You searched for desktop verknüpfung - Workplace Management Blog https://www.wpm-blog.de/ ... ideas and solutions making workplace management easier Sun, 24 Nov 2024 17:02:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.7 Empirum Setup.inf – Variablen https://www.wpm-blog.de/empirum-setup-inf-variablen/ https://www.wpm-blog.de/empirum-setup-inf-variablen/#respond Tue, 07 Nov 2023 16:22:05 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2888 In der Empirum Setup.inf sollte man vorrangig Variablen anstatt absoluter Werte nutzen. Dies hilft, um auf verschiedene Betriebssystem-Versionen und Sprachen passend zu reagieren. Somit kann das erstellte Paket, im besten Falle, viele Jahre problemlos genutzt … Weiterlesen

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In der Empirum Setup.inf sollte man vorrangig Variablen anstatt absoluter Werte nutzen. Dies hilft, um auf verschiedene Betriebssystem-Versionen und Sprachen passend zu reagieren. Somit kann das erstellte Paket, im besten Falle, viele Jahre problemlos genutzt werden bzw. relativ problemlos eine Nachfolgeversion paketiert werden. Die Empirum Hilfe bietet eine große Tabelle an Variablen, aber am Ende nutzt man zumeist immer wieder die Gleichen. Neben den Variablen, die Empirum in der Setup.inf bietet kann man jederzeit auch auf die Umgebungsvariablen des Systems zurückgreifen.

Variablen

Nachfolgend sollten die meistgenutzten Variablen aufgeführt sein. Falls ihr eine Variable häufig nutzt, die hier nicht aufgeführt ist, so lasst es mich wissen.

Variable Erklärung / Beispiel
%Developername% Wert der in der [Application] Sektion angegeben ist (z.B.: Adobe)
%ProductName% Wert der in der [Application] Sektion angegeben ist (z.B.: Reader)
%Version% Wert der in der [Application] Sektion angegeben ist (z.B.: 23.0)
%Revision% Wert der in der [Application] Sektion angegeben ist (z.B.: 0)
%Src% Verzeichnis parallel zum Install Verzeichnis (SrcDir=.. ein Verzeichnis „zurück“ von dem Ablageort der Setup.inf).
%App% Das Verzeichnis, dass unter ApplicationDir= in der [Application] Sektion angegeben ist.
%ProgramFiles% oder %ProgramFilesDir% Beispiel: C:\Program Files
%ProgrammFiles(x86)% oder%ProgramFilesDirx86% Beispiel: C:\Program Files (x86)
%AppData% Beispiel: C:\Users\<Benutzername>\AppData\Roaming
%LocalAppData% Beispiel: C:\Users\<Benutzername>\AppData\Local
%WinDir% C:\Windows
%CommonPrograms% Verzeichnis, in dem die Startmenü\Programme Verknüpfungen aller Benutzer abgelegt sind.
%CommonDesktop% Verzeichnis, in dem die Desktop Verknüpfungen aller Benutzer abgelegt sind.
%UserPrograms% Verzeichnis, in dem die Startmenü\Programme Verknüpfungen des angemeldeten Benutzer abgelegt sind.
%UserDesktop% Verzeichnis, in dem die Desktop Verknüpfungen des angemeldeten Benutzer abgelegt sind.
%Programdata% oder %AllUsersProfile% Gemeinsames Programmverzeichnis, z.B.: C:\ProgramData
%WindowsUser% der angemeldete Windows Benutzer, ähnlich der Variable %Username%
%Computername% Name des Computers
%ComSpec% cmd.exe

Beispiele

Del "%CommonDesktop%\WinSCP.lnk"

Del "%CommonPrograms%\TotalCommander Repair und Uninstall.lnk"

Deltree "%ProgramFiles%\WinSCP"

Callhidden %ComSpec% /C Echo %%date%% %%time%% [Set:Product] Install or repair >>"%App%\Debug.log"

Copy "%Src%\filezilla.xml" "%App%\FileZilla.xml"

Copy "%App%\filezilla.xml" "%AppData%\FileZilla\FileZilla.xml"

