You searched for uem agent installation - Workplace Management Blog https://www.wpm-blog.de/ ... ideas and solutions making workplace management easier Sun, 08 Dec 2024 17:26:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.7 Empirum Paketeigenschaften – Zur Installation freigeben https://www.wpm-blog.de/empirum-paketeigenschaften-zur-installation-freigeben/ https://www.wpm-blog.de/empirum-paketeigenschaften-zur-installation-freigeben/#respond Sun, 08 Dec 2024 17:26:10 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=3054 Wenn man ein Paket in das Empirum Software-Depot einbindet, setzt man fast schon automatisch den Haken bei der Checkbox „Zur Installation freigeben“ (Ready to Install=1). Jeder weiß, dass das entsprechende Software-Paket nicht verteilt wird, wenn … Weiterlesen

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Wenn man ein Paket in das Empirum Software-Depot einbindet, setzt man fast schon automatisch den Haken bei der Checkbox „Zur Installation freigeben“ (Ready to Install=1). Jeder weiß, dass das entsprechende Software-Paket nicht verteilt wird, wenn diese Option nicht gesetzt ist. Dies wird zusätzlich damit symbolisiert, in dem der Name des Paketes in brauner Farbe dargestellt wird. Aber was bewirkt diese Option und wie kann man sich diese zu nutze machen?

Paketeigenschaften

Hier nochmals ein Screenshot der Paketeigenschaften, um die Option in Erinnerung zu rufen:

Hinweis: Diese Option bezieht sich auf die Softwareverteilung per Zuweisung (Zuweisung in Management > Administration) und nicht auf Software im Kiosk.

Computervariable – ReadyToInstall_Test

Software-Pakete, die nicht „zur Installation freigegeben“ sind, werden trotz Zuweisung zu einem oder mehrerer Computer nicht in deren Auftragsdatei (DDC) geschrieben und somit installiert. In Abhängigkeit der Computervariablen „ReadyToInstall_Test“ werden nun auch diese Pakete und somit Installationsaufträge in die Auftragsdatei aufgenommen. Mit dieser Variable definiert man somit, dass ein Computer auch nicht freigegebene (noch im Test befindliche) Software installiert bekommt.

Nachfolgend eine Aufstellung, was die Werte der Option bewirken:

  • 0 (deaktiviert) = Software Installationsauftrag nicht in die DDC schreiben
  • 1 (aktiviert) = Software Installationsauftrag in die entsprechende DDC des Computers schreiben

Die Computervariable kann man nun über den althergebrachten Weg, oder per definierter und zugewiesener Variablen Konfiguration setzen und somit einen Computer in die Lage versetzen, auch die nicht freigegeben Pakete zu installieren.

UEM Agent AutoUpdate

Die oben genannte Paketeigenschaft hat im Falle der Matrix42 UEM Agent Windows Pakete auch eine Auswirkung auf die UEM Agent Auto Update Funktion. Möchte man die UEM Agent Auto Update Funktion nutzen, so geschieht die Aktivierung auch über entsprechende Computervariablen.

Die Konfiguration und das unterschiedliche Verhalten geschieht über die Variable: MX42_UEM_Agent, Auto Update.

Variablenwert Erläuterung
No – Use assigned version (Standard) [0] Das Auto Update ist deaktiviert. Die Aktualisierung geschieht klassisch über die Zuweisung eines Paketes.
Yes – Use latest approved version [1] Das Auto Update ist aktiviert. Es wird die höchste Version der „Zur Installation freigegeben“en UEM Agent Pakete installiert.
Yes – Use latest approved version (Pilot Rollout) [2] Das Auto Update ist aktiviert. Es wird die höchste eingebundene Version der UEM Agent Pakete installiert, auch wenn dieses nicht freigegeben ist.

Meine Präferenz zum UEM Agent Auto Update

Ich selbst nutze bevorzugt die klassische Art der UEM Agent Verteilung und lasse das Auto Update deaktiviert. Meines Erachtens ist es besser transparenter, nachvollziehbar, welcher Computer, welche Version bekommen soll und wann das geschieht. Aber wie immer gibt es verschiedene Geschmäcker und Vorgehensweisen/Vorlieben.

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Empirum: Pakete bleiben im Status Download https://www.wpm-blog.de/empirum-pakete-bleiben-im-status-download/ https://www.wpm-blog.de/empirum-pakete-bleiben-im-status-download/#comments Sat, 30 Nov 2024 09:24:42 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=3042 Du wunderst dich, dass Pakete nach einer Zuweisung und Aktivierung zwar auf den Client heruntergeladen werden, jedoch nicht installiert werden? Die Softwarepakete verharren ggf. im Status „Download“. Eine Möglichkeit für diesen Zustand kann sein, das … Weiterlesen

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Du wunderst dich, dass Pakete nach einer Zuweisung und Aktivierung zwar auf den Client heruntergeladen werden, jedoch nicht installiert werden? Die Softwarepakete verharren ggf. im Status „Download“. Eine Möglichkeit für diesen Zustand kann sein, das Du den Präsentationsmodus im Agenten-Template, der Agenten-Konfiguration, eingestellt hast.

Was ist der Präsentationsmodus?

Der Präsentationsmodus (Presentation mode) ist eine Funktion des Betriebssystems, der von Programmen eingeschaltet und von anderen Programmen systemweit ausgewertet werden kann. Der Präsentationsmodus wird zumeist von Programmen gesetzt die im Vollbild-Modus ausgeführt werden, wie aktive Präsentationen (Microsoft Powerpoint, etc.), Kiosk Modus von Browsern, jedoch auch von Vollbild Terminal Server Sitzungen, Citrix Wokspace App Sitzungen, uvm..

