Dieser UEM Agent wird zusammen mit einem neuen UEMAgentUpdater ausgeliefert, welcher das genannte Backup und Zurückspielen beim Upgrade von älteren auf diesen Agenten unterstützt. Sollte im Nachhinein ein älterer Agent (also ohne MMS – Matrix42MaintenanceService) nach Empirum kopiert werden, ist darauf zu achten, dass die Dateien in „Configurator$\User\UEMAgentUpdater“ nicht überschrieben werden.

Download

Wer bereits einen Blick auf die oben genannten Neuerungen werfen mag, für den steht seit dem 30.09.2022 die Technical Preview (TP) des UEM Agenten im Marketplace zur Verfügung: https://marketplace.matrix42.com/details/uem-agent-windows-release/

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Ungeplante Neustarts während der Windows 10 Installation durch KB5005716 https://www.wpm-blog.de/ungeplante-neustarts-waehrend-der-windows-10-installation-durch-kb5005716/ https://www.wpm-blog.de/ungeplante-neustarts-waehrend-der-windows-10-installation-durch-kb5005716/#comments Wed, 27 Oct 2021 06:51:49 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2757 Liebe Blog-Leser, letzte Woche hat mich die Nachricht erreicht, dass es Probleme bei der Windows 10 OS-Installation gibt. Recht zeitnahe nach der Windows 10 Installation, bei Empirum nach dem PreOs-Paket PxeOffAndReboot, wird mitunter ein „harter … Weiterlesen

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Liebe Blog-Leser, letzte Woche hat mich die Nachricht erreicht, dass es Probleme bei der Windows 10 OS-Installation gibt. Recht zeitnahe nach der Windows 10 Installation, bei Empirum nach dem PreOs-Paket PxeOffAndReboot, wird mitunter ein „harter Neustart“ durchgeführt.
Je nachdem, wann dies passiert, ist die Installation nicht in einem einwandfreien Zustand, da ggf. der Matrix42 UEM-Agent auch nur teilweise installiert wurde.

Was passiert da?

Nachfragen, Recherchen und eigene Tests haben folgendes ergeben. Microsoft installiert direkt nach der Windows Installation ein Windows Update und führt direkt danach einen Neustart durch. Voraussetzung dafür ist: der Computer verfügt über eine Internet Verbindung und es liegt eine bestimmte Windows Version vor. Das Update, das installiert wird, ist das „KB5005716“. Mit diesem Update passt Microsoft die OOBE Phase an, um Windows 11 zu „promoten“.

Weitergehende Informationen

Bis dato sind keine Einstellungen bekannt das zu unterbinden. Wenn man den folgenden Artikel aufmerksam liest, wird das auch nicht geplant sein. Wie heißt es im nachfolgenden Link zu „Windows updates during Windows 10 OOBE“ so schön: „…Critical driver updates, and critical Windows zero-day patch (ZDP) updates, will begin downloading automatically during OOBE after the user has connected to a network. The user can’t opt-out of these critical updates as they are required for the device to operate properly. …“

Hier geht es zur KB5005716 Update Beschreibung

Weitere Meldungen aus dem Netz, auch Meldungen von SCCM Nutzern über Probleme:
https://www.reddit.com/r/SCCM/comments/q2msk7/kb5005716_breaks_osd/
https://www.borncity.com/blog/2021/10/09/windows-10-oobe-update-kb5005716/

Hinweis: Das hier beschriebene Update soll laut der Microsoft Update Beschreibung nur für Professional und Home Editionen zur Verfügung stehen. Ich selbst habe es mit der Windows 10 Pro Version bei meinen ersten Tests nachvollzogen.

Workaround / Lösung

Die Hinweise im Netz gehen in die Richtung, dass obige Update in seine Windows Quellen zu integrieren. Dies funktioniert, wie ich auch bereits erfahren habe. Ein Veränderung der Windows Quellen mache ich selbst ungern, da sich die Windows Quellen dann nicht so einfach austauschen lassen.

Das hat mich dazu gebracht, ein PreOS Paket zu erstellen, welches man direkt nach dem PxeOffAndReboot einreiht. Dies installiert „geplant“ das Update und führt einen gewollten Neustart durch. Somit wurde die Installation zuverlässig zu Ende geführt. Voraussetzung ist bis dato mindestens Windows 10 Build 20H2 (2009).