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Software in der Systemsteuerung verstecken https://www.wpm-blog.de/software-in-der-systemsteuerung-verstecken/ https://www.wpm-blog.de/software-in-der-systemsteuerung-verstecken/#respond Sun, 09 Jul 2023 18:00:00 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2879 Installiert man eine Software, wird diese anschließend in der Systemsteuerung unter Programme oder neuerdings unter Einstellungen, Apps, Installiert Apps angezeigt. Dies dient normalerweise dazu, dass man ein installierte Software anpassen oder deinstallieren kann. In einer … Weiterlesen

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Installiert man eine Software, wird diese anschließend in der Systemsteuerung unter Programme oder neuerdings unter Einstellungen, Apps, Installiert Apps angezeigt. Dies dient normalerweise dazu, dass man ein installierte Software anpassen oder deinstallieren kann. In einer verwalteten oder neudeutsch „gemanagten“ Umgebung wollen wir dies zum einen nicht, zum anderen kommt es beim Einsatz von Matrix42 Empirum ggf. dazu, das eine Software doppelt angezeigt wird.

Hintergrund

Damit man eine Software mit Matrix42 Empirum verteilen kann, benötigt man ein Software-Paket. Dies muss im Falle von Matrix42 Empirum ein gewisses Format haben und ist am Ende eine Steuerdatei bzw. ein Skript mit dem Namen Setup.inf. Diese Setup.inf wird auch vom Matrix42 Package Wizard ein Paket erstellt, wenn man sich für die Installation einer MSI oder EXE, die unattended installiert werden kann, entscheidet. Der Vorteil ist, dass die Setup.inf neben der Fehler- bzw. Erfolgsbehandlung auch weitere Aufgaben übernehmen kann, die für diese Software nötig ist. Beispiele: Löschen der Desktop-Verknüpfung, Installation einer VCRedist vorab, Kopieren einer Datei danach, uvm.

Warum nun doppelte Einträge?

Die eben genannte Setup.inf ist im Ursprung eine Installationsroutine für Programme, die sich eben nicht „unattended“ bzw. „silent“ installieren lassen. Wenn man nun innerhalb der Setup.inf eine MSI oder EXE installiert, die selbst eine Installationsroutine mitbringt, haben wir eben zwei Installationsroutinen. Beide Installationsroutinen tragen sich in der Registry ein, womit sie dann in den oben genannten Dialogen erscheinen.

Bei MSI Paketen ist dies nicht der Fall!

Erstellt man mit dem Matrix42 Package Wizard ein Paket auf der Grundlage von MSI Quellen passiert das zumeist nicht – warum? In der MSI.inf Vorlage wird dem MSI Aufruf standardmäßig der Parameter ARPSYSTEMCOMPONENT=1 angehängt. Dieser MSI Parameter sorgt dafür, das die zu installierende Software anschließend mit dem Flag SYSTEMCOMPONENT versehen wird, welches die Anzeige in der Systemsteuerung bzw. unter Einstellungen unterdrückt wird: https://learn.microsoft.com/en-us/windows/win32/msi/arpsystemcomponent

Was passiert da?

Die Software bzw. die Anzeige in der Systemsteuerung bzw. unter Einstellungen wird zumeist über die Registry sichergestellt. Dazu legen die Installationsroutinen Einträge in den folgenden Registry Zweigen ab …
64bit Programme bzw. Installationsroutinen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall

32bit Programme bzw. Installationsroutinen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\WOW6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall

Erstellt man nun in einem Zweig einer entsprechenden Software einen Eintrag: SYSTEMCOMPONENT vom Typ: REG_DWORD und setzt dessen Wert: 1, so wird diese Software anschließend nicht mehr angezeigt.

Empirum Inventory

Dieses verstecken der Software bezieht sich nur auf die Anzeige direkt am Computer! Das Empirum Inventory erfasst trotz alledem beide Einträge, was man auch eher als Vorteil sehen sollte.

Unatteded.inf Anpassung

In der Setup.inf können wir diesen Wert nach der Installation durch Empirum auch selbsttätig setzen und löschen. Dazu sind die folgenden Anpassungen in der unattended.inf notwendig. Anpassen des Reg:Product Aufrufes unter [Product]. Der wahrscheinlich vorhandene Parameter ,DONTDELETE ist zu entfernen.

[Product]
...
#Reg:Product
...

