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In der Empirum Setup.inf sollte man vorrangig Variablen anstatt absoluter Werte nutzen. Dies hilft, um auf verschiedene Betriebssystem-Versionen und Sprachen passend zu reagieren. Somit kann das erstellte Paket, im besten Falle, viele Jahre problemlos genutzt werden bzw. relativ problemlos eine Nachfolgeversion paketiert werden. Die Empirum Hilfe bietet eine große Tabelle an Variablen, aber am Ende nutzt man zumeist immer wieder die Gleichen. Neben den Variablen, die Empirum in der Setup.inf bietet kann man jederzeit auch auf die Umgebungsvariablen des Systems zurückgreifen.

Variablen

Nachfolgend sollten die meistgenutzten Variablen aufgeführt sein. Falls ihr eine Variable häufig nutzt, die hier nicht aufgeführt ist, so lasst es mich wissen.

Variable Erklärung / Beispiel
%Developername% Wert der in der [Application] Sektion angegeben ist (z.B.: Adobe)
%ProductName% Wert der in der [Application] Sektion angegeben ist (z.B.: Reader)
%Version% Wert der in der [Application] Sektion angegeben ist (z.B.: 23.0)
%Revision% Wert der in der [Application] Sektion angegeben ist (z.B.: 0)
%Src% Verzeichnis parallel zum Install Verzeichnis (SrcDir=.. ein Verzeichnis „zurück“ von dem Ablageort der Setup.inf).
%App% Das Verzeichnis, dass unter ApplicationDir= in der [Application] Sektion angegeben ist.
%ProgramFiles% oder %ProgramFilesDir% Beispiel: C:\Program Files
%ProgrammFiles(x86)% oder%ProgramFilesDirx86% Beispiel: C:\Program Files (x86)
%AppData% Beispiel: C:\Users\<Benutzername>\AppData\Roaming
%LocalAppData% Beispiel: C:\Users\<Benutzername>\AppData\Local
%WinDir% C:\Windows
%CommonPrograms% Verzeichnis, in dem die Startmenü\Programme Verknüpfungen aller Benutzer abgelegt sind.
%CommonDesktop% Verzeichnis, in dem die Desktop Verknüpfungen aller Benutzer abgelegt sind.
%UserPrograms% Verzeichnis, in dem die Startmenü\Programme Verknüpfungen des angemeldeten Benutzer abgelegt sind.
%UserDesktop% Verzeichnis, in dem die Desktop Verknüpfungen des angemeldeten Benutzer abgelegt sind.
%Programdata% oder %AllUsersProfile% Gemeinsames Programmverzeichnis, z.B.: C:\ProgramData
%WindowsUser% der angemeldete Windows Benutzer, ähnlich der Variable %Username%
%Computername% Name des Computers
%ComSpec% cmd.exe

Beispiele

Del "%CommonDesktop%\WinSCP.lnk"

Del "%CommonPrograms%\TotalCommander Repair und Uninstall.lnk"

Deltree "%ProgramFiles%\WinSCP"

Callhidden %ComSpec% /C Echo %%date%% %%time%% [Set:Product] Install or repair >>"%App%\Debug.log"

Copy "%Src%\filezilla.xml" "%App%\FileZilla.xml"

Copy "%App%\filezilla.xml" "%AppData%\FileZilla\FileZilla.xml"

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Einbinden eines Software-Paketes in Empirum (Basis) https://www.wpm-blog.de/einbinden-eines-software-paketes-in-empirum-basi/ https://www.wpm-blog.de/einbinden-eines-software-paketes-in-empirum-basi/#comments Mon, 29 Apr 2013 18:43:26 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=975 Damit erstellte oder von anderen bereitgestellte Softwarepakete mit Matrix42 Physical Workplace Management (Empirum) verteilt werden können, müssen zwei Voraussetzungen getroffen werden. Paket im Packages Ordner ablegen Paket in der Standort Datenbank (SoftwareDepot) bekannt machen Software … Weiterlesen

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Damit erstellte oder von anderen bereitgestellte Softwarepakete mit Matrix42 Physical Workplace Management (Empirum) verteilt werden können, müssen zwei Voraussetzungen getroffen werden.