PreOS Paket

Install-MS-KB5005716_x64 (295 Downloads )
SHA256 Hash der Downloaddatei: C5E6E64DBFD4E654C9D2E1F4DA5036B6528F817449653A4D52211156DF81ECA0

Hilfestellung: Hinweise, wie man ein PreOS Paket einbindet, findet ihr hier.

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Empirum SubDepot Paket und lokaler Agenten Benutzer https://www.wpm-blog.de/empirum-subdepot-paket-und-lokaler-agenten-benutzer/ https://www.wpm-blog.de/empirum-subdepot-paket-und-lokaler-agenten-benutzer/#respond Sat, 10 Apr 2021 16:33:00 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2742 Das Matrix42 SubDepot Paket löscht und erstellt den Empirum-Agenten Benutzer bei jeder Installation und Aktualisierung. Nutzt man einen lokalen Benutzer für den Empirum-Agenten und für diesen Benutzer explizite Berechtigungen vergeben, verwaisen diese mit jedem Update … Weiterlesen

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Das Matrix42 SubDepot Paket löscht und erstellt den Empirum-Agenten Benutzer bei jeder Installation und Aktualisierung. Nutzt man einen lokalen Benutzer für den Empirum-Agenten und für diesen Benutzer explizite Berechtigungen vergeben, verwaisen diese mit jedem Update des SubDepot Paketes. Die Setup.inf ist bereits dafür ausgelegt, diesen lokalen Benutzer nicht bei jeder Ausführung des SubDepot Paketes zu löschen und neu anzulegen.

Variable USER_UPDATE

Eine Variable steuert, wie das Paket sich verhalten soll. Die nachfolgende Zeile in der Setup.inf verrät, was man machen muss.
If „%VM_SUBDEPOT_USER_UPDATE%“ != „0“ Then „Set:DeleteUser2“ EndIf

Erstellen der Variable

Erstellt man unterhalb der Variablendefinition „SUBDEPOT“ eine Variable mit dem Namen „USER_UPDATE“ (Typ: Zahl oder Text), so kann man steuern, was bei einem „Update“ geschehen soll. Setzt man die Variable explizit auf „0“, so wird der Benutzer nicht bei jedem Update gelöscht und neu angelegt

Möchte man die vorgenannte Funktion nutzen, so erstellt man die Variable „USER_UPDATE“ vom Typ Zahl in der Variablendefinition: SUBDEPOT.
Dazu wählt man in der Matrix42 Management Console, Administration, Extras, Variablendefinitionen … aus und navigiert zur vorhandenen Variablendefinition „SUBDEPOT“. Durch einen Doppelklick oder der Auswahl und Bearbeiten, landet man in den Eigenschaften der Variablengruppe SUBDEPOT. Hier fügt man die Variable mit einem Klick auf das „+“ Symbol hinzu. Wer einen vorgefertigten Beschreibungstext haben möchte: 0 – Don not delete user | 1 – Delete and create user

Zuweisung des Wertes

Anschließend setzt man diese Variable für einen Computer, eine Konfigurations- oder Zuweisungsgruppe. Weitergehende Informationen zur Übernahme des Wertes für untergeordnete Objekte findet man hier.

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UEM Agent Rollout https://www.wpm-blog.de/uem-agent-rollout/ https://www.wpm-blog.de/uem-agent-rollout/#comments Tue, 28 Jul 2020 19:57:25 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2632 Der Windows Client wird in einer Empirum Umgebung von dem sogenannten Empirum Agenten verwaltet. Dieser Empirum Agent wird größeren Abständen „revolutioniert“. So ist seit 2019 der „UEM Agent“ der Nachfolger des vorherigen „Advanced Agents“. Da … Weiterlesen

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Der Windows Client wird in einer Empirum Umgebung von dem sogenannten Empirum Agenten verwaltet. Dieser Empirum Agent wird größeren Abständen „revolutioniert“. So ist seit 2019 der „UEM Agent“ der Nachfolger des vorherigen „Advanced Agents“. Da eine parallele Entwicklung zweier Agenten verständlicherweise nicht zielführend ist, ist der Advanced Agent für Ende März 2021 abgekündigt. Ab diesem Zeitpunkt kann dieser Advanced Agent nur noch auf eigenes Risiko genutzt werden.

UEM Agent Einführung und Funktionen

Ein Vorteil des UEM Agenten ist, das er unabhängig von der eingesetzten Empirum Version ist. So muss man nicht warten bis eine neue Empirum Version erscheint, um neue Empirum Agenten Funktionen nutzen zu können. Eine Übersicht über die Neuerungen und die jeweils aktuelle Version steht im Marketplace bereit.