Die Reg:Product Sektion ist entsprechend der Software anzupassen…

[Reg:Product]
;32bit - oder [Setup] Platform Wert entsprechend setzen!
;HKLM,SOFTWARE\WOW6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\<SoftwareName>,SystemComponent,0x00010001,1
;64bit
HKLM,SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\<SoftwareName>,SystemComponent,0x00010001,1

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Anpassungsmöglichkeiten – Matrix42 Patch-Management Pakete https://www.wpm-blog.de/anpassungsmoeglichkeiten-matrix42-patch-management-pakete/ https://www.wpm-blog.de/anpassungsmoeglichkeiten-matrix42-patch-management-pakete/#respond Fri, 01 May 2020 09:42:26 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2607 Das Matrix42 Patch-Management kann neben den Windows bzw. Microsoft Updates auch sogenannte 3rd Party bzw. zu deutsch Drittanbieter-Software aktualisieren. Die Aktualisierungen sind zumeist eine Neu-Installation der Software mit der aktuellen Version. In nur wenigen Fällen … Weiterlesen

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Das Matrix42 Patch-Management kann neben den Windows bzw. Microsoft Updates auch sogenannte 3rd Party bzw. zu deutsch Drittanbieter-Software aktualisieren. Die Aktualisierungen sind zumeist eine Neu-Installation der Software mit der aktuellen Version. In nur wenigen Fällen sind heutige Security-Patches noch „Flicken“ für eine bestehende Software. Die durch das Patch-Management bedingten Neu-Installationen bringen jedoch mit sich, dass bereits vorgenommene Einstellungen nicht wieder Anwendung finden.

Auf der anderen Seite hat das Patch-Management auch Vorteile. So wird selbst Software, die man von Hand installiert hat, aktuell gehalten. Ergo – die Aufwände die eingesetzten Windows-Systeme, hinsichtlich Sicherheitslücken, aktuell zu halten sind gering.

Neben den beiden genannten Vor- und Nachteile, gibt es noch ein paar mehr Dinge, die jeder für sich betrachten muss. Jetzt heißt der Artikel jedoch Anpassungsmöglichkeiten und nicht Vor- und Nachteile Patch-Management.

Anpassungsmöglichkeiten

Damit man jedoch gewisse Anpassungen rund um den Patch-Vorgang durchführen kann, hat Matrix42 Vorkehrungen getroffen. Im Fix Paket (Fix.inf) gibt es sogenannte Einsprungpunkte. Die Fix.inf schaut, ob es im gleichen Verzeichnis eine PreSettings.inf, PostSettings.inf oder KillOpenApplications.inf gibt und führt diese aus. Dies bietet die Möglichkeit: vor (PreSettings) und nach (PostSettings) dem Patch-Vorgang einzugreifen. Die KillOpenApplications.inf ist wiederum dazu gedacht, den Anwender auf ein geöffnetes Programm hinzuweisen, dass nun zur Aktualisierung ansteht. Alle drei Skripte sind unabhängig von den Veränderungen an den maßgeblichen Abläufen und können einfach bei neuen Empirum Major Versionen übernommen werden.

Nutzungsbeispiele

PostSettings.inf

  • Lösche Verknüpfungen vom Desktop oder aus dem Startmenü.
  • Deaktiviere die AutoUpdate Funktion der entsprechenden Software

KillOpenApplications.inf

  • Ist eine Office Anwendung geöffnet?
  • Ist Notepad++ geöffnet?

Aufgaben

Im Endeffekt muss man schauen, welche Anpassungen man heute vielleicht schon in seinen Paketen hat und muss diese Anpassungen für die mittel Patch-Management zu aktualisierenden Produkte wieder übernehmen.

Hinweis: Es können nun „maschinenweite“ Einstellungen übernommen werden – wo wir wieder bei Vor- und Nachteilen wären :).

Kleine Appetithappen

Im Anhang befinden sich beispielhafte Dateien. Viel Spaß damit!