Präsentationsmodus und Empirum UEM Agent

Matrix42 hat sich diese Funktion zu Nutze gemacht und wertet den Präsentationsmodus aus, um den Anwender davor zu schützen, das Software-Installationen während einer laufenden Präsentation starten. Damit man eben nicht nur ein Programm und somit Anwendungsfall abfragt, wo es doch eine Vielzahl an Programmen und Anwendungsfälle gibt, wertet der UEM Agent je nach Konfiguration genau diesen Präsentationsmodus aus.

Feststellungen

So kann es in einer bestehenden Umgebung vorkommen, dass bei der häufigen Nutzung von Programmen, die den Präsentationsmodus aktivieren, die Installation(en) nicht starten. Dies kommt u.a. dann vor, wenn die Windows Clients als „Terminal Clients“ im HomeOffice genutzt werden. Ähnliche Konstellationen treffen auf Administratoren zu, die per Remotedesktopverbindung (mstsc) auf Windows Server aufgeschaltet sind.

Wie bekommen ich nun wichtige Software trotz alledem installiert?

Bei der Zuweisung einer Software wird im Standard die Verteilungsoption „Installieren und Erneuern“ gesetzt. Ergänzt man die Verteilungsoption um die Option „Installationszeitraum ignorieren“, wird die Installation auch bei gesetztem Präsentationsmodus ausgeführt.

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich auch, das man sich für diese Clients eine weiteres Agenten-Template erstellt und zuweist. Hier gilt der Grundsatz der Empirum Console, das nähere am Computer befindliche Objekt hat Vorrang. Welches Agenten-Template tatsächlich angezogen wird, kannst du in den Computereigenschaften unter „Zugeordnete Objekte“ überprüfen.
Eine solches Agenten-Template, also mit deaktiviertem Präsentationsmodus, könnte somit für Computer in der Produktion, Kiosksysteme, Anzeigesysteme, Windows als „Terminal Client“ sinnvoll eingesetzt werden.

Was sagt die Empirum Hilfe?

Hier der dazugehörige Text aus der Empirum Hilfe
Präsentationsmodus beachten:  Wenn der Anwender diese Funktion aktiviert, verhält sich der Agent während einer Präsentation so, als wäre der Computer außerhalb des Installationszeitraums. Es wird keine Software installiert, es sei denn ein Paket hat die Verteilungsoption „Installationszeitraum ignorieren“ gesetzt.

UEM Agent beachtet Präsentationsmodus – Was nun?

Möchte man die Vorteile des Präsentationsmodus nutzen, um seine Kollegen, Chef, Vorstand nicht zu verärgern :), kann bzw. sollte man meines Erachtens trotzdem zumindest Pakete wie die folgenden mit der obigen Verteilungsoption zusätzlich konfigurieren:

  • Empirum Inventory
  • Matrix42 Patch-Management (Scan)

Weitere Pakete, wie vielleicht auch das Fix Paket des Patch-Managements, können somit von euch auch entsprechend priorisiert werden.

Da ich hier selbst einige Zeit im Dunkeln getappt bin, habe ich das hier für mich und euch zusammengefasst. Wie sind eure Erfahrungen mit dem Präsentationsmodus oder habt ihr Ergänzungen?

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Empirum UEM Agent – EmpirumServer Bestimmung https://www.wpm-blog.de/empirum-uem-agent-empirumserver-bestimmung/ https://www.wpm-blog.de/empirum-uem-agent-empirumserver-bestimmung/#respond Sun, 24 Nov 2024 15:32:17 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2993 Der Matrix42 Empirum UEM-Agent ist die Client Komponente, die sich mit dem entsprechenden EmpirumServer verbindet und kommuniziert. Der UEM-Agent holt dazu die Aufträge, Variablen und daraus resultierenden Software-Pakete ab und sendet die Log Dateien und … Weiterlesen

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Der Matrix42 Empirum UEM-Agent ist die Client Komponente, die sich mit dem entsprechenden EmpirumServer verbindet und kommuniziert. Der UEM-Agent holt dazu die Aufträge, Variablen und daraus resultierenden Software-Pakete ab und sendet die Log Dateien und Inventarergebnisse zurück. Hat man eine wenig komplexe Umgebung mit einem einzigen EmpirumServer, gestalten sich die kommenden Fragen prinzipiell einfacher, denn es gibt ja nur den einen EmpirumServer.

Trotzdem sind die nachfolgenden Informationen interessant und wichtig, wenn man vielleicht seinen vorhandenen EmpirumServer austauschen, umbenennen o.ä. mag. Handelt es sich um eine Umgebung mit mehreren Standorten oder einer größeren vierstelligen Anzahl an Clients, dann machen auch mehrere EmpirumServer Sinn bzw. werden benötigt. Weitere EmpirumServer nennt man im Empirum Sprachgebrauch „SubDepot“ – andere Hersteller nennen weitere Installations-Server z.B.: Repository, Sites, Distributed Installation Point.

EmpirumServer – SubDepots

Empirum SubDepots können mit der Hilfe von vorhandenen Empirum Software-Paketen und den passenden Variablen aus Windows Clients (Windows Server und Workstations) erstellt werden. In der Hauptsache ist ein Empirum SubDepot eine Kopie der Empirum Dateistruktur und den dazugehörigen Freigaben des Empirum Dienste-Servers. Das SubDepot tauscht, wie ein verwalteter Client (siehe oben): Software-Pakete, Auftrags-, Variablen-, Log- und Inventardateien mit dem überordneten EmpirumServer (zumeist Empirum Master Server) aus.