  • Paket im Packages Ordner ablegen
  • Paket in der Standort Datenbank (SoftwareDepot) bekannt machen
Hinweis: Dieser Artikel kann ggf. etwas veraltet sein. Bitte lesen Sie dazu auch den hier verlinkten Artikel. Alle Angaben auf Paketeigenschaften wiederum haben sich nicht verändert!

Software Paket – Installationsdateien – ablegen

Das Software Paket muss im Packages Verzeichnis unterhalb der Freigabe Configurator$ (Standardeinstellung) abgelegt werden. Es sollte somit folgende Ordnerstruktur, durch die Ablage des Paketes, erstellt werden:

\\<EmpirumServer>\Configurator$\Packages\<Hersteller>\<SoftwareName>\<Version>\Install

Im Install Ordner liegt die Setup Information in Form einer Setup.inf oder auch anderem Namen.

Software Paket in das SoftwareDepot einbinden

Nachdem das Paket im Packages Ordner abgelegt wurde, muss dies der Standort Datenbank bekannt gemacht werden zur Verteilung. Dazu startet man die Empirum Management Console, kurz EMC, und wechselt in die Konfiguration und dort in Software-Management. In der Konfiguration des Software-Managements muss man das Register SoftwareDepot auswählen. Nun klickt man mit der rechten Maustaste auf ein Software-Register und wählt „Paket einfügen …“.

SoftwareDepot Paket einfügen

Paket in Empirum SoftwareDepot einbinden

Beim ersten Dialog wählt man „Ja“, da uns eine Installationsdatei in Form einer INF Datei vorliegt.

Dann navigiert man in einer Paketstruktur (<Hersteller>\<SoftwareName>\<Version>\Install) bis zur *.INF Datei.

Auswählen der Setup.inf Datei

Nach dem Öffnen der Setup.inf werden diverse Informationen aus der *.INF Datei übernommen und vorgeschlagen zur Übernahme.

Nun werden die absolut notwendigen Einstellungen, sowie weitere mögliche Einstellungen erläutert.

Paketeigenschaften

Auf dem Reiter „Darstellung“ muss zur Verteilung der Haken bei „Zur Installation freigeben“ gesetzt sein. Ansonsten wird das Paket nur auf Computern verteilt, die die Variable „READY_TO_INSTALL_TEST“ auf 1 gesetzt haben.

Empfehlenswert ist es auch, die Version aus dem Feld Namen mit in das Feld Text zu übernehmen. Im oben genannten Falle kann man auch im Text einmal „Adobe“ entfernen, damit das Paket besser gelesen werden kann.

Optional kann hier auch noch ein Icon für die Software hinterlegt werden. Das Icon sollte eine ICO Datei sein, anstatt auf eine EXE Datei zu verweisen. Dies ermöglicht eine schnellere Bedienung bzw. Ladezeit der EMC! Eine Dokudatei, kann zur Dokumentation des Paketes für die EMC Nutzer dienen. Die Info-Datei kann bei der Nutzung des Software-Kiosks bei der Auswahl der Software angezeigt werden (Die Schaltfläche „Info“ wird dann im Kiosk bei der Auswahl der Software aktiv).

Empirum Paket - Silent Schalter

Als nächstes ist eine Angabe auf dem Reiter „Prüfung“ notwendig bzw. zu überprüfen. Der Befehl (im Feld Befehl) sollte mit einem Silent-Schalter versehen sein. Beim ersten Import bzw. Einfügen der Software in das SoftwareDepot, werden die Einstellungen aus dem Bereich [SetupInfo] aus der INF Datei übernommen. Bei nachträglichen Änderungen in der INF Datei, werden diese Einstellungen nicht mehr an diese Stelle übernommen!

Die „Silent“ Schalter kann  /S0, /S1, /S2 oder /S3 sein.

  • /S0 – es wird kein Setup.inf Fenster angezeigt
  • /S1 – es wird nur der Fortschrittsbalken der Setup.inf angezeigt
  • /S2 – es wird das Hintergrundbild und der Fortschrittsbalken der Setup.inf angezeigt.