PM_Post_KillOpenApplications (641 Downloads )
MD5 Hash der Downloaddatei: 42EA2A18E13EC498F5050359F01B3A92

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Verknüpfungen / Links erstellen https://www.wpm-blog.de/verknuepfungen-links-erstellen/ https://www.wpm-blog.de/verknuepfungen-links-erstellen/#comments Tue, 07 Apr 2020 19:43:57 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2582 Im Packaging Selbststudium befinden sich mittlerweile Beiträge zu fast allen häufig genutzten Sektionen. Jedoch habe ich bis dato noch keinen Beitrag über die Erstellung von „dynamischen“ Verknüpfungen für den Desktop oder das Startmenü erstellt. Damit … Weiterlesen

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Im Packaging Selbststudium befinden sich mittlerweile Beiträge zu fast allen häufig genutzten Sektionen. Jedoch habe ich bis dato noch keinen Beitrag über die Erstellung von „dynamischen“ Verknüpfungen für den Desktop oder das Startmenü erstellt. Damit meine ich Verknüpfungen, die Variablen des Paketes oder der Umgebung enthalten, anders als das in *.lnk Dateien der Fall ist. Dafür ist in Empirum die Sektion [Shell:Product] zuständig. Die Sektion muss nicht [Shell:Product] heißen! So jedoch wird sie automatisch am Ende aufgerufen, wenn die Option und Sektion [Product] vorhanden und unter [Application] ShellLinks=1 gesetzt ist. Benennt man die Sektion anders als die Option z.B. [Shell:MyProgram], dann muss man die Sektion explizit aufrufen mit #Shell:MyProgram.

Wie ist die Syntax zur Erstellung einer Verknüpfung?

Die Syntax bzw. Abfolge der Angaben ist wie folgt.

<Verknüpfung>, <Kommando>, <Argumente>, <Arbeitsverzeichnis>, <Beschreibung>, <Symboldatei>, <Symbolindex>, <Fensterzustand>, <Tastenkombination>

Es müssen nicht alle Angaben gesetzt werden, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen.

Beispiele:

;---Erstellung einer einfachen Verknüpfung auf dem Desktop abhängig von CommonShellLinks
%Desktop%\Internet Explorer, %ProgramFiles%\Internet Explorer\iexplore.exe

;---Erstellung einer einfachen Verknüpfung auf dem Desktop aller Benutzer unabhängig von CommonShellLinks
%CommonDesktop%\Internet Explorer, %ProgramFiles%\Internet Explorer\iexplore.exe

;---Erstellung einer Verknüpfung auf dem Desktop aller Benutzer
%CommonDesktop%\ServicePortal, %ProgramFiles%\Internet Explorer\iexplore.exe, https://serviceportal.company.de/wm, Company ServicePortal

;---Erstellung einer Verknüpfung ServicePortal im Startmenü abhängig von CommonShellLinks
ServicePortal, %ProgramFiles%\Internet Explorer\iexplore.exe, https://serviceportal.company.de/wm, Company ServicePortal

;---Erstellung einer Verknüpfung ServicePortal im Startmenü Ordner "MyComany" unabhängig von CommonShellLinks
%CommonPrograms%\MyCompany\ServicePortal, %ProgramFiles%\Internet Explorer\iexplore.exe, https://serviceportal.company.de/wm, Company ServicePortal

Besonderheiten

Die mittels Shell:Product erstellen Verknüpfungen werden beim Deinstallieren auch wieder entfernt. Möchte man beim Installieren Verknüpfungen entfernen, so geht das nur über den Del bzw. Deltree Befehl.

Beispiele:

;---löschen des Startmenü Ordners MyComany
Deltree "%CommonPrograms%\MyCompany"

;---löschen einer Verknüpfung vom Desktop aller Benutzer
Del "%CommonDesktop%\ServicePortal.lnk"

;---löschen einer Verknüpfung vom Desktop des jeweiligen angemeldeten Benutzers - Achtung: Das Paket muss mit /AW ausgeführt werden.
Del "%UserDesktop%\ServicePortal.lnk"

Abhängigkeiten

Die Shell:Product Ausführung ist von mindestens zwei Eigenschaften in der Application Sektion abhängig

CommonShellLinks=[1|0]
Wenn CommonShellLinks den Wert 1 hat, so ist die Variable %Desktop% gleichzusetzen mit %CommonDesktop%, genauso wie %Programs% mit %CommonPrograms%.
Ist der Wert 0, so ist %Desktop% gleichzusetzen mit %UserDesktop% und %Programs% mit %UserPrograms%.

ShellLinks=[0|1]
Ist der Wert 1, werden die Verknüpfungen erst am Ende der Installation, für jede Option der Abschnitt [Shell:<Option>], automatsich erzeugt ohne explizit aufgerufen zu werden. Ist der Wert 0, können Verknüpfungen auch durch den direkten Aufruf von #Shell:<Option> erstellt werden.