EmpirumServer – Verbindungsreihenfolge

Die Definition, mit welchem EmpirumServer der Client (UEM-Agent) sich verbindet, wird im Agent-Template (der Agenten-Konfiguration) vorgenommen. Wenn man das oder ein Agent-Template geöffnet hat, kann man die Versuche einer Verbindung, von oben nach unten, konfigurieren. Wenn ich Versuche schreibe, dann ist damit gemeint, das mit jeder nachfolgenden Konfiguration ein Verbindungsversuch gestartet wird. Wird eine Verbindung erfolgreich hergestellt, so wird diese genutzt. Die weiteren konfigurierten Optionen werden dann nicht mehr in Erwägung gezogen. Die Verbindungsversuche pro definierter Option und somit EmpirumServer werden jeweils auch mit den konfigurierten Protokollen durchgeführt.

DHCP Optionen verwenden (1)– nutzen des im DHCP-Bereich des Clients hinterlegten Computernamens z.B.: Depot1.MeineDomain.com oder Depot1. Weitergehende Informationen habe ich unten beschrieben.

Zugewiesene EmpirumServer verwenden (2)– nutzen der in der Management Console in den Eigenschaften der Konfigurations- bzw. Zuweisungsgruppe definierten EmpirumServer. Die eingerückten Optionen: Zufällige Reihenfolge verwenden bzw. Empirum Master Server ausschließen beziehen sich auf die „zugewiesenen EmpirumServer“. Den Empirum Master Server ausschließen macht deswegen Sinn, weil ein Computerobjekt immer den Master Server nochmals direkt am Computerobjekt zugewiesen bekommt. Diesen sollte man auch nicht aus der Zuweisung herausnehmen.

In der Reihenfolge der Verbindungsversuche folgt nun der in der Umgebungsvariable EmpirumServer (3) zwischengespeicherte EmpirumServer, mit dem zuletzt eine erfolgreiche Verbindung hergestellt wurde.

Zu guter letzt, wird eine Verbindung mit dem EmpirumServer im Feld Ausfall-Server (4) vorgenommen.

Das komplette Agent-Template wird dem Client als XML Datei zur Verfügung gestellt.

Weiterführende Informationen

Hier geht es zu einem Hilfe-Artikel der Matrix42 zu diesem Thema.

Nachfolgend zu den zuvor genannten Einstellungen ein paar mehr Informationen von meiner Seite …

DHCP Optionen verwenden – Reihenfolge der Konfiguration

DHCP Optionen verwenden – wenn die Option im Agent-Template aktiviert ist/wird, muss zuvor in Empirum DBUtil die EmpirumServer DHCP Option aktiviert und gesetzt sein. Welche Optionsnummer man verwendet ist in einem gewissen Rahmen, eigene Definitionssache. Es gibt einen Bereich, in dem benutzerdefinierte/kundenspezifische Werte gesetzt werden dürfen und dieser beginnt bei 128. Diese Optionsnummer muss dann wiederum im IP-Bereich des Clients ebenso aktiviert und gesetzt sein.

Vorgehensweise:
1) DHCP Server / IP-Bereich – prüfen, ob die Option 128,129, o.ä. frei ist.
2) Empirum DButil – Empirum-PXE, DHCP Optionen, EmpirumServer aktivieren und Option (z.B.: 128) definieren
3) Agenten-Template – Haken bei DHCP Optionen verwenden setzen und Agent-Template (neu) speichern.
4) DHCP Server / IP-Bereich – Option (z.B.: 128) aktivieren/erstellen und den für den Bereich passenden EmpirumServer eintragen.

Hier zwei Screenshots aus Empirum DBUtil …

Zugewiesene EmpirumServer

Der nachfolgende Screenshot zeigt die Eigenschaften eines Computerobjekts in Empirum. Wie zuvor beschrieben, seht ihr oben rechts unter „Ausgewählte Empirum Server“ den auf dieser Stufe ausgewählten EmpirumServer. Am Computerobjekt selbst ist im Standard immer der Master EmpirumServer eingetragen. Dies bitte unverändert lassen!
Unten rechts bei Gruppen Empirum Server seht ihr die vererbten Empirum Server der darüberliegenden Konfigurations- bzw. Zuweisungsgruppen. Die Reihenfolge der Verbindungsversuche wird von oben nach unten durchgeführt – dies unter Berücksichtigung der Konfiguration im Agent-Template.

Nachvollziehen / Troubleshooting

Wenn ihr schauen wollt, wie euer Client den EmpirumServer anhand eures Agent-Templates bestimmt, dann werft einen Blick in das UAF Log des Clients. Die Logs befinden sich im Verzeichnis: %ProgramData%\Matrix42\Logs\UAF. Die aktuelle Datei lautet: Matrix42.Platform.Service.Host.log. Die Logs werden je 10MB rollierend erstellt und somit kann ein Start- oder Verbindungsversuch in einer Datei mit einem Datumstempel vermerkt sein. Wenn ihr in der Datei nach der Zeichenfolge „Server Access List“ sucht, solltet ihr eine Liste angezeigt bekommen, die aus den obigen Konfigurationen und Zuweisungen resultiert. Hier könnt ihr entnehmen, in welcher Reihenfolge und mit welchen Protokollen der Client die Verbindungen versucht aufzubauen.