Zusätzlich kann es notwendig sein, dass der Schalter /AW zusätzlich angehängt wird, wenn das Paket über benutzerspezifische Einstellungen verfügt, wie (z.B.: HKCU Werte, Sektionen oder Kopierbefehle mit CLIENT, …).

Alle Setup.exe Parameter, oder auch noch ausführlichere Beschreibung kann hier eingesehen werden.

Speichern nicht vergessen …

Sind diese Einstellungen gemacht, ist das Minimum an Einstellungen getätigt und der Dialog kann mit „OK“ verlassen werden und das SoftwareDepot gespeichert werden (Diskettensymbol).

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VDI und Client-Management https://www.wpm-blog.de/vdi-und-client-management/ https://www.wpm-blog.de/vdi-und-client-management/#respond Tue, 09 Apr 2013 18:27:00 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=887 Einführung und Übersicht Das Thema VDI (Virtual Desktop Infrastructure) ist in aller Munde. Häufig tritt das Thema in den Vordergrund, um den Mitarbeitern weitere Möglichkeiten zu bieten auf Unternehmensinformationen zuzugreifen. Die Gründe für das Interesse … Weiterlesen

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Einführung und Übersicht

Das Thema VDI (Virtual Desktop Infrastructure) ist in aller Munde. Häufig tritt das Thema in den Vordergrund, um den Mitarbeitern weitere Möglichkeiten zu bieten auf Unternehmensinformationen zuzugreifen.

Die Gründe für das Interesse sind zumeist die wachsende Mobilität und sich ändernde Endgeräte. Der Slogan den Zugriff „jederzeit, von jedem Ort und mit jedem Endgerät“ zur Verfügung zu stellen trifft die Thematik wahrscheinlich am besten, auch wenn auch schon etwas „abgenutzt“ ist.

Im nachfolgenden Text wird auf die Bereitstellung von Windows Arbeitsplätzen eingegangen. Dieser soll einen Überblick über Verfahren und teilweise auch Produkte geben – es besteht jedoch kein Anspruch auf Vollständigkeit! Auch wird auf das Thema Client-Management eingegangen, weil viele Entscheider denken, dass das Thema Client-Management hinfällig wird mit dem Einsatz einer VDI Lösung.

Wenn man von VDI spricht, wird im ersten Schritt nicht unterschieden, ob es um einen dedizierten virtuellen Desktop für einen Benutzer geht,  oder ob sich der Benutzer die physikalische bzw. virtuelle Ressource(n) mit anderen Benutzern teilt.

Shared Desktop

Das Nutzen einer gemeinsamen physikalischen oder virtuellen Ressource („Shared Desktop“) für einen Windows-Desktop ist bekannt durch:

  • Microsoft Terminal Server oder
  • Citrix XenApp (Metaframe)

die als Grundlage einen Microsoft Windows Server 2008 R2 bzw. 2012 besitzen.

Individual Desktop

Die Nutzung einer eigenen Desktop Umgebung wird auf unterschiedliche Art und Weise realisiert:

  • einzelne Windows Installationen auf physikalischer oder virtueller Hardware auf die von der Ferne zugegriffen wird.
  • Citrix XenDesktop bzw. VDI in a Box
  • vmware Horizon View
  • andere …

Als Grundlage dient hier die Windows Version, die für den jeweiligen Einsatzzweck die richtige ist.

Zuweisungsszenarien

Die gemeinsamen Windows-Desktops (Shared Desktops) werden zumeist in Gruppen oder sogenannten Farms bereitgestellt. Die generelle Bereitstellung von mehr Ressourcen als benötigt, ermöglicht eine Lasterverteilung und Ausfallsicherheit im Betrieb. Darüber hinaus können so auch einzelne Windows Server während der Nutzung aktualisiert oder angepasst werden.