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Matrix42 UEM Agent für Windows https://www.wpm-blog.de/matrix42-uem-agent-fuer-windows/ https://www.wpm-blog.de/matrix42-uem-agent-fuer-windows/#comments Sun, 02 Dec 2018 16:42:18 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=2101 Zum Matrix42 UEM Agent für Windows habe ich bis dato noch nichts geschrieben gehabt. Der Nachfolger vom heute eingesetzten Advanced Agent hat nach einem Jahr in der „Technical Preview“ Phase im Sommer die Freigabe zur … Weiterlesen

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Zum Matrix42 UEM Agent für Windows habe ich bis dato noch nichts geschrieben gehabt. Der Nachfolger vom heute eingesetzten Advanced Agent hat nach einem Jahr in der „Technical Preview“ Phase im Sommer die Freigabe zur Nutzung in produktiven Umgebungen bekommen. Generell wird der UEM Agent den Advanced Agent beerben. Matrix42 unternimmt hier viel, dass wir Anwender den „neuen“ Agenten mögen und nutzen. So sind bereits viele geforderte und gewünschte Neuerungen bereits in den UEM Agent eingeflossen. Nachfolgend habe ich versucht alle mir bekannten Punkte zu diesem neuen Agenten nacheinander aufzuführen.

Neuerungen

  • Optisch – Neuere und frischere Benutzeroberfläche auch für hochauflösende Monitore
  • Optisch/Funktion – Einfachere verständlichere Dialoge zum Nutzer (Verschieben, Installationsfortschritt, etc.)
  • Funktion – „Verschiebe“-Zeitraum unabhängig vom Agenten Polling Intervall (immer in gerundet 30 Minuten, 2 oder 4 Stunden)
  • Funktion – Installieren beim Herunterfahren
  • Funktion – Erkennen einer getakteten Verbindung
  • Funktion – Auswerten der Installationsvoraussetzungen
  • Funktion – Mini Inventory bei der Installation
  • Funktion – unabhängig von der Empirum Version aktualisierbar
  • Funktion – AutoUpdate (in Kürze verfügbar)
  • Funktion – Fortschrittsanzeige vor der Anmeldung. Ausblenden oder mehr Informationen. (in Kürze verfügbar)

Verfügbarkeit

Der UEM Agent für Windows ist im Marketplace der Matrix42 zum Download verfügbar. Die Version entspricht der Microsoft Windows 10 Namensgebung. Die Version 1810 ist somit vom Oktober (10) des Jahres 2018 (18). Im Marketplace gibt es neben dem Download auch ein paar Videos, die die Funktionen, Optik etc. erläutern.

Weitere Entwicklung

Wer es noch nicht bewusst aufgenommen hat. Unter ideas.matrix42.com könnt ihr eure Wünsche, Anregungen zu den Matrix42 Modulen äußern bzw. vorhandenen Anregungen „Eure“ Stimme geben, damit diese Idee besser wahrgenommen wird. Diesen Ideen und Anregungen wurde viel Beachtung beim Erneuern des Patch-Managements als auch des Agenten geschenkt. Also es lohnt sich!

Hilfe

In der Online-Hilfe gibt es eine Kurzübersicht zum Matrix42 UEM Agent und ein ausführliches PDF Dokument. In dem verlinkten PDF Dokument sind ein paar Einstellmöglichkeiten erläutert, die man über die Registry vornehmen kann. Diese Einstellmöglichkeiten habe ich in einem UEM Customization Paket zusammengefasst und unten zum Download angefügt.

Management Console

Der UEM Agent wird identisch wie der Advanced Agent über die vorhandenen Agenten-Templates konfiguriert. Hier ist nicht zwangsläufig eine Anpassung notwendig. Da sich das Verhalten zum Verschieben von Installationen verändert hat, wurde auch der Dialog zu den Verteilungsoptionen angepasst.

Die fliederfarbenen Icons beziehen sich auf die UEM Agenten Konfiguration, die orangefarbenen Icons beziehen sich auf die des Advanced Agents.