UEM Agent Rollout

So sollte der Advanced Agent durch den UEM Agent ersetzt werden, wenn dies noch nicht geschehen ist. Der Rollout kann unter anderem durch die Neu-Installation des Windows 10 geschehen. Die Vielzahl der Agenten Aktualisierungen passieren jedoch im laufenden Windows Betrieb. Dies wird durch die Zuweisung des UEM Agenten per Paket erledigt.
Der Austausch des gerade laufenden Agenten ist bis zu einem gewissen Teil „Operation am Herzen“. Damit meine ich, wenn die „Operation“ fehlschlägt, verliert man mit unter Verbindung zum Endgerät und somit das Endgerät aus der aktiven Verwaltung.

Fehlerprävention

Wie sich bei den letzten Empirum Agent Updates herausgestellt hat, sollte man vor der Aktualisierung des UEM Agents sicherstellen, dass der Client über das .NET Frameworks 4.7.2 oder neuer verfügt. Dazu empfiehlt es sich das .NET Framework bereits vor dem UEM Agenten zu aktualisieren – besser noch eine Abhängigkeit des UEM Agenten auf die .NET Framework Version vorzunehmen. Diese Abhängigkeit setzt man als erweitere Bedingung im UEM Agent Paket. Wie das geht, habe ich in folgendem Artikel erklärt. Die Release Nummern des .NET Frameworks wiederum sind auf dieser Seite aufgelistet.

Fehleranalyse

Die Aktualisierung des UEM Agenten wird im nachfolgenden Log auf dem entsprechenden Endgerät aufgezeichnet: „%ProgramData%\Matrix42\Logs\UEM Agent Update\UEMAgentUpdate.log“. Hier kann man Hinweise für die fehlgeschlagene Aktualisierung finden bzw. sollte diese Datei für den Support sichern.

Möglichkeiten der Reparatur

Eine Reparatur einer gestrandeten Aktualisierung kann per Agent-Push geschehen, wenn der Computer erreichbar ist und diverse Voraussetzungen erfüllt sind. Wer es noch nicht kennt, den Agent-Push erreicht man über das Kontextmenü des Computers bzw. der Gruppe: Experte\Push Agent …
Weiterführende Informationen sind in der Matrix42 Hilfe zu finden:
Die wichtigsten Voraussetzungen habe ich bereits im Artikel „Empirum Agent Verteilung per Push“ beschrieben.

Agent Push

Möchte man mehrere Clients mit dem Agent Push erreichen, so kann man sich eine Zuweisunggruppe mit den betroffenen Systemen erstellen. Zusätzlich muss ein passendes Agent-Template zugewiesen sein und die Variable „MX42_AGENT_PUSH_PACKAGE_FOLDER“ auf die zu pushende Agent Version gesetzt sein. Um eine definierte UEM Agent Version zu installieren, ist es erforderlich, die Variable MX42_AGENT_PUSH_PACKAGE_FOLDER mit dem Pfad zur gewünschten UEM Agent Version zu belegen. Beispiel: UEM Agent Windows\2006.4

Bestimmen der Systeme …

Wenn eine Installation fehlschlägt, so verbleibt gerne die Installation des UEM Agents mit dem Status Running im SWDepot-Log. Diese fehlgeschlagenen Updates kann man mittels eines Filters in in der Rollout-Koordination oder im SWDepot-Log bestimmen. Für eine andere Art der Übersicht, habe ich einen Filter erstellt, der per Empirum DBUtil erstellt werden kann. Dieser Filter enthält alle Computer, die einen „Install“ Eintrag zum „UEM Agent“ mit dem Status „Running“ haben. Falls es nachfolgende erfolgreiche Installationen gibt, so sind diese derzeit trotzdem in diesem Filter enthalten. Dieser Filter kann also „false positive“ Ergebnisse beinhalten.

Dazu die angehängte Datei entpacken und über die Empirum Struktur kopieren. Nachdem das SQL Script „SW_UEM-Agent_Install_Running“ aus dem Unterordner Custom über Empirum DBUtil ausgeführt wurde, steht der Filter in der Management Console zur Verfügung.