Die Nutzung der eigenen Desktops wird wiederum in drei Zuweisungsszenarien unterschieden:

  • Dedicated / Dedizierter Arbeitsplatz für einen Benutzer, zumeist liegt hier eine ganze Windows Installation für einen Benutzer vor
  • Assigned / Zugewiesener Arbeitsplatz – der Benutzer bekommt beim ersten Zugriff eine VDI zugewiesen, die dann fortan nutzen kann
  • Pooled / Der Benutzer bekommt einen Arbeitsplatz aus einem Pool von gleichartigen Arbeitsplätzen zugewiesen.

Bereitstellung der zugrundeliegenden Windows-Installation

Die zugrundliegende Windows Installation kann über mehrere Verfahren bereitgestellt werden und hat Einfluss auf die Wartung und Pflege. Zumeist werden gewisse Benutzer-Zuweisungsszenarien auch wiederum über die gleichen Bereitstellungsverfahren umgesetzt, eine „Faustformel“ gibt es hier jedoch nicht.

  • Jeweilige Installation von Windows auf eine Hardware, gerne auch „Blech“ genannt.
  • Jeweilige Installation von Windows auf einem Hypervisor (vmware ESX(i), XENServer, Hyper-V, uvm.)
  • Nutzen einer gemeinsamen Installation (Master-Image) und speichern der Änderungen auf Basis eines Hypervisors (Linked Clone)
  • Streaming einer gemeinsamen Installation (Master-Image) auf einen Hypervisor
Was ist ein Master-Image?
Das Master-Image oder auch häufig „Golden Master-Image“ genannt ist eine Windows Installation, die als Grundlage, sozusagen als Vorlage, für die Vervielfältigung dient. Welche Bestandteile diese Installation besitzt und wie diese erstellt wird/wurde hängt zumeist von den Prozessen im Unternehmen ab.

Bereitstellung der darauf genutzten Software bzw. Applikationen

Zumeist hat die Bereitstellungsvariante und somit Notwendigkeit der Software Einfluss auf die Bereitstellung des Windows Systems. Bei der Bereitstellung der Software bzw. Applikationen gibt es die nachfolgenden Möglichkeiten:

  • Jeweilige Installation der Software auf einem Windows Betriebssystem
  • Anzeige der Software von einer anderen Windows Installation. Hier ist die sogenannte Anwendungspublizierung („Published Apps“) von XenApp, XenDesktop bzw. Terminal Server gemeint. Die Software selbst wird dann auch auf dem entfernten Windows ausgeführt und nur auf dem genutzten Arbeitsplatz angezeigt.
  • Anwendungsvirtualisierung durch unterschiedliche Produkte und Methoden wie Microsoft App-V, vmware Thinstall/ThinApp, Citrix Streaming, uvm. Die Zuweisung der Applikation und der Zugriff darauf geschieht dabei in den meisten Fällen auf Basis von Windows Benutzergruppen.

Benutzerprofil Verwaltung

Wenn es nicht schon zu einem anderen Zeitpunkt geschehen ist, muss man sich spätestens bei dem Gedanken zur Einführung einer VDI Lösung Gedanken machen, wie die Benutzerprofile verwaltet werden.

Da der Benutzer nicht bei jedem Zugriff zwangsweise den gleichen Desktop nutzt, so sollte man gerade deswegen dem Benutzer den Zugriff auf seine individuellen Internet Favoriten, Software-Einstellungen und vieles mehr sicherstellen.

Eine Ausnahme stellt gegebenenfalls der Einsatz von vollinstallierten dedizierten Arbeitsplätzen dar. Alle anderen Szenarien verlangen nach einer zentralen Profilspeicherung bzw. Verwaltung. Auch hier gibt es neben den Lösungen von Microsoft wie Roaming Profiles, Folder Redirection und UE-V auch weitergehende Lösungen von Drittanbietern wie Citrix, Sepago, AppSense uvm.

Was ist nun die richtige Lösung für mich bzw. mein Unternehmen?

Diese Frage lässt sich leider nicht so einfach beantworten, wie einem so mancher Hersteller das suggeriert.

Somit ist eine Analyse notwendig, um ein VDI Projekt zielsicher und mit dem gewünschten Erfolg umzusetzen. Wobei in mancher Situation ein Testaufbau, der von den Grundlagen nicht einmal 100% sein muss, eine Abschätzung ermöglicht, ob die Lösung mit der benötigten Software funktioniert und die Akzeptanz bei den Schlüsselpersonen vorhanden ist.