Sieger 🙂 – Am Client könnt ihr den am Ende ausgewählten EmpirumServer mit einem Klick auf das UEM-Agent Symbol und „Info über ..“ oder der Umgebungsvariable „EmpirumServer“ angezeigt bekommen.

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Reboot Werte – Empirum Setup.inf https://www.wpm-blog.de/reboot-werte-empirum-setup-inf/ https://www.wpm-blog.de/reboot-werte-empirum-setup-inf/#respond Sun, 21 Apr 2024 18:14:00 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2960 Gerne bekomme ich die Frage gestellt: Warum fordert mein Empirum Paket einen Neustart an, obwohl ich Reboot=0 in der Setup.inf gesetzt habe? Dieser Frage möchte ich im heutigen Beitrag heute nachgehen. Reboot Möglichkeiten Fangen wir … Weiterlesen

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Gerne bekomme ich die Frage gestellt: Warum fordert mein Empirum Paket einen Neustart an, obwohl ich Reboot=0 in der Setup.inf gesetzt habe? Dieser Frage möchte ich im heutigen Beitrag heute nachgehen.

Reboot Möglichkeiten

Fangen wir vorne an. Es gibt in der Empirum Setup.inf mindestens zwei Möglichkeiten einen Neustart aus dem Paket heraus anzufordern. Wie das Ganze dann vom Empirum UEM Agenten dann verarbeitet wird, liegt dann zusätzlich an den Agenten Einstellungen, dem Agent-Template.
In der [Application] Sektion gibt es den Paramter Reboot=[Wert von 1 bis 5] für die Anforderung eines Neustarts. Zusätzlich kann man im Verlauf der Setup.inf mit dem Befehl SetReboot [Wert] eine Reboot-Anforderung setzen.

Wo ist der Unterschied?

In der [Application] Sektion setzt man einen Wert für die Installation und Deinstallation, ganz gleich, wie der Verlauf des Paketes ist. Mit dem Befehl SetReboot wiederum kann man fallweise eine Neustart-Anforderung platzieren. Dies kann man sich z.B. bei Paketen basierend auf der MSI Vorlage ansehen. Falls sich ein MSI Paket mit einem ReturnCode 3010 beendet (erfolgreich, jedoch Neustart notwendig), dann wird in der Sektion [RebootRequired] ein SetReboot 1 ausgeführt.

Welchen Wert nutzen?

Wie oben bereits geschrieben, gibt es Werte von 0 bis 5 mit unterschiedlicher Ausprägung und Funktion. Dabei bedeutet der Wert 0 nicht, dass dieses Paket keinen Neustart benötigt, wie zumeist angenommen. Der Wert 0 steht vielmehr für den „Automatikmodus“. Kann zum Beispiel eine Datei im Paketablauf (Ablauf der Setup.inf) nicht ersetzt oder gelöscht werden, fordert beim Wert 0 das Software-Paket trotzdem einen Reboot einen, um beim Neustart, wenn die Datei nicht in Benutzung ist, zu ersetzen oder zu löschen. Möchte man einen Neustart des Paketes unterbinden, so muss man Reboot=2 setzen. Dagegen ist der Wert 1, wie man es sich schon denken konnte, eine direkte Anforderung eines Neustarts. Neben den genannten Werten, wir dann noch häufig der Wert 5 genutzt. Dieser bestimmt, dass nach der Beendigung dieses Paketes ein Neustart angefordert wird (wie bei 1), jedoch auch keine weiteren Pakete zur Ausführung kommen. Die weiteren Pakete werden dann nach dem ausgeführten Reboot durchgeführt.

Wer einen Neustart in gewisser Weise erzwingen mag, kann sich auch meinen Beitrag zum SystemShutdown anlesen.

Komplette Übersicht

Da nun die Eigenschaften für 3 und 4 unter den Tisch gefallen sind, möchte ich diese zur Vollständigkeit hier auch noch erläutern:

  • 0 – startet das System nach der Installation neu, wenn ein Neustart erforderlich ist, weil z.B. Dateien überschrieben/gelöscht werden müssen, die in Benutzung sind.
  • 1 – startet das System in jedem Fall neu
  • 2 – startet das System nicht neu
  • 3 – abmelden des Benutzers
  • 4 – Herunterfahren (kein Neustart)
  • 5 – nach der Installation kein weiteres Paket installiert und zwingend ein Neustart durchgeführt. Dies entspricht dem Verhalten der Option „Installation weiterer Pakete nicht fortsetzen“ in den Paketeigenschaften

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WinPE Installation und Troubleshooting https://www.wpm-blog.de/winpe-installation-und-troubleshooting/ https://www.wpm-blog.de/winpe-installation-und-troubleshooting/#respond Sun, 07 Apr 2024 19:26:12 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2955 Es gibt bereits eine Reihe an Artikeln zur OS-Installation per WinPE. Wie ich festgestellt habe, beinhaltet der Artikel „Neues Computermodell“ auch viele Schritte, die bei der Fehlersuche hilfreich sind. So habe ich keinen komplett neuen … Weiterlesen

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Es gibt bereits eine Reihe an Artikeln zur OS-Installation per WinPE. Wie ich festgestellt habe, beinhaltet der Artikel „Neues Computermodell“ auch viele Schritte, die bei der Fehlersuche hilfreich sind. So habe ich keinen komplett neuen Artikel geschrieben, sondern den bestehenden ausgebaut und aktualisiert. Am Ende des Artikels befinden sich auch die Verweise, zu weiteren Hintergrundinformationen falls Mal etwas nicht so läuft wie gedacht. Der obige Artikel enthält viele Hinweise zu möglichen Problemen vor der Windows Installation.