Download

SW_UEM-Agent_Install_Running (575 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: B27EAA30786436633DBB1AB63409353F

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Erweiterte Empirum PXE-Server Konfiguration https://www.wpm-blog.de/erweiterte-empirum-pxe-server-konfiguration/ https://www.wpm-blog.de/erweiterte-empirum-pxe-server-konfiguration/#respond Fri, 03 Jul 2020 16:53:37 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2614 Mit dem aktuellen Empirum v19.0.3 Hotfix und der Empirum v20.0.1 wurde eine neue Funktion hinsichtlich der Nutzung der DHCP Option 82 (DHCP Snooping) eingeführt. In der Hotfix Beschreibung ist ein „Post-Step“ vorhanden, dass wenn man … Weiterlesen

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Mit dem aktuellen Empirum v19.0.3 Hotfix und der Empirum v20.0.1 wurde eine neue Funktion hinsichtlich der Nutzung der DHCP Option 82 (DHCP Snooping) eingeführt. In der Hotfix Beschreibung ist ein „Post-Step“ vorhanden, dass wenn man diese Funktion noch nicht nutzen möchte oder kann, ein Registry Wert zu setzen sei. In der Empirum Online Hilfe befindet sich zur DHCP Option 82 Nutzung folgender Hinweis.

Matrix42 SubDepot PXE Service Configuration

Da dies neben dem Self Provisioning die zweite Konfiguration für den PXE-Dienst ist, habe ich es kurzfristig in einem Empirum Paket umgesetzt. Somit kannst Du die Einstellung einfach und nachvollziehbar auf einer Vielzahl von SubDepots bzw. PXE-Servern setzen.

Schritte …

Dazu ist das unten angefügte ZIP zu entpacken und in/über die Empirum Struktur zu kopieren, wie man das von Empirum Erweiterungen und Updates bereits kennt. Im Anschluss importierst Du im SoftwareDepot das Paket „Matrix42 SubDepot PXE Service Configuration 1.0“, welches im Register „Empirum“ eingebunden wird. Das Paket bringt für die zwei Optionen Variablen mit, die Du unter SUBDEPOT_PXESERVICE_CONFIG für die SubDepots anpassen kannst. Im Standard sind beide Optionen deaktiviert. Dann fehlt nur noch die Zuweisung und Installation des Paketes.

Variablen

EnableSelfProvisioning
[1|0] 1= Aktiviere SelfProvisioning, 0=Deaktiviere SelfProvisioning
Standardwert = 0

DisableDhcpRelayAgentOption
[0|1] 1=Deaktiviere DhcpRelayAgentOption Nutzung, 0=Aktiviere die Nutzung der DHCP Option 82
Standardwert = 1

Download

Matrix42 SubDepot PXE Service Configuration (473 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 7E386171796ECD409B1EF827B970B1E5

Zusammenfassung

  • ZIP entpacken und in die Empirum Struktur kopieren
  • Paket im SoftwareDepot importieren
  • Paket den SubDepots zuweisen
  • Variablen je nach Anforderung anpassen
  • Paket installieren

Fertig!

 

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Empirum WinPE PreBoot Update mit „doppeltem Boden“ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preboot-update-mit-doppeltem-boden/ https://www.wpm-blog.de/empirum-winpe-preboot-update-mit-doppeltem-boden/#respond Tue, 14 Apr 2020 17:05:46 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2587 Matrix42 stellt die neuen Quellen für den WinPE PreBoot Support als „xcopy“ Deployment zur Verfügung. Das bedeutet, das Archiv wird über das vorhandene Empirum Verzeichnis kopiert und anschließend sind zusätzlichen Aufgaben wie Neuerstellung Boot-Konfiguration und … Weiterlesen

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Matrix42 stellt die neuen Quellen für den WinPE PreBoot Support als „xcopy“ Deployment zur Verfügung. Das bedeutet, das Archiv wird über das vorhandene Empirum Verzeichnis kopiert und anschließend sind zusätzlichen Aufgaben wie Neuerstellung Boot-Konfiguration und Aktualisierung der PreOS Pakete an der Reihe. Nun aber Schritt für Schritt, damit wir im Notfall auch wieder auf den vorherigen Stand zurückkehren können.

Download der neuen WinPE Erweiterung vom Matrix42 Marketplace

Den aktuellen WinPE PreBoot Support findest Du im Matrix42 Marketplace. Lade die aktuelle Version und das dazugehörige WinPE How-To herunter. Der PreBoot Support steht als selbstextrahierendes Archiv zur Verfügung, kann aber auch gezielt mittels z.B. 7-zip entpackt werden.