Vorgehensweise

Ein VDI Projekt gliedert sich wie viele andere Projekte in die Phasen: Analyse, Pilot und Betrieb

Analyse

Die ersten Schritte in Richtung VDI bestehen u.a. aus den folgenden Aufgaben:

  • Bestimmen und Analysieren der Benutzer-Kreise und Nutzung, der sogenannten Use-Cases.
  • Bestimmen der dazu benötigten Software bzw. Applikationen. (Software-Inventarisierung)
  • Werden die Anwendungen auch noch genutzt? (Software Nutzungsanalyse)
  • Dokumentieren der Abhängigkeiten der Anwendungen in Form von Peripherie (USB,etc.) und Netzwerk- bzw. Datenbankzugriff?
  • Gibt es für die Software Abhängigkeiten in Bezug auf die Lizenzierung?
  • Analysieren der Kosten (Hardware, Software-(Lizenzen), Consulting, Training)

Der Analyse und Entscheidung folgt die Pilotierung und je nach Erfolg der Live-Betrieb.

Strategie, Vorteile und Bedenken …

Wenn die IT Strategie besagt, dass man die Arbeitsplätze in Zukunft zentral bereitstellen möchte,

so hat man sich für VDI entschieden und wird sich für jeweilige Nutzung auch eine Bereitstellung definieren. Die Lösung ist zumeist eine Mischung aus den oben vorgestellten Möglichkeiten.

In manchen Projekten betrachtet man von vornherein nur den VDI Einsatz für einen ganz bestimmten Einsatzzweck, in anderen Projekten ist das wiederum das Ergebnis der Analyse. Das ist zumeist dann der Fall, wenn man die Vorteile von VDI nutzen möchte, jedoch nicht zwanghaft alles virtualisieren möchte.

Der hier aufgeführte Wiki Artikel gibt einen guten Einblick bzgl. der Vor- und Nachteile in Bezug auf Terminal Server, der sich jedoch auch auf VDI anwenden lässt: http://de.wikipedia.org/wiki/Terminalserver

Was spricht absolut für VDI …

  • Zentrale Arbeitsplatzbereitstellung und somit performanter Zugriff auf Unternehmensinformationen (Dokumente, Datenbanken, etc.).
  • Sicherung der Unternehmensdaten in Form von zentraler Datensicherung und zentralem Zugriffsschutz.
  • Zugriff von einer Vielfalt von Endgeräten von nahezu jedem Ort.

Was sind häufige Hürden …

  • Viele individuelle Software machen den „Grundgedanken“, der Nutzung von Master-Images, „kaputt“.
  • Peripherie-Hardware funktioniert nicht mit dem virtuellen Arbeitsplatz.
  • Die Softwarefunktion muss auf dem virtuellen System gewährleistet sein.
  • Nicht zuletzt stellt sogar in vielen Fällen die Akzeptanz der Endbenutzer eine Hürde dar. Diese sollte so früh als möglich eingeholt und getestet werden, wenn das VDI Projekt nicht von der Unternehmensführung als strategisch gesehen und unterstützt.
  • Der Zugriff auf die Informationen und Software ist nur bei einer Verbindung in das Unternehmen möglich.