Was können Probleme bei der WindowsInstallation und danach sein?

WindowsInstallation Paket

Falls es zu Problemen bei der Ausführung des WindowsInstallation Paketes kommt, sollte man prüfen, ob ein Betriebssystemimport zugewiesen ist, oder der Computer in den Eigenschaften mit einer statischen IP-Adresse versehen ist.

DomainJoin

Bei Fehlern, die während des DomainJoin Paketes auftauchen, hilft ein Blick in das Log unter WinPEStatus. Häufig liegt es jedoch mit dem für den DomainJoin verwendeten Benutzer zusammen. Entweder hat er gar keine oder nicht die erforderlichen Berechtigungen, das Computerkonto zu erstellen oder ein bestehendes zu verändern. Testweise kann man das, vielleicht bereits vorhandene, Computerobjekt in der Domäne vor einer Installation löschen.

EmpirumAgentSetup

Das Paket wurde gerade in den aktuellen Versionen (2.8/2.9) der Empirum WinPE Erweiterung 1.9.0 (und neuer) wesentlich robuster aufgestellt. Falls es bei diesem Paket zu Problemen kommt, dann sollte man einen Blick auf die Variable „MX42_AGENT_PUSH_PACKAGE_FOLDER“ (Windows) legen. Ist die hier angegebene Version auf dem EmpirumServer bzw. dem zuständigen SubDepot unter „Empirum\Configurator\Packages\Matrix42\UEM Agent Windows“ abgelegt?

Keine Software-Installation nach der OS-Installation

Findet nach der OS-Installation keine Software-Installation statt, dann wurde in den meisten Fällen in den Eigenschaften des Computers bei Domäne der FQDN der Domäne anstatt der NetBIOS Name der Domäne angegeben. Wenn dies der Fall ist und angepasst wurde, reicht eine Aktivierung der Software (keine komplette Neu-Installation per PXE) aus. Zur Sicherheit startet man den Client-Computer einmal neu, damit er nach dem Neustart auf ausstehende Software-Installationen prüft.

 

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Matrix42 UEM Agent – neues Gesicht, neue Möglichkeiten https://www.wpm-blog.de/matrix42-uem-agent-neues-gesicht-neue-neue-moeglichkeiten/ https://www.wpm-blog.de/matrix42-uem-agent-neues-gesicht-neue-neue-moeglichkeiten/#respond Mon, 21 Nov 2022 17:13:34 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2839 Der Matrix42 UEM Agent für Windows hat ab der Version 2203.1.2 ein neues Gesicht bekommen. Wenn man Software „sichtbar“ verteilt, begrüßt er uns mit der Anzeige bzw. Auswahl zur Installation von optionalen und erforderlichen Installationen. … Weiterlesen

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Der Matrix42 UEM Agent für Windows hat ab der Version 2203.1.2 ein neues Gesicht bekommen. Wenn man Software „sichtbar“ verteilt, begrüßt er uns mit der Anzeige bzw. Auswahl zur Installation von optionalen und erforderlichen Installationen. Für die Nutzung der „optionalen Installationen“ benötigt man Empirum v21.0.3 oder neuer.

Optionale Installation

Warum gibt es nun die optionale Installation. Da müssen wir in der Empirum Agent „Historie“ etwas zurück gehen. Mit dem UEM Agent, als Nachfolger vom Advanced Agent, hielt eine neue reduzierte und weniger technische Oberfläche Einzug, die sich auf die Einfachheit für den Anwender konzentriert. Wenn eine oder mehrere Installationen mit der Verteiloption „Verschieben“ anstehen, wird der kleinste Nenner (z.B. 1 Tag) dem Anwender zum Verschieben angezeigt und nicht wie zuvor, jede Software mit ihrer aktuellen Verschiebemöglichkeit (eine Software 5 Tage, eine andere 1 Tag).
An dieser Stelle greift die optionale Installation „wieder“ ein. Die Optionale Installation ermöglicht es die Ausführung von vielleicht nicht sicherheitskritischen, jedoch lang andauernden Installationen von kurzen sicherheitskritischen (erforderlichen) Installationen zu entkoppeln. Als zusätzliches Merkmal kann man nun auch im Software Depot in den Paketeigenschaften einem Paket mitgeben, ob ein Neustart „möglich, nicht oder auf jeden Fall erforderlich“ ist.

Verteilungsoptionen

Optionale Installation, mit der „Option“ eines Zieldatums.

Paketeigenschaften

Neustart erforderlich: Nein, Ja, Möglich (falls die Setup.inf das in Laufzeit bestimmt).

Anzeige beim Anwender

Steht nun ein „optionales“ Windows 11 Upgrade und ein viel kleineres Paket, wie hier ein 7-zip zur Verteilung an, wird das wie folgt angezeigt …

Mit einem Klick auf „Zeige Details“ landet man in der folgenden Anzeige …Die optionalen Installationen muss man auf der Detail Seite bewusst zur Installation aktivieren.