Hinweis: Zur Sicherheit sollte man prüfen, ob die eingesetzte Empirum Version mit dem WinPE PreBoot Support kompatibel ist.

Sicherung der genutzten WinPE Umgebung

Empirum Updates erstellen automatisch eine Sicherung des WinPE Ordners unter:
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE_Backup
Da die im Marketplace bereitgestellten WinPE Aktualisierungen lediglich kopiert werden, muss man sich selbst um die Sicherung kümmern.
Dazu kopierst Du am besten den Ordner
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE
nach
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE_Backup
Zur Sicherheit gibst Du der Sicherung noch die WinPE Version oder ein Datum mit.
Die WinPE Cersion kannst Du aus den Dateiinformationen der
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE\binaries\UAF\Matrix42.Empirum.PeAgent.dll
entnehmen.

Entpacken des WinPE PreBoot Supportes

Der entpackte WinPE PreBoot Support steht als Empirum Verzeichnis Struktur zur Verfügung.

Kopieren der Aktualisierung

Kopiere nun die entpackte Empirum Struktur über die vorhandene aktive Empirum Installation.

Anpassungen / Customizings

Falls Anpassungen hinsichtlich Logos, Hintergrundbilder, Standard-Timeouts, etc. getätigt wurden, so sind diese Anpassungen wieder im
\\%EmpirumServer%\EmpInst$\Sys\Images\WinPE
Ordner vorzunehmen. Dazu kannst Du auch in Deiner zuvor getätigten Sicherung nachsehen bzw. dich bedienen.

Importieren der aktualisierten PreOS Pakete

Anschließend sind die aktualisierten PreOS Pakete in der Management Console unter Konfiguration\Software Management\Depot zu importieren.
Wenn Du Dich hier noch nicht so sicher fühlst, so kannst Du dies ist im Kapitel 2.1.1 des oben genannten WinPE How-Tos nachvollziehen. Mit dem PreBoot Support Version 1.8.1 werden die Pakete möglichst bereits in die richtige Reihenfolge gebracht und direkt zur Installation freigegeben. Falls Du Dir bzgl. der Reihenfolge der Pakete nicht sicher bist, so kannst Du Dir diesen Artikel nochmals ansehen.

Bootkonfiguration neu erstellen

Lese diesen Abschnitt zuerst zu Ende bevor Du aktiv wirst.
Der einfachste Weg ist die vorhandene Boot-Konfiguration zu öffnen und unten rechts auf Speichern zu drücken. Dann wird die vorhandenen Boot-Konfiguration mit den neuen Quellen der WinPE Umgebung aktualisiert. Mit einem kleinen „Umweg“ erstellst Du eine zweite/neue Boot-Konfiguration und übernimmst die Einstellungen der derzeitig genutzten Boot-Konfiguration (Einstellungen: Agent-Template, TFTP-Blockgröße, Self-Provisioning und zusätzliche Treiberverzeichnisse, etc.). Diese Konfiguration kannst Du auch immer wieder für die neuen Versionen nutzen. Wenn also die kommenden Schritte und Tests funktionieren, erstellst Du die produktiv genutzte Konfiguration neu.

Testen!

Nachdem die Boot-Konfiguration fertig erstellt ist, kannst Du die neuen Komponenten testen. Für den Test erstellt Du Dir eine gesonderte Zuweisungsgruppe und ordnest ihr die neue Boot-Konfiguration und neuen Pre-OS Pakete zu. Bitte beachte, dass die notwendigen Variablen auch hier gesetzt sein müssen. An dieser Stelle könnte es nützlich sei, sich mit den neuen „Variablen Konfigurationen“ auseinander zu setzen.

Produktive Nutzung oder Rollback?

Treten bei den Tests keine Ungereimtheiten auf, so kannst Du die Änderungen in Deine produktiv genutzten Konfigurations- oder Zuweisungsgruppen übernehmen. Dazu kannst Du entweder die alte Boot-Konfiguration mit der neuen ersetzen, oder aktualisierst die produktiv genutzte Boot-Konfiguration nun mit den neuen Quellen. Die neuen Pre-OS Pakete musst du jedoch trotzdem zuweisen, oder eben eine genutzte Software-Gruppe aktualisieren.