Nun ein paar Aussagen hinsichtlich VDI und Client-Management …

  • Die Nutzung von Shared-Desktop Umgebungen und/oder Master-Images erlaubt die Aktualisierung auch außerhalb des Nutzungszeitraumes.
  • Wenn Master-Images nicht zum Einsatz kommen, wird zur optimalen Verwaltung eine Client-Management Lösung benötigt.
  • Auch Master-Images bedürfen regelmäßiger Aktualisierungen, gerade wenn, wie so häufig, darin auch noch die Adobe Produkte Reader und Flash, sowie Oracle JRE installiert sind.
  • Wenn man eine Vielzahl an Master-Images vorhält, macht es Sinn einen Automatismus zu entwickeln der diese Master-Images aktualisiert.
  • Bei tatsächlichen Installationen, sowohl von Software als auch Betriebssystemen, wird ein Client-Management auch in einer VDI Umgebung benötigt.
  • Eine tatsächliche Installation ermöglicht auch in Ausnahmefällen die manuelle Installation einer Applikation.
  • Viele tatsächliche Installationen nutzen den „teuren“ Festplattenplatz im Rechenzentrum.
  • Applikations-Virtualisierung kann nur ca. 70% der Software tatsächlich virtualisieren.
  • Der Shared Desktop stellt die günstigste VDI Variante dar.
  • Eine VDI Lösung spart in den seltensten Fällen Geld ein, sondern stellt weitere Möglichkeiten zum Zugriff (Zeit, Ort oder Gerät) dar.
  • Mit VDI gewinnt man an Flexibilität und kann häufig neue Bedarfe schneller bereitstellen.
  • Eine optimale Nutzung von VDI („Use Case“) kann über die Zeit auch die Administration für diesen Anwendungsfall minimieren und somit Kosten einsparen.
  • Ein VDI Projekt ist auch wieder ein guter Anlass, die eingesetzt Software bzw. deren häufige Vielfalt auf den Prüfstand zu stellen.
  • Der Typ und die Anzahl der zugreifenden Endgeräte verlangt nach einer Lösung zur Verwaltung dieser Endgeräte: Client-Management, Mobile Device Management oder ThinClient Management.
  • Bei nicht Shared Desktop wird eine Software-Inventarisierung als Grundlage für das Lizenz-Management benötigt.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Marco Hartmann entstanden.

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Anpassungen an MSI Installationen https://www.wpm-blog.de/anpassungen-an-msi-installationen/ https://www.wpm-blog.de/anpassungen-an-msi-installationen/#respond Thu, 31 Jan 2013 21:21:52 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=788 Viele Softwarehersteller bieten heute Ihre Installation als sogenannte MSI Datei an, die vom Microsoft Installer bzw. Windows Installer verarbeitet werden. Der Microsoft Installer wird seit Windows 2000 mit dem Microsoft Betriebssystem ausgeliefert in Form der … Weiterlesen

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Viele Softwarehersteller bieten heute Ihre Installation als sogenannte MSI Datei an, die vom Microsoft Installer bzw. Windows Installer verarbeitet werden. Der Microsoft Installer wird seit Windows 2000 mit dem Microsoft Betriebssystem ausgeliefert in Form der MsiExec.exe und des Windows Installer Services (mehr dazu hier).

In einigen Fällen ist es notwendig in die Installation (MSI Datei) des Herstellers „hineinzuschauen“ um die „Eigenschaften“ (Property Tabelle) zu bestimmen oder gar Anpassungen vorzunehmen, damit die Installation wie gewünscht funktioniert. Will man Einfluss auf eine MSI Installation nehmen, so kann man also einzelne Properties über die Kommandozeile mit angeben. Soll eine Installation mit der Property ALLUSERS mit dem Wert „1“ durchgeführt werden, sieht der Aufruf ähnlich wie folgt aus:

MSIEXEC /I "<Pfad>\<Datei.msi>" ALLUSERS=1 /qn

Eine MST Datei ist eine sogenannte Transformations-Datei und enthält eine oder ein ganzes Set an möglichen Anpassungen die während der Installation der MSI angewandt werden. Dies stellt ein weiterer Weg dar eine MSI Installation anzupassen, ohne die Datei direkt zu verändern.

Es ist zu beachten, das bei direkten Veränderungen an der Installationsroutine (hier MSI) sich Softwarehersteller gerne und zumeist nachvollziehbar aus der Verantwortung herausnehmen.

Somit sollte man immer versuchen die Anpassungen in eine MST Datei auszulagern, damit die MSI Datei unverändert bleibt. Zur Erstellung von MST Dateien sollte man, wenn angeboten, ein Anpassungsprogramm direkt vom Hersteller nutzen.

Microsoft hat sehr früh für das Office 2003 den so genannten Customization Wizard angeboten.  Adobe bietet auch seit einigen Jahren entsprechende Programme für seine Reader und Acrobat Produkte an, wie hier zu den aktuellen Version XI.