Fazit

Der UEM Agent ist eine wirkliche Bereicherung und für alle, die Ihren Windows 10 Rollout planen, eine Überlegung wert diesen direkt einzusetzen. Alle anderen sollten ihn sich auf einer definierten Menge an Computern schon einmal ansehen. So kann man bei einer anstehenden Agenten Aktualisierung (Empirum 18.0.3 / 19.0) vielleicht direkt auf den UEM Agenten wechseln. Diejenigen, die das Software-Kiosk nutzen, haben vielleicht noch die weitreichendsten Veränderungen an ihre Nutzer zu transportieren. Alle anderen profitieren von dem frischeren Aussehen und einfacher zu verstehenden (intuitiverer) Dialogen. Einziger, meines Erachten vorhandener „Störer“ ist die Farbe …

Download

Der nachfolgende Download enthält ein Anpassungspaket für den UEM Agent. Damit lässt sich wie oben kurz angerissen:

  • dass „Installieren beim Herunterfahren“ deaktivieren,
  • die Feedback URL setzen bzw. das Feedback Icon (unten links beim UEM Agent) deaktivieren,
  • Verknüpfungen auf dem Desktop/Startmenü erzeugen für das Kiosk und das Triggern des „Installieren beim Herunterfahren“.

Dazu müsst ihr die ZIP Datei entpacken und in das Software Depot importieren. Vor der Nutzung die Setup.inf öffnen und die von Euch gewünschten Werte einstellen. Diese sind in der Setup.inf weitestgehend eindeutig erläutert.

Matrix42-UEM-Agent-Customization-1.0.zip (963 Downloads )
MD5 Hash: D79C1A923E8B9C3388A13A226AAE17100AB2952A

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Setup.inf Abarbeitung https://www.wpm-blog.de/setup-inf-abarbeitung/ https://www.wpm-blog.de/setup-inf-abarbeitung/#comments Mon, 03 Dec 2012 22:43:57 +0000 https://www.wpm-blog.de/?p=518 Wie an anderer Stelle bereits erläutert geht es mir darum, dass man keine „Angst“ davor hat Software-Pakete zu erstellen und nach und nach durch mehr Erfahrung oder Anspruch die Software-Pakete zu verbessern. Im ersten Schritt … Weiterlesen

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Wie an anderer Stelle bereits erläutert geht es mir darum, dass man keine „Angst“ davor hat Software-Pakete zu erstellen und nach und nach durch mehr Erfahrung oder Anspruch die Software-Pakete zu verbessern. Im ersten Schritt ist man glücklich, dass die Installation ohne Eingriff durch den Benutzer funktioniert. Wie man ein einfaches Software-Paket auf der Grundlage einer MSI Datei erstellt, erfahrt ihr in einem meiner ersten Video Tutorials.

Die Empirum Setup.inf Skriptsprache ermöglicht einem jedoch weitere Möglichkeiten.

  • Vornehmen von benutzerspezifischen Einstellungen
  • Kopieren von Dateien pro Benutzer
  • Abfragen von Werten auf dem Zielcomputer und „reagieren“ im Software-Paket, wie z.B. Prozessor-Architektur, Registrierungseinträge, Dateien, Dateiversionen, offene Prozesse, uvm.
  • Nutzen von Variablen aus der EMC und steuern der Installation
  • uvm.

Um Veränderungen an den vorhandenen Software-Paketen vorzunehmen, muss man zuerst verstehen, an welcher Stelle man die Veränderung vornehmen kann und welche Befehle und somit Möglichkeiten einem zur Verfügung stehen.

Gehen wir zuerst auf die Abfolge in der Setup.inf ein.

Die meisten Software-Pakete bzw. Vorlagen enthalten die unten stehenden Zeilen (am Ende dieses Blogeintrages), die für die Erläuterung der Abfolge herangezogen werden. Für die Erläuterungen habe ich jedoch ein paar Befehle bereits in die Vorlage eingebaut, um die Funktionsweise besser zu verdeutlichen.

Das Semikolon (;) sagt aus, dass diese Zeile nicht verarbeitet wird und ein Kommentar darstellt.

Das Hash Zeichen (#) oder von manchem auch Lattenzaun genannt, ist gleichzusetzen mit einem GOSUB aus Basic oder einem Prozedur Aufruf aus anderen Sprachen. Das bedeutet die entsprechende Sektion wird aufgerufen und nach der Beendigung springt die Verarbeitung wieder zurück und geht eine Zeile weiter.

