Umgebungsvariablen

Jeder kann „sein“ Windows Betriebssystem unterschiedlich installieren, bzw. gibt es für unterschiedliche Sprachen auch unterschiedliche Bezeichnungen für Ordner. So lautet der Ordner für Programme im englischen C:\Program Files, im deutschen jedoch C:\Programme. In beiden Varianten kann der Ordner jedoch auch über die Systemvariable %ProgramFiles% angesprochen werden. Das bedeutet, die Variable %ProgramFiles% enthält je nach Sprache und Laufwerk, auf die Programmdateien abgelegt sind einen anderen Wert. Möchte man Anweisungen für eine Vielzahl von Computern und ggf. unterschiedlichen Installationen passend machen, nutzt man am besten Variablen, die vom jeweiligen Betriebssystem genutzt werden.

 

Hier Beispiele für die wichtigsten Variablen:

  • %SystemDrive%, Systemlaufwerk, zumeist C:
  • %WinDir%, Windows Ordner, zumeist C:\Windows
  • %ProgramFiles%, Programmverzeichnis, im deutschen zumeist C:\Programme
  • %Computername%, aktueller Computername
  • %Username%, aktuell angemeldeter Benutzer

Alle Variablen, die von der jeweiligen Betriebssystemversion genutzt werden und wie diese gesetzt sind, kann man mittels dem Befehl SET auf der Kommandozeile einsehen.
Je nach Installationsstand des Computers können hier auch Programme Variablen abgelegt haben.
Empirum setzt z.B. die Variable EmpirumServer

Hinweis: Bei der Erstellung von Skripten und Software-Paketen (in der Setup.inf) sollte man, soweit möglich, mit Variablen arbeiten und direkte Aufrufe durch Variablen ersetzen. Kann eine Variable ein Leerzeichen enthalten, so sollte man die Variable oder den gesamten Aufruf in Hochkommas setzen, wie z.B.:
DEL „%ProgramFiles%\MeinProgramm“, da die Variable im englischen C:\Program Files lautet.

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