Der Empirum Package Wizard erlaubt auch die Erstellung von MST Dateien, der jedoch auch ab und zu, an der „nicht“ Einhaltung der bereitgestellten MSI Dateien scheitert.

Für diejenigen, die nicht gleich eine kostenpflichtige Vollversion eines AdminStudio oder ähnlich vorliegen haben, haben zumeist schon mal etwas vom „ORCA“ gehört. ORCA ist ein von Microsoft angebotener MSI Editor, der in dem jeweils aktuellen Windows Installer SDK angeboten wird. Somit muss man sich jedoch ein „großes“ SDK herunterladen, nur um an den ORCA Editor zu kommen.

Eine Alternative stellt jedoch der freie SuperOrca dar, der hier als ca. 3MB Datei direkt angeboten wird.

Für die ersten Schritte bei der Einsicht und Bearbeitung von MSI Dateien kann man sich an die Property Tabelle heranwagen. Bei weiteren Eingriffen sollte man schon ein gutes Verständnis für die Funktionsweise von MSI Dateien haben.

Dies ist ein beispielhafter Aufruf einer „silent“ MSI Installation samt einer Anpassung durch eine MST Datei:

MSIEXEC /I "<Pfad>\<Datei.msi>" TRANSFORMS="<Pfad>\<Datei.mst> /qn

Es können auch mehrere MST Dateien auf eine MSI Datei angewandt werden. Wie das geht, ist hier beschrieben.

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Empirum Paket – Registry ändern https://www.wpm-blog.de/empirum-paket-registry-aendern/ https://www.wpm-blog.de/empirum-paket-registry-aendern/#comments Mon, 28 Jan 2013 18:01:59 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=770 Möchte man mittels eines Empirum Paketes Änderungen in der Registry vornehmen, so ist dazu die vorhandene [Reg:Product] Sektion in der Setup.inf vorgesehen. Änderungen in der Windows Registrierung können auch über andere bzw. weitere Sektionen vorgenommen … Weiterlesen

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Möchte man mittels eines Empirum Paketes Änderungen in der Registry vornehmen, so ist dazu die vorhandene [Reg:Product] Sektion in der Setup.inf vorgesehen. Änderungen in der Windows Registrierung können auch über andere bzw. weitere Sektionen vorgenommen werden – sie müssen jedoch mit Reg: beginnen.

In einer Sektion die mit Reg: beginnt, dürfen jedoch auch nur Registry Veränderungen enthalten sein, da mittels dieser Sektion die Registry API angesprochen wird.

Wie erstellt man nun einen Registry Eintrag oder wie so häufig genannt – Reg Key?

  • Aufzeichnung per Differenzanalyseverfahren (Diff)
  • Erstellen der Einträge mittels des Package Editors
  • Import von Reg Dateien mittels des Package Editors
  • Erstellen der Registry Einträge von Hand
  • Erstellen eines „Standard“eintrag
  • Weitere Erläuterungen
  • Benutzerteil

Aufzeichnung per Differenzanalyseverfahren (Diff)

Wenn man ein Paket per „Diff“ aufzeichnet, hat man die erstellten Registry Einträge auch direkt in der REG:Product und ggf. auch der Reg:OnUninstallProduct vorliegen. Hat man ein Paket mit dem MSI oder Unattended Verfahren erstellt, so kann man anschließend die weiteren Anpassungen per Diff festhalten.

Dazu startet man das installierte Programm, wechselt zu dem Menü oder ähnlich, wo man seine Änderung (z.B.: Automatische Updates, Speicherort der Einstellungen, etc.) vornehmen möchte, startet den PackageWizard, wählt die Option „Differenzanalyseverfahren“ und führt den „PreScan“ durch. Ist der „PreScan“ abgeschlossen, führt man die Veränderung, wie die Programmeinstellung durch. Hat man die Einstellungen im Programm abgeschlossen, folgt man den Schritten des PackageWizard Assistenten bis zum Ende. Falls sich die Programmeinstellungen in Registry Änderungen „niederschlagen“, so kann man die Zeilen aus der [REG:Product] Sektion der gerade erstellten Setup.inf in das vorhandene Paket zur Programminstallation übernehmen.