Installationsabfolge

Es wird die Sektion [Product] als „Hauptprogramm“ ausgeführt und die dort angegebenen Sektionen der Reihe nach (von oben nach unten) angesprungen bzw. verarbeitet.

  1. Die erste Zeile ohne Kommentar ist der Aufruf der #Set:Product Zeile. Hiermit wird die [Set:Product] Sektion angesprungen.
  2. Es wird „Es geht los“ ausgegeben.
  3. Die Datei Datei.exe wird in das Verzeichnis „%ProgramFiles%\Hersteller Software\“ kopiert. Ist kein Ziel nach der Datei.exe angegeben, dann enspricht das Ziel dem Wert von ApplicationDir=.
  4. Jetzt ist die Sektion [Set:Product] fertig und es wird die Zeile
  5. #Reg:OnUninstallProduct, DELETE angesprungen. Diese wird jedoch nicht verarbeitet, da diese das Flag „DELETE“ besitzt, was aussagt, dass die Sektion nur bei der Deinstallation ausgeführt wird.
  6. Jetzt wird die Zeile #Reg:Product, DONTDELETE angesprungen. Diese wird ausgeführt, und das nur bei der Installation, da die Sektion das Flag „DONTDELETE“ besitzt.
  7. Es wird der Registry Eintrag Version = 2 unter HKLM\Software\Hersteller\Software vom Typ REG_SZ gesetzt.
  8. Anschließend wird die Sektion [INI:Product] und danach
  9. [Security:Product] angesprungen. In beiden Fällen gibt es nichts zu tun.
  10. Als letztes, obwohl es nicht unter [Product] aufgeführt ist, wird die Sektion [Shell:Product] ausgeführt.

Die Installation ist fertig, es gibt eine Verknüpfung auf dem Desktop, dass das Programm „Datei.exe“ startet.

Deinstallationsabfolge

Die Deinstallation wird in umgekehrter Reihenfolge verarbeitet und startet somit von unten in der [Product] Sektion.

  1. Ähnlich wie die Ausnahme, dass [Shell:Product] beim Installieren als letztes aufgerufen wird, wird diese Zeile beim Deinstallieren zuerst ausgeführt. Die Verknüpfung wird entfernt.
  2. Nun werden die Sektionen in der Reihenfolge von unten nach oben angesprungen, und dann ausgeführt wenn die Sektion kein FLAG (nach einem Komma) besitzen, oder das Flag „DELETE“ gesetzt haben.
  3. So wird bei der Deinstallation der Registry Eintrag Version = 1 unter HKLM\Software\Hersteller\Software vom Typ REG_SZ gesetzt, da die Sektion [Reg:OnUninstallProduct] verarbeitet wird.
  4. Nun wird als letztes die Sektion [Set:Product] verarbeitet.
  5. Hier wird nun der Kopiervorgang „1:…“ rückgängig gemacht und die Datei gelöscht. Bestimmten Befehlen muss ein „-“ vorangestellt werden, damit diese bei der Deinstallation ausgeführt werden.

Die Deinstallation ist nun abgeschlossen.

Wenn man sich das selbst einmal anschauen möchte, so kann man den Empirum Package Editor starten, in die „Erweiterte Ansicht“ wechseln und die Setup.inf im Einzelschrittmodus durchlaufen.

Auszug aus einer Setup.inf

...
[Product]
;#FileCheckMachine, MACHINE
;#FileCheckClient, CLIENT
;ReplaceEnv <Variable>
#Set:Product
#Reg:OnUninstallProduct, DELETE
#Reg:Product, DONTDELETE
#Ini:Product, DONTDELETE
#Security:Product

[Set:Product]
ECHO "Es geht los"
1:Datei.exe,%ProgramFiles%\Hersteller Software\, NORMAL, 12345

[Reg:OnUninstallProduct]
HKLM,"Software\Hersteller\Software","Version",0x00000000,1

[Reg:Product]
HKLM,"Software\Hersteller\Software","Version",0x00000000,2

[Ini:Product]

[Security:Product]
;Hier könnten Veränderungen an den Berechtigungen im Dateisystem, der Registry, etc. stattfinden

[Shell:Product]
%Desktop%\Dateiaufruf, Datei.exe

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