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Anstehende Matrix42 UEM Agent Änderungen https://www.wpm-blog.de/anstehende-matrix42-uem-agent-aenderungen/ https://www.wpm-blog.de/anstehende-matrix42-uem-agent-aenderungen/#respond Thu, 06 Oct 2022 11:13:40 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2821 Der Matrix42 UEM Agent für Windows bringt ab dem Oktober 2022 in der SFR Version einige Änderungen mit. Mit den Änderungen soll die Stabilität, als auch das Verhalten bei Aktualisierungen signifikant verbessert werden. Zusätzlich halten … Weiterlesen

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Der Matrix42 UEM Agent für Windows bringt ab dem Oktober 2022 in der SFR Version einige Änderungen mit. Mit den Änderungen soll die Stabilität, als auch das Verhalten bei Aktualisierungen signifikant verbessert werden. Zusätzlich halten weitere Verbesserungen hinsichtlich der Sicherheit Einzug.

Installation / Update

Die Installation des UEM Agenten geschieht nicht mehr über die Setup.inf, wie man das gewöhnt ist bzw. war. Ein Matrix42Maintenance Dienst hält Einzug, der die Installation und die Aktualisierung des UEM Agents durchführt. Alle Komponenten des UEM Agents werden per einfachen Dateikopieroperationen installiert oder entfernt. Die Setup.inf des UEM Agenten für Windows installiert den Matrix42Maintenance Dienst und im Anschluß übernimmt dieser die komplette Installation oder Aktualisierung. Über einen Registry Wert wird der „Matrix42Maintenance“ angetriggert, die verschiedenen Aktionen durchzuführen. Der Dienst schreibt sein Log in den Ordner: C:\ProgramData\Matrix42\Logs\MaintenanceService

Der Matrix42Maintenance Dienst kann einen „Rollback“ des Agenten durchführen, da der bestehende Agent während der Aktualisierung lokal gesichert wird.

Die Installation als auch die Aktualisierung müsste aufgrund der Änderungen schneller durchgeführt werden können.

Visual C Redistributable Komponenten

Die benötigten VCRedist Komponenten werden mitgeliefert und befinden sich im UEM Agent Programmverzeichnis.

Agenten-Templates

Der UEM Agent lädt nur noch die benötigten Agent-Templates herunter bzw. befinden sich im loklen „User“ Ordner gar keine Agent-Templates mehr.

Voraussetzung dazu ist eine aktuelle Empirum Version in Form eines aktuellen Hotfix (ca. August 2022), der für die Versionen 21.0.3 und 22.0 verfügbar ist.

Für Empirum v22.0 ist das der Hotfix mit der Nummer PRB36814: Security Issue: All Agent Template XML files with (encrypted) passwords are available on the client computers.
Für Empirum v21.0.3 ist das der Hotfix mit der Nummer PRB36844: All Agent Configurations are downloaded to the client cache folder (fix will also require a UEM Agent version greater than 2205.3.2 (SFR) or 2006.13.3 (ESR)).

SWDepot-Log Meldung

Es wird eine SWDepot-Log Meldung geschrieben, dass der OS-Install Mode verlassen wurde:
* Agent Installation Status   2209.46.1   0     OS Mode     Disabled    No more open tasks. OS Installation Mode disabled.

Wichtiger Hinweis

Dieser UEM Agent wird zusammen mit einem neuen UEMAgentUpdater ausgeliefert, welcher das genannte Backup und Zurückspielen beim Upgrade von älteren auf diesen Agenten unterstützt. Sollte im Nachhinein ein älterer Agent (also ohne MMS – Matrix42MaintenanceService) nach Empirum kopiert werden, ist darauf zu achten, dass die Dateien in „Configurator$\User\UEMAgentUpdater“ nicht überschrieben werden.

Download

Wer bereits einen Blick auf die oben genannten Neuerungen werfen mag, für den steht seit dem 30.09.2022 die Technical Preview (TP) des UEM Agenten im Marketplace zur Verfügung: https://marketplace.matrix42.com/details/uem-agent-windows-release/

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Aktualisierungen Frühjahr 2022 https://www.wpm-blog.de/aktualisierungen-fruehjahr-2022/ https://www.wpm-blog.de/aktualisierungen-fruehjahr-2022/#respond Wed, 30 Mar 2022 15:25:44 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2787 Die letzte Zeit bin ich leider nicht so zur Blog Pflege gekommen, wie ich es mir selbst vorgenommen habe. Dies bedeutet nicht, das ich untätig war, sondern mehr, dass ich leider nicht so viel Zeit … Weiterlesen

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Die letzte Zeit bin ich leider nicht so zur Blog Pflege gekommen, wie ich es mir selbst vorgenommen habe. Dies bedeutet nicht, das ich untätig war, sondern mehr, dass ich leider nicht so viel Zeit hatte hier Dinge zu veröffentlichen. Nachfolgend eine kleine Übersicht, was sich so getan hat und was ihr vielleicht auch noch zu erwarten habt.

wpm-Blog WinPE-Extension-Pack 1.3

Aufgrund der Windows 11 Implementierung und Unterscheidung im OS-Installer habe das PrepareDRVbyModel_Packages Paket überarbeiten „müssen“. Der Vorteil für Euch – auch eine weitere Funktion ist nun für alle nutzbar. Es ist die CommonDrivers Funktion. Ein Ordner mit Treibern wird für alle Modelle kopiert. So könnt ihr in diesem Ordner, die (neuen?) Dockingstation oder USB-Netzwerkadapter Treiber ablegen und müsst dazu nicht alle Modellpakete erneut anpassen. Es gibt einen Standard-Ordner (CommonDrivers) der kopiert wird, alternativ könnt ihr per Variable einen anderen Namen angeben. Den Gedanke hatte ich auch schon einmal und ein Nutzer hat mich da noch etwas „geschuppst“ – jetzt steht es Euch allen zur Verfügung. Ich hoffe, es gefällt Euch.