Erstellen der Einträge mittels des Package Editors

Der Empirum Package Editor unterstützt den Benutzer bei der Erstellung von Registry Einträgen in der „Normalen“ und in der „Erweiterten Ansicht“ auf seine Weise. In beiden Fällen muss man zuvor in „Alle Abschnitte“ die Sektion „Reg:Product“ unter „Options“ auswählen.

In der „Normalen Ansicht“ „klickt“ man sich den Eintrag zusammen, in der „Erweiterten Ansicht“ kann man die Unterstützung mittels der Tastenkombination STRG-Leertaste nutzen.

Import von Reg Dateien mittels des Package Editors

Liegt einem bereits eine *.reg Datei vor, so kann man diese mittels des Empirum Package Editors importieren. Wie das geht ist in der Empirum Hilfe beschrieben.

Erstellen der Registry Einträge von Hand

Die Syntax der Registry Änderungen in der Setup.inf sieht auf den ersten Blick „unerlernbar“ aus. Das ist es aber auf keinen Fall! Der Pfad trennt die Wurzel (HKLM, HKCU, etc.) nicht mit einem „\“ (Backslash), sondern mit einem „,“ (Komma). Die meisten Änderungen betreffen Registry Werte vom Typ REG_SZ oder REG_DWORD.

In der Setup.inf steht nicht der Typ in Form von REG_SZ oder REG_DWORD, sondern 0x00000000 bzw. 0x00010001. Hier eine kleine „Eselsbrücke“, wie ich die wichtigsten Änderungen von Hand vornehme.

REG_SZ entspricht 0x00000000 = „NULL X 8 mal die NULL
REG_DWORD entspricht 0x00010001 = „NULL X, 3 mal NULL, EINS, 3 mal NULL, EINS

[Reg:Product]
HKLM,"Software\Hersteller\Produkt","Eigenschaft",0x00000000,"Zeichenkette"
HKLM,"Software\Hersteller\Produkt","AutoUpdate",0x00010001,"0"

Hier geht es zur vollständigen Beschreibung.

Erstellen eines „Standard“eintrag

In der Registry gibt es auch die sogenannten (Standard) bzw. (Default) Werte. Diese werden wie folgt erstellt:

[Reg:Product]
HKCR,"Software\Adobe\Acrobat\Exe",,0x00000000,'"%ProgramFiles%\Adobe\Reader 9.0\Reader\AcroRd32.exe"'

Weitere Erläuterungen

Wird die Reg: Sektion auch bei der Deinstallation aufgerufen, so wird die aufgeführte Änderung rückgängig gemacht, was zumeist bedeutet, dass der Eintrag gelöscht wird. Soll ein Eintrag bei der Deinstallation wieder auf den Wert vor der Installation „zurückgesetzt“ werden, so ist in der Setup.inf unter Reg:OnUninstallProduct der „vor der Installations Registry Wert“ einzutragen.

Soll ein Eintrag oder Baum auch bei der Installation gelöscht werden, so ist der Zeile ein „-“ voranzustellen. Hier ein Beispiel:

[Reg:Product]
-HKLM,"Software\Hersteller\Produkt"

So kann man auch bei der Deinstallation die Registry bereinigen, indem man in  der Reg:OnUninstallProduct Sektion ein „löschen“ mittels „-HKLM,…“  durchführt. Doch hier sollte man mit Vorsicht vorgehen, nicht „zuviel“ zu bereinigen!

Benutzerteil

Hat man eine Setup.inf mit „HKCU,…“ Einträgen, so besitzt dieses Paket einen sogenannten Benutzerteil. Damit der Benutzerteil ordnungsgemäß ausgeführt wird, muss die „Command Line Options =“ ein /AW aufweisen. Viel wichtiger ist jedoch, dass das /AW auch im SoftwareDepot, wo das Paket in die Empirum Management Console eingebunden ist unter den Paketeigenschaften, auf dem Register „Prüfung“, der „Befehl“ um ein „/AW“ erweitert wird. Näheres dazu ist wiederum hier zu finden.

 

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