Sollte etwas nicht wie gewünscht funktionieren, brauchst Du es nicht zu überführen bzw. kannst mit der Übernahme noch warten.
Die Erstellung der Boot-Konfiguration greift immer auf das „WinPE“ Verzeichnis zu. Im „schlimmsten“ Falle, kannst Du das WinPE Verzeichnis aus dem WinPE_Backup Verzeichnis wiederherstellen, wenn Du z.B. neue Treiber in das „ältere“ funktionierende WinPE integrieren musst.

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Empirum Agent Steuerung per Registry https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-steuerung-per-registry/ https://www.wpm-blog.de/empirum-agent-steuerung-per-registry/#comments Fri, 20 Sep 2019 07:23:37 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2311 Nachdem ich die Tage beim Kunden für mein Gedächtnis gelobt wurde, habe ich es als Ansporn gesehen, alle mir bekannten Möglichkeiten zur Steuerung des Empirum Agenten per Registry Einträge zusammenzufassen. Der größte Teil der Einträge … Weiterlesen

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Nachdem ich die Tage beim Kunden für mein Gedächtnis gelobt wurde, habe ich es als Ansporn gesehen, alle mir bekannten Möglichkeiten zur Steuerung des Empirum Agenten per Registry Einträge zusammenzufassen. Der größte Teil der Einträge kommt aus dem ganz offiziellen PDF zum UEM Agenten der Matrix42. Einige andere Eigenschaften aus den jeweiligen „Neue Funktionen und Änderungen“ Dokument. Somit habe ich hier weitestgehend nichts neu erfunden, sondern mehr zusammengetragen. Wobei einige wenige Hinweise, meines Wissens nach, nicht ganz so öffentlich zugänglich sind. 

Die nachfolgende Auflistung enthält zumeist eine Kurzbeschreibung, den Registry Wert in der .reg und Setup.inf Syntax und einen möglichen Quellenverweis.
Falls Ihr noch Werte kennt, die hier fehlen, so nutzt bitte die Kommentarfunktion oder schickt mir eine E-Mail.

Danke und Grüße – Jochen

Hinweis: Bei der Übernahme der Registry Werte in Empirum o.ä. bitte auf das Format der Hochkommas achten. Gerne wird ein „falsches“ Format der Hochkommas in den Editor übernommen. Zur Sicherheit im Editor oder in der Setup.inf die Hochkommas nochmals überschreiben.

Prüfung auf ausstehenden Windows Reboot verhindern

In der Registry kann festgelegt werden, dass der Agent die Überprüfung ausstehender Windows Reboots (z.B. vorhandene Pending.xml) nicht durchführt und anstehende Software Management-Aktionen durchführt. Die Prüfung kann durch Setzen des Registry Wertes WindowsUpdateRebootCheck unter dem Schlüssel HKLM,Software\Matrix42\Agent auf 0 deaktiviert werden.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootCheck“=dword:00000000

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“WindowsUpdateRebootCheck“,0x00010001,0

Weiterführende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2017/Matrix42_Empirum_17.0_New_Features_and_Changes_DE.pdf

Erweiterungen zur Neustart Steuerung (UEM Agent 2009.x und neuer)
Der Wert „2“ ist der neue „Standard“, wie wenn kein Wert gesetzt ist. Nach einer Verzögerung erscheint ein UEM Agent Fenster, das den Benutzer zu einem Neustart auffordert. Wem dieses Verhalten nicht gefällt, kann den Wert auf „1“ setzen, welches dem alten Standard entspricht (keine UEM Agent Aktivitäten bis ein Neustart durch den Anwender durchgeführt wurde).

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootCheck“=dword:00000002

Das „neue“ Reboot-Verhalten wird verzögert initiiert. Wer möchte kann den Verzögerungswert (in Sekunden) anpassen. Wenn kein Wert gesetzt ist, ist der Standardwert 15 Minuten (900 Sekunden).

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„WindowsUpdateRebootDelaySeconds“=dword:00000120

Weiterführende Informationen: https://marketplace.matrix42.com/details/uem-agent-windows-release/

Getaktete Verbindung erkennen (ab UEM Agent 1808)

Der UEM Agent Windows erkennt eine getaktete Verbindung und schreibt am Anfang des Pollings einen Registry Schlüssel:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
“ NetworkCostType“ (DWORD) = Wert der Microsoft API
Mögliche Werte:
0 – Unknown: Cost information is not available.
1 – Unrestricted: The connection is unlimited and has unrestricted usage charges and capacity constraints.
2 – Fixed: The use of this connection is unrestricted up to a specific limit.
3 – Variable: The connection is costed on a per-byte basis.