Das Paket, dass den Hotfix installiert, damit Windows 10 Pro keine ungewollten Neustart direkt nach WinPE Phase durchführt, habe ich in das Extension Pack aufgenommen. Ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr es benötigt, oder nicht.

Das aktuelle wpm-Blog WinPE-Extension-Pack bekommt ihr hier.

innomea WinPE Extension Pack

Neben den WinPE Erweiterungen die ihr hier auf meinem Blog seht, arbeite ich auch den WinPE Erweiterungen der innomea mit. Die Erweiterungen der innomea sind hauptsächlich Ergänzungen zu den Paketen die Matrix42 anbietet. Mit den Ergänzungspaketen (HardwareProfileValidator und CommonDrivers) sollen annährend die Funktionen bereitgestellt werden, die z.B. hier mit PrepareDrvByModel_Packages erreicht werden.

Das innomea PostWindowsInstallation Paket wiederum ist eine starke Weiterentwicklung des hier angebotenen PostOSInstallation. Dieses Paket ermöglicht viele Anpassungen an der Windows Installation, die einige von Euch noch von den Betriebssystemvorlagen her kennen. Dabei wurde teilweise auch auf Einträge im Matrix42 ideas Portal eingegangen.

Hier ein kleiner Auszug der Funktionen, die ihr zum Großen Teil per Variablen steuern könnt: Installation von Treibern per EXE/MSI, Firewall Modifikationen, Festplatte/Partition C: umbenennen, Support, Besitzer Informationen hinterlegen, EmpirumServer der OS-Installation als Umgebungsvariable setzen, „Kennwort läuft nicht ab“ für den zusätzlichen lokalen Admin setzen, uvm.

Den kompletten Umfang und die weiteren Pakete könnt ihr hier einsehen.

Matrix42 DomainJoin Paket

Das Matrix42 DomainJoin Paket wird in Kürze auch eine neue Version erhalten, dessen Vorteil einige zu nutzen wissen werden. Vielen Dank an die Beteiligten der Matrix42 für eure offene Kommunikation und Umsetzung!

Beyond Empirum WinPE

Natürlich dreht sich die hier zumeist angesprochene Matrix42 Empirum Welt nicht nur um WinPE. Jedoch kann man ganz gut erkennen, dass diese mir sehr viel Spaß bereitet. Matrix42 ist dabei eine größere Änderung im UEM-Agent vorzunehmen. Darauf werde ich mit Euch in Kürze schauen.

Stay save!

Wer mich kennt, weiß wie sehr ich versuche „Anglizismen“, wenn möglich, zu umgehen. Es gibt meines Erachtens jedoch einige Situationen bei diesen diese Worte oder Sätze einfach kürzer und treffender sind. Wie auch immer: Bleibt weiterhin gesund in dieser „unbekannten“ und noch „verrückteren“ Zeit!

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Ungeplante Neustarts während der Windows 10 Installation durch KB5005716 https://www.wpm-blog.de/ungeplante-neustarts-waehrend-der-windows-10-installation-durch-kb5005716/ https://www.wpm-blog.de/ungeplante-neustarts-waehrend-der-windows-10-installation-durch-kb5005716/#comments Wed, 27 Oct 2021 06:51:49 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2757 Liebe Blog-Leser, letzte Woche hat mich die Nachricht erreicht, dass es Probleme bei der Windows 10 OS-Installation gibt. Recht zeitnahe nach der Windows 10 Installation, bei Empirum nach dem PreOs-Paket PxeOffAndReboot, wird mitunter ein „harter … Weiterlesen

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Liebe Blog-Leser, letzte Woche hat mich die Nachricht erreicht, dass es Probleme bei der Windows 10 OS-Installation gibt. Recht zeitnahe nach der Windows 10 Installation, bei Empirum nach dem PreOs-Paket PxeOffAndReboot, wird mitunter ein „harter Neustart“ durchgeführt.
Je nachdem, wann dies passiert, ist die Installation nicht in einem einwandfreien Zustand, da ggf. der Matrix42 UEM-Agent auch nur teilweise installiert wurde.

Was passiert da?

Nachfragen, Recherchen und eigene Tests haben folgendes ergeben. Microsoft installiert direkt nach der Windows Installation ein Windows Update und führt direkt danach einen Neustart durch. Voraussetzung dafür ist: der Computer verfügt über eine Internet Verbindung und es liegt eine bestimmte Windows Version vor. Das Update, das installiert wird, ist das „KB5005716“. Mit diesem Update passt Microsoft die OOBE Phase an, um Windows 11 zu „promoten“.

Weitergehende Informationen

Bis dato sind keine Einstellungen bekannt das zu unterbinden. Wenn man den folgenden Artikel aufmerksam liest, wird das auch nicht geplant sein. Wie heißt es im nachfolgenden Link zu „Windows updates during Windows 10 OOBE“ so schön: „…Critical driver updates, and critical Windows zero-day patch (ZDP) updates, will begin downloading automatically during OOBE after the user has connected to a network. The user can’t opt-out of these critical updates as they are required for the device to operate properly. …“

Hier geht es zur KB5005716 Update Beschreibung

Weitere Meldungen aus dem Netz, auch Meldungen von SCCM Nutzern über Probleme:
https://www.reddit.com/r/SCCM/comments/q2msk7/kb5005716_breaks_osd/
https://www.borncity.com/blog/2021/10/09/windows-10-oobe-update-kb5005716/

Hinweis: Das hier beschriebene Update soll laut der Microsoft Update Beschreibung nur für Professional und Home Editionen zur Verfügung stehen. Ich selbst habe es mit der Windows 10 Pro Version bei meinen ersten Tests nachvollzogen.