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Globaler Silent Level (UEM Agent)

Alle zu installierenden Software-Pakete werden mit einem Silent Wert ausgeführt. Es greifen keine paketspezifischen Werte aus dem Feld „Befehl“ der Paketeigenschaft.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„GlobalSilentLevel“=dword:00000004
Einschränkungen aktuell: Pakete, die eine Eingabe erfordern, funktionieren nicht mit dem Modus “0” und “1”.
Wenn der Eintrag (GlobalSilentLevel) nicht vorhanden ist, funktioniert es wie unter dem Advanced Agent und die individuellen Paket Parameter werden angezogen.

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“GlobalSilentLevel“,0x00010001,4
oder
-HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“GlobalSilentLevel“

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

InstallAtShutdown – Shutdown nach der OS Installation (UEM Agent)

Wenn der untenstehende Registry Key auf 1 steht, dann ist der „InstallAtShutdown“ Modus für den Agent aktiv.
Der Wert kann jedoch auch gezielt gesetzt werden, um die Funktionalität zu nutzen.
Dieser Wert kann beispielsweise in der UEMAgent.bat gesetzt werden um den Computer nach der OS Installation komplett auszuschalten.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„InstallAtShutdown“=dword:00000001

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“InstallAtShutdown“,0x00010001,1

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Ausblenden der Option Installation beim Herunterfahren (UEM Agent)

Die Funktion „Installation beim Herunterfahren“ kann für Anwender verborgen werden:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„AllowPostponeUntilShutdown „=dword:00000000

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“AllowPostponeUntilShutdown“,0x00010001,0

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Suspend Modus (UEM Agent)

Mit einem Registry-Key kann der UEM Agent in einen Modus versetzt werden, in dem
keinerlei Polling-, Download- oder Installationsaktionen durchgeführt werden. Intern wird
dieser Modus für den Auto Update verwendet. Bei Bedarf kann man diesen Modus
beispielsweise verwenden um beim Aufbau einer VPN-Verbindung über ein Satellitentelefon
den möglichen Datenverbrauch des Agent zu unterbinden.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„Suspenduntil“ (Typ: STRING) = Endedatum des Suspendmodes
Der Wert gibt den Termin zur Beendigung des Suspendmode an. Beispielsweise 2018-12-
24T18:00. Jeder angegebene Wert, der nicht vom Agent als ISO Zeit-Wert in der
Vergangenheit erkannt wird, wird den Agent pausieren

Paket Validierung

Validierung von Paketen für UEM Agent aktivieren (UEM Agent 1903)
Um die Validierung von Software Paketen auf Client-Seite zu aktivieren setzten Sie „CheckPackageHash“ als DWORD auf einen Wert größer 0 in der Registry.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„CheckPackageHash“=dword:00000001

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“CheckPackageHash“,0x00010001,1

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

Behandeln von fehlerhaften Paket Validierungen

Stellt die Paketvalidierung einen Unterschied der Hashwerte auf dem Server zu dem auf dem Client fest, wird für dieses Paket der Zähler FailedInstallationRetries hochgezählt.
Dieses Verhalten lässt sich mit dem Schlüssel CountHashValidationErrors als DWORD gezielt steuern. Existiert der Eintrag nicht oder besitzt einen Wert ungleich „1“, so wird der Zähler nicht hochgezählt (Standard). Existiert der Eintrag und hat den Wert „1“, so wird der FailedInstallationRetries Zähler hochgezählt.

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“CountHashValidationErrors“,0x00010001,1

Feedback URL ausschalten/anpassen (UEM Agent)

Die Anzeige des Icons und der Link zum Matrix42 Feedback Portal ausschalten.
Wenn man eine URL angibt, kann man auf ein eigenes Portal bzw. Internetseite verzweigen.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„Feedback_URL“=““

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“Feedback_URL“,0x00000000,““

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2019/Matrix42_UEM_Agent_Windows_DE.pdf

UEM Agent Autoupdate Zeitraum beeinflussen (ab UEM Agent 1811)

Wenn man die UEM Agent Autoupdate Funktion nutzt, so kann man den Zeitraum des automatischen Updates beeinflussen.
Dazu gibt es zwei Einträge, die eine Angabe von Minuten (Typ: DWORD) annehmen.

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\Agent]
„MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart“=dword:00000015
„MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart“=dword:00000030

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart“,0x00010001,15
HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart“,0x00010001,30

Hinweise: MaxAutoUpdateDelayAfterProcessStart muss mindestens das Doppelte des Wertes MinAutoUpdateDelayAfterSystemStart sein. Die Werte in Minuten nutzt der UEM Agent beim Start des Dienstes um einen zufälligen Wert in diesem Zeitraum zu ermitteln. Wenn der Dienst-Neustart nach dem ersten Wert (Min…) liegt, dann ist nur noch der Wert (Max…) relevant.

Anpassen der Berechtigungen auf den Agent Cache

Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten setzten der Advanced und der UEM Agent die lokalen NTFS Berechtigungen bei jedem Start des Agent nach den Matrix42 Vorgaben auf den Empirum Agent Cache (zumeist C:\EmpirumAgent). Um Kunden spezielle Szenarien zu ermöglichen kann dieses Verhalten mit einem Registry-Wert unterbunden werden, wenn beispielsweise der lokale Benutzer Zugriff auf Dateien im Cache-Verzeichnis benötigt.
Registry Schlüssel „HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent,SetNTFSCacheRights“, 0 = Keine Anpassung der NTFS Rechte, 1 oder nicht vorhanden (Standard) = Anpassung der NTFS Rechte, 2 = Der Agent setzt die Standard Zugriffsrechte, jedoch keine Zugriffsrechte für „Jeder“ auf das „User“-Verzeichnis (ab UEM-Agent SFR 2011.1.2 )

HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent“,“SetNTFSCacheRights“,0x00010001,0

Weitergehende Informationen: https://helpfiles.matrix42-web.de/EXT/UEM_2018/Matrix42_Empirum_18.0_Update2_New_Features_and_Changes_DE.pdf

Prüfung auf Scriptdateien für Kiosk Pakete

Ab dem UEM Agent 2009.1.2 findet für Pakete im Kiosk keine Prüfung auf Existenz der Scriptdateien auf dem Server statt. Dies führt auf den Depotservern zu einer deutlichen Lastreduzierung, insbesondere bei Verwendung von http(s). Die Prüfung der Scriptdateien auf dem Depotserver kann über folgenden Registry Key wieder aktiviert werden:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„UseCheckFileForKiosk“=dword:00000001

Zurücksetzen der fehlgeschlagenen Installationen

Die Anzahl der auf dem Computer fehlgeschlagenen Softwareinstallationen werden unter dem Registry Baum „HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent\software“ abgelegt.
Diese Pakete werden beim Erreichen des jeweiligen Maximalwertes nicht erneut ausgeführt. Damit die Pakete erneut ausgeführt werden, muss man entweder das Paket auf dem entsprechenden Computer „reinstallieren“, oder den Wert im Agent-Template erhöhen – das gilt dann jedoch für alle fehlgeschlagenen Installationen. Wenn man den Computer „zwingen“ möchte, die Ausführung der Installation aller fehlgeschlagenen Pakete nochmals zu starten, kann man alternativ den nachfolgend genannten Registry-Baum löschen.
Es besteht die Möglichkeit das per Paket, oder auch als externes Programm in der Management Console (erforderliche Rechte vorausgesetzt), einzubinden.

Beispiel für einen Eintrag in einem Software Paket:
-HKLM,“SOFTWARE\Matrix42\Agent\software“

Beispiel für einen externen Aufruf:
reg delete \\%Computername%\HKLM\SOFTWARE\Matrix42\Agent\software /f

Verhalten bei Problemen beim Paket-Download (ab UEM Agent 2203.1.2 SFR)

Sollte es beim Herunterladen eines Paketes zu Problemen kommen (z. B. temporäre Netzwerkfehler, Zugriffsprobleme), dann kann der Agent veranlassen, dass der Vorgang automatisch wiederholt werden soll. Hierfür kann man die Anzahl der erneuten Versuche (Standard: 5) sowie die Pause zwischen den Versuchen in Sekunden (Standard: 60) einstellen. Der Standard kann in der Registry überschrieben werden:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Matrix42\AGENT]
„RetryTransferRepetitionLimit“=dword:00000005
„RetryTransferPause“=dword:00000060

Weitergehende Informationen: https://m42marketplacemediathek.blob.core.windows.net/matrix42-ag-pub/2022/03/Matrix42-UEM-Agent-Windows-2203_1_2-SFR-EN.pdf

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