Workaround / Lösung

Die Hinweise im Netz gehen in die Richtung, dass obige Update in seine Windows Quellen zu integrieren. Dies funktioniert, wie ich auch bereits erfahren habe. Ein Veränderung der Windows Quellen mache ich selbst ungern, da sich die Windows Quellen dann nicht so einfach austauschen lassen.

Das hat mich dazu gebracht, ein PreOS Paket zu erstellen, welches man direkt nach dem PxeOffAndReboot einreiht. Dies installiert „geplant“ das Update und führt einen gewollten Neustart durch. Somit wurde die Installation zuverlässig zu Ende geführt. Voraussetzung ist bis dato mindestens Windows 10 Build 20H2 (2009).

PreOS Paket

Install-MS-KB5005716_x64 (295 Downloads )
SHA256 Hash der Downloaddatei: C5E6E64DBFD4E654C9D2E1F4DA5036B6528F817449653A4D52211156DF81ECA0

Hilfestellung: Hinweise, wie man ein PreOS Paket einbindet, findet ihr hier.

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Software Depot / Kiosk mit anderem Benutzer starten https://www.wpm-blog.de/software-depot-kiosk-mit-anderem-benutzer-starten/ https://www.wpm-blog.de/software-depot-kiosk-mit-anderem-benutzer-starten/#respond Sun, 26 Sep 2021 07:12:11 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2752 Hallo zusammen, nach einer längeren „Auszeit“ melde ich mich wieder zurück. Entschuldigung dafür schon Mal an dieser Stelle. Heute möchte ich auf eine Bitte eingehen, die ich per Mail und in der Vergangenheit bereits mehrmals … Weiterlesen

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Hallo zusammen, nach einer längeren „Auszeit“ melde ich mich wieder zurück. Entschuldigung dafür schon Mal an dieser Stelle.

Heute möchte ich auf eine Bitte eingehen, die ich per Mail und in der Vergangenheit bereits mehrmals ähnlich gestellt bekommen habe. Das Software Depot bzw. weitläufig bekannt als Kiosk, das der Benutzer über den Empirum Agenten am Client starten kann, verwenden (bzw. verwendeten) einige, um weitere Software für den Anwender zu installieren. Warum spreche ich in der Vergangenheit. Es gibt und gab Mechanismen, das Software Depot aufzurufen wozu der Anwender keine Berechtigungen hat. Dann wurde die Software aus dem Software Depot gegebenenfalls unter anderen Berechtigungen installiert.

Warum wird das gemacht?

Man ist gerade beim Anwender vor Ort oder aufgeschaltet und möchte „mal eben schnell“ die Software-Installation durchführen oder nachholen, die man vergessen hat. Den Weg, jetzt zurück an seinen Arbeitsplatz oder „irgendwie“ in die Management Console zu gehen, sieht man als „umständlich“ an.

Warum bin ich nicht für diese Methode?

Wie man oben aus den Zeilen lesen kann, möchte ich nicht darauf eingehen, wie das einige gemacht haben bzw. machen.
Das mache ich deswegen, weil „veraltete“ Empirum Methoden genutzt werden, die unter Umständen nicht die volle Unterstützung erlangen. Ein weiterer Grund, warum ich nicht „Fan“ dieser Methode bin, ist in den Grundgedanken des Software Depots / Kiosks verankert.

  • Die Software wird nicht in der Management Console dem Client zugordnet. Ergo wird Sie bei einer Reinstallation des Computers, Vergabe eines neuen Computers nicht berücksichtigt.
  • Ein etwaiger Client-Teil des Paketes wird unter Umständen für diesen und andere Benutzer nicht installiert. Die Software kann sich also anders verhalten/voreingestellt sein, als auf den Computern, bei denen die Software zugewiesen wurde in der Management Console.

Was ist mein Vorschlag?

Kennen Sie die Empirum Web Console? Wenn nicht … Die Emprum Web Console ist, anders als ihr Name suggeriert, ein WebServer, der die wichtigsten Dinge der Empirum Management Console bereitstellt. Deswegen gehört die Empirum Web Console auch nur einmalig auf einen Server installiert und nicht als Paket auf die Clients verteilt (meine Meinung!).
Anschließend ist im Standard die Web Console über http://<ServerName>:8080/Empirum erreichbar (Firewall Einstellungen berücksichtigen!). Die Web Console kann auch auf https umgestellt werden. Wie das geht, kann unter help.matrix42.com nachgeschlagen werden.

Nun könnt ihr von jedem Arbeitsplatz die Console starten und mit wenigen Klicks die Software „normal“ dem Arbeitsplatz zuordnen. Damit entfallen dann auch die oben genannten Nachteile hinsichtlich Client-Teile und vergessen geraten bei einer Neu-Installation.

Als Idee: Die URL zur Web Console könnt ihr auch bei dem Agenten-Template hinterlegen, dann ist es auch an ähnlicher Stelle, wie das Kiosk.

Das sind meine Hinweise, meine Meinung zum Thema – „volles“ Kiosk für bestimmte Benutzer. Vielleicht haben Mitleser aus der Gemeinschaft weitere Ideen oder Erfahrungen, die Sie teilen/kommentieren wollen. Dank und Grüße Jochen

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